Schlagwort: Peter Huchel

31. Von Zürich nach Flamersheim

20 Leute hatten sich eingefunden, um der Lesung des bekannten Literaturprofessors Bernd Jentzsch beizuwohnen. Mit der 122-bändigen Reihe „Poesiealbum“, die mehr als 5,5 Millionen Mal in 22 Ländern verkauft wurde, und seinen Gedichten, die in 16 Sprachen übersetzt worden sind, ist er laut Infoblatt…

98. Klaus Wagenbach über DDR-Literatur

Die 50er Jahre waren voller Hoffnung, selbst für einen Dichter wie Reiner Kunze, und man vergisst immer, dass eine Reihe von Autoren vom Westen nach dem Osten gewechselt sind – Stephan Hermlin, Wolf Biermann, Peter Hacks, Adolf Endler, um nur einige zu nennen. Ihre…

1. „Autorenförderung? Hungert sie aus!“ (Neues vom Hoch-F.)

In der FAZ vom 29.4. fordert ein offensichtlich gutdotierter (=wohlgenährter?) Feuilletonschreiber, die Autoren auszuhungern: damit sie bessere Bücher schreiben. Weg mit all den Literaturpreisen! Nur die Steinkohle werde ähnlich subventioniert. Na der muß es wissen. (Mir ist bloß nicht aufgefallen, daß er und seine Kumpane sich…

Klassiker des 20. Jahrhunderts – ein deutscher Kanon

Von Bertram Reinecke (Leipzig) „Deutschsprachige Lyriker des 20. Jahrhunderts“, ein gewichtiges Hardcover von fast 800 Seiten, verspricht „die Geschichte der Lyrik im letzten Jahrhundert“ nachzuzeichnen und zwar in „von international renommierten Literaturwissenschaftlern geschriebenen Portraits“. Das Buch eigne sich auch als Nachschlagewerk, verspricht der Klappentext….

32. „Welt“-Serie: Lyrische Motive

[Vorsicht: die meisten Texte im Netz ohne korrekte Verseinteilung, einige ohne Verfassernamen] Leiden: Schibboleth  Paul Celan Datum: 2004-04-07 Scherbenhügel Ingeborg Bachmann  Datum: 2004-04-06 Vermächtnis Heinrich Heine Datum: 2004-03-18 Pietà Rainer Maria Rilke Datum: 2004-03-17 Nonsens: rund Eugen Gomringer Datum: 2004-02-27 sonett Gerhard Rühm Datum:…

22. bei den toten, im haus

In der NZZ vom 2.2.04 schreibt Roman Bucheli über Lutz Seiler und das Peter-Huchel-Haus in Wilhelmshorst und vergleicht dabei das Werk des alten und des neuen Hausherrn: So forschen sie denn beide nach den verlorenen Dingen und Gerüchen, nach den erloschenen Klängen und Gesichtern…

Aufsässige Magie

«In dieser Poesie», so sagte Michael Krüger vor fast zwanzig Jahren in seiner Dankesrede bei der Entgegennahme des Peter-Huchel-Preises – und er meinte neben Huchels Gedichten auch namentlich jene von Ingeborg Bachmann oder Paul Celan -, «lebte ein Stück ältester Magie weiter, die sich…

Gedichte zum Wochenende

Ein Sonett von José Antonio Muñoz Rojas in der NZZ vom 5.4.03 – – – In Rolf Schneiders Berliner Anthologie, Berliner Morgenpost vom 6.4.03: Peter Huchel, Havelnacht.

Peter Huchel 100

Dennoch war der Dichter eher durch seine exponierte Rolle im Literaturbetrieb zum politischen Fall Huchel geworden. In seinem biografischen Abriss für Text + Kritik zeichnet Peter Walther die Geschichte dieses Missverständnisses nach. Nebenbei raut er erfreulicherweise das allzu glatte Huchel-Bild ein wenig auf. Für…

40 Jahre Text + Kritik

Zum Jubiläum erschien: Text + Kritik. Nr. 157. Themenheft: Peter Huchel. Edition Text + Kritik, München. 98 Seiten, 14 Euro. (Besprochen in Nürnberger Nachrichten 3.3.03) Weiter aus Regionalzeitungen: In der Schweriner Volkszeitung vom 3.3.03 berichtet Wolfgang Dalk über eine Schweriner Entdeckung: Johannes Bobrowski (an…

Gedichte zum Sonntag

Frankfurter Anthologie der FAZ (9.11.02): Peter Huchel, Späte Zeit (Jürgen Busche).

In Italien reisen

[Ingeborg Bachmann:] Die beiden römischen Briefe und das Nachtbild haben von daher eine Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit der Wahrnehmung, wie nur die Zugehörigkeit zum gleichen Leben sie vielleicht zu geben vermag. Ihr 1956 veröffentlichtes Gedicht «Scherbenberg» ist noch am stärksten von der Spannung zwischen dem…

PETER HUCHEL (1903-1981)

IN SEINEN BRIEFWECHSELN. Zwischen den Zeilen – der Lyriker und die DDR: Von 1925 bis 1977 reichen die Briefe von und an Peter Huchel, welche eindrücklich die Selbstbehauptung eines Dichters in schwieriger Zeit dokumentieren: Im Zentrum steht seine Zeit als Redaktor der Zeitschrift „Sinn und…

Huchel und die DDR

PETER HUCHEL (1903-1981) IN SEINEN BRIEFWECHSELN. Zwischen den Zeilen – der Lyriker und die DDR Von 1925 bis 1977 reichen die Briefe von und an Peter Huchel, welche eindrücklich die Selbstbehauptung eines Dichters in schwieriger Zeit dokumentieren: Im Zentrum steht seine Zeit als Redaktor…