Schlagwort: Sylvia Plath

L&Poe 21 | September 2017

Liebe L&Poe-Leserinnen und -Leser, seit Ende 2000 gibt es die Lyrikzeitung, 15 Jahre als Tageszeitung, jetzt als Magazin mit Nachrichten aus der Welt der Poesie und der Poesie der Welt. Poetry is news that stays news, sagt Pound. Heute zwei Schwerpunkte. Vor 150 Jahren starb…

Female Author

Sylvia Plath Female Author All day she plays at chess with the bones of the world: Favored (While suddenly the rains begin Beyond the window) she lies on cushions curled And nibbles an occasional bonbon of sin. Prim, pink-breasted, feminine, she nurses Chocolate fancies…

Storytelling

(Fortsetzung der Besprechung von Lettre international #116, Frühjahr 2017) Vorige Woche schrieb ich über Raoul Schrotts Lutherlob, Dorothea Francks Lyriklob und Claudio Magris‘ Romanlob. Diese Woche seien die ambivalenten (Plath) und negativen (Trump und die heutigen Verzweigungen des Storytelling) Seiten hervorgehoben. Gwenaëlle Aubry schreibt…

L&Poe ’17-13

Liebe L&Poe-Leserinnen und -Leser, seit Ende 2000 gibt es die Lyrikzeitung, 15 Jahre als Tages-, jetzt als Wochenzeitung. Jeden Freitag neu mit Nachrichten aus der Welt der Poesie. Poetry is news that stays news, sagt Pound.  In der heutigen Ausgabe: Konstantin Ames, Buchmesse, dänische Lyrik, Ingeborg…

Mißbrauch

Frieda Hughes, Lyrikerin und Tochter von Sylvia Plath und Ted Hughes, nannte in einem Dokumentarfilm über Hughes, der am 10. Oktober bei BBC Two gesendet wird, die feministischen Anklagen gegen Ted Hughes einen „Mißbrauch“ und eine „schreckliche Form von Diebstahl“. 1963, als Frieda 2 Jahre alt…

Enttäuscht

In einem Leserbrief an die Financial Times schreibt Nell Wilson, der Artikel von Gregg H Mosson über große Dichter habe sie enttäuscht, weil keine Frau dabei war. Zumindest Sylvia Plath hätte doch dabeisein müssen. „Ihre Lyrik ist genau so technisch kompetent und emotional stark wie…

Novels by poets

„Bestenlisten“ haben immer etwas Unernstes. Gut wenn es Spiel ist. Von Übel wenn sie tun, als lieferten sie auf knappem Raum „Unsere Besten“ (so hießen in der DDR Tafeln mit Porträts der besten Sekretärin oder LPG-Bäuerin, heute beim ZDF). Also nicht „The 10 best…

Der Gratgang

Nein, Emily Dickinson musste allein für sich bleiben, und ebenso Annette von Droste-Hülshoff in der zugigen Burg ohne Fensterscheiben, die ihrem Schwager gehörte. Und auch Sylvia Plath musste die symbolische Ordnung der Autonomie einer verlassenen Mutter zweier kleiner Kinder wiederherstellen, indem sie den Kopf…

42. The German Plath

titelt Jeffrey Meyers im New Criterion und meint Sylvia’s German roots pervaded her life and work. Der Artikel referiert ihre deutschen und mecklenburgischen Wurzeln: Sylvia Plath was born into German culture. Her father, Otto Emil Plath, was born in Grabow, northeast Germany, soon after Otto von…

16. Poems for people who think they don’t like poetry

When I was first asked to make a list of poetry collections for people who think they don’t like poetry, my first thought was, „Well, isn’t that just about everyone?“ Not quite–I do have nearly 2,000 friends on Facebook, of whom the majority are…

34. Plath und Hughes

«Die Depression tötete Sylvia Plath.» Zu diesem Schluss kommt die 2007 verstorbene Diane Middlebrook, Professorin für feministische Studien an der Stanford University, in ihrer essayistisch geprägten Doppelbiografie und stellt sich gegen das überkommene Täter-Opfer-Schema , das allein Hughes die Schuld am Selbstmord seiner Frau zuschiebt. Nicht…

13. Mr. Bukauski

Der „New Yorker“, die amerikanische Zeitschrift für den kulturellen Feingeist, wunderte sich. Da gäbe es lyrische Preisträger wie Howard Nemerov oder Amy Clampitt. Und man könne von Glück sagen, wenn man in einem Buchladen das eine oder andere ihrer Werke fände. Völlig anders dagegen…

105. Übers Wasser

Immerhin, alle schreiben darüber. Überschriften der Rezensionen zu Sylvia Plath, Übers Wasser, übersetzt Judith Zander: Fasanfreundliche Frau von Schafen verschluckt Erich Klein im FALTER, Ausgabe 5/2014 Sarkophag mit Tigerstreifen Meike Fessmann in Süddeutsche Zeitung 20.01. Führt kein Weg aus dem Kopf heraus Dorothea von Törne…

37. Riskante Bekenntnisse

Zeitgemäß frisch und eigenwillig adäquat hat Judith Zander die „Koloss“-Verse übersetzt. Präziser als mit „flinkflügelig“ und „rattengescheit“ oder den Mischworten „Sonnenklinge“ und „Todesmetall“ kann man das lyrische Ineinandergreifen von Irrealem und konkreter Gegenständlichkeit kaum wiedergeben. Mehrdeutig wandern Bilder und akustische Eindrücke über Versbrüche hinweg….

117. Quartett

DAS LYRISCHE QUARTETT VOM 20.11.2013 Mit Gast Nora Gomringer In der letzten Ausgabe des Jahres 2013 komplettierte Nora Gomringer das Lyrische Quartett. Sie stellte Gedichte des brasilianischen Lyrikers Ricardo Domeneck vor, die in der Übersetzung von Odile Kennel im Verlagshaus J. Frank erschienen sind….