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In „Dully-Port“ erzählt Fritz Graßhoff (1913–1997) eine turbulente Geschichte in zehn vierzeiligen Strophen. Umgangssprache, Seemannsjargon, Slang und ein unerbittlicher Rhythmus machen das Gedicht zu einer komischen Miniatur über das Hafenleben.
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„hast du was gekriegt?“
„ein eichhörnchen.“
„krumm oder gerade?“
„mit einem herrlich gebogenen, buschigen schwanz.“
„und – ist es ein- oder zweibeinig?“
„es ist gleichschenklig. es wird dir gefallen.“
L&Poe Journal #02-2022 Weiter im Text. Konstantin Ames: Grußwort zum Endebeginn des Lyrikbetriebs (Fortsetzung ) Kommentar Michael Gratz Auch von daher nimmt das Interesse an der Sparte Lyrik beim kunstsinnigen Teil der Republik ab: Freunde stellen Freunde vor, nichts sonst. Wer will wissen, wer… Continue Reading „Da was war. Rückblick auf eine Debatte (3)“
Im Alter von 97 Jahren starb vorgestern der Dichter Franz Mon in Franklurt am Main. Franz Mon (* 6. Mai 1926 in Frankfurt am Main; † 7. April 2022 ebenda) wörter voller worte für Friederike Mayröcker pockennarbige Wörter kitzeln mir den gaumen salzwasserwörter fahren mir an die gurgel schalltote… Continue Reading „Franz Mon ist gestorben“
[✺] Von Konstantin Ames Mit diebischem Vergnügen denke ich zurück an die verschreckten Gesichter im Kursaal von Meran. Erwartet wurde, dass ich als Preisträger (Hauptschuldiger) etwas vortrage, mit dem etwas zu gewinnen war. Ich habe getan, was Ort und Situation geboten: Demjenigen zu… Continue Reading „Editors Aal“
Zum 98. Todestag des russischen Dichters Welimir Chlebnikow ein Abschnitt eines Gedichts in vier Versionen mit vielen Anmerkungen. Mit diesem Gedicht verabschiedet sich die Lyrikzeitung aus technischen Gründen für ein paar Tage. Bleiben Sie gesund! Das Gedicht trägt den Titel »Blagovest umu«, auf Deutsch… Continue Reading „Sinnsang des Verstands“
Zeitschriftenlese von Michael Gratz Die Neue Rundschau hatte ich aus den Augen verloren. Ein großer Fehler. Die älteste (?) unserer Literaturzeitschriften (begründet 1890 – 127. Jahrgang 2016) ist kein traditionspflegender Oldtimer. Das vorliegende Heft hat die Schlagzeile „Die schreckliche Schönheit im Innern der Menschen“, deren… Continue Reading „Neue Rundschau 4/2016“
Dass literarische Texte nicht nur aus Wörtern und ihrer Bedeutung bestehen, sondern auch eine akustische Struktur haben, belegte er schon in „artikulationen“, seinem ersten wichtigen Buch über die Verbindung von Schrift, Bild und Stimme aus dem Jahr 1959. Dieser Dreiklang bestimmt sein gesamtes Schaffen… Continue Reading „Mons Jahrhundertwerk“
Der in Frankfurt am Main lebende Dichter, Künstler und Essayist Franz Mon feiert am 6. Mai seinen 90. Geburtstag. Wir gratulieren! schreibt hundertvierzehn.de und stellt zur Feier des Tags Mons Kommentar zu seinem Text „Perkussion“ online.
Maren Jäger, Bertram Reinecke, Stefan Schmitzer und Christian Metz sprachen in der Literaturwerkstatt über Lyrikkritik im Netz. Jamal Tuschik war da und schreibt darüber, obwohl er sich weder für die heutige Lyrik noch die auf sie antwortende Lyrikkritik interessiert. Ja, in seiner Jugend, da… Continue Reading „Letzte Antwort“
Franz Mon schreibt bei Hundertvierzehn über die Anthologie Transit von Walter Höllerer, die der Aktion Hundertvierzehn Gedichte des Blogs von S. Fischer zum Vorbild diente. Drei Auszüge. Über K. O. Götz: Kontur und Zug meiner poetischen Basis hatte ich gewonnen durch die Bekanntschaft mit… Continue Reading „Transit“
Die voraussichtlich letzten Petrarca-Preise gingen parallel an zwei Pioniere der modernen Lyrik: den Verfasser konkreter Poesie Franz Mon und den litauischen Dichter und Essayisten Tomas Venclova. In seiner Eingangsrede schlug der Komparatist und Petrarca-Experte Karlheinz Stierle die Brücke vom Namenspatron des Preises zur modernen… Continue Reading „50. Petrarcapreis“
Dichtung ist Provokation, ist Zeitgenossenschaft, ist Klangkunst. Selten konventionell, aber dafür unbedingt existentiell ist das Gedicht. „Lyrik lesen!“, lautet die Devise dieser Sendung. Gutenbergs Welt spricht unter anderem mit Franz Mon über sein Lebenswerk. Ein Meilenstein der Lyrikgeschichte ist Franz Mons Lesebuch „Zuflucht bei Fliegen“.… Continue Reading „23. Viele Gedichte“
Heute Abend findet in Hochstadt die zweite Lyriknacht statt. In Erinnerung an den 2008 verstorbenen Frankfurter Schriftsteller Horst Bingel gibt es ein sommerliches Fest mit prominenten Gästen wie Franz Mon, Thomas Rosenlöcher und Andreas Altmann. / FR
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