logo2a

Namaste

L&Poe-Anthologie und Archiv

Aktuelles und Immerwährendes im Lyrikkalender und auf der Facebookseite der Lyrikzeitung (öffentlich). Außerdem: Jeden Tag um sechs ein Gedicht.

Die Wahrheit ist von neuem geborn

Zu dem Leser dieser nachfolgenden Büchlein
Ulrich von Hutten

Die Wahrheit ist von neuem geborn,
  Und hat der Betrug sein Schein verlorn,
Des sey Gott jeder Lob und Ehr,
  Und acht nicht fürder Lügen mehr
Ja, sag ich, Wahrheit was verdruckt, (a)
  Ist wieder nun hervor geruckt.
Deß sollt man billig genießen Lohn,
  Die darzu haben Arbeit gethon.
Dann vielen es zu Nutz erschleußt,
  Wiewohl es manchen auch verdreußt,
Die faulen Pfaffen lobens nit,
  Darum ich jeden Frommen bitt,
Daß er gemeinen Nutz bedenk,
  Und kehr sich nicht an lose Schwänk,
Es ist doch je ein Papst nicht Gott,
  Denn auch ihm ist gewiß der Tod,
Ach, fromme Deutschen, halt ein Rath,
  Das nun so weit gegangen hat,
Daß's nicht geh wieder hinter sich,
  Mit Treuen hab's gefordert ich
Und b'gehr des anders keinen Genieß,
  Dann wo mir geschäh deshalb Verdrieß.
Daß man mit Hilf mich nicht verlaß,
  So will ich auch geloben das.
Von Wahrheit ich will nimmer lan, (b)
  Das soll mir bitten ab kein Mann;
Auch schafft zu stillen mich kein Wehr,
  Kein Bann, kein Acht, wie fast und sehr (c)
Man mich darmit zu schrecken meint,
  Wiewohl mein fromme Mutter weint,
Als ich die Sach hätt g'fangen an,
  Gott wöll sie trösten, es muss gahn, (d)
Und sollt es brechen auch vor'm End,
  Will's Gott, so mag's nicht werden gewend, (e)
  Darum will brauchen Füß und Händ. (f)

        Ich hab's gewagt.

(a) war unterdrückt
(b) lassen
(c) die Reichs-Acht (Ächtung) durch den Kaiser; fast: fest
(d) gehen
(e) abgewendet, verhindert, unterdrückt
(f) will ich gebrauchen

Aus: Gespräch-Büchlein  Herrn Ulrichs von Hutten (1521), in: Gedichte von Ulrich von Hutten und einigen seiner Zeitgenossen, hrsg. von Aloys Schreiber. Heidelberg: C.F. Winter, 1824, S. 4f

(* 21. April 1488 auf Burg Steckelberg in Schlüchtern; † 29. August 1523 auf der Ufenau im Zürichsee)

Das Herz ein befestigter Ort

Paul Celan

(* 23. November 1920 in Czernowitz, Rumänien; † vermutlich 20. April 1970 in Paris)

NACHMITTAG MIT ZIRKUS UND ZITADELLE

In Brest, vor den Flammenringen,
im Zelt, wo der Tiger sprang,
da hört ich dich, Endlichkeit, singen,
da sah ich dich, Mandelstamm.

Der Himmel hing über der Reede,
die Möve hing über dem Kran.
Das Endliche sang, das Stete, –
du, Kanonenboot, heißt „Baobab“.

Ich grüßte die Trikolore
mit einem russischen Wort –
Verloren war Unverloren,
das Herz ein befestigter Ort.

kultur

norbert c. kaser

(* 19. April 1947 in Brixen, Südtirol; † 21. August 1978 in Bruneck)

Aus: norbert c. kaser: gedichte (gesammelte werke band 1) Hrsg. Sigurd Paul Scheichl. Innsbruck: Haymon, 1988, S. 413

svp: Südtiroler Volkspartei

it.: Italiener

Hymne auf die schwarze Fassade am Rande der Nacht

Ludwig Meidner

(* 18. April 1884 in Bernstadt an der Weide, Schlesien; † 14. Mai 1966 in Darmstadt)

Hymne auf die schwarze Fassade am Rande der Nacht

Abendröte, windige, du enteilst? Ihr Türen, ihr schnarchenden Türen. Ihr Treppen, ihr Flure, ihr wilden, wilden Fenster. Blutbesudelte, treppauf, treppab. Keller und Boden, Tische und Hoden. Ihr Spinde, Flaschengehäuse und Kuckucksuhren. Gelächter der Hebammen. Aus den Kellerluken fromme Flüche. Aus den Fässern Groll und Hohn. Aus den Kammern eines Kindleins karger Ton . . .

Über alle Dächer rennt die Nacht. Flennt und lacht. Menschen, in euern Budiken, zerdrückt und zerschlissen. Wisperer in den tiefen Alkoven, zerbrechet das Schneckenhäuslein um euch . . . Bettelpack hinter Dächern. Hinter Fächern feile Dirnen. Hinter Stirnen, Firnen, Hirnen . . . Frohlockende, rötliche Nacht. Menschenluder, heraus aus eurer Trübsal! Blast die magern Backen auf und schlagt Alarm. Reveille aus euren Hintern. Ächzende Flüche der Kommoden. Der Grammophone Gurren. Der Bettgestelle Knurren. Gesang der Kakerlaken in Kabache und Kabuse!

Nacht, Nacht! wann erhebst du deine heißen Hände und entzündest die Bauten, die Balken, die bellenden Balkone?! Wann schreist du, Wanst, hell auf?!!

Aus: Ludwig Meidner: Septemberschrei. Hymnen / Gebete / Lästerungen. Mit vierzehn Steindrucken. Berlin: Paul Cassirer, 1920, S. 80

Aus den Sonetten an Ead

Anton Wildgans

(* 17. April 1881 in Wien; † 3. Mai 1932 in Mödling, Niederösterreich)

XXVIII.

Sie ist die Eine, die wie ein Magnet
Die Wünsche anzieht, daß sich nichts zerstreue.
Sie ist die Gestrige und immer Neue,
Die Ratende, die ohne Wink versteht.

Sie ist der Rausch, der sich bacchantisch dreht,
Nach dem es weder Jammer gibt noch Reue,
Sie ist die Dirnenhafte und die Treue,
Die rote Orgie und das Gebet.

Sie ist die Lust, durch die der Geist gesiebt,
Leicht wird und stark, die Gipfel zu erschweben –
Vielleicht nur einer fernen Stimme Beben,

Der Traum von etwas, das es niemals gibt,
Doch den geträumt zu haben und geliebt,
Erträglich machen könnte dieses Leben.

Aus: Anton Wildgans: Die Sonette an Ead. 1.-5. Tsd. Leipzig: Staackmann, 1913, 34

Notre Dame



Poesiealbum 147. Julian Przyboś. Berlin: Neues Leben, 1979, S. 13

Litteraten

Gustav Sack

(* 28. Oktober 1885 in Schermbeck; † 5. Dezember 1916 bei Finta Mare, Rumänien)

Litteraten

Wie sich das spreizt und plusternd bläht,
wie sich das auf den Hacken dreht,
wie sich das neigt und artig schwänzelt
und zierlich umeinander tänzelt,
wie sich das streichelt und hofiert
und seine Stümpersätzchen schmiert,
als seien sie das Salz der Erden,
kann nicht genug verspottet werden;
und wenn sich das dann noch verbündet
und Dichterschutzverbände gründet –
das kann man nicht genug verachten!

In: Gustav Sack: Versensporn 35. Jena: Edition POESIE SCHMECKT GUT, 2019, S. 14

Erste Niederschrift

Erika Burkart

(* 8. Februar 1922 in Aarau; † 14. April 2010 in Muri AG)

Erste Niederschrift

Zwischen zwölf und eins in der Nacht
aus dem Bett gekrochen zum Schreibtisch
unter das Licht-Trapez an der Decke,
durch das man ausfliegen kann.
Ein Zettel, ein Bleistift. Die Nacht-Schrift,
kaum zu entziffern am Tag.

Oder beim Kochen: Drei Zeilen,
schubladisiert bei Schöpflöffel, Messern,
ergänzt in der Bahn.

Erwachen mit einem Satz,
wenn sich der Baum aus dem Nebel schält.
Wer schrieb das erste Wort in den Sand,
kratzte es in den Stein,
elementare Botschaft, verschüttet
in einem verwunschenen Berg?

Aus: Langsamer Satz. Zürich: Ammann Verlag, 2002

Österreich

Hans Adler

(* 13. April 1880 in Wien; † 11. November 1957 ebenda)

SONETT AUS ÖSTERREICH

(1909)

Bei uns zu Haus da weht ein lauer Wind,
Der macht Gehirn und Rückgrat zeitig weich.
Wir singen stolz: O du, mein Österreich!
Und zahlen Steuern, fromm und wohlgesinnt.

Was fehlt uns denn? Das Land ist schön und reich,
Der Wein ist gut, der durch die Kehle rinnt,
Und, Brüder, vor dem Strafgesetze sind
Wir ohne Unterschied der Sprache gleich.

Was draußen lebt und kämpft und blüht und drängt,
Wagt sich an unsern Dunstkreis nicht heran.
Der Sumpf ist tief und wehe dem, der denkt!

Wir glauben, daß ein guter Gott uns lenkt
Und daß uns schließlich nichts passieren kann;
Und unser Horizont ist schwarz verhängt.

Aus: Hans Adler: Erzählungen und Gedichte. (Randfiguren der Moderne). Hannover: Postskriptum, 1992, S. 55

Wasserstück

Christoph Arnold

(* 12. April 1627 in Hersbruck; † 30. Juni 1685 in Nürnberg)

Es fliessen die süssen hellgläsernen Wässer/
begrasen den Wasen/ verglasen die Fässer:
Erfrischen den Fischen die strudlende Flut/
                            die brudlende Strut.
Es rinnen die Brünnen/ die Wässerlein glatschen/
die flitschen und flatschen/ pfitschpfatschen und platschen:
Es wüthlet und mürmlet die lispelnde Quell
                            auß wisplender Zell.
Sie netzet und flötzet mit wunderanschauen ;
Es flinken und blinken die gleissenden Auen:
Es säuslet/ verkräuslet/ der schlirfende Zwang
                            den schlifrichten Gang.
Es rieseln in Kieseln die schwellenden Quellen/
Es güssen und gisten die quellenden Wellen ;
Sie rauschen und bauschen ; es wallet zum Fall
                            das Flutengelall.

Aus: M. Christof Arnolds Kunst-spiegel, darinnen die hochteutsche Sprach nach ihrem merckwürdigen Uhraltertuhm, ersprießlichen Wachstuhm und reich-völligen Eigentuhm auf fünfferlei Gestalten Denkzeitweis außgebildet. Nürnberg: Dümler, 1649, S. 34f

Lebensfeier

Carl Michael Bellman

Fredmans Lied Nr. 9 [16]

darinnen von Nektar, <Busen und anderen Herrlichkeiten die Rede ist


Deutsch von Peter Hacks. Ill. Werner Klemke. Aus: Carl Michael Bellman: Fredmans Episteln an diese und jene, aber hauptsächlich an Ulla Winblad. Leipzig: Reclam, 1978, S. 62ff

Babur

Zahiruddin Muhammad, auch Babur der Tiger genannt, Ur-Ur-Urenkel von Tamerlan, Begründer der Moguldynastie und erster Grossmogul von Indien, der auch ein bedeutender Dichter war (wenn auch hierzulande kaum bekannt).

Er wurde im gleichen Jahr wie Luther geboren, die digitalen Quellen vermelden unterschiedliche Daten

  • * 14. Februar1483 in Andischon, Ferghanatal, heute Usbekistan; † 26. Dezember 1530 in Agra, heute Indien (Wikipedia deutsch, englisch, französisch, russisch pp.)
  • 15. Februar (Wiki niederländisch)
  • 16. Februar (Wikipedia spanisch)
  • 23. Februar (Google deutsch)

Und weitere. Wie auch immer: Hier ein Gedicht des kaiserlichen Dichters:

„In seinen Erinnerungen berichtet Babur auch davon, daß er nach Überquerung des Passes auf einen Stein ein Gedicht ritzte …:

„Ich habe die Kunde vernommen, einst
habe Jamschid der Schöne
Solches auf einen Stein am Rand
eines Sprungquells verfaßt:
‚Viele haben [wie] wir einst die Luft
dieser Quelle geatmet.
Und wurden im Augenblick drauf
plötzlich vom Tod überrascht.
Mit Tapferkeit und mit Mut
haben die Welt wir erobert,
Aber wir haben sie nicht mitgenommen
ins Grab.“ (8)

Der tadzhikische Gelehrte Achror Muchtarov hat im Jahre 1953 den Inschriftenstein wiederentdeckt.

Babur überquerte den Obburdon offenbar häufiger. Erst im Sommer 1504 brach er aus Fergana nach Süden auf, zog hinab nach Afghanistan und weiter nach Indien. Babur starb 48jährig als Herrscher von Indien; seine Grabstätte aber liegt in Kabul.“

Aus: Archäologisches aus Ustrushana (Universität Halle)

Die Allee eingegrenzt mit Schritten Verstorbener

Johannes Bobrowski

(* 9. April 1917 in Tilsit, heute Sowjetsk; † 2. September 1965 in Berlin)

Das verlassene Haus

Die Allee
eingegrenzt
mit Schritten Verstorbener. Wie das Echo
über die Luftsee herab
kam, auf dem Waldgrund zieht
Efeu, die Wurzeln
treten hervor, die Stille
naht mit Vögeln, weißen Stimmen.
Im Haus
gingen Schatten, ein fremdes Gespräch
unter dem Fenster. Die Mäuse
huschen
durch das gesprungne Spinett.
Ich sah eine alte Frau
am Ende der Straße
im schwarzen Tuch
auf dem Stein,
den Blick nach Süden gerichtet.
Über dem Sand
mit zerspaltenen harten Blättern
blühte die Distel.
Dort war der Himmel
aufgetan, in der Farbe des Kinderhaars.
Schöne Erde Vaterland.

(1964)

Aus: Johannes Bobrowski: Gesammelte Werke Band I. Die Gedichte. Berlin: Union, 1987, S. 207

Trostaria

Johann Christian Günther

(* 8. April 1695 in Striegau/Schlesien; † 15. März 1723 in Jena)

Trostaria

Endlich bleibt nicht ewig aus,
Endlich wird der Trost erscheinen,
Endlich grünt der Hofnungsstrauß,
Endlich hört man auf zu weinen,
Endlich bricht der Thränenkrug,
Endlich spricht der Tod: Genug!

Endlich wird aus Waßer Wein,
Endlich kommt die rechte Stunde,
Endlich fällt der Kercker ein,
Endlich heilt die tiefste Wunde,
Endlich macht die Sclaverey
Den gefangnen Joseph frey.

Endlich, endlich kan der Neid,
Endlich auch Herodes sterben,
Endlich Davids Hirtenkleid
Seinen Saum in Purpur färben,
Endlich macht die Zeit den Saul
Zur Verfolgung schwach und faul.

Endlich nimmt der Lebenslauf
Unsers Elends auch ein Ende,
Endlich steht ein Heiland auf,
Der das Joch der Knechtschaft wende,
Endlich machen vierzig Jahr
Die Verheißung zeitig wahr.

Endlich blüht die Aloe,
Endlich trägt der Palmbaum Früchte,
Endlich schwindet Furcht und Weh,
Endlich wird der Schmerz zu nichte,
Endlich sieht man Freudenthal,
Endlich, Endlich kommt einmahl.

Aus: Johann Christian Günther: Sämtliche Werke. 6 Bände, Band 2, Leipzig 1931, S. 8f

Glühende Nacht

Jens Peter Jacobsen

(* 7. April 1847 in Thisted; † 30. April 1885 ebenda)

Aus: Arabeske. Zu einer Handzeichnung von Michelangelo

– Aber der Seufzer, glühende Nacht?
der Seufzer, der anschwillt und stirbt,
stirbt, um neu zu erstehn,
der Seufzer, du glühende Nacht!

Sieh, die seidne Welle der Gardine teilt sich,
eine Frau, hoch und herrlich,
hebt sich dunkel von der dunklen Luft ab.
— Heiliges Leid in deinem Blick,
Leid, das Hülfe nicht kennt,
hoffnungsloses
brennendes, zweifelndes Leid.
– Nächte und Tage schwirren über die Erde.
Jahreszeiten wechseln wie Farben auf Wangen,
Geschlecht auf Geschlecht in langen dunklen Wogen
rollt über die Erde,
rollt und vergeht,
indes die Zeit langsam stirbt.
Wozu das Leben?
Wozu der Tod?
Wozu leben, wenn wir doch sterben sollen?
Wozu kämpfen, wissend, daß das Schwert
dennoch uns entwunden wird einmal?
Dieser Scheiterhauf von Qual, wozu?
Tausend Stunden Lebens langsam leidend,
langsam ausgehn in des Todes Leiden.

Ist dies dein Gedanke, hohe Frau?

Ruhig stumm steht sie auf dem Balkone,
hat kein Wort, kein Seufzen, keine Klage,
hebt sıch dunkel von der dunklen Luft ab
wıe ein Schwert durchs Herz der Nacht.

Deutsch von Rainer Maria Rilke

– Men Sukket, glødende Nat?
Sukket, der svulmer og dør,
Dør for at fødes paany,
Sukket, du glødende Nat!

Se, Gardinets Silkevover skilles,
Og en Kvinde høj og herlig
Tegner mørk sig mod den mørke Luft.
– Hellige Sorg i dit Blik,
Sorg, der ej kan hjælpes,
Haabløs Sorg,
Brændende, tvivlende Sorg.
— Nætter og Dage summer over Jorden,
Aarstider skifte som Farver paa Kind,
Slægter paa Slægt i lange, mørke Bølger
Rulle over Jord,
Rulle og forgaa,
Medens langsomt Tiden dør.
Hvorfor Livet?
Hvorfor Døden?
Hvorfor leve, naar vi dog skal dø?
Hvorfor kæmpe, naar vi veed, at Sværdet
Dog skal vristes af vor Haand en Gang?
Hvortil disse Baal af Kval og Smerte:
Tusind Timers Liv i langsom Liden,
Langsom Løben ud i Dødens Liden

Er det din tanke, høje Kvinde?

Tavs og rolig staar hun paa Balkonen,
Har ej Ord, ej Suk, ej Klage,
Tegner mørk sig mod den mørke Luft
Som et Sværd igjennem Nattens Hjærte.

Aus: Anthologie der dänischen Literatur. Zweisprachige Ausgabe. Hrsg. F.J. Billeskov Jansen u. Hanns Grössel. Kopenhagen: C.A. Reitzels Boghandel, 1978, S. 573/575

Stefan Georges Übersetzung hier