Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Veröffentlicht am 30. April 2026 von lyrikzeitung
Klar sind gute Gedichte wie Rosen
(aber random blühende im Off (Hain, Halde
übertrieben schön aber nicht vorgesehen
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Anonymität im Literaturbetrieb, Anthologie, eigentlich im Gedicht, Gegenwartslyrik, gute Gedichte, Jahrbuch der Lyrik, Jahrbuch der Lyrik 2023, Luise, Lyrik 21. Jahrhundert, Mara Genschel, Matthias Kniep, Meta-Gedicht, Poetologische Lyrik, Schöffling Verlag, Sonja vom Brocke, Walter Höllerer, Weibliches Genie, weibliches Schreiben
Veröffentlicht am 29. April 2026 von lyrikzeitung
Ich hab getrunken, getrunken, getrunken den Tau
deines Haars an dem rauchigen, endlosen Tag,
als die Nacht kam am Mittag, als kein Morgen mehr kam.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Aufbau Verlag, Axel Reitel, DDR-Lyrik, deutsche Lyrik, Elegie, Erinnerung und Verlust, Gedicht, Gegenwartslyrik, Liebeselegie, Märkischer Verlag, Ostragehege, PEN-Mitglied, Poesiealbum, Poesiealbum 398, Reclam Leipzig, Roland Erb
Veröffentlicht am 28. April 2026 von lyrikzeitung
Töne, töne hemmungslos – eine Mauer trennt uns bloß
Um so besser – niemand kann die Fehler hören
Ich werde heimlich dich auf dem Cello begleiten
Und das Licht ausmachen, denn im Dunkeln ist es schöner
Veröffentlicht am 27. April 2026 von lyrikzeitung
zwitschernd und singend
beschwingt und beseelt
sehnend und trillernd
wild und begeistert
Veröffentlicht am 25. April 2026 von lyrikzeitung
Wozu das Herz befähigt ist sowie die Reise auf sich nimmt
über jede Wüste und durch die Luft, einer
Umkehrung und Schwebe ungeahnter Natur:
Liebe ist, stets, der
Flug an den Ort
zurück, an dem
wir uns befinden.
Kategorie: Englisch, GroßbritannienSchlagworte: Avantgarde-Lyrik, britische Lyrik, Cambridge School Poetry, englische Poesie, experimentelle Lyrik, Flughafengedicht Überlebensethik, freie Nachdichtung, Gedichtnachruf, Gegenwartslyrik, J. H. Prynne, Lyrikübersetzung, moderne Lyrik, Norbert Lange, poetische Nachdichtung, The White Stones
Veröffentlicht am 24. April 2026 von lyrikzeitung
Einmal rief Thomas Kling mich an, als ich in Berlin lebte,
auf Zeit in einem Raum mit aufblasbarem Bett
und Telefon, zweiter Hinterhof, lebendig begraben.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Aus Mangel an Beweisen, Das Wunderhorn, deutsche Lyrik, Dichtergedächtnis, Erinnerung, Gegenwartslyrik, Hans Thill, Hendrik Rost, Michael Braun, Poetik, Requiem, Stimme, Thomas Kling
Veröffentlicht am 23. April 2026 von lyrikzeitung
So sehr man sonst mein hohes Wissen pries,
von meinem Warnen wollte keiner hören,
sie zürnten, weil ich wagte, sie zu stören,
wenn ich beschwörend in die Zukunft wies.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Albrecht Haushofer, Berlin Lehrter Straße Gefängnis, Gedichte aus dem Gefängnis, Haushofer Sonett, Kassandro Cassandra Motiv, Kassandro Gedicht, Moabiter Sonette, NS-Zeit Lyrik, politische Lyrik Deutschland, Todeszelle Gedichte, Widerstand gegen Nationalsozialismus, Widerstandsliteratur 1945
Veröffentlicht am 22. April 2026 von lyrikzeitung
Allenfalls bleibt ein Eintrag im säuberlich geführten Terminbuch der Stationsschwester, kurz mag es die Katze verstören, wenn man dich polternd herausrollt, aber Ruckzuck ist der Raum angefüllt mit neuen Generationen.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Barbara Frischmuth, Bertram Reinecke, Dana Ranga, Daniel Jurjew, deutschsprachige Lyrik, Gedicht über Tod und Erinnerung, Gegenwartslyrik, Ilma Rakusa 80. Geburtstag, Literaturzeitschrift manuskripte, Literaturzeitschriften Deutschland, manuskripte 251, manuskripte Zeitschrift, neue Gedichte 2026, Sarah Kuratle, Slata Roschal, Tom Schulz, Ulrike Draesner
Veröffentlicht am 21. April 2026 von lyrikzeitung
kaum 20
eine junge arbeiterin
besucht mich
ihr schweiß
ist mir wohlbekannt
wir lieben uns
wir haben uns nichts besonderes zu erzählen
eine nacht lang
ja sage ich
ja sagt sie
sie weiß daß ich gedichte schreibe
wozu meint sie
deshalb sage ich
Veröffentlicht am 20. April 2026 von lyrikzeitung
Haifische kommen vorbei und kommen zurück
sie wittern den hinterhalt
schrecklichen hinterhalt der häuser
der fensterklappen fallbeile
Kategorie: Frankreich, FranzösischSchlagworte: französische Avantgarde, französische Literatur 20. Jahrhundert, Karlheinz Barck, Michel Leiris, Surrealismus 1920er Jahre, Surrealismus in Paris 1919–1939, Surrealismus Paris, surrealistische Gedichte, surrealistische Lyrik, Wolfgang Hilbig, Wolfgang Hilbig Übersetzung, Zeitkreis Gedicht
Veröffentlicht am 19. April 2026 von lyrikzeitung
91 Wörter, 1 Minute Lesedauer. Kerstin Preiwuß Die Windsbraut schläft in mir.Ein schaukelndes Embryo in jeder Ohrmuschel.Wie beruhigt mich dass sie sich bewegt.Ich bin gut aufgehoben egal was in mir tobt.Die Windsbraut hat sich in mein Ohr gelegt.Übers Jahr ist es umgekehrt.Der Wind schläft… Continue Reading „Was in mir tobt bin ich“
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Aus Mangel an Beweisen, deutsche Gegenwartslyrik, Die Windsbraut schläft in mir, Gedicht Kerstin Preiwuß, Hans Thill, Körpermetaphorik, Kerstin Preiwuß, Lyrik 21. Jahrhundert, Michael Braun, moderne deutsche Gedichte, Mythos und Innenwelt, Verlag Das Wunderhorn, Verlassenheit Gedicht
Veröffentlicht am 18. April 2026 von lyrikzeitung
Trinken die Kinder den Tau
fallen die Himmel ins Meer
singen die Fische wie Engel
träumend das Licht so blau.
Veröffentlicht am 17. April 2026 von lyrikzeitung
und die konterrevolution wechselt die seiten
Veröffentlicht am 16. April 2026 von lyrikzeitung
Die Schönheit grenzenlosen Feierabends
wird heutzutage immer häufiger missverstanden.
Viele denken, eine Flasche Bier, ein Mädchen,
etwas Rundes in der Hand, im Geldbeutel
– und schon ist die Klimax erreicht.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Die Verkündigung der Werte am Hindukusch, Gegenwartslyrik, Gesellschaftskritik, Kristian E. Kühn, Kristian Kühn, Leipziger Buchmesse Lyrik, LnPoeMesseLese, Lyrik Edition Neun, moderne deutsche Lyrik, Mythos in der Lyrik, Orgelreisen, Politische Lyrik, zeitgenössische Gedichte
Veröffentlicht am 15. April 2026 von lyrikzeitung
Ich schreibe, wie ich existiere:
Vegetativ. Ich treibe kein
Bedarfsgerechtes Kunstgewerbe.
Schreiben ist meine Form von Sein.
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