Schlagwort: Rumi

Jenseits (der Bedeutung?)

Weiter über Übersetzen. In einem Reclambändchen steht dieser Vierzeiler (Rubaiyat) von Rumi (1207-1273). Die Übersetzerin Annemarie Schimmel hat neben einer sechsbändigen Ausgabe des Diwan und einem weiteren Buch die Handschrift Istanbul Esad (2936 Blätter) benutzt, die „älteste[…] Vierzeilerhandschrift“. Von Glauben und Unglaub‘ liegt jenseits… Continue Reading „Jenseits (der Bedeutung?)“

Mit dir

Rumi (*30. September 1207, Balch, Afghanistan, † 17. Dezember 1273, Konya, Türkei) Mit dir möcht‘ Worte ohne Zungen sprechen ich, Möcht‘, was zu Ohren nie gedrungen, sprechen ich, Nur dein Ohr soll vernehmen, was ich sag, soviel Auch mag inmitt‘ von Alt und Jungen… Continue Reading „Mit dir“

Hadayatullah Hübsch (2): Gespräch in elysäischen Gefilden

In der Ausgabe der Lyrikzeitung vom 17. gab es einen Bericht über meine fast zwei Begegnungen mit Hadayatullah Hübsch. Teil zwei: ein Gesprächsprotokoll. Ein nicht geführtes Gespräch mit Hadayatullah Hübsch (Ex Libris – Fundstücke in meiner Bibliothek) Anmerkung: Alle unter seinem Namen veröffentlichten Worte sind… Continue Reading „Hadayatullah Hübsch (2): Gespräch in elysäischen Gefilden“

Attributed to Rumi („That, after all, is the point of translation: to understand the foreign“)

Rumi has helped the spiritual journeys of celebrities like Madonna, Tilda Swinton…, some of whom incorporated his work into theirs. Aphorisms attributed to Rumi circulate daily on social media, offering motivation. “If you are irritated by every rub, how will you ever get polished,” one… Continue Reading „Attributed to Rumi („That, after all, is the point of translation: to understand the foreign“)“

When dancers perform poetry and become the poems

(…) what followed was a journey through dance into the soul of various poets. Disciples of Guru Asha Sunilkumar of Sanskriti Academy of Fine Arts presented an absorbing excerpt from the poem Brahma, Vishnu, Shiva by Rabindranath Tagore in Bharata Natyam. Tagore’s ‘fires of… Continue Reading „When dancers perform poetry and become the poems“

Fünf Dichter

Die Mullahs mochten Rumi nicht, es gab sogar mal gegen Rumis „Mathnawi“ eine Fatwa, man sollte es nicht mit bloßen Händen anfassen. Es gibt aber fünf Dichter, die tief verwurzelt sind in der iranischen Haltung: Chayyam, Saadi, Firdousi, Hafis und Rumi. Die Geschichte hat… Continue Reading „Fünf Dichter“

3. Hafis und die Dichter von Schiras

Nach Dick Davis, Lyriker und Wissenschaftler, ist der persische Dichter Hafis für die Welt der Poesie, was Bach für die Musik ist. „Man sagt, daß Bach alles aufgesammelt hat, was es vor ihm in der Musik gab, und es auf eine neue Stufe versetzte.… Continue Reading „3. Hafis und die Dichter von Schiras“

112. Form des Ghasel’s

Friedrich Rückert Die Form des Ghasels Die neue Form, die ich zuerst in deinen Garten pflanze, O Deutschland wird nicht übel stehn in deinem reichen Kranze. Nach meinem Vorgang mag sich nun mit Glück versuchen mancher Sogut im persischen Ghasel, wie sonst in welscher… Continue Reading „112. Form des Ghasel’s“

89. Wenn du ich bist

Der Wein bedeutet nicht das alkoholische Getränk aus Trauben und die inbrünstige Liebe nicht Eros und Sex. Und doch, wären die Metaphern verständlich und wahrhaftig, wenn es nicht den wirklichen Wein und die wirkliche Liebe gäbe? Das gilt vom Hohen Lied der Bibel, das… Continue Reading „89. Wenn du ich bist“

27. Fourth Season of Poetry Everywhere Debuts

Public television brings poetry into homes nationwide with a collection of 40 short poetry films CHICAGO—The Poetry Foundation is pleased to announce the debut of a new season of Poetry Everywhere with Garrison Keillor. This April, the short poetry film series returns to public television… Continue Reading „27. Fourth Season of Poetry Everywhere Debuts“

26. Das älteste türkische Gedicht

Ob Anatolien zu Europa gehört? Dem Altkanzler Kohl war es nicht bekannt. Was der deutsche Innenminister dazu sagt, kann uns am A. vorbeigehen. (Uff, nichts passiert!) Fest steht, daß tragende Elemente der europäischen „Leitkultur“ wie die griechische Antike und das Christentum eher dort waren… Continue Reading „26. Das älteste türkische Gedicht“

87. „Immer hübsch an der Oberfläche bleiben“

In der Tageszeitung junge Welt ein Interview, das Jan-Frederik Bandel im Jahr 2004 mit Hadayatullah Hübsch führte, der am 4.1. diesen Jahres starb. Darin spricht er über seine 60er bzw. Hippiezeit und seine Entwicklung als Autor. 3 Auszüge: 1 Aber die Beatniks, die haben mich umgeschmissen. 1962… Continue Reading „87. „Immer hübsch an der Oberfläche bleiben““

37. Kültür in Augsburg

Wer Informationen über die mittelalterliche Literaturgeschichte Kleinasiens und der Türkei, vor allem über die türkische Lyrik sucht, braucht Ausdauer und Spürsinn. Lyrik-Übersetzungen aus dem Türkischen erzielen bis heute nur minimale Auflagen und fristen ein Nischendasein. Mit den Wanderderwischen Mevlana, Haci Bektasch Veli und Yunus… Continue Reading „37. Kültür in Augsburg“

106. Persische Literatur in westlicher Sicht

Meine neueste Übersetzung eines längeren persischen Gedichts ist Gorganis „Wīs und Rāmīn“, das ich in Paarreimen übersetzte (400 Seiten Paarreime!). Meiner Meinung nach ist Gorganis Gedicht eine der ungewöhnlichsten Liebesgeschichten der Weltliteratur, wenn nicht gar die herausragendste. Ich ziehe sie sogar Nisamis Werk vor,… Continue Reading „106. Persische Literatur in westlicher Sicht“

73. „Das Lied der Flöte“, Gedichte von Maulana Jalaladdin Rumi

Donnerstag, 15. April, 19h30 Akademie für gesprochenes Wort Richard-Wagner-Straße 16 Stuttgart Maulana Dschalaldin Rumi ist der bedeutendste Dichter der persischislamischen Mystik. Er starb mit 65 Jahren im Jahre 1273. Abgesehen vom Koran hat sein Werk, welches die Sehnsucht nach der Wiedervereinigung mit Gott thematisiert,… Continue Reading „73. „Das Lied der Flöte“, Gedichte von Maulana Jalaladdin Rumi“