Schlagwort: Sibylla Schwarz
Veröffentlicht am 6. Juni 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
als sie mich gebar
könnte heute die mutter
meine tochter sein
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Alter, österreichische Lyrik, experimentelle Poesie, Geburtstag, Geburtstagsgedicht, Geburtstagslyrik, Gedicht des Tages, Gegenwartslyrik, Gerhard Rühm, Identität, Jens H. Stupin, Johann Wolfgang von Goethe, Judith Tanck, Kurze Gedichte, Lyrikzeitung, Poesiealbum, Sibylla Schwarz, Sprachkunst, Wiener Gruppe, Zeit
Veröffentlicht am 10. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Jch weiß nicht / wie mir geschehn /
Ey / wo sind doch meine Lieben ?
Wo ist der und der geblieben ?
Läst sich hier denn niemand sehn ?
Auff den Gassen ist Geschrey :
Cloris sizt schon auff dem Wagen /
Galathee lest mir sagen /
daß sie schon von hinnen sey. ¶
Veröffentlicht am 1. Dezember 2025
von lyrikzeitung
1 Kommentar
Bisher hatt’ ich stets zwei Kleider;
Viele Menschen haben, leider!
Eines nur, und das noch schwach
Kategorie: Deutsch, RußlandSchlagworte: deutsch-russische Literatur, Elisabeth Kulman, Felix Philipp Ingold, Goethe Kulman, italienische Lyrik 19. Jahrhundert, Jelisaweta Kulman, Kulman Meine Lebensart, Kulmann Gedichte, mehrsprachige Dichterinnen, Robert Schumann Vertonung, russische Dichterinnen, Sibylla Schwarz, St. Petersburg Romantik, Wunderkind Romantik
Veröffentlicht am 9. November 2025
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Bier und Meth und guter Wein,
Rinder, Gänse, fette Schwein’ –
Muß des Menschen Herz erfreun,
Hahn kräht uns im Stalle.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: 700 Jahre Wizlaw, De hervest kumt ûs rîke nôch, Eldena, Fürst von Rügen, Greifswald, Hanse, Herbstlied, Lyrikzeitung, Minnesänger, mittelalterliche Lyrik, niederdeutsche Dichtung, Pommern, Pommersche Literatur, Ranen, Rügen, Rügenscher Erbfolgekrieg, Sibylla Schwarz, Theodor Pyl, Vorpommern, Wizlaw III., Wizlaw III. von Rügen, Wizlaw von Rügen
Veröffentlicht am 31. August 2025
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Wo diese Gabe
ich nuhr bloß habe /
so werd ich frey von aller Noht ;
geschiht eß nicht /
daß mir mein Licht
die Gunst wil geben /
kan ich nicht leben /
bin schon fast lebend todt.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: „Knecht und Herrin“-Motiv, barocke Liebeslyrik, Barocklyrik und Körperlichkeit, deutschsprachige Dichterinnen 17. Jahrhundert, Dichterin des Barock, Erotik in der Barockdichtung, französische Melodie verloren, Geschlechterrollen in der Lyrik, Greifswald Literaturgeschichte, Liedtext Barock, Michael Gratz Herausgeber, Natur als erotisches Argument, poetische Selbstbehauptung, Rezeption von Erotik in der Germanistik, Sibylla Schwarz, singbare Dichtung, Strophenform ohne Leerzeilen, weibliche Stimme in der Literaturgeschichte, Werke von Sibylla Schwarz
Veröffentlicht am 12. Juli 2024
von lyrikzeitung
1 Kommentar
»Jawohl« — so sprach er — »das ist richtig —
Der Koitus ist äußerst wichtig. —«
Gestatten Sie — Herr Zappelmann
Das kühle Wort — wenn man ihn kann !
Veröffentlicht am 26. März 2023
von lyrikzeitung
2 Kommentare
Ich fürchte, für das heutige Gedicht werde ich ziemlich viel zu erklären haben – und womöglich Abbitte zu leisten. Abbitte bei Michael Spyra, von dessen gestern hier gepostetem Gedicht ich eine Strophe für ein poetisches Experiment gebraucht habe. Abbitte auch bei den geschätzten Lesern… Continue Reading „Unbekanntes Gedicht von Sibylla Schwarz aufgetaucht“
Veröffentlicht am 10. August 2022
von lyrikzeitung
3 Kommentare
Sibylla Schwarz (* 24. Februar 1621 Greifswald, † 10. August 1638 ebenda) Anmerkungen zu diesem Gedicht (das in der Erstausgabe von 1650 durch einen Druckfehler „Betrachtung der Welt“ überschrieben ist) und speziell zu den Versen 5-8 hier unter dem Gedicht. Textfassung und Kommentar nach… Continue Reading „Verachtung der Welt“
Veröffentlicht am 3. April 2022
von lyrikzeitung
1 Kommentar
L&Poe Journal #02 – Tabu Genese einer Edition, 2008-2022 (Vereinfachte Fassung) textteil-16-12-08 textteil-16-12-08ax.pdf Schwarz.doc Sibylla Schwarz Ausgabe.doc Sibylla Schwarz Ausgabe Kopie.doc Sibylla Schwarz Ausgabe_0rig.doc Sibylla Schwarz Ausgabe 2.doc Schwarz.txt.doc Sibyllaexport.txt Sibylla Schwarz WA Reinecke & Voß.docx Sibylla Schwarz WA Reinecke & Voß 2.docx Sibylla… Continue Reading „Editionstabu“
Veröffentlicht am 27. März 2022
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Asmus Trautsch dies interpellat Die Sommerzeit zieht einen Arbeitsschritt nach vorne. Es dämmert, Lerchen locken von den Apps zum Neugefühl. Das bunte Straßennetz entkleidet sich zum ersten Pflichttermin. In rauen Saum nähst Du die Uhr, stellst uns die Nacht auf los. Aus: Asmus Trautsch,… Continue Reading „Auf los“
Veröffentlicht am 24. März 2022
von lyrikzeitung
1 Kommentar
Bertram Reinecke Preisgetichte auf der verständigen und tugendhaften Jungfrauen Sibylla Schwarzen fruchtbar fortzeugendes Wercke Es muß doch jede Kunst einst mit der Zeit vergehen Eß sey nuhr Gauckel=werk / eß sey ein bloßer Tant So sagt der Aberwitz, so schliesset der Verstand Was andern… Continue Reading „Preisgetichte“
Veröffentlicht am 15. März 2022
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
(L&Poe Journal #02 Neue Texte) Odile Endres one for sorrow I die goldene methode soll die mühlen der premierminister schneller vorantreiben. five for silver, six for gold. ihr schutz gilt den eingefriedeten gärten. sie verteidigen ihre hortensienhoheit. sie nutzen die wachdienste der elstern. one… Continue Reading „one for sorrow“
Veröffentlicht am 7. März 2022
von lyrikzeitung
1 Kommentar
(L&Poe Journal #02 Neue Texte) Odile Endres spitze verse I Stühle hüpften vor den augen auf und nieder dir Ist erschienen orpheus mitten in der nacht ach du Besangst die blinde & die frostig liebe & die pein Yllabisstark erklang die poesey aus deiner… Continue Reading „Aus der Sibylla-Serie“
Veröffentlicht am 1. März 2022
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
(L&Poe Journal #02 Neue Texte) Odile Endres
Veröffentlicht am 24. Februar 2022
von lyrikzeitung
2 Kommentare
Heute ist der 401. Geburtstag der Greifswalder Dichterin Sibylla Schwarz. Vier Wochen vor dem 400. Geburtstag war der erste Band der von mir herausgegebenen Werkausgabe erschienen. Der abschließende zweite geht dieser Tage in Satz. Zum Fest eins ihrer trunkenen, funkenden, ungezähmten Gedichte, in dem… Continue Reading „Zum 401. Geburtstag“
Neueste Kommentare