Lyrikkalender

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L&Poe’s Immerwährender Lyrikkalender

Copyright für die Zusammenstellung © Michael Gratz

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Januar
[1.1.]

Am 1. Januar 1660 beginnt Samuel Pepys ein geheimes Tagebuch, das er bis zum 31. März 1669 führt. Erst 1818 wird es in ordentlich gebundenen Bänden seiner Nachlaßbibliothek entdeckt. – 1863 trägt der Dichter Ralph Waldo Emerson seine  „Boston Hymn“ vor 3000 Zuhörern in Boston vor. Die Hymne feiert das Inkrafttreten der Emanzipationsproklamation Abraham Lincolns, mit der die Sklaverei in den Südstaaten für abgeschafft erklärt wird. – Am 1.Januar 1962 lehnt die Plattenfirma Decca die Beatles ab mit der Begründung, dass Gitarrengruppen nicht mehr modern seien.

Geboren 1638: Antoinette Deshoulières, französische Dichterin, 1714 Kristijonas Donelaitis (Christian Donalitius), litauischer Dichter, Begründer der weltlichen litauischen Literatur (schrieb auch in deutscher Sprache), 1766: Georg Philipp Schmidt von Lübeck, deutscher Lyriker, 1792: Henrik Anker Bjerregaard, norwegischer Dichter, 1823 Sándor Petőfi, ungarischer Ntaionaldichter, 1897 Theodor Kramer, österreichischer Lyriker

Gestorben 1783: Johann Jakob Bodmer, Schweizer Philologe, 2009 Inger Christensen, dänische Lyrikerin

[2.1.]

Geboren 1870: Ernst Barlach, deutscher Künstler und Schriftsteller, 1946: Ilma Rakusa, Schweizer Schriftstellerin und Übersetzerin

[3.1.]

Geboren 1604: Jacob Balde, deutscher Jesuit und lateinischer Dichter

Gestorben 1924: Jiří Karel Wolker, tschechischer Dichter, 1937 Richard Weiner, tschechischer Schriftsteller

[4.1.]

1788: Goethe wird während seines zweiten Aufenthalts in Rom dem Schäfernamen Megalio Melpomenio in die Accademia dell’Arcadia aufgenommen.

Geboren 1839: Casimiro de Abreu, brasilianischer Lyriker, 1931: Nora Iuga, rumänische Dichterin

Gestorben 2011: Hadayatullah Hübsch (Gerhard Hübsch), deutscher Lyriker

[5.1.]

Am 5. Januar 1463 wird das Todesurteil gegen François Villon zu zehn Jahren Verbannung aus Paris abgewandelt. Villon revanchiert sich mit einem parodistischen Dankgedicht an den Gerichtshof: „Ihr meine Zähne, aus dem Mund mir springet, / und lobt und preist und rühmt und danket laut, / wie Orgel, Glocken und Trompeter singet, / denn beinah hättet ihr schon ausgekaut“ (deutsch von Carl Fischer). – 1961: Paul Celan schreibt „Psalm“:

Niemand knetet uns wieder aus Erde und Lehm,
niemand bespricht unsern Staub.
Niemand.

Gelobt seist du, Niemand.
(…)

Geboren 1900 Paula Ludwig, österreichische Schriftstellerin

[6.1.]
  • 1878 (2018: vor 140 Jahren): Carl Sandburg geboren – amerikanischer Dichter
  • 1488: Helius Eobanus Hessus geboren, deutscher Humanist, Anhänger Luthers, neulateinischer Dichter
  • 1848: Christo Botew geboren, bulgarischer Dichter und Freiheitskämpfer
  • 1852: Louis Braille gestorben, Erfinder der Blindenschrift (Brailleschrift)
  • 1883: Khalil Gibran geboren, libanesischer Künstler und Dichter
[7.1.]
  • 1610 (2018 vor 408 Jahren): Der italienische Physiker und Astronom Galileo Galilei (1564-1642) entdeckt – mit seinem nachgebauten holländischen Fernrohr  – die vier hellsten Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto. – 2016 Internationaler Saum-Tag in New York(Международный День Зауми)
  • 7.1. 1873: Charles Péguy geboren, französischer Schriftsteller
  • 7.1. 1936: Reza Schah verbietet per Dekret das Tragen des Tschadors im Iran. Der 7. Januar wird in der Pahlavi-Dynastie als „Tag zur Befreiung der Frau“ gefeiert. War ja nicht alles schlecht früher.
  • 7.1. 1959: Friedrich Ani geboren, deutscher Schriftsteller
  • 1965 Armin Steigenberger, deutscher Lyriker
[8.1.]
  • 8.1. 1601: Baltasar Gracián geboren, spanischer Jesuit, Prediger und Schriftsteller („Hand-Orakel“)
  • Die abgedankte und zum Katholizismus übergetretene schwedische Königin Kristina eröffnete 1671 in Roma das Teatro Tor di nona, das erste öffentliche Theater der Stadt, wo, anders als damals üblich, auch Frauen spielten oder sangen.
  • 8.1. 1811: Friedrich Nicolai gestorben, deutscher Schriftsteller, Aufklärer
  • 8.1. 1863 (2018 vor 155 Jahren): Paul Scheerbart geboren – deutscher Schriftsteller („Murx den Europäer“)
  • 8.1. 1896: Paul Verlaine gestorben, französischer Lyriker des Symbolismus
  • 8.1. 1919: Peter Altenberg gestorben, österreichischer Schriftsteller
  • 8.1. 1934: Andrei Belyi gestorben, russischer Dichter und Theoretiker des Symbolismus (Mehr)
  • 8.1. 1938: Wassyl Stus geboren, ukrainischer Dichter und sowjetischer Dissident
  • 2017 Jovanka Nikolić, serbische Schriftstellerin †
[9.1.]
  • 9.1. 1792: Der Frieden von Jassy beendet den Russisch-Österreichischen Türkenkrieg. Russland gibt dem Osmanischen Reich alle Eroberungen mit Ausnahme des Gebietes östlich vom Dnjestr zurück. Es behält damit die nördliche Küste des Schwarzen Meeres (jenes 2014 berühmt-berüchtigte „Neurußland“)
  • 9.1. 1873: Chaim Nachman Bialik geboren, ukrainisch-israelischer Dichter, Autor und Journalist
  • 9.1. 1876: Hans Bethge geboren, deutscher Dichter und Herausgeber
  • 9.1. 1890 (v. 127 Jahren): Kurt Tucholsky geboren – deutsch. Schriftsteller, Pazifist, Satiriker, Essayist, Kabarett-Texter („Soldaten sind Mörder“)
  • 1908: Wilhelm Busch gestorben, deutscher Dichter und Zeichner
  • 9.1. 1908: Abraham Goldfaden gestorben, ukrainischer Komponist, jiddischer Volksdichter und Begründer des modernen jiddischen Theaters
  • 9.1. 1929 (vor 88 Jahren): Heiner Müller geboren – deutscher Dramatiker und Regisseur
  • 9.1. 1941 (vor 76 Jahren): Joan Baez geboren – amerikanische Folksängerin
  • 9.1. 1950: Rio Reiser geboren, deutscher Musiker und Liedermacher
  • 9.1. 1964: Halide Edip Adıvar gestorben, türkische Dichterin, Revolutionärin, Offizierin, Professorin, Parlamentarierin und Schriftstellerinnen
  • 9.1. 2009: Dave Dee gestorben, britischer Musiker (Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick and Tich)
[10.1.]
  • 10.1. 1619: Johann Peter Titz (Titius) geboren, deutscher Pädagoge und Dichter
  • 10.1. 1797 (vor 220 Jahren): Annette Freiin von Droste-Hülshoff (‚Die Mergelgrube‘)
  • 10.1. 1865: Karl Florenz geboren, deutscher Japanologe
  • 10.1. 1957 (vor 60 Jahren): Gabriela Mistral gestorben, chilenische Dichterin und Diplomatin
  • 10.1. 1986: Jaroslav Seifert gestorben, tschechischer Dichter, Schriftsteller, Journalist und Übersetzer, Nobelpreisträger
[11.1.]
  • 11.1. 1911 (vor 106 Jahren): In der Berliner Zeitschrift Der Demokrat wird das Gedicht Weltende von Jakob van Hoddis veröffentlicht.
  • 11.1. 1956: Bert Papenfuß-Gorek geboren, deutscher Schriftsteller
[12.1.]
  • 12.1. 1751 (v. 266 Jahren): Jakob Michael Reinhold Lenz – deutscher Schriftsteller
  • 12.1. 1780 (v. 237 Jahren): Die erste Ausgabe der »Zürcher Zeitung« (seit 1821: »Neue Zürcher Zeitung«) wird von Salomon Gessner (1730-1788) herausgegeben. Es ist eine der ältesten heute noch erscheinenden deutschsprachigen Zeitungen. Gessner importierte das Prosagedicht aus der französischen in die deutsche Literatur.
  • 12.1. 1829: Friedrich Schlegel gestorben, deutscher Kulturphilosoph, Philosoph, Schriftsteller, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
  • 12.1. 1831: Gustav Adolf Pompe geboren, deutscher Theologe und Dichter
  • 12.1. 1880: Ida Hahn-Hahn gestorben, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin
  • 12.1. 1906 (vor 111 Jahren): Daniil Iwanowitsch Charms – russischer Schriftsteller
  • 12.1. 1952: Florian Havemann geboren, deutscher Schriftsteller, Maler und Komponist („Der kleine Flori Have“)
  • 12.1. 1961: Regina Ullmann gestorben, Schweizer Dichterin
[13.1.]
  • 1599 † Edmund Spenser, englischer Dichter, Namensgeber der Spenserstrophe
  • 1749 * Maler Müller (Friedrich Müller), deutscher Maler, Kupferstecher und Dichter der Empfindsamkeit und des Sturm und Drang. Geheiligt sey, o Bach! den sanften süßen Schmerzen, / Den Schmerzen, wie mein Herz sie fühlt. / Dein sanftes Murmeln weck die Zärtlichkeit dem Herzen, / Dem Herzen, das die Liebe fühlt! Mehr
  • 1782: Am Nationaltheater Mannheim wird Friedrich Schillers Drama Die Räuberuraufgeführt (vor 225 Jahren). Vorsichtshalber hatte der Regisseur das Stück 300 Jahre vorverlegt, aber da der Hauptdarsteller August Wilhelm Iffland in zeitgenössischer Kleidung auftrat, kam es zu einem Skandal wegen der unverblümten Kritik an der Feudalherrschaft. „Das Theater glich einem Irrenhaus, rollende Augen, geballte Fäuste, heisere Aufschreie im Zuschauerraum. Fremde Menschen fielen einander schluchzend in die Arme, Frauen wankten, einer Ohnmacht nahe, zur Tür. Es war eine allgemeine Auflösung wie ein Chaos, aus dessen Nebeln eine neue Schöpfung hervorbricht.“
  • 1897 * Gerty Spies, deutsche Schriftstellerin
  • 1898 * Kaj Munk, dänischer Pastor, Poet, Gegner Hitlers und Märtyrer, wurde auf Befehl Himmlers erschossen.
  • 1907 * Stanisław Wygodzki, polnisch-jüdischer Schriftsteller und Übersetzer, überlebte Auschwitz und andere Lager. 1968 wegen der antisemitischen Politik der polnischen Führung nach Israel ausgewandert.
  • Am 13. 1941 † James Joyce, irischer Schriftsteller (Lyrikzeitung | Textkette)
[14.1.]
  • 1622 * Jean-Baptiste Molière, französischer Dramatiker und Theaterdirektor (395. Geburtstag)
  • 1700 * Christian Friedrich Henrici, deutscher Schriftsteller, Lyriker und Librettist, Textdichter Johann Sebastian Bachs
  • 1870 * Ida Dehmel, deutsche Lyrikerin und Frauenrechtlerin (Textkette)
  • 1898 † Lewis Carroll, britischer Schriftsteller (Alice im Wunderland), Mathematiker und Fotograf (Lyrikzeitung)
  • 1908 † Holger Drachmann, dänischer Maler und Dichter
  • 1912 * Rudolf Hagelstange, deutscher Schriftsteller
  • 1944: † Hans Schiebelhuth, deutscher Schriftsteller und Dichter des Expressionismus, Übersetzer aus dem Chinesischen (Lyrikzeitung)
  • 1971 † Heinrich Anacker, schweizerisch-deutscher Schriftsteller, glühender Hitler-Verehrer
  • 1977 † Anaïs Nin, US-amerikanische Schriftstellerin
[15.1.]
  • 1711 * Sidonia Hedwig Zäunemann, deutsche Dichterin (Lyrikzeitung)
  • 1791 * Franz Grillparzer, österreichischer Schriftsteller
  • 1795 * Alexander Sergejewitsch Gribojedow, russischer Diplomat und Dichter
  • 1850 * Mihai Eminescu, rumänischer Dichter (Lyrikzeitung)
  • 1869 * Stanisław Wyspiański, polnischer Dramatiker, Poet, Maler und Architekt
  • 1889 * Walter Serner, aus Böhmen stammender Schriftsteller, Dadaist. 1913 mit einer plagiierten Arbeit in Greifswald zum Dr. jur. promoviert. Mit dem – wiewohl juristischen – Doktortitel gelang es ihm 1914, dem Dichter Franz Jung die Flucht vor dem Kriegsdienst zu ermöglichen. Manifest „Letzte Lockerung“ löste 1919 in Zürich einen Skandal aus. „Dichtung ist und bleibt ein, wenn auch höherer, Schwindel. Ich lege Wert darauf, das zum ersten Mal ausgesprochen zu haben. Menschen gestalten, heißt: sie fälschen.“ (Lyrikzeitung)
  • 1891 * Ossip Emiljewitsch Mandelstam, russischer Dichter
  • 1895 * Geo Milew, bulgarischer Literaturkritiker und Dichter
  • 1919 Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. „Der Mann ward zum Sieb, die Frau / mußte schwimmen, die Sau, / für sich, für keinen, für jeden – / Der Landwehrkanal wird nicht rauschen. / Nichts / stockt.“ (Paul Celan)
  • 1922 * Franz Fühmann, deutscher Schriftsteller (22 Tage oder Die Hälfte des Lebens) (Lyrikzeitung)
  • 1939: * Hartmut Geerken, deutscher Musiker, Schriftsteller und Komponist, Publizist, Hörspielautor und Filmemacher (Lyrikzeitung)
  • 1941 * Captain Beefheart, US-amerikanischer Rock- und Bluesmusiker
  • 1955 † Johannes Baader, deutscher Architekt, Schriftsteller, Dadaist und Aktionskünstler, Oberdada
  • 2009 † Maurice Chappaz, Schweizer Schriftsteller
[16.1.]
  • 1747 † Barthold Heinrich Brockes, deutscher Schriftsteller und Dichter. „Irdisches Vergnügen in Gott“. „der erste wirkliche Realist und Kirchenvater deutscher Naturbeschreibung“ (Arno Schmidt) (Lyrikzeitung)
  • 1874 * Robert W. Service, kanadischer Dichter und Novelist
  • 1888 * Ossip Maximowitsch Brik, russisch-sowjetischer Avantgarde-Schriftsteller, Freund Majakowskis
  • 1912 Georg Heym, deutscher Schriftsteller, Lyriker des frühen literarischen Expressionismus, beim Eislaufen in der Havel ertrunken (Lyrikzeitung | Textkette)
  • 1935 * Inger Christensen, dänische Dichterin (Lyrikzeitung)
  • 1969: Der Student Jan Palach verbrennt sich aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings in der Tschechoslowakei auf dem Prager Wenzelsplatz selbst.
[17.1.]
  • 1584 * Diederich von dem Werder, deutscher Übersetzer, Epiker und Lyriker
  • 1820 * Anne Brontë, britische Schriftstellerin
  • 1830 † Wilhelm Waiblinger, deutscher Dichter und Schriftsteller
  • 1914 William Stafford, amerikanischer Dichter und Pazifist, in Hutchinson, Kansas, geboren
  • 1936 * Klaus M. Rarisch, deutscher Lyriker
  • 1946 * Frank Geerk, Schriftsteller, Dichter
  • 1962 † Gerrit Achterberg, niederländischer Dichter
  • 1964 * Raoul Schrott, österreichischer Schriftsteller (Lyrikzeitung)
  • 1965 † Hans Marchwitza, deutscher Arbeiterdichter, Schriftsteller und Kommunist
  • 1989 † Georges Schehadé, libanesischer Dichter und Dramatiker
  • 2001 † Gregory Corso, US-amerikanischer Dichter (Lyrikzeitung)
  • 2002 † Camilo José Cela, spanischer Schriftsteller und Nobelpreisträger
  • 2004 † Czesław Niemen, polnischer Rocksänger
  • 2010 † Kurt Bartsch, deutscher Lyriker, Dramatiker und Prosaautor (Lyrikzeitung)
[18.1.]
  • 1547 † Pietro Bembo, italienischer Humanist, Kardinal und Gelehrter, Theoretiker der italienischen Literatursprache
  • 1867 * Rubén Darío, nicaraguanischer Schriftsteller und Diplomat
  • 1914 * Arno Schmidt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
  • 1936 † Rudyard Kipling, britischer Schriftsteller und Journalist, Nobelpreisträger (Lyrikzeitung)
[19.1.]
  • Welttag des Migranten und Flüchtlings
  • 1576 † Hans Sachs, deutscher Schuhmacher, Sänger und Dichter
  • 1729 † William Congreve, britischer Dramatiker und Dichter
  • 1809 * Edgar Allan Poe, US-amerikanischer Schriftsteller. „Philosophy of Composition“. „The Raven“. Heimlicher Namensgeber der Lyrikzeitung. Quoth the raven: nevermore. (Lyrikzeitung)
  • 1829: Eine stark veränderte und gekürzte Fassung von Johann Wolfgang von Goethes Drama Faust. Eine Tragödie. wird am Hof-Theater in Braunschweig von Ernst August Klingemann uraufgeführt.
  • 1873* Dr. Owlglass, deutscher Arzt, Schriftsteller und Lyriker
  • 1874 † August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, deutscher Germanist und Dichter (Deutsche Nationalhymne)
  • 1877 * Fráňa Šrámek, tschechischer Dichter, Schriftsteller und Dramatiker
  • 1919 * Joan Brossa, spanisch-katalanischer Dichter, Schriftsteller, Dramatiker, Graphik- und Plastikkünstler
  • 1923 * Eugénio de Andrade, portugiesischer Lyriker
  • 1925 * Werner Riegel, deutscher Lyriker und Essayist (Zeitschrift „Zwischen den Kriegen“)
[20.1.]
  • Den 20. ging Lenz durchs Gebirg. Die Gipfel und hohen Bergflächen im Schnee, die Täler hinunter graues Gestein, grüne Flächen, Felsen und Tannen. Es war nasskalt, das Wasser rieselte die Felsen hinunter und sprang über den Weg. Die Äste der Tannen hingen schwer herab in die feuchte Luft. Am Himmel zogen graue Wolken, aber alle so dicht, und dann dampfte der Nebel auf und strich schwer und feucht durch das Gesträuch, so träg, so plump. Er ging gleichgültig weiter, es lag ihm nichts am Weg, bald auf- bald abwärts. Müdigkeit spürte er keine, nur war es ihm manchmal unangenehm, dass er nicht auf dem Kopf gehen konnte.
  • Inauguration Day. 2017 Donald Trump als Präsident vereidigt
  • 1586: * Johann Hermann Schein, deutscher Musiker und Komponist
  • 1813 † Christoph Martin Wieland, deutscher Dichter, Übersetzer
  • 1850 † Adam Oehlenschläger, dänischer Nationaldichter der Romantik 
  • 1859 † Bettina von Arnim, deutsche Schriftstellerin der Romantik 
  • 1902 * Nazım Hikmet, türkischer Schriftsteller (Lyrikzeitung)
  • 1925 * Eugen Gomringer, Schweizerischer Schriftsteller, geboren in Bolivien, Vater der Konkreten Poesie (lyrikzeitung)
  • 1925 * Ernesto Cardenal, nicaraguanischer Theologe und Politiker
  • 1930 * Edeltraud Eckert, deutsche Schriftstellerin, starb 1955 an den Folgen eines Arbeitsunfalls im Gefängnis Hoheneck. Ihre Gedichte wurden erst 2005 veröffentlicht. (lyrikzeitung)
  • 1930 * Egon Bondy, tschechischer Dichter und Philosoph
  • 1950 * Edward Hirsch, amerikanischer Dichter, geboren in Chicago, Illinois
  • 1963 * Guy Helminger, Luxemburger Schriftsteller (Lyrikzeitung)
  • 1973 Amílcar Cabral † (* 12. September 1924 in Bafatá, damals Portugiesisch-Guinea; † in Conakry, Guinea), guinea-bissauischer Politiker, Dichter und Unabhängigkeitskämpfer, bei einem Militärputsch ermordet. Sein Todestag ist Nationalfeiertag der Republik Kap Verde.)
[21.1.]
  • 1532: Ludwig Helmbold, lutherischer Kirchenlieddichter *. Vom deutschen Kaiser Maximilian II. 1566 zum poeta laureatus gekrönt
  • 1609: Joseph Justus Scaliger, französischer Philosoph und Naturwissenschaftler †. Seine berühmte Poetik in 7 Bänden erschien postum und wurde viel genannt und wenig gelesen.
  • 1765: Christian Braunmann Tullin, norwegischer Dichter †
  • 1773: Alexis Piron, französischer Jurist und Schriftsteller †. Arbeitete als Anwalt in Besançon. Um 1718 verlor er das Amt wegen seiner Ode à Priape.
  • 1793: Bürger Louis Capet, der ehemalige König Ludwig XVI., wird in Paris  guillotiniert.
  • 1794: Adolf Ludwig Follen, deutscher Burschenschafter, Schriftsteller und Verleger * (Textkette)
  • 1815: Matthias Claudius, deutscher Dichter (Der Mond ist aufgegangen) † (Textkette | Lyrikzeitung)
  • 1823: Imre Madách, ungarischer Dichter * (Die Tragödie des Menschen)
  • 1831: Achim von Arnim, deutscher Dichter † (Lyrikzeitung)
  • 1856: Benedictus Gotthelf Teubner, deutscher Buchhändler, Verlagsgründer (Teubnersche Verlagsbuchhandlung) †
  • 1868: Ludwig Jacobowski, deutscher Lyriker, Schriftsteller und Publizist *
  • 1872: Franz Grillparzer, österreichischer Schriftsteller †
  • 1878: Egon Friedell, österreichischer Schriftsteller *
  • 1902: Ernst Wichert, deutscher Schriftsteller und Jurist † (nicht mit Ernst Wiechert zu verwechseln)  „Dichter und Richter“ genannt. War Mitbegründer der Deutschen Genossenschaft dramatischer Autoren und Komponisten, Leipzig 1871, später Verband Deutscher Bühnenschriftsteller, der älteste überregionale Autorenverband in Deutschland.
  • 1912: Rainer Maria Rilke sendet die erste seiner Duineser Elegien von Duino an Marie Taxis.
  • 1961: Blaise Cendrars, schweizerisch-französischer Schriftsteller † (Lyrikzeitung)
  • 1963: Franz Jung, deutscher Schriftsteller, Ökonom und Politiker † (Lyrikzeitung)
  • 1975: Mascha Kaléko, Schweizer Dichterin † (Lyrikzeitung | Textkette)
  • 1997 (vor 20 Jahren): Hans Egon Holthusen, deutscher Schriftsteller † (Lyrikzeitung)
  • 2008: Mit dem Tod von Marie Smith Jones stirbt die Eyak-Sprache aus.
[22.1.]
  • 628: Anastasius, persischer Mönch, Märtyrer und Heiliger † Trat zum Christentum über, wurde dafür gefoltert und gehängt. Patron der Goldschmiede; hilft gegen Kopfschmerzen und Raserei.
  • 1349: Die etwa 400 Mitglieder umfassende jüdische Gemeinde in Speyer wird durch ein Pogrom bei den Judenverfolgungen zur Zeit des Schwarzen Todes vernichtet. (Lyrikwiki)
  • 1536: Bernd Knipperdolling, Führer der Täufer in Münster † Auf dem Prinzipalmarkt in Münster werden die Anführer der Münsterschen Täufer, Jan van Leyden, Bernd Krechting und Bernd Knipperdolling, öffentlich gefoltert und hingerichtet.
  • 1561: Francis Bacon, englischer Philosoph, Staatsmann, Autor und als Wissenschaftler Wegbereiter des Empirismus *
  • 1572: John Donne, englischer Schriftsteller * (Textkette | Lyrikzeitung)
  • 1657: Niels Aagaard, dänischer Schriftsteller und Gelehrter †
  • 1729: Gotthold Ephraim Lessing, deutscher Dichter der Aufklärung * (Lyrikzeitung)
  • 1767 (vor 250 Jahren): Johann Friedrich Pierer, deutscher Mediziner und Lexikograf *
  • 1788: George Gordon Byron, britischer Dichter, Teilnehmer am Freiheitskampf der Griechen * (Lyrikzeitung)
  • 1820: Hermann Lingg, deutscher Dichter *
  • 1840: Rosa Maria Antonetta Paulina Assing, deutsche Lyrikerin, Erzählerin, Übersetzerin, Scherenschnittkünstlerin und Erzieherin †
  • 1849: August Strindberg, schwedischer Schriftsteller und Dramatiker * (Lyrikzeitung)
  • 1860: Aennchen Schumacher, deutsche Gastronomin, Sammlerin studentischen Liedguts („Ännchen-Liederbuch“) *
  • 1886: Oskar Jellinek, österreichischer Schriftsteller *
  • 1904: George Balanchine, russischer Choreograph, Gründer des American Ballet *
  • 1917 (vor 100 Jahren): Rainer Brambach, Schweizer Schriftsteller * (Lyrikzeitung)
  • 1921: Krzysztof Kamil Baczyński, polnischer Dichter *
  • 1922: Howard Moss *. Langjähriger Poetry Editor The New Yorker.
  • 1945: Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer † (Textkette | Lyrikzeitung)
  • 1945: Else Lasker-Schüler, Dichterin † (Lyrikzeitung | Textkette)
  • 1945: Jan Skala, sorbischer Publizist und Schriftsteller †
  • 1947: Ingrid Puganigg, österreichische Schriftstellerin *
  • 1966: Kawada Jun, japanischer Lyriker und Wirtschaftsmanager †
  • 1976: Charles Reznikoff, US-amerikanischer Poet † (Lyrikzeitung)
[23.1.]
  • 1570: In Linlithgow verübt James Hamilton of Bothwellhaugh einen Anschlag auf den schottischen Regenten James Stewart, 1. Earl of Moray. Es ist das weltweit erste Attentat mit einer Feuerwaffe.
  • 1729: Johannes le Francq van Berkhey, niederländischer Naturforscher, Dichter und Maler *
  • 1751: Jakob Michael Reinhold Lenz, eins der jungen Genies des Sturm und Drang * (Lyrikzeitung)
  • 1761: Friedrich von Matthisson, deutscher Lyriker und Prosaschriftsteller * (Lyrikzeitung)
  • 1762: Christian August Vulpius, deutscher Schriftsteller, Schwager Goethes (im Unterschied zu Goethe ein Erfolgsschriftsteller seiner Zeit; „Rinaldo Rinaldini“) *
  • 1777 (vor 240 Jahren): Christian Friedrich Daniel Schubart wird auf Befehl des württembergischen Herzogs Carl Eugen verhaftet und auf der Festung Hohenasperg zehn Jahre lang eingekerkert. (Textkette)
  • 1843: Friedrich de la Motte Fouqué, deutscher Dichter der Romantik †
  • 1849: Elizabeth Blackwell wird nach ihrer Promotion die erste Ärztin in den USA.
  • 1878: Oton Župančič, slowenischer Schriftsteller *
  • 1889: Rikard Long, färöischer Dichter und Literaturkritiker *
  • 1891: Antonio Gramsci, italienischer Schriftsteller, Politiker und Philosoph *
  • 1893: José Zorrilla y Moral, spanischer Dichter und Dramatiker †
  • 1905: Jesse Thoor, deutscher Schriftsteller * (Lyrikzeitung)
  • 1923: Franz Rieger, österreichischer Schriftsteller *
  • 1927: Hilma Kristina Elisabet Angered-Strandberg, schwedische Schriftstellerin †
  • 1929: Hannelore Valencak, österreichische Schriftstellerin *
  • 1930: Derek Walcott, karibischer Dichter und Schriftsteller aus St. Lucia, Nobelpreisträger * (Lyrikzeitung)
  • 1939: Ernst Blass, deutscher Dichter, Kritiker und Schriftsteller des frühen Expressionismus † (Lyrikzeitung)
  • 1939: Fred Wah, kanadischer Dichter, Schriftsteller und Hochschullehrer *
  • 1944: Hugo Achugar, uruguayischer Schriftsteller, literarischer Essayist und Dozent *
  • 1960: Wolfgang Kayser, deutscher Germanist und Literaturwissenschaftler † Seine Bücher wurden jahrzehntelang nachgedruckt: Kleine deutsche Versschule (1946, 25. Aufl. 1995) – Das sprachliche Kunstwerk. Eine Einführung in die Literaturwissenschaft (1948, 20. Aufl. 1992)
  • 1968: Matthias Stührwoldt, deutscher Autor *
  • 1968: Wilhelm Klemm, deutscher Lyriker †. Ernst Jandl: „Mein lyrischer Proviant zwischen 1938 und 43, als Gymnasiast, hatte aus je drei Gedichten von Stramm, Wilhelm Klemm und Johannes R. Becher bestanden, aufgefunden in einer Gedichtsammlung aus dem Jahr 1926.“ In: Ernst Jandl: Autor in Gesellschaft. Aufsätze und Reden. (Poetische Werke 11). München: Luchterhand, 1999, S. 35. Die Anthologie ist „Die Lyrik der Gegenwart“ (Oskar Benda), Wien u. Leipzig 1926. (LyrikzeitungTextkette)
  • 1986: Joseph Beuys, deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner, Kunsttheoretiker und Hochschullehrer †
  • 1989: Salvador Dalí, spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner, Hauptvertreter des Surrealismus †
[24.1.]
  • 76: Hadrian, römischer Kaiser †. Unternahm ausgedehnte Reisen durch sein weites Reich, förderte den Wohlstand und stärkte die Infrastruktur. „Da er nur wenige Kriege führte, war seine Regierungszeit für den weitaus größten Teil des Reichs eine Epoche des Friedens. Er verzichtete auf Eroberungen und gab die von Trajan im Partherkrieg gewonnenen Gebiete auf, womit er einen scharfen und umstrittenen Kurswechsel vollzog. Auf militärischem Gebiet konzentrierte er seine Bemühungen auf eine effiziente Organisation der Reichsverteidigung. Diesem Zweck dienten insbesondere seine Grenzbefestigungen, darunter der nach ihm benannte Hadrianswall. Überschattet wurde seine Regierungszeit jedoch von seinem gespannten Verhältnis zum Senat, in dem er viele erbitterte Feinde hatte.“ (Wikipedia)  (Eine utopische Idee aus der Vorzeit: Volker Braun, Neuer Zweck der Armee Hadrians). Schrieb ein bedeutendes, schwer übersetzbares Gedicht: Animula, vagula, blandula. (Text, Übersetzung und Kommentar hier)
  • 1670: William Congreve, englischer Dramatiker und Dichter *
  • 1712: Friedrich II., „der Große“, König von Preußen, Kurfürst von Brandenburg, Verächter der deutschen Literatur *. Schrieb Unmengen französischer Gedichte, die weder in Frankreich noch in Deutschland jemand groß aufregen.
  • 1732: Pierre Augustin Caron de Beaumarchais, französischer Dramatiker *
  • 1746: Gustav III. von Schweden, schwedischer König *. „Er war gegen die Todesstrafe und führte 1778 ein Gesetz ein, das diese dem König vorbehielt. Er verhängte sie nie, was ihm scharfe Kritik wegen übertriebener Milde bei Sittlichkeitsdelikten einbrachte, da insbesondere die Ausübung der Homosexualität mit der Todesstrafe belegt zu werden pflegte. Er wurde verdächtigt, selbst homosexuell zu sein.“ (Wikipedia) Holte den Dichter Carl Mikael Bellman an seinen Hof.
  • 1776: E. T. A. Hoffmann, deutscher Schriftsteller, Jurist und Komponist, Kapellmeister und Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist *
  • 1809: Carl Friedrich Zelter gründet in Berlin die erste deutsche Liedertafel.
  • 1852: Ján Kollár, slowakischer Lyriker, Altertumsforscher und Sprachwissenschaftler †
  • 1889: Victor Eftimiu, rumänischer Schriftsteller *
  • 1895: Albin Zollinger, Schweizer Schriftsteller * (Lyrikzeitung)
  • 1895: Eugen Roth, deutscher Lyriker und Erzähler * (Lyrikzeitung)
  • 1900: „Obwohl sie sich vom Berg bereits zurückgezogen haben, besiegt eine demoralisierte Buren-Armee im Zweiten Burenkrieg in der Kapkolonie die gleichfalls demoralisierten Briten, die in Unkenntnis der Lage in der Schlacht von Spion Kop ebenfalls abgezogen sind.“ (Wikipedia)
  • 1913: Wolf von Niebelschütz, deutscher Schriftsteller und Historiker *
  • 1935: In den Vereinigten Staaten kommt nach einer vorausgegangenen Testphase das erste Dosenbier, abgefüllt von der Brauerei Gottfried Krueger Brewery Company, in den Handel. (Wikipedia)
  • 1941: Neil Diamond, US-amerikanischer Sänger und Liedermacher *
  • 1947 (vor 70 Jahren): Felix Timmermans, belgischer Dichter und Maler †
    2007 (vor 10 Jahren): Wolfgang Iser, deutscher Literaturwissenschaftler † (Der implizite Leser, Der Akt des Lesens)
  • 2011: Peter-Paul Zahl, deutsch-jamaikanischer Schriftsteller † (Lyrikzeitung)
[25.1.]
  • 390: Gregor von Nazianz, Bischof in Kappadokien, Kirchenlehrer, Heiliger und Dichter, Schutzpatron der Dichter †
  • 1635: Daniel Casper von Lohenstein, deutscher Dichter * (Lyrikzeitung)
  • 1640: Robert Burton, englischer Schriftsteller und anglikanischer Geistlicher †
  • 1759: Robert Burns, britischer Schriftsteller und Poet der Aufklärung * (Lyrikzeitung | Textkette)
  • 1776: Joseph Görres, deutscher Publizist*
  • 1777: Karoline Jagemann, deutsche Sängerin und Schauspielerin *. Über eine Intrige von ihr stürzte Goethe als Theaterdirektor. Nachfolgerin wurde Jagemann. Goethe war mit dem Herzog befreundet, aber Jagemann war seine Geliebte. Übrigens hat der junge Schopenhauer ein Liebesgedicht für sie geschrieben.
  • 1804: Antoni Edward Odyniec, polnischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer *
  • 1831: Ernst August Friedrich Klingemann, deutscher Schriftsteller der Romantik †. (Ihm werden die „Nachtwachen“ des Bonaventura zugeschrieben)
  • 1855: Dorothy Wordsworth, britische Poetin und Tagebuchautorin, Schwester von William Wordsworth † (Lyrikzeitung)
  • 1876: Herbert Eulenberg, deutscher Dichter und Schriftsteller *
  • 1882: Virginia Woolf, britische Schriftstellerin *
  • 1885: Kitahara Hakushū, japanischer Schriftsteller *
  • 1887: Johannes Carl, deutscher evangelischer Theologe, Konsistorialrat und Dichter †
  • 1889: Nakamura Kenkichi, japanischer Lyriker *
  • 1902: Nakano Shigeharu, japanischer Schriftsteller *
  • 1923: Eva Zeller, deutsche Schriftstellerin * (Lyrikzeitung)
  • 1925: Paul Pörtner, deutscher Schriftsteller und Übersetzer *
  • 1938: Wladimir Semjonowitsch Wyssozki, russischer Schauspieler, Dichter und Sänger *
  • 1986: Ernst Schnabel, deutscher Schriftsteller und Pionier des Radio-Features †
  • 1997: Karl Werner Aspenström, schwedischer Lyriker und Essayist †
  • 2012 (vor 5 Jahren): Knud Wollenberger, deutschsprachiger Lyriker dänischer Nationalität †
[26.1.]

Viele Fußballer wurden am 26.1. geboren. Was war sonst?

  • 1275: Ulrich von Liechtenstein, mittelhochdeutscher Dichter †
  • 1628: Der kaiserliche Feldherr Wallenstein kauft heimlich die beiden Herzogtümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow, der Schlingel.
  • 1725: Johann Christopher Jauch, deutscher Theologe und Barockdichter †
  • 1725: Sulchan-Saba Orbeliani, georgischer Mönch, Politiker und Schriftsteller †
  • 1761: Jens Zetlitz, norwegischer Lyriker *
  • 1781: Achim von Arnim, deutscher Dichter der Heidelberger Romantik * (Lyrikzeitung)
  • 1783: Helmina von Chézy, deutsche Dichterin und Librettistin *
  • 1788: Erste Sträflingskolonie in Australen, Australia Day
  • 1793: Nicolas-Germain Léonard, französischer Dichter und Romanautor †
  • 1797 (vor 220 Jahren): Therese von Jacob, deutsche Schriftstellerin, Volksliedforscherin und Slawistin *
  • 1804: Delphine Gay, französische Dichterin *
  • 1833: Josef Barák, tschechischer Politiker, Journalist und Dichter *
  • 1849: Thomas Lovell Beddoes, britischer Dichter †
  • 1854: Eli Marcus, deutscher Schriftsteller und Schauspieler *
  • 1855: Gérard de Nerval, französischer Schriftsteller † (Lyrikzeitung)
  • 1859: Richard Wossidlo, deutscher Ethnologe *
  • 1863: Hans Fraungruber, österreichischer Schriftsteller *
  • 1865: Sabino Arana Goiri, spanischer Dichter und Politiker *
  • 1878: Rudolf Alexander Schröder, deutscher Schriftsteller * (Lyrikzeitung)
  • 1881: Alfons Paquet, deutscher Journalist, Schriftsteller und Dichter *
  • 1884: Edward Sapir, US-amerikanischer Ethnologe und Linguist *
  • 1891: Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg, russischer Schriftsteller und Kriegsberichterstatter * (Lyrikzeitung)
  • 1915: Akaki Zereteli, georgischer Schriftsteller und Politiker †
  • 1935: Lee Baxandall, US-amerikanischer Schriftsteller, Übersetzer und Aktivist der Nudismusbewegung *
  • 1940: Rafael Martínez, kolumbianischer Sänger, Komponist und Dichter *
  • 1941: Jochen Missfeldt, deutscher Schriftsteller *
  • 1945: Ulrich Gumpert, deutscher Jazzmusiker *
  • 1948: Heinrich Sohnrey, deutscher Volksschriftsteller und Publizist †
  • 1948: Thomas Theodor Heine, deutscher Maler, Zeichner und Schriftsteller †
  • 1974: Siegfried von Vegesack, deutscher Schriftsteller †
  • 2003: Annemarie Schimmel, deutsche Islamwissenschaftlerin † (Lyrikzeitung)
  • 2014: José Emilio Pacheco, mexikanischer Schriftsteller † (Lyrikzeitung)
[27.1.]
[28.1.]
Februar

[1.2.]

Nur noch 333 Tage bis Jahresende (aber nur wenn kein Schaltjahr ist)

  • 1394: Ikkyū Sōjun, japanischer Zen-Meister und Dichter *
  • 1459: Conrad Celtis, deutscher Dichter und Humanist * (Textkette)
  • 1462: Johannes Trithemius, deutscher Abt, Gelehrter und Humanist *  Geheimschriften
  • 1656: Rudolf von Drachenfels, deutscher Verwaltungsbeamter und Gelegenheitsdichter  †
  • 1673: Alessandro Marcello, italienischer Dichter, Komponist und Philosoph *
  • 1720: Schweden schließt im Großen Nordischen Krieg mit Preußen den Frieden von Stockholm. Gegen Zahlung von zwei Millionen Talern erhält Preußen Stettin, Usedom, Wolin und Vorpommern bis zur Peene.
  • 1758: Gotthard Ludwig (Theobul) Kosegarten, deutscher Pastor und Schriftsteller *. Studierte in Greifswald Theologie. Als Rektor der Knabenschule in Wolgast unterrichtete er Philipp Otto Runge.  Pfarrer in  Altenkirchen auf Rügen (Uferpredigten auf den Klippen bei Vitt). 1808 ao. Professor, 1817 ordentlicher Professor für Theologie in Greifswald. Gestorben am 26. Oktober 1818 in Greifswald, begraben in Altenkirchen. (Lyrikzeitung)
  • 1796: Abraham Emanuel Fröhlich, Schweizer reformierter Theologe und Schriftsteller *
  • 1804: Handrij Zejler, sorbischer Dichter, Begründer der modernen sorbischen Dichtung * (Lyrikzeitung)
  • 1824: John Lemprière, britischer Lexikograph †
  • 1851: Mary Wollstonecraft Shelley, britische Schriftstellerin (Frankenstein oder Der moderne Prometheus) †
  • 1874: Hugo von Hofmannsthal, österreichischer Schriftsteller (Wiener Moderne) * (Lyrikzeitung)
  • 1902: Langston Hughes, US-amerikanischer Dichter der Harlem Renaissance * (Lyrikzeitung)
  • 1903: Georg Rendl, österreichischer Schriftsteller *. Das sind die Gedichte. Salzburg 1963
  • 1907: Günter Eich, deutscher Lyriker und Hörspielautor * (Lyrikzeitung)
  • 1910: Otto Julius Bierbaum, deutscher Schriftsteller, Parod- und Antholog-ist †. Über Stefan George und seinen Kreis spottete er „Feierlich sein ist alles! Sei dumm wie ein Thunfisch, temperamentlos wie eine Qualle, stier besessen wie ein narkotisierter Frosch, aber sei feierlich, und du wirst plötzlich Leute um dich sehen, die vor Bewunderung nicht mehr mäh sagen können.“
  • 1918: Muriel Spark, britische Schriftstellerin *
  • 1922: Leili Andre, estnische Dichterin und Schriftstellerin *
  • 1933: Zwei Tage nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler löst Reichspräsident Paul von Hindenburg auf dessen Wunsch den deutschen Reichstag auf. Die „Machtergreifung“ marschiert.
  • 1934: John Schehr, deutscher kommunistischer Politiker, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus †. Nach Verhaftung Ernst Thälmanns Vorsitzender der KPD. In der Nacht vom 1. zum 2. Februar 1934 am Berliner Kilometerberg „auf der Flucht erschossen“. Erich Weinert: John Schehr und Genossen.
  • 1935: Dieter Kühn, deutscher Schriftsteller *
  • 1938: Julian Arendt, deutscher Literat †. Schrieb Chansontexte für Claire Waldoff
  • 1939: Wolfgang Krege, deutscher Autor und Übersetzer (Tolkien) *
  • 1945: Durch kommunistische Volksgerichte wird die politische, militärische und intellektuelle Elite Bulgariens auf Anordnung Moskaus zum Tode verurteilt, darunter 67 Parlamentsabgeordnete, alle Mitglieder der Regierungen zwischen 1941 und 3. September 1944, die Regenten des Zaren (Prinz Kyril, Bogdan Filow und Nikola Michow), neun Staats- und Regierungssekretäre, die Verleger der großen Zeitungen und Zeitschriften, 47 Generäle und Offiziere. (Wikipedia)
  • 1946: Hans Bethge, deutscher Dichter †. Anthologist, Nachdichter orientalischer Lyrik (Lyrikzeitung)
  • 1970: Ernst Waldinger, deutscher Lyriker und Essayist †
  • 1971: Raoul Hausmann, österreichisch-deutscher Künstler des Dadaismus † (der Dadasoph)
  • 1976: Hans Richter, deutscher Maler und Filmkünstler des Dadaismus †
  • 1989: Karel Bodlák, tschechischer Literaturkritiker, Dichter und Lehrer †
  • 2002: Hildegard Knef, deutsche Schauspielerin, Chansonsängerin und Autorin †
  • 2012: Wisława Szymborska, polnische Dichterin und Nobelpreisträgerin † (Lyrikzeitung)
[2.2.]

Lichtmeß.

  • 1512: Hatuey, kubanischer Freiheitskämpfer * Organisierte den Kampf gegen die spanischen Eroberer, wurde ergriffen und bei lebendigem Leibe verbrannt.
  • 1700: Johann Christoph Gottsched, deutscher Gelehrter und Schriftsteller *. (Lyrikzeitung)
  • 1816: Michael Öchsner, bayerischer Lehrer, Publizist und Schriftsteller * Verfasser der Bayernhymne
  • 1827: Ludwig Eichrodt, deutscher Schriftsteller *
  • 1829: Alfred Edmund Brehm, deutscher Zoologe (Brehms Tierleben) *
  • 1844: Marie Hankel, deutsche Esperanto-Dichterin *
  • 1849: Pavol Országh Hviezdoslav, slowakischer Dichter *
  • 1882: James Joyce, irischer Schriftsteller (Ulysses und Finnegans Wake) * (Lyrikzeitung)
  • 1885: Gostan Zarian, armenischer Schriftsteller, Dichter und Maler *. In Paris ausgebildet, schrieb Französisch und Russisch. Auf den Rat Émil Verhaerens lernte er Armenisch, um sein wahres Selbst und sein literarisches Können authentischer hervorbringen zu können. Lernte Armenisch und Altarmenisch. Schrieb auch Gedichte in italienischer Sprache. Während des Völkermordes gegen die Armenier in der Türkei 1915 war er in Istanbul. Einer der wenigen armenischen Intellektuellen, die fliehen konnten.
  • 1886: William Rose Benét, US-amerikanischer Dichter und Herausgeber *. Pulitzer-Preis für Lyrik 1942. Schrieb während des 2. Weltkrieges patriotische, propagandistische Gedichte (Day of Deliverance, 1944). Seine The Reader’s Encyclopedia (Enzyklopädie des Lesers) gilt in den USA als Standardnachschlagewerk zur Weltliteratur.
  • 1892: Ludwig Eichrodt, deutscher Schriftsteller †
  • 1922: Der Roman Ulysses von James Joyce erscheint als Buch in Paris
  • 1938: Friedrich Adler, österreichischer Schriftsteller †. Lebte in Prag, übersetzte aus dem Tschechischen (Jaroslav Vrchlický) und Spanischen.
  • 1941: Johannes Schlaf, deutscher Schriftsteller, einer der Begründer des Naturalismus † (Lyrikzeitung)
  • 1942: Daniil Charms, russischer Schriftsteller † (Lyrikzeitung | Textkette | Lyrikwiki)
  • 1955: Leszek Engelking, polnischer Dichter, Schriftsteller, Übersetzer (Pound, Blatný, Bukowski, Borges, Lorca, H.D. u.v.a.) und Literaturwissenschaftler *
  • 1957: Valery Larbaud, französischer Schriftsteller und Literaturkritiker †. „Geheimagent der Literatur“ (Jean Cocteau)
  • 1974: Marieluise Fleißer, deutsche Schriftstellerin †
[3.2.]
  • 1468: Johannes Gutenberg, deutscher Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern †
  • 1602: Paulus Melissus Schede, deutscher Schriftsteller, Psalmenübersetzer und Komponist †
  • 1669: Kada no Azumamaro, japanischer shintoistischer Gelehrter und Dichter *
  • 1722: Mathias Ettenhueber, deutscher Dichter * in München. Schrieb zunächst noch Latein, wechselte unter dem Einfluß von Klopstock, Gellert u.a. zu Deutsch. 1763 Hofpoet, aber „ohne Mittel“. 1778 wurde er infolge der Veröffentlichung der allzu regierungskritischen Ode Das sich beschwerende Baiern verhaftet und fand nach seiner Entlassung Zuflucht in einem Kloster. Vermutlich das Vorbild für Spitzwegs armen Poeten. – Wer in der Poesie nicht will ein Pfuscher bleiben. München, 1765
  • 1735: Ignatius Krasicki, polnischer Geistlicher und Schriftsteller *
  • 1736: Tommaso Ceva, italienischer Dichter und Mathematiker †
  • 1801: Siegfried Schmid schreibt an Hölderlin: „Das waren wieder köstliche Worte des hohen Geistes, hervorgequollen aus der heiligen Tiefe, wo das unvergänglichjugendliche Leben sich regt (…) Nächstens mehr, wann ich dir das Gedicht schike.“
  • 1842: Sidney Lanier, im 19.Jh. berühmter US-amerikanischer Dichter und Musiker *
  • 1844: Marie von Najmájer, österreichische Schriftstellerin *. „Marie von Najmájer ließ sich durch das Leben der persischen Dichterin Tahirih oder Qurrat al-ʿAin (arab. „Trost der Augen“), die als erste Frau die Lehren des Bab annahm und dafür auch ihr Leben gab, zu dem Epos Gurret-ül-Eyn inspirieren. Dieses Werk schildert in Gedichtform den Märtyrertod des Bab und die grausame Ermordung seiner Anhänger und dürfte somit das erste Werk in einer westlichen Sprache sein, welches die dramatischen Ereignisse der Babi- und Bahai-Geschichte in einem literarisches Werk verarbeitet. In dem Epos wird auch die Zusammenkunft einer Gruppe von Babis in Badascht (Bedescht) im Sommer 1848 beschrieben, in der Qurrat al-ʿAin plötzlich unverschleiert vor den versammelten Freunden stand. Hiermit signalisierte sie den Beginn der Emanzipation der Frauen und die Loslösung der Jünger des Bab vom koranischen Gesetz.“ (Wikipedia)
  • 1845: Ernst von Wildenbruch, deutscher Dichter *
  • 1850: Bertha von Arnswaldt, deutsche Salonière *. Wikipedia gibt hier einen kleinen Kurs in Gesellschaftskunde. Bei Saloniere fehlt kein n (sondern jetzt ein accent aigu). Heißt, sie betrieb einen (literarischen) Salon. In Berlin. Leute, die da häufig zu Gast sind, heißen nicht poplig Gäste, sondern Habitués. Unter ihren Habitués waren Theodor Däubler, Cäsar Flaischlen, Walther Rathenau, Ernst Rowohlt, Carl Ludwig Schleich, Hermann Sudermann.
  • 1853: August Kopisch, deutscher Maler und Schriftsteller † (Gedicht: Die Heinzelmännchen)
  • 1866: Fabio Fiallo, dominikanischer Politiker, Diplomat, Journalist und Schriftsteller *
  • 1874: Gertrude Stein, US-amerikanische Schriftstellerin der klassischen Moderne, Verlegerin und Kunstsammlerin * (Lyrikzeitung)
  • 1876: Gino Capponi, italienischer Politiker, Historiker und Dichter †
  • 1889: Artur Adson, estnischer Dichter, Schriftsteller und Theaterkritiker, Landvermesser *
  • 1896: Johannes Urzidil, österreichisch-tschechoslowakischer Schriftsteller *
  • 1897: Lisa Baumfeld, österreichische Schriftstellerin †
  • 1900: Im Deutschen Theater Berlin Uraufführung der Komödie Schluck und Jau von Gerhart Hauptmann.
  • 1912: Dan Kazuo, japanischer Schriftsteller *
  • 1927: Kenneth Anger, US-amerikanischer Filmemacher und Autor, Pionier des amerikanischen Underground-Films *
  • 1933: Am vierten Tag nach Machtübernahme spricht Hitler vor höchsten Vertretern der Reichswehr. Darin verkündet er sein Expansionsprogramm zur Gewinnung von „Lebensraum im Osten“.
  • 1934: Johannes Kühn, deutscher Schriftsteller * (Lyrikzeitung)
  • 1947: Paul Auster, US-amerikanischer Schriftsteller, Regisseur, Kritiker, Übersetzer und Herausgeber *
  • 1952: Kambara Ariake, japanischer Schriftsteller †
  • 1953: Ferdinand Schmatz, österreichischer Schriftsteller * (Lyrikzeitung)
  • 1959: The Day the Music Died (Buddy Holly, Ritchie Valens und The Big Bopper sterben bei einem Flugzeugabsturz)
  • 1971: Esther de Cáceres, uruguayische Lyrikerin †
  • 1973: Andy Razaf, US-amerikanischer Liedtexter †
  • 1997: Bohumil Hrabal, tschechischer Schriftsteller †
  • 2009: Kurt Demmler, deutscher Liedermacher †
  • 2011: Édouard Glissant, französischer Schriftsteller und Philosoph † (Lyrikzeitung)
[4.2.]
  • (ungefähre) Wintermitte
  • 1447: Lodovico Lazzarelli, italienischer Dichter ± († 1500)
  • 1505: Mikołaj Rej, polnischer Dichter * († 1580) (Lyrikzeitung)
  • 1508: Conrad Celtis, deutscher Dichter in lateinischer Sprache † (* 1459) (Textkette | Lyrikzeitung)
  • 1646: Hans Aßmann Freiherr von Abschatz, deutscher Barocklyriker *
  • 1713: Anthony Ashley-Cooper, 3. Earl of Shaftesbury, englischer Politiker, Philosoph und Schriftsteller *
  • 1740: Carl Mikael Bellman, schwedischer Dichter * († 1795) (Lyrikzeitung | Textkette)
  • 1799: João Baptista da Silva Leitão de Almeida, Visconde de Garrett, portugiesischer Schriftsteller und Politiker *
  • 1804: Ulrike von Levetzow, Goethes letzte Liebe  (naja, nimmt man an) * (Marienbader Elegie)
  • 1848: Jean Aicard, französischer Dichter * († 1921)
  • 1849: Jean Richepin, französischer Dichter * († 1926)
  • 1892: E. J. Pratt, kanadischer Dichter * († 1964)
  • 1900: Jacques Prévert, französischer Dichter und Chansonnier * († 1977) (Lyrikzeitung)
  • 1902: Charles Lindbergh, US-amerikanischer Pilot * (1927 erste Alleinüberquerung des Atlantik. Sprecher des America First Committee, von Hitler mit einem Orden geehrt. Brechts Hörspiel „Der Ozeanflug.
  • 1906: Dietrich Bonhoeffer, deutscher Pfarrer, Widerstandskämpfer, wurde 1945 kurz vor Kriegsende hingerichtet * (Von guten Mächten wunderbar geborgen)
  • 1908: Julian Bell, englischer Dichter * († 1937)
  • 1914: Alfred Andersch, deutscher Schriftsteller und Rundfunkredakteur *. Gründungsmitglied der Gruppe 47. 1976 löste das Gedicht Artikel 3 (3)  (über die Notstandsgesetze) einen Skandal aus.
  • 1916: Gavin Ewart, britischer Dichter * († 1995)
  • 1921: Carl Hauptmann, deutscher Schriftsteller †
  • 1921: Lotfi Zadeh, US-amerikanischer Informatiker, Vater der Fuzzy Logik *
  • 1926: Katharina Zitelmann, deutsche Schriftstellerin †
  • 1933: Durch die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes durch Reichspräsident Paul von Hindenburg werden die Grundrechte der Weimarer Verfassung, insbesondere Versammlungs- und Pressefreiheit eingeschränkt. Reichsinnenminister Wilhelm Frick erhält weitreichende Vollmachten.
  • Der Nazi Bernhard Rust wird Reichskommissar und kommissarischer Leiter des preußischen Kulturministeriums, damit auch Kurator der Akademie der Künste.
  • 1936: Radium als erstes radioaktives Element synthetisch hergestellt (Majakowski: Dichten ist wie Radium gewinnen)
  • 1939: Edward Sapir, US-amerikanischer Ethnologe und Linguist †
  • 1950: Charlot Strasser, Schweizer Psychiater und Schriftsteller †. Gedichte von einer Weltreise und andere Lieder Zürich, Rascher, ca. 1909
  • 1968: Neal Cassady, amerikanischer Schriftsteller, Beatnik † (* 1926).
  • 1970: Louise Bogan, US-amerikanische Dichterin † (* 1897)
  • 1970: Norman Ohler, deutscher Schriftsteller *. 1995 veröffentlichte Ohler die Geschichte des stummen Detektivs Maxx Rutenberg aus New York im Internet, als vermutlich der erste Hypertext-Roman in deutscher Sprache im WWW. Als Buch Die Quotenmaschine.
  • 1974: Ozaki Kihachi, japanischer Schriftsteller †
  • 2007: Ilya Kormiltsev, russisch-englischer Dichter und Übersetzer † (* 1959)
  • Across the Universe Day.2008 wurde der Beatles-Song Across the Universe, codiert als MP3, von der Madrider Deep-Space-Antenne abgestrahlt, er wird die 2,5 Billiarden Kilometer entfernte Polarstern-Region im Jahr 2439 erreicht haben.
[5.2.]

Heute ist Runebergtag. 2017 der 80. Todestag von Lou Andreas-Salomé und der 70. von Hans Fallada.

  • 146 v. Chr.: Der Dritte Punische Krieg endet mit der Eroberung von Karthago durch die römischen Truppen.
  • 1589: Esteban Manuel de Villegas, spanischer Dichter * († 1669)
  • 1622: Martin Behm, deutscher Schriftsteller und Verfasser von Kirchenliedern †.
    Wie lieblich ist der Maien
    aus lauter Gottesgüt,
    des sich die Menschen freuen,
    weil alles grünt und blüht!
    Die Tier sieht man jetzt springen
    mit Lust auf grüner Weid,
    die Vöglein hört man singen,
    die loben Gott mit Freud.
  • 1664: Christen Aagaard, dänischer Dichter †
  • 1679: Joost van den Vondel, niederländischer Dichter und Stückeschreiber †
  • 1790: Wilhelmine Karoline Friederike Apranzow, deutsche Schriftstellerin *. Dichtungssprösslinge (1814). Die Rückkehr aus dem Freiheitskampfe (1814)
  • 1804: Johan Ludvig Runeberg, finnlandschwedischer Dichter, Nationaldichter Finnlands * († 1877). Sein Geburtstag ist Runebergtag, da ißt man Runebergtorte.(Lyrikzeitung)
  • 1808: Carl Spitzweg, Maler und Poet († 1885) (Der arme Poet)
  • 1848: Joris-Karl Huysmans, französischer Schriftsteller *
  • 1862: Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter und Dramatiker †
  • 1894: Henriette Hardenberg, expressionistische Dichterin *. 1916-30  Ehe mit Alfred Wolfenstein
  • 1903: Maekawa Samio, japanischer Lyriker *
  • 1914: William S. Burroughs, US-amerikanischer Schriftsteller der Beat Generation * (Lyrikzeitung)
  • 1916: Hugo Ball eröffnet das Zürcher Cabaret Voltaire, in dem später der Dadaismus erfunden wurde
  • 1924 Selma Meerbaum-Eisinger (Merbaum) (* in Czernowitz, Bukowina; † 16. Dezember 1942 im Zwangsarbeitslager Michailowka in der Ukraine), deutschsprachige Dichterin
  • 1933: B.S. Johnson, englischer Dichter und Kritiker († 1973)
  • 1936: K. S. Nissar Ahmed, indischer Dichter (Kannada), Akademiemitglied *
  • 1937: Lou Andreas-Salomé, deutsch-baltische Psychoanalytikerin und Schriftstellerin † (80. Todestag). Schön gesagt: „Die Art ihrer persönlichen Beziehungen zu prominenten Vertretern des deutschen Geisteslebens – in erster Linie zu Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke und Sigmund Freud – war und ist bis heute Gegenstand unterschiedlicher Interpretationen.“ (Wiki)
  • 1941: Banjo Paterson, australischer Schriftsteller † (* 1864)
  • 1947: Hans Fallada, deutscher Schriftsteller † (70. Todestag) (Lyrikzeitung) Programm des Falladafestivals in Greifswald 3.-5.2.)
  • 1951: Emil Beurmann, Schweizer Dichter, Zeichner und Maler †
  • 1968: Arne Seidel (Ahne), deutscher Schriftsteller und Lesebühnenautor *. Seit 1995 gehört Ahne zum Stamm der Berliner Lesebühne Reformbühne Heim & Welt, die jeden Sonntag im Kaffee Burger veranstaltet wird, und seit 1997 zu den Surfpoeten.
  • 1971: Mondlandung der Apollo 14
  • 1972: Marianne Moore, US-amerikanische Schriftstellerin † (* 1887) (Lyrikzeitung)
  • 1978: Mir Ghulam Muhammad Ghubar, afghanischer Politiker, Dichter und Schriftsteller †
[6.2.]

Nationaler Tag der Samen (die in Norwegen, Schweden, Finnland und Rußland leben) (Lyrikzeitung)

  • 1620: Elisabeth von Baden-Durlach, deutsche Spruchdichterin * („Wer sich viel wissenschafft zu lernen wil bequemen / der muß die züchtigung zu leiden sich nicht schämen“)
  • 1639: Daniel Georg Morhof, deutscher Literaturhistoriker *. Erkannte das Genie der jung verstorbenen Dichterin Sibylla Schwarz. (Lyrikwiki)
  • 1753: Évariste de Parny, französischer Dichter * († 1814)
  • 1757: Julian Ursyn Niemcewicz, polnischer Dichter, Freiheitskämpfer, Politiker *. Emigrierte nach Deutschland, Amerika und Frankreich. Schrieb ein Buch über eine organisierte „jüdische Verschwörung“ gegen Polen.
  • 1767: Saul Ascher, deutsch-jüdischer Schriftsteller *. „1811 beschrieb er die Berliner romantisch-nationalistische Christlich-deutsche Tischgesellschaft, die in ihrem Vereinsstatut eine Mitgliedschaft von Juden oder Jüdischstämmigen grundsätzlich ausschloss. Dabei brachte er im Hinblick auf antisemitische Publikationen Clemens Brentanos die Befürchtung zum Ausdruck, dass nach der Verdammung der Philister und Juden nun „Indier, Mohammedaner, Chinesen und ungläubige Barbaren an die Reihe kommen“.“ (Wikipedia) Wirkte gegen die antifranzösische und antisemitische Volkstumsideologie mit den Wortführern Ernst Moritz Arndt und Friedrich Ludwig Jahn. Seine Schrift Germanomanie wurde beim Wartburgfest der Burschenschaften verbrannt.
  • 1778: Ugo Foscolo, italienischer Dichter * († 1827)
  • 1843: Frederic William Henry Myers, englischer Dichter und Philologe, Mitbegründer der Society for Psychical Research * († 1901)
  • 1845: Ernst Eckstein, deutscher Schriftsteller *. 1874 bis 1882 Herausgeber der Leipziger Deutschen Dichterhalle, einer wichtigen Zeitschrift der gründerzeitlichen Lyrik, in der Felix Dahn, Emanuel Geibel, Karl Gutzkow und Paul Heyse publizierten
  • 1854: Ulrich Volkhausen (Pseud. Korl Biegemann), lippischer Mundartdichter *
  • 1860: Bruno Wille, deutscher Philosoph, Journalist und Schriftsteller *. Mitglied des Berliner Naturalistenvereins und des Friedrichshagener Dichterkreises. Mitgründer der Freien Volksbühne. Freidenker und Sozialist. Einsiedler und Genosse. Soziale Gedichte nebst einem Vorspiel. Berlin 1890. – Hölderlin und seine heimliche Maid. Roman. Dresden 1921.
  • 1864: John Henry Mackay, deutscher Philosoph und Schriftsteller schottischer Herkunft, Anarchist * († 1933)
  • 1872: Alfred Mombert, deutscher Schriftsteller *. Visionärer Dichter, Seher, Kosmiker. „während meiner Lebensperiode sah oder las ich drei Juden, die ich als genial bezeichnen würde: Weininger, Else Lasker-Schüler, Mombert“ (Gottfried Benn)
  • 1880: Alexander von Bernus, Schriftsteller, Alchemist *. In England aufgewachsen. 1.000 Gedichte. Versspiele und Kurzprosa, übersetzte englische Lyrik ins Deutsche
  • 1882: Anne Spencer (eigentlich Annie Bethel Spencer), US-amerikanische Schriftstellerin *. Die erste Afroamerikanerin, deren Gedichte in die Norton Anthology of American Poetry aufgenommen wurden.
  • 1886: Sergio Corazzini, italienischer Dichter *. Gedichte in römischem Dialekt u.a. Piccolo libro inutile (Kleines, nutzloses Buch; 1906)
  • 1890: Ernst Wilhelm Lotz, deutscher Lyriker *. Und schöne Raubtierflecken …(Gedichte) (1913). Hart stoßen sich die Wände in den Straßen. Am 26.9. 1914 in Frankreich gefallen. (Textkette)
  • 1902: Sophie Sichart von Sichartshoff, deutsche Dichterin †
  • 1915: Kavi Pradeep, indischer Dichter und Liedermacher * († 1998)
  • 1916: Rubén Darío, nikaraguanischer Dichter † (* 1867) (Lyrikzeitung)
  • 1919: Takashi Yanase, japanischer Dichter und Illustrator * († 2013)
  • 1923: Adolf Heyduk, tschechischer Dichter †
  • 1924: Paolo Volponi, italienischer Schriftsteller *
  • 1926: Lothar Zenetti, deutscher Theologe und Schriftsteller *. Gedichte, Kirchenlieder. „Gemeinsam mit Albert Mangelsdorff reiste er in die USA und brachte von da die Idee zu lebendigeren, zwanglosen Gottesdiensten mit, die mit Jazz- oder Beatmusik gestaltet werden sollten.“ (Wikipedia)
  • 1929: Geraldo Holanda Cavalcanti, brasilianischer Schriftsteller, Übersetzer und Diplomat *.  Präsident der Academia Brasileira de Letras 2014.
  • 1931: Heinz Kahlau, deutscher Lyriker * († 2012). 20 Gedichtbände, in hohen Auflagen verbreitet. (Lyrikzeitung)
  • 1932: Ernst Herhaus, deutscher Schriftsteller * († 2010) (Lyrikzeitung)
  • 1933: Letzte Sitzung der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie unter Leitung Heinrich Manns. Man beschließt, daß gegenwärtig kein zwingender Grund für das „Erstarken der Kulturreaktion“ gegeben sei. Man müsse abwarten und wachsam bleiben.
  • 1935: Bruno Hillebrand, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller *. Sehrreale Verse. Gedichte. (S.Fischer Verlag) Frankfurt a.M. 1966. Reale Verse. Gedichte. (S. Fischer Verlag) Frankfurt a.M. 1972. Hrsg. Gottfried Benn. Gesammelte Werke in der Fassung der Erstdrucke.
  • 1943: Bogislav von Selchow, Schriftsteller, Teilnehmer am Kappputsch gegen die Weimarer Republik † (* in Köslin). Deutsche Gedanken, Gedichte 1920. Von Rotz und Treue, Gedichte 1921. Wächter der Schwelle, 1930. 1933 Aufruf von 48 Persönlichkeiten: Wählt Hitler
  • 1945: Otto Thörner, deutscher Pädagoge und Heimatdichter †
  • 1954: Maxwell Bodenheim, US-amerikanischer Schriftsteller *
  • 1959: Dermot Bolger, irischer Schriftsteller, Herausgeber und Verleger (Raven Arts Press / New Island Books) *.
  • 1960: Aris Fioretos, schwedischer Schriftsteller und Übersetzer (Hölderlin, Serner, Waterhouse) *
  • 1985: Inger Hagerup, norwegische Lyrikerin †
  • 1995: James Merrill, amerikanischer Dichter u. Dramatiker † (* 1926) (Lyrikzeitung)
  • 2005: Armin Müller, deutscher Schriftsteller und Maler †
  • 2008: Dieter Noll, deutscher Schriftsteller † (Die Abenteuer des Werner Holt)
  • 2011: Andrée Chedid, libanesisch-französische Schriftstellerin †
  • 2014: Maxine Kumin, US-amerikanische Dichterin † (* 1925) (Lyrikzeitung)
[7.2.]
  • 1127: Frau Ava, Ava von Göttweig, erste namentlich bekannte deutschsprachige Dichterin †. (Lyrikzeitung | Textkette)
  • 1478: Thomas Morus, englischer Staatsmann, Philosoph und Autor *. Katholischer Märtyrer, Luthergegner. Utopia.
  • „Anfang Februar 1497 ließ Savonarola große Scharen von Jugendlichen und Kindern („fanciulli“) durch Florenz ziehen, die im Namen Christi alles beschlagnahmten, was als Symbol für die Verkommenheit der Menschen gedeutet werden konnte. Dazu zählten nicht nur heidnische Schriften (oder solche, die von Savonarola dazu gezählt wurden) oder pornographische Bilder, sondern auch „Luxusgegenstände“ wie Gemälde, Schmuck, Kosmetika, Spiegel, weltliche Musikinstrumente und -noten, Spielkarten, aufwändige Möbel oder teure Kleidungsstücke. Teilweise lieferten die Besitzer diese Dinge auch selbst ab, sei es aus tatsächlicher „Reue“ oder aus Angst vor Repressalien. Am 7. Februar 1497 und am 17. Februar 1498 wurden all diese Gegenstände auf einem riesigen Scheiterhaufen auf der Piazza della Signoriaverbrannt. Der Maler Sandro Botticelli warf einige seiner Bilder selbst in die Flammen.“ (Wikipedia)
  • 1529: Baldassare Castiglione, italienischer Höfling und Schriftsteller †. „so erwidere ich, daß alles, was die Männer begreifen können, auch von den Frauen begriffen werden kann und daß, wohin der Verstand des einen dringt, der der anderen auch dringen kann.“ Schrieb auch Liebessonette.
  • 1603: Bartholomäus Sastrow, deutscher autobiographischer Schriftsteller † in Stralsund. Geboren 1520 in Greifswald. Bürgermeister von Stralsund.
  • 1637: Mit dem Ende der großen Tulpenmanie in den Niederlanden kommt es zum ersten „Börsencrash“ der Geschichte. Der Handel stoppt gänzlich, die Preise fallen um über 95 %. Vgl. Bertram Reinecke: Andreas Gryphius im Jahre 1638, als er sahe, wie sie zu Holland Tulipan for Gold genommen… In: Sleutel voor de hoogduitsche spraakkunst. Roughbook 019 (2012)
  • 1775: Johann Diederich Gries, deutscher Übersetzer (Tasso, Ariost) *. „Lieber gute Übersetzungen als mittelmäßige Gedichte“
  • 1802: Johann Nepomuk Vogl, österreichischer Schriftsteller *. Balladen. Schnadahüpfeln. Ein Beitrag zur österreichischen Volkspoesie (1860)
  • 1809: Frederik Paludan-Müller, dänischer Schriftsteller *
  • 1823: Ann Radcliffe, britische Schriftstellerin †. (* 1764). Ode to Terror, 1810. Pionierin des Gothic Novel und „erste Poetin der Liebesromane“ (Walter Scott). Schrieb auch Gedichte (Textkette)
  • 1834: Estanislao del Campo, argentinischer Dichter und Journalist *
  • 1841: Hermann Menge, deutscher Altphilologe, Bibelübersetzer (Menge-Bibel) *
  • 1864: Vuk Karadžić, Serbischer Dichter, Philologe, Sprachreformer † (* 1787). Propagierte ein Großserbien „überall, wo serbische Sprache gesprochen wird“, also Kroatien und Bosnien eingeschlossen. Volkslieder der Serben. Metrisch übersetzt und historisch eingeleitet von Talvj. 1825 ff. – Serbische Volkslieder. Aus dem Serbischen. Teile einer historischen Sammlung. Gesammelt und hrsg. von Vuk Stefanović Karadžić. Übersetzt von Talvj. Ausgewählt und mit einem Nachwerot versehen von Friedhilde Krause. Reclam, Leipzig 1980.
  • 1867: Laura Ingalls Wilder, US-amerikanische Schriftstellerin (Our little Farm) *. „If I would have been an Indian, I think I would have scalped more white folks“
  • 1889: Ludwig Winder, österreichischer Schriftsteller und Literaturkritiker *. Gehörte zum „Prager Kreis“. Sein Theaterstück „Die Frau ohne Eigenschaften“ diente Robert Musil zur Vorlage für seinen Roman.
  • 1904: Emil Rosenow, deutscher Schriftsteller, Reichstagsabgeordneter †
  • 1904: Ernst Ginsberg, deutscher Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller, Theaterleiter *. Litt an Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). „Als er sich schon nicht mehr bewegen und nicht mehr sprechen konnte, diktierte er seiner Pflegerin noch, mit Hilfe des Morsealphabets, mit den Augenlidern Gedichte.“ (Wikipedia)
  • 1910: Max Bense, Physiker, Philosoph, Schriftsteller *. Theoretiker der Konkreten Poesie. Stuttgarter Gruppe. „Bense bekannte sich ausdrücklich dazu, Rationalist und Atheist zu sein; er entwarf eine Informationsästhetik, die darauf angelegt war, ihre Urteile auch statistisch zu fassen und empirisch zu begründen. Er liebte es, im Radio und im Fernsehen diskussionsfreudig aufzutreten, rhetorisch kühn zu pointieren und sich auch essayistisch an eine breitere Öffentlichkeit zu wenden. Er war einer der führenden Köpfe in der Literatur- und Kunstszene der ›experimentierenden‹ Avantgarde jener Jahre, veranstaltete Ausstellungen und Lesungen und schrieb selber ›experimentelle Texte‹. CDU-Politiker in Stuttgart fühlten sich von ihm so provoziert, dass sie der TH Stuttgart eine zweite Philosophie-Professur bewilligten, unter der Auflage, dass sie mit einem christlich orientierten Philosophen zu besetzen sei. (So kam Robert Spaemann nach Stuttgart, dem freilich nur allzubald von der Universität München ein größerer Wirkungskreis mit Erfolg angeboten wurde).Helmut Kreuzer (Lyrikzeitung)
  • 1925: Herbert Eisenreich, österreichischer Schriftsteller *
  • 1929: Alejandro Jodorowsky, chilenischer Regisseur, Schauspieler und Autor *. „1975 begann Jodorowsky mit der Arbeit an der Verfilmung von Frank Herberts Roman Der Wüstenplanet. Nach Jodorowskys Ideen sollte der Film zehn Stunden lang sein und sah Orson Welles, Salvador Dalí und Gloria Swanson als Darsteller vor. Die Filmmusik sollte von Pink Floyd und der französischen Musikgruppe Magma, jeweils eine der beiden Bands sollte eines der Herrscherhäuser repräsentieren, die Ausstattung von HR Giger stammen. Als sich die Geldgeber aus dem Projekt zurückzogen, wurde David Lynch mit der Verfilmung beauftragt.“ (Wikipedia)
  • 1935: Heinz Czechowski, deutscher Lyriker * (Lyrikzeitung)
  • 1937: Doris Gercke, deutsche Krimi-Schriftstellerin (Bella Block) * in Greifswald
  • 1938: Friedrich Karl Barth, deutscher Pfarrer und Liedautor *
  • 1940: Christopher John Arthur, britischer Philosoph und Autor *. „Er vertritt die sogenannte „Homologiehypothese“ („Homology Thesis“), nach der sich die dialektischen Methoden von Marx und Georg Wilhelm Friedrich Hegel von der Form her gleichen, aber auf unterschiedlichen ontologischen Ebenen befinden. Die reale Bewegung des Austausches, wie sie Marx in Das Kapital darstellt modelliere demnach die selbstbewegenden Gedankenformen aus Hegels idealistischer Theorie.“ (Wikipedia)
  • 1940: Julius Wahle, österreichischer Literaturwissenschaftler †. Leiter des Goethe- und Schiller-Archivs in Weimar. Mitarbeiter an der Weimarer Ausgabe von Goethes Werken. 1933 als Jude zum Austritt aus der Goethe-Gesellschaft gezwungen.
  • 1941: Kevin Crossley-Holland, englischer Dichter, Kinderautor *
  • 1947: Ruth Aspöck, österreichische Schriftstellerin *. Gedichtet. Prosaische Lyrik(1995)
  • 1948: Friedrich Ach,  fränkischer Mundartautor *
  • 1955: Alban Nikolai Herbst, deutscher Schriftsteller *
  • 1957: Lioba Happel, deutsche Schriftstellerin  *
  • 1969: Alma Rogge, deutsche Schriftstellerin †
  • 1971: 66 % der Schweizer stimmen für die Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen auf Bundesebene.
  • 1972: Walter von Sanden-Guja, deutscher Schriftsteller, Naturforscher, Fotograf †
  • 2008: Frank Geerk, deutscher Dichter †
[8.2.]

In Slowenien ist Prešerentag (siehe unter 1849)

  • 1487: Ulrich, Herzog von Württemberg *. „Da nemlich ist Ulrich / Gegangen; oft sinnt, über den Fußtritt, / Ein groß Schicksaal / Bereit, an übrigem Orte.“ (Hölderlin: Der Winkel von Hahrdt)
  • 1552: Agrippa d’Aubigné, französischer Dichter und Soldat † (* 1630)
  • 1612: Samuel Butler, englischer Dichter und Satiriker *. Witzigerweise ist sein Taufdatum und -jahr (!)  Gegenstand gelehrten Streits: „His date of birth is unknown, but there is documentary evidence for the date of his baptism of 14 February.The date of Butler’s baptism is given as 8 February by Treadway Russell Nash in his 1793 edition of Hudibras. Nash had already mentioned Butler in his Collections for a History of Worcestershire(1781), and perhaps because the latter date seemed to be a revised account, it has been repeated by many writers and editors. However, The parish register of Strensham records under the year 1612: „Item was christened Samuell Butler the sonne of Samuell Butler the xiiijth of February anno ut supra“. Lady Day, 25 March, was New Year’s Day in England at the time, so the year of his baptism was 1613 according to the modern Gregorian calendar. (Wikipedia)
  • 1750: Aaron Hill, englischer Dichter † (* 1685)
  • 1794: Agnes Franz, schlesische Schriftstellerin *
  • 1795: Moritz Gottlieb Saphir, österreichischer Schriftsteller *. 1827 gründete er in Berlin die literarische Gesellschaft „Tunnel über der Spree“ nach dem Vorbild der Ludlamshöhle, der er in Wien angehört hatte.
  • 1819: John Ruskin, einflußreicher englischer Schriftsteller, Kunstkritiker * (†1900)
  • 1819: Carl Friedrich Wilhelm Jordan, deutscher Schriftsteller und Politiker *
  • 1822: Hermann Grieben, deutscher Journalist und Dichter *. Ostsee-Zeitung in Stettin,  Lübeckische Zeitung, Pommersche Zeitung in Stettin, Kölnische Zeitung.  Ernst Moritz Arndt von Rügen. Beitrag zum Arndt-Denkmal auf dem Rugard. 1869. (Gedichte)
  • 1822: Maxime Du Camp, französischer Schriftsteller *. Les convulsions de Paris (1875/79, 4 Bde.) – Chants modernes. Gedichte (1860) – Les convictions. Gedichte (1858) – Chants de la matière. Gedichte (1860)
  • 1828: Jules Verne, französischer Schriftsteller * († 1905)
  • 1834: Dmitri Iwanowitsch Mendelejew, russischer Chemiker * (27. Jan. alten Kalenders). Schuf das Periodensystem der Elemente. Oskar Pastior: Das Periodische System (1955), Zitat: „…Beli Boku / Stisa Flune / Namagalsi Phoschwehklar…“ (Berillium, Lithium, Bor, Kupfer, Stickstoff, Sauerstoff, Fluor, Neon)
  • 1835: Zacharie Astruc, französischer Kunstkritiker, Journalist, Dichter, Komponist, Maler und Bildhauer *
  • 1849: France Prešeren, slowenischer Dichter † (* 1800). Gilt als Nationaldichter.  Der Text der Nationalhymne stammt von ihm. Schrieb auch deutsche Gedichte. Deutsche Dichtungen, herausgegeben von Wilhelm Baum (Reihe Tangenten). Kitab, Klagenfurt 1999. Preširenklänge (1880) (Lyrikzeitung)
  • 1882: Mary S. B. Dana, US-amerikanische Schriftstellerin †
  • 1892: Ralph Chubb, britischer Dichter, Drucker und Künstler *
  • 1908: Emil Staiger, Schweizer Professor der Germanistik an der Universität Zürich *. Grundbegriffe der Poetik (1946), Die Kunst der Interpretation (1955). Nach 1945 lange Zeit der „Papst“ der (textimmanenten) Literaturwissenschaft. „Begreifen was uns ergreift“. Demontierte sich selber mit einer Generalattacke auf die Moderne bei einer Rede in Zürich 1966 („Zürcher Literaturstreit“). (Lyrikzeitung)
  • 1911: Elizabeth Bishop, US-amerikanische Schriftstellerin * († 1979) (Lyrikzeitung)
  • 1911: Gustaf Fröding, schwedischer Lyriker †
  • 1914: Adam Trabert, deutscher Schriftsteller und Jurist †. Deutsche Gedichte aus Österreich, 1. Bd. Schwertlieder eines Friedsamen, 1888, 2. und 3. Bd., 1889
  • 1915: Nagatsuka Takashi, japanischer Schriftsteller †.
  • 1916: Gustav Falke, deutscher Schriftsteller †
  • 1920: Richard Dehmel, deutscher Dichter und Schriftsteller † (Lyrikzeitung)
  • 1921: Pjotr Alexejewitsch Kropotkin, russischer Anarchist, Geograph und Schriftsteller †
  • 1922: Erika Burkart, Schweizer Schriftstellerin * (Lyrikzeitung)
  • 1926: Neal Cassady, US-amerikanischer Autor, Beatnik *
  • 1930: Eva Strittmatter, deutsche Dichterin * (Lyrikzeitung)
  • 1940: Hans Ostwald, deutscher Journalist und Schriftsteller †. Rinnsteinsprache, Berlin 1906 – Das Berliner Dirnentum, 10 Bände, Leipzig 1905–1907 – Hrsg. Lieder aus dem Rinnstein, 3 Bände, Leipzig/Berlin 1903, 1904, 1906
  • 1943: Pirzada Qasim, pakistanischer Dichter (Urdu) *
  • 1944: Alfons Paquet, deutscher Autor †
  • 1950: Gründung der Stasi in Ostberlin (Biermann: Die Stasi ist mein Eckermann https://youtu.be/v2K47KkZc_M)
  • 1952: Das Statistische Bundesamt teilt mit, dass 9,6 Millionen Flüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland leben.
  • 1959: Josef Friedrich Perkonig, österreichischer Schriftsteller †. „„In mir selbst wirkt aus den Ahnen väterlicherseits ein leiser Tropfen slawischen Blutes“ oder „…zu deutscher Seele hin ist mein Sinn gerichtet, slawischer Seele aber weiß ich nachzuspüren“. Perkonig erläutert vor allem die Menschen und Landschaften des österreichisch-slowenischen Grenzgebiets: „Als ein Dichter des deutschen Grenzlandes weiß ich wohl, daß ich für mein Volk auf Vorposten stehe, daß ich ein Vermittler sein muß zwischen Drüben und Herüben.“ Man betrachtet sein schriftstellerisches Tun als Beginn der eigenständigen Kärntner Dichtung. Er gilt indes vor allem als „Dichter eines ganzen, ungeteilten Kärnten, der in der Sprache des deutschen die Geheimnisse und Schönheiten des slowenischen preist““ (Wikipedia) Außerdem NS-Sympathisant und -Propagandist.
  • 1960: J. L. Austin, englischer Philosoph und Linguist † (* 1911). Sprechakttheorie. How to Do Things with Words.
  • 1962: August Lämmle, schwäbischer Mundartdichter †
  • 1986: Ishizuka Tomoji, japanischer Haikudichter t
  • 1998: Halldór Laxness, isländischer Schriftsteller, Nobelpreisträger †
  • 1999: Iris Murdoch, anglo-irische Schriftstellerin †
  • 2000: Angelika Mechtel, deutsche Schriftstellerin †
  • 2016: Margaret Forster, englische Autorin † (* 1938)
  • 2016: Nida Fazli, indischer Dichter und Liedermacher † (* 1938)
[9.2.]
  • 1441: Mir ʿAli Schir Nawāʾi, türkischer Dichter, Linguist und Maler am Hof der Timuriden in Herat. * († 1501). Er gilt als einer der bedeutendsten Dichter der tschagataischen Sprache. „In Tadschikistan und Usbekistan wird Nawā’ī heute als Volksheld gefeiert, bei ersteren vor allem wegen seiner Tätigkeit als Bauherr und Kunstförderer, bei zweiteren wegen seiner tschagataischen Dichtung. Er gilt vielen als der größte turksprachige Dichter aller Zeiten und wird gleichgesetzt mit Dichtern wie Yunus Emre.“ (Wikipedia)
  • 1769: Susette Gontard, Geliebte des Dichters Friedrich Hölderlin *
  • 1777 (230. Geburtstag): Louise Brachmann, deutsche Schriftstellerin *. Lebte ab 1787 in Weißenfels, wo sie Novalis kennenlernte, der die Veröffentlichung einiger Gedichte in Schillers „Horen“ und seinem Musenalmanach vermittelte.
  • 1783: Wassili Andrejewitsch Schukowski, russischer Dichter und Übersetzer (deutsche u. englische Balladen, Odyssee) *. Ab 1841 in Deutschland. Als Kunstsammler Förderer Caspar David Friedrichs.
  • 1789: Franz Xaver Gabelsberger,  Erfinder der Stenografie * Hier sein berühmtestes Gedicht in seiner Kurzschrift.
  • 1803: Jean François de Saint-Lambert, französischer Dichter und Philosoph † (* 1716)
  • 1842: Johann Diederich Gries, deutscher Übersetzer †
  • 1848: „Wegen Handgreiflichkeiten zwischen der Bevölkerung und der studentischen Leibgarde seiner Konkubine Lola Montez verfügt der bayerische König Ludwig I. die sofortige Schließung der Universität München und fordert alle Studenten zum Verlassen der Stadt auf. Dies löst tags darauf starke Proteste in der Stadt aus.“ (Wikipedia)
  • 1857 (vor 160 Jahren): Dionysios Solomos, griechischer Dichter und Übersetzer † (* 1798). Gilt als griechischer Nationaldichter und schrieb den Text der Nationalhymne. (Lyrikzeitung)
  • 1867 (150. Geburtstag): Natsume Sōseki, japanischer Schriftsteller * († 1916). Schrieb Romane, Haiku, Kanshi, Märchen. Gilt vielen als der größte neuere Autor Japans.
  • 1874: Amy Lowell, US-amerikanische Dichterin * († 1925) (Lyrikzeitung)
  • 1881: Fjodor Dostojewski †
  • 1898: Jūkichi Yagi, japanischer Dichter * († 1927)
  • 1906: Paul Laurence Dunbar, US-amerikanischer Schriftsteller † (*1872). Schrieb im „Negerdialekt“ der Südstaaten, im regionalen Dialekt des Mittleren Westens und in konventionellem Englisch.
  • 1923: Brendan Behan, irischer Dichter und Dramatiker * († 1964). Schrieb Englisch und Irisch und gilt weithin als einer der größten irischen Autoren aller Zeiten. In seiner Jugend Freiwilliger in der IRA. 1939-47 fast durchgehend in Haft. Erneuerer des englischsprachigen Theaters.
  • 1927 (90. Geburtstag): Rainer Maria Gerhardt, deutscher Schriftsteller, Verleger und Übersetzer *. Übersetzte und edierte Ezra Pound,  William Carlos Williams, Basil Bunting, T.S. Eliot, Robert Creeley, Aimé Césaire, Henry Miller. Zeitschrift „Fragmente“. Literarisch isoliert und finanziell ruiniert nahm er sich 1954 das Leben. (Lyrikzeitung)
  • 1931: Thomas Bernhard, österreichischer Schriftsteller * († 1989) (Lyrikzeitung)
  • 1944 : Alice Walker, amerikanische Schriftstellerin *
  • 1948: Karl Valentin †
  • 1979: Allen Tate, amerikanischer Dichter † (* 1899)
  • 1996: August Kühn, deutscher Schriftsteller †
  • 2009: Kazys Bradūnas, litauischer Dichter †
  • 2012: Dimitri T. Analis, griechischer Schriftsteller und Diplomat † (Lyrikzeitung)
[10.2.]

 

  • 1126: Wilhelm IX., Herzog von Aquitanien (Guillaume IX de Poitiers) * Hier sein heute berühmtestes Lied „Ich mach ein Lied aus reinweg nichts“ (Textkette | Lyrikgeschichte mit der Fassung Norbert Langes)
  • 1609: John Suckling, englischer Dichter * († 1642)
  • 1685: Aaron Hill, englischer Dichter * (†1750)
  • 1695: Daniel Triller, deutscher Mediziner und Schriftsteller *
  • 1729: Johann von Besser, deutscher Dichter †
  • 1775 – Charles Lamb, englischer Schriftsteller * († 1834)
  • 1837: Alexander Puschkin, russischer Dichter † (* 1799) (Lyrikzeitung)
  • 1847: Nabinchandra Sen, bangladeschischer (indischer) Dichter * († 1909)
  • 1878: Katayama Hiroko, japanische Lyrikerin und Übersetzerin *
  • 1888: Giuseppe Ungaretti, in Ägypten geborener italienischer Dichter * († 1970) „Ich erleuchte mich / durch Unermeßliches“ (Lyrikzeitung)
  • 1890: Boris Pasternak, russischer Dichter, Literaturnobelpreis * († 1960) (Lyrikzeitung)
  • 1898: Bertolt Brecht * († 1956) (Lyrikzeitung | Textkette)
  • 1899: Archibald Lampman, kanadischer Lyriker †
  • 1906: Anton Hermann Albrecht, deutscher evangelischer Theologe und Dichter †
  • 1909: Min Thu Wun, myanmarischer Dichter, Wissenschaftler und Politiker * († 2004)
  • 1921: Margarete Hannsmann, deutsche Schriftstellerin *
  • 1931: Thomas Bernhard *
  • 1934: Kareen Fleur Adcock, britisch-neuseeländische Dichterin und Übersetzerin *
  • 1938: Aleksander Majkowski, kaschubischer und polnischer Autor †. Studierte 1900-1901 in Greifswald Medizin, wurde wegen patriotischer Betätigung für Polen der Universität verwiesen und studierte in München weiter.
  • 1952: Macedonio Fernández, argentinischer Schriftsteller †
  • 1956: Leonora Speyer, amerikanischer Dichter und Musiker † (* 1872)
  • 1961: Jakub Deml, tschechischer Priester und Dichter †
  • 1966: Renata Przemyk, polnische Liedermacherin *
  • 1975: Nikos Kavvadias, griechischer Dichter und Seemann † (* 1910)
  • 1995: Paul Monette, amerikanischer Schriftsteller und Aktivist † (* 1945)
  • 2005: Arthur Miller, US-amerikanischer Schriftsteller †
[11.2.]

Tag der vietnamesischen Poesie – Am 11. Februar feiert Britannien (bzw. die anglikanische Kirche) den ältesten englischen Dichter, den man mit Namen kennt: Cædmon, der nicht von Poesie wußte, bis ihm im Traum die Dichtergabe erschien, das war im 7. Jahrhundert.

Geboren 1780 Karoline von Günderrode, 1869 Else Lasker-Schüler, 1900 Hans-Georg Gadamer, 1949 Gerhard Kofler

Gestorben 1795: Carl Michael Bellman, 1798: Karl Wilhelm Ramler, 1829: Alexander Sergejewitsch Gribojedow, 1905: Otto Erich Hartleben, 1960: Victor Klemperer, 1963: Sylvia Plath, 1978: Harry Martinson

[12.2.]

Darwin Day

Geboren Friedrich de la Motte Fouqué (1777), Abraham Lincoln (1809), Lou Andreas-Salomé (1861)

Gestorben Henjō, japanischer Priesterdichter (890), Muriel Rukeyser (1980), Julio Cortázar (1984), Thomas Bernhard (1989)

[13.2.]

Geboren  1469 Elijah Levita, deutsch-jüdischer Dichter, 1769: Iwan Krylow, 1937: Sigmund Jähn, Kosmonaut (80. Geburtstag), 1943: F.C. Delius, 1951: Katja Lange-Müller

Gestorben 1142: Fujiwara no Mototoshi, 1798: Wilhelm Heinrich Wackenroder, 2004: Selimchan Abdumuslimowitsch Jandarbijew (tschetschenischer Dichter, Separatistenführer)

[14.2.]

Valentinstag – Am 14.2. 1989 ruft Ayatollah  Chomeini zur Tötung des Schriftstellers Salman Rushdie auf.

Geboren 1932: Alexander Kluge

Gestorben 869: Kyrill von Saloniki, griechischer Slawenapostel, 1826: Johannes Daniel Falk (O du fröhliche)

[15.2.]

Geboren: 1740 Carl Michael Bellman, schwedischer Dichter, 1906: Mussa Dshalil (Musa Mostafa ulı Cälil, Cəlil, tatarisch-kyrillisch Муса Мостафа улы Җәлил; russisch Муса Мустафович Джалиль, * 2. Februarjul./ 15. Februar 1906greg. in Mustafino, Gouvernement Orenburg, Russisches Kaiserreich; † (hingerichtet) 25. August 1944 in Berlin-Plötzensee), einer der bedeutendsten tatarischen Dichter.

Gestorben: 1781: Gotthold Ephraim Lessing

[16.2.]

Geboren Victor von Scheffel (1826), Alfred Kolleritsch (1931), Makoto Ōoka (1931), Aharon Appelfeld (1932)

Gestorben 1656: Johann Klaj, 1907: Giosuè Carducci, 1938: Otto zur Linde, 1939: 1939: Jura Soyfer (* 8. Dezember 1912 in Charkow,  Russisches Kaiserreich; †  im KZ Buchenwald), österreichischer Schriftsteller, 2003: Aleksandar Tišma, 2011: Justinas Marcinkevičius

[17.2.]

Geboren 1192 Minamoto no Sanetomo, japanischer Dichter, 1752 Friedrich Maximilian Klinger (*  in Frankfurt am Main; † 25. Februarjul./ 9. März 1831greg.in Dorpat, Estland), deutscher Dichter (Drama: Sturm und Drang); 1822 Georg Weerth, deutscher Lyriker, Max Schneckenburger (1819) (Die Wacht am Rhein), Lola Montez (1821), Georg Weerth (1822), Gustavo Adolfo Bécquer (1836), Banjo Paterson (1864),  Emmy Hennings (1885), Georg Britting (1891).

Gestorben 1647: Johann Heermann, 1673 Molière, 1856: Heinrich Heine, 1958 Petr Bezruč, 1970: Shmuel Yosef Agnon, 1998: Ernst Jünger, 2010: Lucille Clifton, 2015: Philip Levine

[18.2.]

Geboren 1867: Hedwig Courths-Mahler, 1883 Nikos Kazantzakis, 1896 André Breton, 1898: Luis Muñoz Marín (puertorikanischer Dichter), 1925: Jack Gilbert, amerikanischer Dichter, 1925 Mór Jókai, ungarischer Schriftsteller, 1926: A. R. Ammons, 1931: Toni Morrison, 1933: Yoko Ono, 1934: Audre Lorde, 1938: Elke Erb 

Gestorben 814: Angilbert, fränkischer Hofkaplan, Diplomat und Dichter am Hof Karls des Großen, Spitzname Homer, 1294: Kublai Khan, bekannt durch ein berühmtes Gedicht von Coleridge, 1405: Timur Lang (Tamerlan), mongolischer Herrscher, berühmt durch Mickels Gedicht „Der See“, 1546: Martin Luther, der Mönch, Reformator, Übersetzer, Antisemit war auch ein großer Dichter, 1564: Michelangelo, 1780: Kristijonas Donelaitis,  litauischer Dichter, schrieb auch auf Deutsch, 1803: Johann Wilhelm Ludwig Gleim, 1807: Sophie von La Roche, 1854: Thomas Abbott, englischer Dichter, 1939: Jakub Lorenc-Zalěski (Lorenc „hinter dem Walde“), bedeutender sorbischer Dichter und Publizist, Großvater von Kito Lorenc, 2001: Hermann Adler, deutschjüdischer Schriftsteller und Publizist, 2013: Otfried Preußler

[19.2.]

Brancusitag in Rumänien

Geboren 1473: Nikolaus Kopernikus, 1747: Heinrich Leopold Wagner, 1812: Zygmunt Krasiński, polnischer romantischer Dichter, 1826: Claus Pavels Riis, norwegischer Dichter, 1869: Howhannes Tumanjan, armenischer Dichter, 1881: Paul Zech, deutscher Dichter, 1888: José Eustasio Rivera, kolumbianischer Dichter, 1896: André Breton, 1917: Margarete Neumann, 100. Geburtstag der DDR-Schriftstellerin, Mutter von Gert Neumann, 1920: Jaan Kross, estnischer Schriftsteller, 1936: Frederick Seidel, amerikanischer Dichter

Gestorben 1837 (vor 180 Jahren): Georg Büchner, 1887: Multatuli, niederländischer Schriftsteller, 1951 André Gide, 1952: Knut Hamsun,  1988: René Char, 2016: Umberto Eco

[20.2.]

Welttag der Sozialen Gerechtigkeit (UNO). – Am 20. Februar 1909 wurde das Futuristische Manifest Marinettis in der Zeitung Le Figaro veröffentlicht. – Am 20. Februar 1933 traf sich Hitler heimlich mit deutschen Industriellen zur Finanzierung seines Wahlkampfs für die letzte Reichstagswahl, zu der andere Parteien als die NSDAP zugelassen war.

Geboren 1751: Johann Heinrich Voß, deutscher Dichter und Übersetzer, 1894: Curt Corrinth, deutscher Schriftsteller, 1909: Heinz Erhardt, 1967: Kurt Cobain, 50. Geburtstag

Gestorben 2003: Maurice Blanchot

[21.2.]

Internationaler Tag der Muttersprache (UNO) – In der evangelischen Kirche Gedenktag für den „Apostel der Lappen“ Lars Levi Læstadius. – Am 21. Februar 1989 wird Václav Havel wegen „Rowdytums“ zu neun Monaten verschärfter Haft verurteilt. Noch im selben Jahr wurde er Staatspräsident seines Landes, so schnell geht es manchmal.

Geboren 1846: Svatopluk Čech, tschechischer Dichter, 1871: Paul Cassirer, deutscher Verleger (Else Lasker-Schüler, Walter Hasenclever, Kasimir Edschmid, René Schickele, Wolfgang Koeppen) und Galerist, 1895: Erich Knauf, Journalist, Schriftsteller und Liedtexter („Mit Musik geht alles besser“), von den Nazis hingerichtet, 1903: Anaïs Nin, 1903: Raymond Queneau, 1907: W. H. Auden, 1920: Ishigaki Rin, japanische Dichterin, 1926: Karl Otto Conrady, deutscher Literaturwissenschaftler, Gedichtanthologie „Der Conrady“, 1944: Ingomar von Kieseritzky, 1955: Gerhard Gundermann, Liedermacher

Gestorben Christoph Heinrich Amthor, deutscher Lyriker, von Telemann vertont, 1841: Dorothea Tieck, Shakespeare-Übersetzerin, 1862: Justinus Kerner, 1918: Hedwig Lachmann, Lyrikerin und Übersetzerin (ungarische Lyrik, Edgar Allen Poe), 1980: Alfred Andersch, 2006: Gennadi Ajgi, tschuwaschischer Lyriker

[22.2.]

Geboren 1788: Arthur Schopenhauer, 1819: James Russell Lowell, US-amerikanischer Lyriker, Essayist und Diplomat, 1886: Hugo Ball, Dada-Mitbegründer, Pionier des Lautgedichts, 1892: Edna St. Vincent Millay, 1914: Karl Otto Götz, (K. O. Götz,) Maler des Informel, surrealistischer Lyriker, 1925: Gerald Stern

Gestorben 1671: Adam Olearius, 1913: Ferdinand de Saussure, Schweizer Sprachwissenschaftler, 1939: Antonio Machado, spanischer Lyriker, 1943: Hans und Sophie Scholl, 1945: Ossip Brik, 1985: Salvador Espriu,  2006: Hilde Domin

[23.2.]

Geboren 1899: Erich Kästner, 1899: Elisabeth Langgässer, 1942: Fernanda Seno, portugiesische Dichterin, 1945: Robert Gray, australischer Dichter, 1952: Knud Wollenberger, deutschsprachiger Lyriker dänischer Nationalität

Gestorben 1653: Georg Rodolf Weckherlin, 1821: John Keats, 1904: Friederike Kempner, schlesischer Schwan (Textkette), 1945 Alexej Tolstoi, 1984: Uwe Johnson, 1955: Paul Claudel

[24.2.]

Geboren 1304: Ibn Battuta, marokkanischer Gelehrter und Reisender, am 24. (14. alten Stls) 1621: Sibylla Schwarz (2017: 396. Geburtstag), 1786: Wilhelm Grimm, Sprachwissenschaftler, 1837: Rosalía de Castro, spanische Dichterin, die außer Spanisch auch Galizisch schrieb und eine Wegbereiterin der Moderne wurde 1895: Wsewolod Wjatscheslawowitsch Iwanow, russischer Schriftsteller, Mitgründer der Serapionsbrüder, 1885: Stanisław Ignacy Witkiewicz, polnischer Schriftsteller, 1902: Richard Alewyn, deutscher Germanist, 1909: Abu al-Qasim asch-Schabbi, tunesischer Dichter, 1935: Ryhor Baradulin, weißrussischer Dichter

Gestorben 1799: Georg Christoph Lichtenberg, 1836: Dániel Berzsenyi, ungarischer Dichter, 1940: Ludwig Kessing, Bergmann, Arbeiterdichter, 1941: Oskar Loerke, 1975: Hans Bellmer, deutscher Künstler, 1984 Uwe Johnson

[25.2.]

„Die Abende der Poesie in Struga“ (Struški večeri na poezijata Струшки вечери на поезијатаSVP) sind ein jährlich ausgetragenes internationales Literaturfestivalin der mazedonischen Stadt Struga. 25. Februar-2. März 2017

Am 25. Februar ist viel passiert. Wie an jedem Tag natürlich, aber doch besonders. 1634 wurde Wallenstein in der Burg von Eger ermordet. (Das beliebte Epigramm „O Wallenstein, du großer Held / Bewundert viel, gescholten von der Welt / Im Tode doch blüht dir das Glück / Von Schillers Hand das hübsche Stück“  ist allerdings nicht von Friederike Kempner, sondern eine der vielen untergeschobenen Parodien). 1643 massakrieren niederländische Soldaten die Bewohner eines Indianerdorfs und spielen mit den abgeschlagenen Köpfen Ball. 1923 beenden französische Truppen die Existenz des versehentlich unbesetzten „Freistaats Flaschenhals“ am Rhein. 1932 wird Hitler gerade noch rechtzeitig deutscher Staatsbürger, um den Laden alsbald zu übernehmen. 1947 wird Paula von Preradovićs Gedicht Land der Berge, Land am Strome vom Ministerrat zum Hymnentext der Republik Österreich erklärt. (Es ist auch der Tag, an dem im Jahr 1147 das Wort Austria zum erstenmal verwendet wurde). Im gleichen Jahr, also 1947, wird der Staat Preußen aufgelöst. 1947 übernehmen die Kommunisten die Macht in der Tschechoslowakei. 1956 rechnet Nikita Chrustschow in einer „Geheimrede“ auf dem 20. Parteitag der KPdSU mit Stalins Verbrechen ab. Sie bleibt nicht lange geheim, außer im Ostblock.In der DDR erschien sie im Januar 1990. Bis zum Mauerbau war sie aber problemlos in Westberlin zugänglich (s.u.). Der sowjetische Liedermacher Bulat Okudshawa sang über Chrustschow: „Конешно он был дураком. Natürlich war er ein Dummkopf. Aber vielleicht baun wir ihm noch mal ein Denkmal“. (Aber nicht unter Putin). 1969 verbrennt sich in Prag der Student Jan Zajíc aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings als Zweiter nach Jan Palach. 1991 wird der Warschauer Pakt aufgelöst.

1956: In einer Geheimrede während des XX. Parteitages der Kommunistischen Partei der Sowjetunion spricht Nikita Chrustschow über den „Personenkult“ um Stalin und einen Teil der Verbrechen des stalinistischen Regimes. Noch im gleichen Jahr wird die Rede im Westen veröffentlicht, in der DDR wird sie verschwiegen und erst im Januar 1990 veröffentlicht. Der sowjetische Liedermacher Bulat Okudschawa dichtete: „Natürlich war er ein Dummkopf. Aber vielleicht baun wir ihm noch mal ein Denkmal“. (Nach seiner Rückkehr erklärt SED-Chef Walter Ulbricht vor einem exklusiven Zirkel: „Der Genosse Stalin ist ab sofort nicht mehr als Klassiker zu betrachten.“)

Geboren 1591: Friedrich Spee, deutscher Dichter, 1651: Quirinus Kuhlmann, deutscher Dichter, Prophet und Mystiker, 1725: Karl Wilhelm Ramler, „deutscher Horaz“, 1822: Lew Alexandrowitsch Mei, russischer Dichter, 1842: Karl May, deutscher Auflagenmillionär, 1867: Rudolf Tarnow, plattdeutscher Schriftsteller, 1871: Lesja Ukrainka, ukrainische Dichterin († 1913), 1882: B. Traven, 1855: Cesário Verde, portugiesischer Schriftsteller († 1886), 1907: Sabahattin Ali, türkischer Dichter († 1948), 1943: George Harrison, 1946 Franz Xaver Kroetz

Gestorben 1547: Vittoria Colonna, italienische Dichterin, 1655: Daniel Heinsius, niederländischer Dichter, 1689: Khushal Khan Khattak, paschtunischer Nationaldichter ohne Nation (Pakistan/Afghanistan), 1756: Eliza Haywood, englische Dichterin (* 1693), 1798: Louis Jules Mancini Mazarini, französischer Dichter und Diplomat ( 1716), 1819: Manuel do Nascimento, portugiesischer Lyriker, 1831: Friedrich Maximilian Klinger, deutscher Schriftsteller („Sturm und Drang“) ( 1752), 1852: Thomas Moore, irischer Dichter (* 1779). 1865: Otto Ludwig, deutscher Schriftsteller, 1870: Henrik Hertz, dänischer Schriftsteller, 1945: Mário Raúl de Morais Andrade, brasilianischer Schriftsteller, 1952: Saitō Mokichi, japanischer Lyriker, 1978: Hugo Friedrich, Romanist („Die Struktur der modernen Lyrik“), 1980: Robert Hayden, amerikanischer Dichter (* 1913), 1983: Tennessee Williams, amerikanischer Schriftsteller (* 1911), 2001: Archie Randolph Ammons, US-amerikanischer Lyriker

[26.2.]

1908 erste Veröffentlichung Georg Trakls in der Salzburger Volkszeitung: Das Morgenlied – Am 26. in der evangelischen Kirche Gedenktag für Mechthild von Magdeburg, deutsche Mystikerin.

Geboren 1564: Christopher Marlowe, englischer Dichter (Taufdatum), 1590: Johann Lauremberg, niederdeutscher Schriftsteller, 1780: August Thieme, deutscher Dichter, 1802: Victor Hugo, französischer Dichter, 1864: Antonín Sova, tschechischer Dichter, 1873: Yosano Tekkan, japanischer Lyriker, 1881: Janus Djurhuus, färöischer Dichter, 1889: Otto Riethmüller, geistlicher Dichter, 1898: Konstantin Biebl, tschechischer Dichter, 1900: Halina Konopacka, polnische Diskuswerferin und Dichterin, 1901: Alexandr Hořejší, tschechischer Dichter, 1913: Hermann Lenz, deutscher Schriftsteller, 1913: George Barker (englischer Dichter, wurde von TS Eliot veröffentlicht und hatte 15 Kinder), 1919: Kuroda Saburō, japanischer Lyriker, 1936: Edward Dickinson Blodgett, kanadischer Lyriker, 1944: Charles Lillard, kanadischer Dichter, 1944: Christopher Hope, südafrikanischer Dichter, 1950: Ott Arder, estnischer Dichter, 1958: Michel Houellebecq, französischer Schriftsteller

Gestorben 1266: Manfred, König von Sizilien, Figur bei Dante und Byron, 1723: Thomas d’Urfey, englischer Dichter, 1920 Ludwig Rubiner, 1989: Mouloud Mammeri, algerisch-kabylischer Schriftsteller (Herausgabe und Nachdichtung der Gedichte des kabylischen Dichters Si Mohand-ou-Mohand), 2016: Karl Dedecius, deutscher Übersetzer

[27.2.]

Geboren 1607: Christian Keimann, Kirchenlieddichter, 1770: Don Juan Bautista Arriaza y Superviela, spanischer Dichter, 1797: Wilhelm Meinhold, Schriftsteller aus Usedom, 1807: Henry Wadsworth Longfellow, amerikanischer Dichter, 1875: Manuel Ugarte, argentinischer Schriftsteller,  1904: James T. Farrell, amerikanischer Schriftsteller, 1912: Kusumagraj, indischer Schriftsteller (Marathi – sein Geburtstag wird heute als Tag der Marathisprache in den Bundesstaaten Maharashtra und Goa begangen), 1912: Lawrence Durrell, britischer Schriftsteller, 1925: Kenneth Koch, amerikanischer Dichter, 1926: Elisabeth Borchers, 1933: Edward Lucie-Smith, britischer Dichter aus Jamaika

Gestorben 1878: Mirza Fatali Achundow (Achundzade, Akhundzade), aserbaidschanischer Schriftsteller, Alphabetreformer, „Orientalische Elegie auf Puschkins Tod“ (1837), 1881: Boleslav Jablonský, tschechischer Dichter, 1920: Ludwig Rubiner, deutscher Dichter (Kameraden der Menschheit, 1919; Kriminalsonette), 1943: Kostis Palamas, griechischer Dichter, 1950: Yvan Goll, deutsch-französischer Schriftsteller, 2002: Spike Milligan, irischer Komiker, Schriftsteller und Jazz-Musiker

[28.2.]

Am 28. Februar 1933 nimmt die Abschaffung der Demokratie Fahrt auf. An diesem Tag (einen Tag nach dem Reichstagsbrand) erläßt Reichspräsident Paul von Hindenburg die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat. Die ermöglicht Hitler die baldige „Gleichschaltung“ Deutschlands. Am gleichen Tag wird Carl von Ossietzky verhaftet. – In Finnland ist Kalevala-Tag. An diesem Tag 1835 erschien die erste Fassung der Dichtung, die zum Nationalepos der Finnen wurde.

Geboren 1533: Michel de Montaigne, 1775: Sophie Tieck, Dichterin im Schatten ihres Bruders Ludwig, 1812: Berthold Auerbach, 1817: Ryszard Wincenty Berwiński, polnischer Dichter, 1866: Wjatscheslaw Iwanow, russischer Dichter, 1872: Marjana Domaškojc, sorbische Dichterin, 1901: Rudolf Nilsen, norwegischer Dichter, 1909: Stephen Spender, englischer Dichter, 1928: Mohammad Ibraheem Khwakhuzhi, afghanischer Schriftsteller, 1929: John Montague, amerikanischer Autor, 1946: Ludwig Hirsch, österreichischer Schauspieler und Liedermacher

Gestorben 1544: Francesco Maria Molza, italienischer Dichter, 1658: Johann Lauremberg, niederdeutscher Schriftsteller, 1856: Helmina von Chézy, deutsche Dichterin und Librettistin (Carl Maria von Weber, Franz Schubert), 1869: Alphonse de Lamartine, französischer Dichter, 1928: Emerenz Meier, bayrische Volksdichterin, 1940: Andreas Heusler, Schweizer Germanist (Deutsche Versgeschichte), 1946: Eriks Ādamsons, lettischer Schriftsteller, 1987: Karl Emerich Krämer (George Forestier), 1989: Hermann Burger, Schweizer Schriftsteller, 2005: Mario Luzi, italienischer Lyriker

[29.2.]

Geboren 1920 Howard Nemerov, amerikanischer Lyriker

März
[1.3.]

Januar, Februar, März,
Du bist mein liebes Herz.
Mai, Juni, Juli, August,
Mir ist nichts mehr bewußt.

(Goethe)

Der 1. März  war im alten Rom ursprünglich der kalendarische Jahresanfang, an welchem im Tempel der Vesta das heilige Feuer entzündet wurde. Er wurde 153 v. Chr. auf den 1. Januar vorverlegt.Am 1. März 1700 holten die meisten protestantischen deutschen Länder mit großer Verspätung die Gregorianische Kalenderreform nach. Dem 18. Februar folgte der 1. März. Schweden folgte am 1. März 1753.

Geboren 40: Martial, römischer Dichter, 1610: Johann Balthasar Schupp, geistlicher Dichter und Satiriker, 1701: Johann Jakob Breitinger, Schweizer Gelehrter, 1886: Oskar Kokoschka, österreichischer Maler, schrieb auch Gedichte und Dramen, 1892: Akutagawa Ryūnosuke, japanischer Dichter, 1893: Mercedes de Acosta, amerikanischer Schriftsteller, 1917: Robert Lowell, amerikanischer Dichter, 1934: Jacques Chessex, französischsprachiger Schweizer Schriftsteller, 1939: Tzvetan Todorov, bulgarischer Schriftsteller und Theoretiker, 1941: Robert Hass, amerikanischer Dichter, 1943: Franz Hohler, Schweizer Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher, 1967: Franzobel, österreichischer Schriftsteller

Gestorben 912: Ki no Haseo, japanischer Dichter, 1620: Thomas Campion, englischer Komponist und Dichter, 1633: George Herbert, englischer Schriftsteller, 1875: Tristan Corbière, französischer Lyriker, 1936: Michail Kusmin, russisch-sowjetischer Schriftsteller, 1938: Gabriele D’Annunzio, italienischer Schriftsteller, 1968: Georg von der Vring, deutscher Schriftsteller, 1971: František Hrubín, tschechischer Schriftsteller, 1978: Paul Scott, englischer Schriftsteller, 2002: Artur Märchen, einer der Berliner Malerpoeten

[2.3.]

Geboren 1651: Carlo Gimach, maltesischer Architekt und Dichter, 1800: Jewgeni Abramowitsch Baratynski, russischer Dichter, 1817: János Arany, ungarischer Dichter, 1820: Eduard Douwes Dekker (Multatuli), niederländischer Schriftsteller, 1859: Scholem Alejchem, einer der Klassiker der jiddischen Literatur, geboren bei Kiew, gestorben in New York, 1862: John Jay Chapman, amerikanischer Dichter, 1888: Norbert von Hellingrath, Hölderlinforscher und -herausgeber, 1904: Dr. Seuss, amerikanischer Dichter, 1905: Geoffrey Grigson, britischer Dichter, 1927: Olivier Larronde, französischer Dichter, 1943: Peter Straub, amerikanischer Dichter

Gestorben 274: Mani, persischer Prophet und Religionsstifter (Manichäismus), 1606: Martin Moller, deutscher Mystiker und Kirchenlieddichter, 1788: Salomon Gessner, Schweizer Dichter, 1916: Elisabeth zu Wied, Königin von Rumänien und deutsche Dichterin (Carmen Sylva), 1930: D. H. Lawrence, britischer Schriftsteller, 1949: Sarojini Naidu, indischer Dichter, 1975: Murano Shirō, japanischer Lyriker, 1976: Adolf Maurer, Schweizer Dichter, 1991: Serge Gainsbourg, französischer Chanson-Dichter und -Sänger, 2002: Halfdan Rasmussen, dänischer Lyriker, 2014: Ryhor Baradulin, weißrussischer Dichter

[3.3.]

Am 3. März 1931 wird das 1814 gedichtete Star-Spangled Banner (Francis Scott Key) Nationalhymne der USA.

Geboren 1807: Kazimierz Władysław Wóycicki, polnischer Schriftsteller, sammelte Sprichwörter,  Volkslieder und Volksmärchen der Polen, Kleinrussen (Ukrainer) und Weißrussen, 1816: Jan Arnošt Smoler, bedeutender Vertreter der nationalen Wiedergeburt der Sorben, 1887: Kurt Wolff, deutscher Verleger („Der jüngste Tag“), 1899: Juri Olescha, russischer Schriftsteller, 1901: Otto Müller, Verleger Trakls, 1903: Rabbe Enckell, finnischer Dichter, 1904: El Duque del Morteruelo, spanischer Dichter, 1906: Artur Lundkvist, schwedischer Lyriker, 1922: Alexandru Vona, rumänischer Schriftsteller, 1926: James Merrill, amerikanischer Schriftsteller

Gestorben 1806: Heinrich Christian Boie, Hainbund, Mitherausgeber des Göttinger Musenalmanachs, 1931: Otto Reutter, Sänger und Liederdichter, 1958: Theodor Kramer, österreichischer Lyriker, 1996: Léo Malet, französischer Krimischriftsteller und Dichter, 2011: Friedhelm Kemp, Übersetzer (Baudelaire)

[4.3.]

In Frankreich findet vom 4.-19. März 2017 zum 19. Mal der Printemps des Poètes (Frühling der Dichter) statt. Thema in diesem Jahr: Afrique(s). – Noch bis zum 5: März: StAnza 2017, Scotland’s International Poetry Festival. Vom 6.-31. März findet das Festival: Berlin statt.

Geburtstage haben am 4. März 1643: Franz Christoph Frankopan, kroatischer Lyriker, 1743: Salomone Fiorentino, italienisch-jüdischer Dichter, 1798: Sigurður Breiðfjörð, isländischer Dichter, 1819: Georg Zetter, Pseudonym: Friedrich Otte, elsässischer Dichter, 1862: Norman Gale, englischer Lyriker, 1869: Eugénio de Castro e Almeida, portugiesischer  Dichter, 1870: Thomas Sturge Moore, englischer Schriftsteller, 1873: Oskar Wiener, deutsch-tschechoslowakischer Schriftsteller, 1876: Léon-Paul Fargue, französischer Dichter, 1879: Josip Murn, slowenischer Lyriker, 1894: František Kubka, tschechischer Schriftsteller, 1901: Jean-Joseph Rabearivelo, madagassischer Dichter, 1927: Jacques Dupin, französischer Dichter, 1935: Edward Dębicki, ukrainisch-polnischer Dichter und Musiker, Roma, 1938: F. W. Bernstein, eigentlich Fritz Weigle, deutscher Lyriker, Grafiker und Satiriker, 1938: Kito Lorenc, sorbisch-deutscher Lyriker, 1949: Wolodymyr Mychailowytsch Iwasjuk, ukrainischer Musiker und Dichter, 1954: Irina Borissowna Ratuschinskaja, russische Dissidentin, Dichterin

Todestage am 4. März 1872: Johannes Carsten Hauch, dänischer Dichter und Physiker, 1872: Johann Friedrich Raeder, deutscher Kaufmann und Kirchenlieddichter, 1916: Franz Marc („Als der Blaue Reiter war gefallen“), 1963: William Carlos Williams, amerikanischer Schriftsteller („No idea but in things“), 1970: Rodolfo Moleiro, venezolanischer Lyriker, 1977: Anatol E. Baconsky, rumänischer Dichter, 2000: Jón úr Vör, eigentlich Jón Jónsson, isländischer Dichter, 2002: Margarete Neumann, DDR-Schriftstellerin, 2009: Carl Guesmer, deutscher Lyriker, 2014: Mark Freidkin, russischer Dichter, Sänger, Übersetzer

[5.3.]

Geboren am 5. März 1703Wassili Trediakowski, russischer Dichter,  1800: Georg Friedrich Daumer, Lyriker und Übersetzer (Hafis), von Brahms vertont, Erzieher von Kaspar Hauser, 1807: Karl August Timotheus Kahlert, schlesischer Dichter und Literaturhistoriker, 1871: Rosa Luxemburg, polnisch-deutsche Revolutionärin, 1888: Ramón Otero Pedrayo, spanisch-galicischer Schriftsteller, 1888: Friedrich Schnack, deutscher Dichter, 1895: Franz Richard Behrens, deutscher Expressionist, 1895: Fritz Usinger, deutscher Schriftsteller, 1901: Julian Przyboś, polnischer Dichter, 1922: Pier Paolo Pasolini, italienischer Filmregisseur und Dichter

Gestorben am 5. März 1926: Otto Ernst, deutscher Dichter, 1944: Max Jacob, französischer Dichter, 1953: Josef Stalin, Generalissimus, „Verdienter Mörder des Volkes (Brecht), 1962: Wendelin Überzwerch, Schüttelreimer, 1966: Anna Achmatowa, russische Dichterin, 2014: Leopoldo María Panero, spanischer Dichter

[6.3.]

Der 6. März ist seit 2012 der Europäische Tag der Gerechten, gewidmet denen, die ihre moralische Verantwortung im Kampf gegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Totalitarismus wahrnahmen.

Köln: lit.cologne 6. – 17. März 2018 www.litcologne.de

Geboren am 6. März 1475: Michelangelo, italienischer Künstler und Dichter, 1495: Luigi Alamanni, italienischer Dichter, 1619: Cyrano de Bergerac, französischer Schriftsteller, 1663: Francis Atterbury, englischer Dichter, 1755: Jean-Pierre Claris de Florian, französischer Dichter, 1781: Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter, 1806: Elizabeth Barrett Browning, britische Dichterin, 1839: Olegario Víctor Andrade, argentinischer Dichter, 1841: Viktor Burenin, russischer Schriftsteller, 1909: Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Aphoristiker, 1929: Günter Kunert, deutscher Schriftsteller

Gestorben am 6. März 1888: Louisa May Alcott, amerikanische Schriftstellerin, 1912: Heinrich Kämpchen, Arbeiterdichter

[7.3.]

Vom 7.-18.3. 2017 lit.Cologne. – Am 7. März 1987 töten taiwanesische Soldaten im Lieyumassaker 19 unbewaffnete vietnamesische Flüchtlinge (Boat people).

Geboren am 7. März 1601: Johann Michael Moscherosch, Barockschriftsteller, 1715: Ewald Christian von Kleist, deutscher Dichter, 1785: Alessandro Manzoni, italienischer Schriftsteller, 1799: František Ladislav Čelakovský, tschechischer Dichter, 1802: Ludwig Halirsch, österreichischer Dichter, 1864: Wilhelm Arent, deutscher Dichter, 1866: Paul Ernst, deutscher Schriftsteller, 1907: Manuel del Cabral, dominikanischer Schriftsteller („poesía negra“), 1909: Léo Malet, französischer Krimischriftsteller und Dichter, 1936: Georges Perec, französischer Schriftsteller, Oulipot, 1944: Jürgen Theobaldy, deutscher Schriftsteller, 1967: Muhsin al-Ramli, irakischer Dichter, Übersetzer aus dem Spanischen

Gestorben am 7. März 322 v. Chr.: Aristoteles, 1553: Wolfgang Dachstein, deutscher Organist und Kirchenlieddichter, 1833: Rahel Varnhagen von Ense, deutsche Schriftstellerin, 1913: E. Pauline Johnson, kanadische Lyrikerin, 1922: Carl Ludwig Schleich, Arzt und Schriftsteller aus Pommern, 1934: Ernst Enno, estnischer Dichter, 1945: Adolf Bartels, völkischer und antisemitischer Schriftsteller und Literaturhistoriker, 1957: Wyndham Lewis, britischer Schriftsteller und Maler, Mitbegründer des Vortizismus, 1975: Michail Bachtin, sowjetrussischer Literaturwissenschaftler, 2014: Ned O’Gorman, amerikanischer Dichter

[8.3.]

Am 8. März 1782 beim „Gnadenhütten-Massaker“ (Gnadenhutten, Ohio) erschlagen amerikanische Soldaten 96 christliche Indianer, die zwischen die Fronten des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges geraten sind. Der 8. März ist seit 1926 Internationaler Frauentag. Am 8. März 1010 vollendete der persische Dichter Firdusi sein Schahnameh (Buch der Könige).

Geboren am 8. März 1607: Johann Rist, deutscher Dichter, 1650: Hans von Assig, deutscher Dichter, 1830: João de Deus, portugiesischer Dichter, 1892: Juana de Ibarbourou, uruguayischer Dichter, 1916: Robert Wolfgang Schnell, Berliner Schriftsteller, 1917: Leslie Fiedler, amerikanischer Literaturwissenschaftler, 1921: József Romhányi, ungarischer Lyriker,  1921: Sahir Ludhianvi, indischer Dichter, 1922: Heinar Kipphardt, deutscher Schriftsteller, 1923: Walter Jens, deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller, 1931: Neil Postman, amerikanischer Theoretiker

Gestorben am 8. März 1841: Christoph August Tiedge, deutscher Dichter („Urania“), 1876: Louise Colet, französische Dichterin, 1890: Hermann Conradi, deutscher Schriftsteller, 1897: Friedrich Emil Rittershaus, deutscher Dichter, 1941: Sherwood Anderson, amerikanischer Schriftsteller, 1986: Hubert Fichte, deutscher Schriftsteller

[9.3.]

Geboren am 9. März 1814: Taras Schewtschenko, ukrainischer Nationaldichter, 1856: Hermann Iseke, Eichsfelder Dichter, 1859: Peter Altenberg, österreichischer Schriftsteller, 1879: Agnes Miegel, deutsche Balladendichterin, begeisterte Anhängerin des Nationalsozialismus, 1883: Umberto Saba, italienischer Dichter, 1892: Josef Weinheber, österreichischer Lyriker, 1947: Keri Hulme, neuseeländische Dichterin,  1974: Marte Huke, norwegische Lyrikerin

Gestorben am 9. März 1589: Paul Dolscius (Dölsch), deutscher Mediziner und Dichter, 1825: Anna Laetitia Barbauld,  britische Dichterin, 1831: Friedrich Maximilian Klinger, deutscher Dichter, 1892: Vita Sackville-West, englische Schriftstellerin, 1902: Hermann Allmers, norddeutscher Heimatdichter, 1918: Frank Wedekind, deutscher Schriftsteller, 1947: Jhaverchand Meghani, indischer Dichter (Gujarati), 1994: Charles Bukowski, amerikanischer Schriftsteller

[10.3.]

10. März ist Gedenktag für den Aufstand in Tibet 1959.

Geboren am 10. März 1538: Gregor Bersman, lateinischer Dichter aus Sachsen, 1749: Lorenzo da Ponte, italienischer Dichter und Librettist (Hochzeit des Figaro, Don Giovanni, Cosi fan tutte), 1772: Friedrich Schlegel, deutscher Schriftsteller und Kritiker, 1788: Joseph von Eichendorff, deutscher Dichter, 1810: Samuel Ferguson, irischer Dichter, 1854: Arnošt Muka, sorbischer Schriftsteller, 1861: E. Pauline Johnson, kanadische Lyrikerin, 1886: Karl Bröger, deutscher Arbeiterdichter, 1920: Boris Vian, französischer Schriftsteller, 1923: Zdenka Bergrová, tschechische Dichterin, 1925: Manolis Anagnostakis, griechischer Dichter,  1933: Elizabeth Azcona Cranwell, argentinische Dichterin, 1936: Alfredo Zitarrosa, uruguayischer Sänger und Dichter, 1937: Dieter Schneider, DDR-Schlagertextdichter (Ich geh vom Nordpol zum Südpol zu Fuß), 1967: Omer Tarin, englischsprachiger pakistanischer Dichter

Gestorben am 10. März 1510: Johann Geiler von Kaysersberg, deutscher Prediger und Schriftsteller, 1819: Friedrich Heinrich Jacobi, deutscher Schriftsteller, 1861: Taras Schewtschenko, ukrainischer Dichter und Maler, 1897: Savitribai Phule, indische Dichterin,  1930: Misuzu Kaneko, japanische Dichterin, 1948: Zelda Fitzgerald, amerikanische Autorin und Tänzerin,  1966: Frank O’Connor, irischer Schriftsteller, 1977: Friedrich Schnack, deutscher Dichter

[11.3.]

Am 11. März1812 Gleichstellung jüdischer Bürger in Preußen. Am 11. März 1700 wird in Schweden der „Schwedische Kalender“ eingeführt, mit dem Ziel, ihn langsam an den Gregorianischen Kalender anzupassen. In Schweden ist das Datum der 1. Märzschwed., der Tag davor war der 28. Februarjul..

Geboren 1544: Torquato Tasso, italienischer Dichter, 1654: Heinrich Georg Neuss, deutscher Kirchenlieddichter, 1860: Emil Ertl, österreichischer Schriftsteller, 1907: Georg Maurer, aus Rumänien stammender deutscher Lyriker, 1915: Karl Krolow, deutscher Lyriker, 1955: Nina Hagen, deutsche Sängerin, Songwriterin, deutsche Godmother of Punk, 1959: Dejan Stojanović, serbisch-amerikanischer Dichter

Gestorben 1982: Edmund Cooper, englischer Schriftsteller, 1982: Horace Gregory, amerikanischer Dichter und Übersetzer

[12.3.]

Am 12. März 1712 wechselt Schweden zurück zum Julianischen Kalender. In Schweden ist das Datum der 1. Märzjul., der Tag davor war der 30. Februarschwed..

Geboren 1607: Paul Gerhardt, deutscher Kirchenlieddichter, 1703: Ladislaus Amade von Várkonyi, ungarischer Dichter, 1821: Hermann Hettner, deutscher Literaturhistoriker, 1863: Gabriele D’Annunzio, italienischer Dichter, 1912: Irving Layton, kanadischer Dichter („tell it like it is“), 1922: Helga Goetze, deutsche Künstlerin, Schriftstellerin und politische Aktivistin, 1922 (95. Geburtstag): Jack Kerouac, amerikanischer Schriftsteller, 1942: Shabnam Shakeel, pakistanischer Dichter, 1943: Mina Assadi, persische Lyrikerin

Gestorben 1582: Andreas Ellinger, neulateinischer Dichter, 1648: Tirso de Molina, spanischer Dichter, 1898: Zacharias Topelius, finnlandschwedischer Dichter, 1916: Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1930: Alois Jirásek, tschechischer Schriftsteller („Böhmens alte Sagen“), 1947: Winston Churchill, US-amerikanischer Schriftsteller („Der Amerikaner“) 1953: Itō Shizuo, japanischer Lyriker, 1990: Philippe Soupault, französischer Dichter, 1991: William Heinesen, färöischer Dichter, 2006: Jurij Brězan, sorbisch-deutscher Schriftsteller, 2008: Erik Ågren, finnlandschwedischer Schriftsteller, 2010: Ernst Herhaus, deutscher Schriftsteller, 2015: Ada Jafri, pakistanischer Dichter, 2016: Rafiq Azad, bangladeschischer Dichter

[13.3.]

Geboren 1395: John Barbour, schottischer Nationaldichter, 1479: Lazarus Spengler, deutscher Hymnenschreiber, 1822: Moritz von Strachwitz, deutscher Dichter, 1863: Richard Zoozmann, deutscher Dichter und Anthologist, 1883: Takamura Kōtarō, japanischer Lyriker, 1884: Oskar Loerke, deutscher Dichter, 1891: Felix Aderca, rumänischer Dichter, 1897 (120. Geburtstag): Jeghische Tscharenz, armenischer Dichter, 1899: Jan Lechoń, polnischer Dichter, 1900: Giorgos Seferis, griechischer Dichter, 1906: Fritz Adam, deutscher Lyriker, 1912: Olga Nikolajewna Anstej, russische Schriftstellerin, 1913: Sergei Michalkow, russischer Dichter („Der Hase im Rausch“), 1925: Inge Müller, deutsche Lyrikerin, 1927: Georges Badin, französischer Dichter, 1933: Gero von Wilpert, deutscher Literaturwissenschaftler, 1941: Machmud Darwisch, palästinensischer Dichter, 1960: Jurij Andruchowytsch, ukrainischer Schriftsteller, 1962: Seyhan Erözçelik, türkischer Dichter

Gestorben 1711: Nicolas Boileau, französischer Schriftsteller, 1812: Johannes le Francq van Berkhey niederländischer Naturforscher, Dichter und Maler, 1851: Karl Lachmann, deutscher Philologe, 1895: Louise Otto-Peters, deutsche Schriftstellerin, Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung, 1941: Elizabeth Madox Roberts, amerikanische Schriftstellerin, 1943: Stephen Vincent Benét, amerikanischer Schriftsteller, 1975: Ruth Schaumann, deutsche Schriftstellerin, 1976: Max Tau, deutsch-norwegischer Schriftsteller, Lektor und Verleger, 1975: Ivo Andrić, jugoslawischer Schriftsteller

[14.3.]

Pi-Tag.

Geboren 1801: Kristian Jaak Peterson, estnischer Dichter, 1823: Théodore de Banville, französischer Dichter, 1844: Arthur O’Shaughnessy, englischer Dichter, 1854: Alexandru Macedonski, rumänischer Dichter, 1862: Emil Beurmann, Schweizer Malerpoet, 1879: Albert Einstein, deutscher und amerikanischer Physiker, 1887: Ernst Goll, österreichischer Dichter, 1925: John Wain, englischer Dichter, 1934: Volker von Törne, deutscher Lyriker, 1938: Angus MacLise, amerikanischer Musiker (Velvet Underground) und Dichter, 1972: Irom Chanu Sharmila, indische Dichterin

Gestorben 1672: Johann Wilhelm Simler, Schweizer Dichter,  1673: Salvator Rosa, italienischer Maler und Dichter, 1803: Friedrich Gottlieb Klopstock, deutscher Dichter, 1891: Théodore de Banville, französischer Dichter, 1962: Will Vesper, deutscher Schriftsteller, Anthologist und Hitlerverehrer, 1976: Martha Saalfeld, deutsche Lyrikerin, 1984: Hovhannes Schiraz, armenischer Dichter, 2013: Aramais Sahakyan, armenischer Dichter

[15.3.]

Vom 15. bis 18. März 2018 präsentiert sich Rumänien als Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse.

Am 15. März 1938 verkündete Adolf Hitler vom Balkon der Neuen Burg aus den versammelten Massen auf dem Heldenplatz den „Anschluss Österreichs“ an das Deutsche Reich. der glanze heldenplatz zirka versaggerte in maschenhaftem männchenmeere / drunter auch frauen die ans maskelknie zu heften heftig sich versuchten, hoffensdick. – Nach dem römischen Kalender die Iden des März.

Geboren 1816: Wolfgang Müller von Königswinter, patriotischer Dichter, 1830: Paul Heyse, deutscher Dichter, der erste deutsche Nobelpreisträger, 1900: Wolfgang Schadewaldt, deutscher Altphilologe, 1916: Blas de Otero, spanischer Lyriker, 1930: Andreas Okopenko, österreichischer Schriftsteller, 1939: Robert Nye, englischer Schriftsteller, 1956: Kurt Drawert, deutscher Schriftsteller, 1959: Ben Okri, nigerianischer Schriftsteller

Gestorben 1723: Johann Christian Günther, deutscher Dichter, 1870: Matthäus Friedrich Chemnitz, deutscher Dichter, 1937: H. P. Lovecraft, amerikanischer Schriftsteller, 1963: Mouloud Feraoun, algerischer Schriftsteller, 1970: Tarjei Vesaas, norwegischer Schriftsteller, 1989: Muhammad Jameel Didi, maledivischer Dichter und Politiker, 1996: Wolfgang Koeppen, deutscher Schriftsteller

[16.3.]

Der 16. März ist Tag der Bücherträger in Litauen (mehr unter Geboren).

Geboren 1581: Pieter C. Hooft, niederländischer Dichter, 1585: Gerbrand Bredero, niederländischer Dichter, 1744: Nicolas-Germain Léonard, französischer Dichter, 1759: Bengt Lidner, schwedischer Dichter, 1797: Alaric Alexander Watts, englischer Dichter, 1839: Sully Prudhomme, französischer Dichter, erster Nobelpreisträger für Literatur, 1846: Jurgis Bielinis, litauischer Bücherschmuggler; schmuggelte litauische und lettische Bücher in diese Länder, als das in Rußland verboten war. Sein Geburtstag wird in Litauen als Tag der Bücherträgerbegangen. 1865: Aspazija, lettische Lyrikerin und Frauenrechtlerin, 1875: Percy MacKaye, amerikanischer Dichter, 1883: Ethel Anderson, australische Schriftstellerin, 1892 (125. Geburtstag): César Vallejo, peruanischer Dichter, 1898: Jakob Haringer, deutscher Schriftsteller, 1908: René Daumal, französischer Dichter, 1920: Tonino Guerra, italienischer Lyriker, 1937 (80. Geburtstag): Huschang Golschiri, iranischer Schriftsteller, 1966: Dirk von Petersdorff, deutscher Literaturwissenschaftler und Lyriker

Gestorben 1741: Jean-Baptiste Rousseau, französischer Schriftsteller, 1798: Aloys Blumauer, österreichischer Schriftsteller, 1862: Josef Christian Freiherr von Zedlitz und Nimmersatt, österreichischer Dichter, 1865: Aspazija, lettische Dichterin, 1874: Heinrich Schaumberger, deutscher Schriftsteller, 1898: Aubrey Beardsley, britischer Künstler und Dichter, 1902: Narcisse Quellien, bretonischer Dichter, 1921: Paul Boldt, deutscher Lyriker, 1945: Börries von Münchhausen, deutscher Dichter, 1962: Zenzl Mühsam, deutsche Anarchistin, 1968: Gunnar Ekelöf,schwedischer Dichter, 2000: Pavel Prudnikau, weißrussischer Dichter, 2012: Yoshimoto Takaaki, japanischer Lyriker, 2014: Yulisa Pat Amadu Maddy, sierraleonischer Schriftsteller, 2016: Alexander Esenin-Volpin (Jessenin-Wolpin), sowjetischer Dichter, Mathematiker und Dissident

[17.3.]

17. März 2017, 18:00 Uhr Eröffnung des Literarischen März in Darmstadt (Programm)

1951 Probeaufführung der Oper Die Verurteilung des Lukullus von Paul Dessau mit dem Text von Bertolt Brecht. St. Patrick’s Day.

Geboren 1781: Ebenezer Elliott, englischer Dichter, 1820: Jean Ingelow, englische Dichterin, 1867: Patrice Contamine de Latour, spanischer Dichter, 1914: Aida Tsunao, japanischer Dichter

Gestorben 1680: François de La Rochefoucauld, französischer Aphoristiker, 1906: Konrad Beyer, deutscher Dichter und Literaturwissenschaftler, 1959: Galaktion Tabidse, georgischer Lyriker, 2000: Jack Davis, australischer Dramatiker und Lyriker

[18.3.]

Am 18. März 1911 erscheint Alfred Lichtensteins Gedicht Die Dämmerung in der Zeitschrift Der Sturm:

Ein dicker Junge spielt mit einem Teich.
Der Wind hat sich in einem Baum gefangen.
Der Himmel sieht verbummelt aus und bleich,
Als wäre ihm die Schminke ausgegangen. (weiter)

Geboren 1590: Manuel de Faria e Sousa, portugiesischer Historiker und Dichter, 1813: Friedrich Hebbel, deutscher Schriftsteller, 1840: William Cosmo Monkhouse, englischer Dichter, 1842: Stéphane Mallarmé, französischer Schriftsteller (* in Paris; † 9. September 1898 in Valvins bei Fontainebleau), 1893: Wilfred Owen, britischer Dichter, 1895: Walter Rheiner, deutscher Dichter, 1904: Srečko Kosovel, slowenischer Dichter, 1911: Gabriel Celaya, spanischer Schriftsteller, 1921: Eilif Armand, norwegischer Schauspieler und Lyriker, 1923: Tamura Ryūichi, japanischer Lyriker, 1929: Christa Wolf, deutsche Schriftstellerin, 1932: John Updike, amerikanischer Schriftsteller, 1941: Wolfgang Bauer, österreichischer Schriftsteller

Gestorben 1768: Laurence Sterne, britischer Schriftsteller, 1805: Johann Jacob Ebert, deutscher Mathematiker, Dichter und Astronom, 1858: Franz Theodor Kugler, deutscher Dichter, 1876: Ferdinand Freiligrath, deutscher Dichter, 1888: Charles Monselet, französischer Schriftsteller, 1929: Hamza Hakimzoda Niyoziy, usbekischer Dichter, 1971: Paul Appel, deutscher Lyriker, 1973: Johannes Aavik, estnischer Autor, 1975: Alain Grandbois, kanadischer Lyriker, 1986: Ludvík Aškenazy, tschechischer Schriftsteller, 1996: Odysseas Elytis, griechischer Dichter, 2008: Jochen Petersdorf, deutscher Schriftsteller, 2013: Peter Ensikat, deutscher Schriftsteller und Kabarettist

[19.3.]

Geboren 1721: Tobias Smollett, schottischer Schriftsteller, 1821: Richard F. Burton, britischer Übersetzer und Orientalist (1001 Nacht, Kamasutra), 1824: William Allingham, irischer Dichter, 1895: Maksym Rylsky, ukrainischer Dichter, 1907 (110. Geburtstag): Hans Mayer, deutscher Literaturwissenschaftler, 1919: Peter Abrahams, südafrikanischer Schriftsteller, 1920: Kjell Aukrust, norwegischer Schriftsteller, 1930: Lina Kostenko, ukrainische Dichterin, 1931: Emma Andijewska, ukrainische Dichterin, 1946: Benno Budar, sorbischer Schriftsteller

Gestorben 1768: Laurence Sterne, britischer Schriftsteller, 1805: Johann Jacob Ebert, deutscher Mathematiker, Dichter und Astronom, 1858: Franz Theodor Kugler, deutscher Dichter, 1876: Ferdinand Freiligrath, deutscher Dichter, 1888: Charles Monselet, französischer Schriftsteller, 1929: Hamza Hakimzoda Niyoziy, usbekischer Dichter, 1971: Paul Appel, deutscher Lyriker, 1973: Johannes Aavik, estnischer Autor, 1975: Alain Grandbois, kanadischer Lyriker, 1986: Ludvík Aškenazy, tschechischer Schriftsteller, 1996: Odysseas Elytis, griechischer Dichter, 2008: Jochen Petersdorf, deutscher Schriftsteller, 2013: Peter Ensikat, deutscher Schriftsteller und Kabarettist

[20.3.]

Vermutlich am 20. März 1790 (seinem 20. Geburtstag) schreibt Hölderlin in das Stammbuch Clemens Christoph Camerers Verse aus Klopstocks Zürchersee: „Reizvoll klinget des Ruhms lokender Silberton / In das schlagende Herz, und die Unsterblichkeit / Ist ein großer Gedanke…“ 11 Jahre später an seinen Bruder Carl Gock: Es ist nur ein Streit in der Welt, was nämlich mehr sey, das Ganze oder das Einzelne? Und der Streit widerlegt sich in jedem Versuche und Beispiele durch die That…

Geboren 43 v. Chr.: Ovid, römischer Dichter, 1612: Anne Bradstreet, amerikanische Lyrikerin, 1770: Friedrich Hölderlin, deutscher Dichter, 1799: Karl August Nicander, schwedischer Dichter, 1828: Henrik Ibsen, norwegischer Schriftsteller, 1874: Börries Freiherr von Münchhausen, deutscher Balladendichter und Hitleranhänger, 1888: Siegfried von Vegesack, deutscher Schriftsteller, 1920: Andrée Chedid, französische Schriftstellerin libanesischer Herkunft, 1943: Gerard Malanga, amerikanischer Lyriker, 1960: Henning Heske, deutscher Schriftsteller, 1963: Maggie Estep, amerikanische Schriftstellerin

Gestorben 1475: Georges Chastellain, flandrischer Dichter französischer Sprache, 1897: Apollon Majkow, russischer Dichter 1898: Karl August Tavastjerna, finnlandschwedischer Schriftsteller, 1963: Karl Otten, deutscher Schriftsteller, 1967: Ludwig von Ficker, österreichischer Schriftsteller und Verleger, 2010: Ai, amerikanische Lyrikerin, 2014: Hennie Aucamp, südafrikanischer Schriftsteller (Afrikaans)

[21.3.]

Welttag der Poesie (seit 2000), Welt-Down-Syndrom-Tag. Vom 21.-23. März Versfest Berlin.

Geboren 1603: Hans Friedrich von Knoch, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft, 1672: Stefano Benedetto Pallavicino,  italienischer Dichter, 1745: Johan Nordahl Brun, norwegischer Bischof und Dichter, 1763: Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1806: Johannes Carl, deutscher Theologe und Dichter („Der Christbaum ist der schönste Baum“), 1820: Siegfried Kapper, deutsch-tschechischer Schriftsteller, schrieb in beiden Sprachen, 1876: Ludwig Finckh, deutscher Schriftsteller und Hiitlerverehrer,  1905: Phyllis McGinley, amerikanische Schriftstellerin, 1923: Nizar Qabbani, syrischer Dichter, 1928: Peter Hacks, deutscher Schriftsteller, 1949: Slavoj Žižek, slowenischer Philosoph, 1951: Hamid Skif, algerischer Schriftsteller, 1957: Youssef Rzouga, tunesischer Dichter

Gestorben 624: ʿAṣmāʾ bint Marwān, jüdische Dichterin aus Medina, 1843: Robert Southey, englischer Dichter, 1942: Jindřich Štyrský, tschechischer surrealistischer Maler und Dichter, 1958: Gottfried Kölwel, deutscher Schriftsteller, 2012: Tonino Guerra, italienischer Lyriker, 2013: Chinua Achebe, nigerianischer Schriftsteller

[22.3.]

Geboren 1607: Paul Gerhardt, deutscher Kirchenlieddichter, 1712: Edward Moore, englischer Dichter, 1879: Léon Deubel, französischer Lyriker, 1892: Johannes Semper, estnischer Dichter, 1903: Jochen Klepper, deutscher Schriftsteller und Liederdichter, 1908: Albrecht Goes, deutscher Schriftsteller, 1912: Léon-Gontran Damas, guayanisch-französischer Schriftsteller, Mitbegründer der Négritude, 1920: Ludvík Kundera, tschechischer Schriftsteller und Übersetzer, 1925: Wolfgang Bächler, deutscher Schriftsteller, 1944: Klaus Peter Dencker, deutscher Literaturwissenschaftler und Autor, 1941: Billy Collins, amerikanischer Dichter, 1947: André Heller, österreichischer Liedermacher

Gestorben 1832: Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1969: Gerhard Fritsch, österreichischer Schriftsteller, 1991: Paul Engle, amerikanischer Schriftsteller

[23.3.]

23.-26. März 2017 Leipziger Buchmesse. Lyrikbuchhandlung

Am 23. März 1821 wird in der von Aufständischen eroberten Stadt Kalamata die griechische Revolution angekündigt, die zur Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich führen soll. Ab da war der Name der Stadt allen Zeitungslesern bekannt. Wilhelm Waiblinger hatte von einem Wutausbruch des kranken Hölderlin berichtet, der habe gesagt „Das verstehe ich nicht, daß ist Kamalattasprache“, was Waiblinger für ein erfundenes Wort hielt.

Am 23. März 1823 schreibt der Tübinger Schreinermeister Ernst Zimmer an Hölderlins Mutter: „Er lies’t jetzt auch die Zeitung u. fragte mich, ob denn Würtemberg ein Königreich sei. Er staunte ebenso, als ich es bejahte. An den Griechen nimmt er Antheil u. lies’t mit Aufmerksamkeit ihre Siege. Letzhin sagte ich ihm, daß der ganze Peleponesus von den Türken befreit sei. Das ist erstaunlich, rief er, es freut mich! (…) Den Hyperion kann ich Ihnen nicht mehr zurückschicken. Er liest täglich darin, auch Übersetzungen aus griechischen Dichtern von Conz lies’t er.“

Geboren 1822: Justus Wilhelm Lyra, deutscher Liedermacher (vertonte Geibels „Der Mai ist gekommen“), 1876: Ziya Gökalp, türkischer Dichter und Politiker, 1876: Thakin Kodaw Hmaing, burmesischer Dichter und Politiker, 1887: Josef Čapek, tschechischer Maler und Dichter, 1928: Karl-Heinz Tuschel, deutscher Schriftsteller, 1954: Gabriele Eckart, deutsche Schriftstellerin, 1960: Yōko Tawada, japanische Schriftstellerin, 1965: Gary Whitehead, amerikanischer Lyriker und Maler

Gestorben 1619: Georg Gotthart, Schweizer Dichter, 1869: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio, deutscher Dichter und Musiker, 1878: Ernst Keil, Gründer der Gartenlaube, 1923: Howhannes Tumanjan, armenischer Dichter

[24.3.]

Geboren 1657: Arai Hakuseki, japanischer Gelehrter und Dichter, 1699: Paul Gottlieb Werlhof, deutscher Arzt und Dichter, 1739: Christian Friedrich Daniel Schubart, deutscher Dichter („Die Fürstengruft“), 1754: Joel Barlow, amerikanischer Dichter, 1768: Gabriele von Baumberg, österreichische Schriftstellerin, 1770: Louis-Pierre-Marie-François Baour-Lormian, französischer Dichter, 1775: Muthuswami Dikshitar, indischer Dichter und Komponist, 1820: Frances Jane (Fanny) Crosby, amerikanische Dichterin, 1829: Vicente Barrantes, spanischer Dichter, 1830: Robert Hamerling, österreichischer Schriftsteller, 1830: August Höpfner, deutscher Dichter, 1834: William Morris, britischer Schriftsteller, Sozialist, 1835: Joseph Stefan, österreichischer Physiker, Mathematiker und Dichter slowenischer Herkunft, 1844: László Arany, ungarischer Dichter, 1855: Olive Schreiner, südafrikanische Schriftstellerin, 1879: Hela Sander, deutsche Schriftstellerin, 1879: Neyzen Tevfik, türkischer Dichter, 1891: Helmut de Boor, deutscher Germanist, 1905: Rudolf Otto Wiemer, deutscher Lyriker, 1919: Lawrence Ferlinghetti, amerikanischer Dichter, 1927 (90. Geburtstag): Martin Walser, deutscher Schriftsteller, 1934: Richard Leising, deutscher Dichter

Gestorben 1613: Friedrich Taubmann, deutscher Gelehrter, neulateinischer Dichter, 1810: Mary Tighe, irische Schriftstellerin, 1882: Henry Wadsworth Longfellow, amerikanischer Schriftsteller, 1904: Emma Herwegh, Revolutionärin, Frauenrechtlerin, 1905: Jules Verne, französischer Schriftsteller, 1909: John Millington Synge, irischer Schriftsteller

[25.3.]

Am 25. März 1943 schreibt Paul Celan das Gedicht Schlaflied (für Ruth Kraft)

Geboren 1741: Daniel Schiebeler, deutscher Librettist und Dichter, 1808: José de Espronceda, spanischer Dichter, 1842: Antonio Fogazzaro, italienischer Schriftsteller, 1881: Mary Webb, englische Schriftstellerin, 1920: Paul Scott, englischer Schriftsteller, 1926: Jaime Sabines, mexikanischer Dichter und Politiker

Gestorben 1458: Íñigo López de Mendoza, Marquis de Santillana, spanischer Dichter und Politiker, 1625: Giambattista Marino, italienischer Dichter, 1801: Novalis, deutscher Dichter, 1835: Friederike Brun, dänisch-deutsche Schriftstellerin, 1914: Frédéric Mistral, französischer Dichter, Nobelpreis1904, 1960: Anna Ahrens, niederdeutsche Heimatdichterin, 1961: Lorenzo Calogero, italienischer Lyriker, 1969: Max Eastman, amerikanischer Dichter und Aktivist, 1994: Bernard Kangro, estnischer Dichter

[26.3.]

Celan am 26. März 1968 Warum dieses jähe Zuhause: „einer, der sich in dich stach, / beatmet den Stich, // einer, er war dir der nächste, / geht sich verloren“.

Geboren 1789: Wilhelm Hey, deutscher Schriftsteller, 1819: Louise Otto-Peters, deutsche Schriftstellerin und Journalistin, Frauenrechtlerin, 1820: Julius Karl Arndt, deutscher Kirchenlieddichter, 1829: Théodore Aubanel, französischer Dichter, 1859: A. E. Housman, englischer Dichter, 1865: Max Neal, bayerischer Volksdichter, 1874: Robert Frost, amerikanischer Dichter, 1906: Herbert Günther, deutscher Schriftsteller und Anthologist, 1907: Mahadevi Varma, indischer Dichter, 1911: John Austin, englischer Linguist, 1911: Tennessee Williams, amerikanischer Schriftsteller, 1915: Hwang Sun-won, nordkoreanischer Schriftsteller, 1930: Gregory Corso, amerikanischer Dichter, 1942: Erica Jong, amerikanische Schriftstellerin, 1944: Diana Ross, amerikanische Sängerin, 1944: Reinhold Andert, DDR-Liedermacher, 1954: Dorothy Porter, australische Schriftstellerin

Gestorben 903: Sugawara no Michizane, japanischer Dichter, 922: Mansur Al-Hallaj, persischer Mystiker und Dichter (hingerichtet), 1881: Florian Ceynowa, kaschubischer Schriftsteller, Begründer der kaschubischen Schriftsprache, 1892: Walt Whitman, amerikanischer Lyriker, 1931: Otto Keller, schwäbischer Mundartdichter, 1935: Yosano Tekkan, japanischer Lyriker, 1954: Ferdinand Hardekopf, deutscher Schriftsteller, 1969: B. Traven, deutschsprachiger Schriftsteller, 1980: Roland Barthes, französischer Philosoph, 2008: Robert Fagles, amerikanischer Dichter, 2012: Manik Godghate,  indischer Dichter (Marathi), 2015: Tomas Tranströmer, schwedischer Lyriker, Nobelpreis 2011, 2016: Jim Harrison, amerikanischer Schriftsteller

[27.3.]

Am 27. März 1843: Friedrich Theodor Vischer besichtigt den geisteskranken Hölderlin in Tübingen. Er schreibt: „Eines Tages kam ich zu ihm mit einem Künstler, der ihn zeichnen wollte; zu diesem Zweck veranlaßten wir ihn, Klavier zu spielen. Das tat er gern. Er klimperte Anfänge von Liedern. Plötzlich merkt er, daß man ihn beobachtet, fährt in furchtbarem Zorn, mit verzerrten Zügen auf und überflutet uns mit südfranzösischen Flüchen und Schimpfworten.“ Erinnert sich der Professor für Ästhetik. Andere hingegen bezeugten, daß Hölderlin den Professor „noch mit voller Kraft, förmlich zur Thür hinausgeworfen“ (Schlesier) bzw. „hinter den Ofen“ (A. Keller). – Hölderlin schreibt für die Besucher das Gedicht Der Winter (Wenn sich das Jahr geändert), datiert 27. Januar 1676.

Geboren 1576: Kaspar von Teutleben, deutscher Dichter, 1592: Jiří Třanovský, slowakischer Hymnendichter, 1665: Benjamin Neukirch, deutscher Dichter und Anthologist,  1679: Domenico Lalli, italienischer Dichter, 1746: Michael Bruce, schottischer Dichter, 1770: Sophie Mereau, deutsche Schriftstellerin, 1797: Alfred de Vigny, französischer Schriftsteller, 1810: Adolf Glaßbrenner, deutscher Schriftsteller, 1814: Charles Mackay, schottischer Schriftsteller, 1822: Henri Murger, französischer Schriftsteller, 1862: Jelena Dimitrijević, serbische Schriftstellerin und Feministin, 1866: Andon Zako Çajupi, albanischer Schriftsteller, 1871: Heinrich Mann, deutscher Schriftsteller, 1883: Marie Under, estnische Schriftstellerin, 1887: Väinö Siikaniemi, finnischer Sportler und Lyriker, 1895: Roland Leighton, englischer Lyriker, 1899: Francis Ponge, französischer Lyriker, 1901: Kenneth Slessor, australischer Dichter, 1903: Xavier Villaurrutia, mexikanischer Schriftsteller, 1909: Valery Marakou, weißrussischer Lyriker, 1910: Ai Qing, chinesischer Dichter, 1911: Veronika Tuschnowa, russische Lyrikerin, 1923: Louis Simpson, amerikanischer Dichter aus Jamaika, 1929: Žarko Petan, slowenischer Schriftsteller, 1938: Hansjörg Schneider, Schweizer Schriftsteller, 1947: Oliver Friggieri, maltesischer Schriftsteller, 1950: Julia Alvarez, amerikanische Schriftstellerin, 1964 Dominik Dombrowski, deutscher Lyriker, 1964 Hartwig Mauritz, deutscher Lyriker

Gestorben 853: Haymo von Halberstadt, Mönch, Bischof und Autor,  1714: Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel, deutscher Fürst, Mäzen, Schriftsteller, 1891: Christo Beltschew, bulgarischer Dichter und Politiker (erschossen), 1965 Friedrich Rasche, deutscher Schriftsteller, 1997: Charles Lillard, kanadischer Dichter, 2012: Adrienne Rich, amerikanische Lyrikerin und Feministin

[28.3.]

Am 28. März 1799 schreibt Suzette Gontard an Hölderlin: Die Festtage sind überstanden! und das ist mir immer lieb! – 1843: Ludwig Uhland, Adelbert Keller und Chr. Th. Schwab besuchen Hölderlin. Er schreibt das Gedicht Der Winter (Wenn sich der Tag des Jahrs hinabgeneiget). – 1849 verkündet die Frankfurter Nationalversammlung die erste demokratisch beschlossene Verfassung für ganz Deutschland (Paulskirchenverfassung), die aber nicht umgesetzt wird.

Geboren 1769: Adolph Wilhelm Schack von Staffeldt, dänischer Dichter, 1815: Arsène Houssaye, französischer Dichter, 1868: Maxim Gorki, russischer Schriftsteller, 1884: Angelos Sikelianos, griechischer Dichter, 1891: Peter Suhrkamp, deutscher Verleger, 1894: Sylvia von Harden, deutsche Lyrikerin, 1895: Ángela Ruiz Robles, spanische Erfinderin, Pionierin des e-Buchs, 1914: Bohumil Hrabal, tschechischer Schriftsteller, 1924: Gerhard Fritsch, österreichischer Schriftsteller, 1956: Amanda Aizpuriete, lettische Schriftstellerin

Gestorben 1563: Heinrich Glarean, Schweizer Dichter, 1687: Constantijn Huygens, niederländischer Dichter und Komponist, 1891: Friedrich Stoltze, Frankfurter Heimatdichter, 1929: Katharine Lee Bates, amerikanische Dichterin, 1941: Virginia Woolf, britische Schriftstellerin, 1942: Miguel Hernández, spanischer Dichter, 1967: Berta Lask, deutsche Lyrikerin,  1985: Marc Chagall, russisch-französischer Maler und Dichter, 1994: Eugène Ionesco, französisch-rumänischer Dramatiker

[29.3.]

Am 29. März 1799 schreibt Siegfried Schmid an seinen Freund Hölderlin: Aber du sollst nicht traurend zürnen mit der Welt, Künstler; froh in deinem inneren Schöpfer sie lassen, wie sie ist… – 1843 schreibt Hölderlin das Gedicht Der Frühling: „Wenn aus der Tiefe kommt der Frühling in das Leben, / Es wundert sich der Mensch, und neue Worte streben / Aus Geistigkeit, die Freude kehret wieder / Und festlich machen sich Gesang und Lieder. (…)“ – 1879 werden Tschaikowskis „Lyrische Szenen“ Eugen Onegin nach Puschkin in Moskau uraufgeführt. – 1947: In Madagaskar beginnt ein Aufstand gegen die französische Kolonialherrschaft, der blutig niedergeschlagen wird. Die Opferzahlen schwanken je nach Quelle zwischen 11.000 und 100.000. Gedenktag in Madagaskar.

Geboren 1553: Vitsentzos Kornaros,  griechischer Dichter, 1735: Johann Karl August Musäus, deutscher Schriftsteller, 1863: Georg von Ompteda, deutscher Schriftsteller, 1885: Dezső Kosztolányi, ungarischer Schriftsteller, 1891: Yvan Goll, deutsch-französischer Schriftsteller, 1894: Georg Kuhlmeyer, deutscher Dichter, 1913 R.S. Thomas, walisischer Dichter, 1916: Eugene McCarthy, amerikanischer Politiker und Lyriker, 1933: Jacques Brault, frankokanadischer Dichter, 1936: Renato Arlati, Schweizer Schriftsteller, 1940: Heinz Ludwig Arnold, deutscher Publizist und Herausgeber

Gestorben 87 v.Ch. Kaiser Wu von Han, förderte die Dichtung und schrieb selbst Gedichte, 1788: Charles Wesley, englischer Dichter, 1826: Johann Heinrich Voß, deutscher Dichter und Übersetzer, 1864: Karl August Timotheus Kahlert, deutscher Dichter und Literaturwissenschaftler, 1888: Gustav Jahn, deutscher Volksschriftsteller, 1939: Tachihara Michizō, japanischer Lyriker, 1982: Carl Orff, deutscher Komponist (Carmina Burana), 2005: Miltos Sachtouris, griechischer Lyriker, 2006: Salvador Elizondo, mexikanischer Lyriker, 2011: Iakovos Kambanelis, griechischer Schriftsteller

[30.3.]

Am 30. März 1793 nimmt der französische Nationalkonvent den von Georg Forster, Adam Lux und André Patocki überbrachten Antrag des Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents auf Eingliederung der Mainzer Republik in den französischen Staatsverband an. Die „Réunion“ wird aber nicht mehr ausgeführt, da die Rückeroberung durch die Koalitionstruppen begonnen haben. – 1847: Im Toleranzedikt erlaubt Preußens König Friedrich Wilhelm IV. den Austritt aus der Kirche.

Geboren 1135: Maimonides, spanischer Rabbi und Philosoph (vielleicht auch 6. April), 1613: Johann Sebastian Mitternacht, deutscher Theologe und Dichter, 1798: Luise Hensel, deutsche Dichterin, 1815: Arsène Houssaye, französischer Schriftsteller, 1844: Paul Verlaine, französischer Lyriker, 1891: Josefa Berens-Totenohl, deutsche Schriftstellerin, 1895: Jean Giono, französischer Schriftsteller, 1902: Peeter Sink, estnischer Pfarrer und Lyriker, 1906: Erika Mitterer, österreichische Schriftstellerin, 1914: Bohumil Hrabal, tschechischer Schriftsteller, 1923: Herbert Asmodi, deutscher Schriftsteller, 1923: Milton Acorn, kanadischer Schriftsteller, 1939: Christine Wolter, deutsche Schriftstellerin, 1942: María del Carmen Aquino Rotundo, uruguayische Schriftstellerin, 1970: Tobias Hill, englischer Lyriker

Gestorben 1662: François le Métel de Boisrobert, französischer Dichter, 1912: Karl May, deutscher Schriftsteller, 1956: Edmund Clerihew Bentley, englischer Schrftsteller, 1959: Daniil Leonidowitsch Andrejew, russischer Dichter und Mystiker, 1967: Jean Toomer, amerikanischer Schriftsteller, 1986: John Ciardi, amerikanischer Schriftsteller, 2005: Robert Creeley, amerikanischer Lyriker, 2013: Daniel Hoffman, amerikanischer Schriftsteller

[31.3.]

Am 31. März 1492 Alhambra-Edikt, nach dem alle Juden in Spanien konvertieren oder auswandern müssen.

Aus Wikipedia: „Am 31. März 2016 thematisierte Böhmermann in seiner satirischen Late-Night-Show „Neo Magazin Royale“ die Grenzen von Satire und trug ein Gedicht über den türkischen Präsidenten Erdoğan vor, das er mit dem Titel „Schmähkritik“ versah. Das Gedicht beinhaltet verschiedene sexuell konnotierte Schmähungen und andere Behauptungen. Böhmermann distanzierte sich dabei ausdrücklich mehrfach von dem vorgetragenen Text und wies darauf hin, damit ausschließlich veranschaulichen zu wollen, wann Spott die Grenze der Satirefreiheit in Deutschland überschreite und strafbar sein könnte.

Die Reaktionen in Politik und Presse reichten von Kritik an Böhmermanns Gedicht über den Vorwurf der Selbstzensur wegen der Entfernung des Beitrages aus der Mediathek durch das ZDF und Kritik an der gemeinsamen Bewertung durch Angela Merkel und Erdoğan bis zur Anerkennung für ein Spiel Böhmermanns mit Grenzen von Satire.

Das Gedicht war Anlass sowohl strafrechtlicher als auch zivilrechtlicher Gerichtsverfahren, dabei insbesondere ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Mainz gegen Böhmermann aufgrund des Verdachts der Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten nach § 103 des Strafgesetzbuches, welches ein großes Medienecho erfuhr. Voraussetzung für das Ermittlungsverfahren war eine Ermächtigung der Bundesregierung. Sowohl diese Ermächtigung als auch das Gesetz an sich, das als nicht mehr zeitgemäß beurteilt wurde, wurden medial diskutiert, was letztlich dazu führte, dass der Paragraf 103 bis 2018 abgeschafft werden soll.

Geboren 1621: Andrew Marvell, englischer Dichter,  1685: Johann Sebastian Bach, 1809: Edward FitzGerald, englischer Dichter und Übersetzer (Rubaiyat des Omar Khayyam), 1851: Karoline von Arnim, deutsche Schriftstellerin, 1882: Kornei Tschukowski, russischer Dichter, 1914: Octavio Paz, mexikanischer Schriftsteller (Nobelpreis 1990), 1924: Anna Krommer, deutschsprachige Schriftstellerin mit tschechoslowakischen Wurzeln und amerikanischem Paß, die ihren ersten Gedichtband in Israel schrieb, 1933: Nichita Stănescu, rumänischer Lyriker, 1934: Kamala Surayya (Kamala Das), indische Schriftstellerin (Englisch und Malayalam), 1936: Marge Piercy, amerikanische Schriftstellerin, 1959: Markus Hediger, Schweizer Dichter und Übersetzer

Gestorben 1631: John Donne, englischer Dichter, 1855: Charlotte Brontë, englische Schriftstellerin, 1886: Józef Bohdan Zaleski, polnischer Dichter, 1914: Christian Morgenstern, deutscher Dichter, 1980: Vladimír Holan, tschechischer Lyriker, 1995: Roberto Juarroz, argentinischer Schriftsteller

April
[1.4.]

nn

[2.4.]

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[3.4.]

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[4.4.]

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[5.4.]

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[6.4.]

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[7.4.]

1977: Reiner Kunze stellt wegen einer drohenden mehrjährigen Haftstrafe für sich und seine Frau einen Antrag auf Ausbürgerung aus der DDR. Der Antrag wurde innerhalb von drei Tagen genehmigt und Kunze siedelte am 13. April mit seinen Angehörigen in die Bundesrepublik über.

[8.4.]

nn

[9.4.]

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[10.4.]

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[11.4.]

nn

[12.4.]

Am 12. April 2016 schreibt der AStA der Berliner Alice Salomon Hochschule einen Offenen Brief an das Rektorat, in dem das Gedicht „avenidas“ von Eugen Gomringer (1950), das an einer Wand der Hochschule angebracht ist, kritisiert wird:

Es ist {…} nicht unser Anliegen, das Gesamtwerk Eugen Gomringers in Frage zu stellen.

Dennoch kommen wir nicht umhin, ausgerechnet dieses Gedicht als offizielles Aushängeschild unserer Hochschule zu kritisieren: Ein Mann, der auf die Straßen schaut und Blumen und Frauen bewundert. Dieses Gedicht reproduziert nicht nur eine klassische patriarchale Kunsttradition, in der Frauen ausschließlich die schönen Musen sind, die männliche Künstler zu kreativen Taten inspirieren, es erinnert zudem unangenehm an sexuelle Belästigung, der Frauen* alltäglich ausgesetzt sind.

Sie fordern „die Thematisierung einer Gedichts-Entfernung/-ersetzung im Akademischen Senat zum nächstmöglichen Zeitpunkt“. (Vgl. 15. Juli)

[13.4.]

nn

[14.4.]

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[15.4.]

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[16.4.]

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[17.4.]

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[18.4.]

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[19.4.]

Gestorben 1689 Christina von Schweden (* 17. Dezember 1626 in Stockholm; † in Rom, begraben im Petersdom), 1632 – 1654 Königin von Schweden.

[20.4.]

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[21.4.]

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[23.4.]

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[28.4.]

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[29.4.]

Gestorben 1929 Georg Kulka (* 5. Juni 1897 in Weidling/Niederösterreich; †  in Wien, Selbstmord) österreichischer Schriftsteller. „So viel Gründe, am Leben zu bleiben. / Und keiner ganz überzeugend.“ (Günter Eich)

[30.4.]

nn

Mai
[1.5.]

Geboren 1909: Jannis Ritsos, 1933 Uwe Greßmann

[2.5.]

Geboren 1772: Novalis, 1886 Gottfried Benn

[3.5.]

Geboren 1469: Macchiavelli, 1890 B. Traven (Ret Marut)

[4.5.]

Geboren 1882: Wilhelm Lehmann

Gestorben 1938 Carl von Ossietzky

[5.5.]

Am 5. Mai 1958 schrieb der Suhrkamp Verlag eine Absage an Ernst Jandl: „Wir erlauben uns, Ihnen Ihre Gedichte wieder zurückzuschicken, da wir uns ausser Stande sehen, in diesem puren Wortspielereien irgend einen lyrischen Gehalt zu entdecken. Man kann vieles als Gedicht bezeichnen, diese Stücke aber ganz gewiss nicht.“

Geboren 1818: Karl Marx, 1909 Miklós Radnóti

Gestorben 1902 Bret Harte, 1970 Paul Celan

[6.5.]

Geboren 1871: Christian Morgenstern, 1921 Erich Fried

[7.5.]

Geboren 1861: Rabindranath Tagore, 1939 Volker Braun

Gestorben 1904: Peter Hille

[8.5.]

nn

[9.5.]

nn

[10.5.]

Geboren 1760: Johann Peter Hebel (geb. in Basel als Kind deutscher Eltern, gest. 22. September 1826 in Schwetzingen), deutscher Schriftsteller,  Allemannische Gedichte, Kalendergeschichten.

[11.5.]

nn

[12.5.]

Gestorben 1845 August Wilhelm Schlegel (* 5. September 1767 in Hannover; † in Bonn)

[13.5.]

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[20.5.]

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[21.5.]

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[22.5.]

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[23.5.]

Am 23. Mai 2017 las der englische Dichter Tony Walsh sein Gedicht „This is the place“ am Albert Square in Manchester zum Gedenken an die Toten des terroristischen Anschlags in der Manchester Arena wenige Tage zuvor.

Geboren 1886: Max Herrmann-Neiße

Gestorben 1885 Victor Hugo, 1906: Henrik Ibsen, 1940:Paul Nizan

[24.5.]

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[31.5.]

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Juni
[1.6.]

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[2.6.]

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[3.6.]

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[4.6.]

Gestorben 1875 Eduard Mörike (* 8. September 1804 in Ludwigsburg, † in Stuttgart)

[5.6.]

Geboren 1897 Georg Kulka (* in Weidling/Niederösterreich; † 29. April 1929 in Wien), österreichischerSchriftsteller

[6.6.]

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[7.6.]

1979: Der DDR-Schriftstellerverband schließt Stefan Heym, Kurt Bartsch, Adolf Endler, Klaus Schlesinger und fünf weitere Schriftsteller aus.

[8.6.]

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[10.6.]

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[15.6.]

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[16.6.]

Vom 16.– 24. Juni 2017, Akademie der Künste, Hanseatenweg

Berliner Poesiefestival

www.literaturwerkstatt.org/de/poesiefestival-berlin/home-poesiefestival-berlin

2017 finden die Poesiefestival zum 18. Mal statt. Motto: Europa_Fata Morgana.

Die Literaturwerkstatt der Hauptstadt organisiert im Rahmen des Festivals Poesiegespräche, Thementage, Konzerte sowie Veranstaltungen auch für Kinder und Jugendliche. Die Veranstaltung findet seit 2000 jährlich statt.

100-200 Dichter und Künstler aus aller Welt kommen zum poesiefestival berlin und präsentieren aktuelle Tendenzen zeitgenössischer Dichtkunst. Regelmäßig zählt das Festival zwischen 8000 und 12.000 Besucher – Lyrik berührt vor allem im Vortrag und der Aufführung mit ihren vielen Dimensionen und Facetten das Publikum.

[17.6.]

1953: Ein Volksaufstand in der DDR wird durch sowjetische Panzer niedergeschlagen.

[18.6.]

nn

[19.6.]

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[20.6.]

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[21.6.]

1814: Goethe schreibt in Bad Berka eins der ersten Gedichte, das sich der Lektüre von Hammer-Purgstalls ein paar Wochen zuvor erhaltener Hafisübersetzung verdankt und in den West-Östlichen Divan eingeht: Erschaffen und Beleben.

[22.6.]

nn

[23.6.]

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[24.6.]

1954 besuchen Greifswalder Germanistikstudenten mit ihrem Professor Bruno Markwardt eine Aufführung des Berliner Ensembles und diskutieren anschließend mit Brecht. So gegenwarts- und praxisnahe Ausbildung war damals nicht an jeder Universität üblich. Der Professor verweist Brecht auf Johann Elias Schlegel, der bereits 1740 empfahl, auch mit dem Theatervorhang zu arbeiten. Studenten kritisieren die Gestaltung des Plakats von Picasso als „ausdruckslos, zu einfach und primitiv“, auch stören „die Kleckse herum“. Brecht antwortet zunächst erklärend und, als die Studenten insistieren (im Kunstunterricht hatten sie gelernt, das als „Formalismus“ zu kritisieren), wird er entschieden: „Wir sind in der Kunstauffassung nicht auf einem hohen Niveau. Gewisse Vorstöße zu kühneren Formen müssen gewisse Befremdung erregen. Nicht alles ist gut, was befremdet, aber Sie dürfen nicht vergessen, daß es Maßstäbe für gut und schlecht gibt. (…) Man kann nicht immer jedem nachweisen, warum etwas gut ist. Teilweise geschieht die Belehrung dadurch, daß Ihnen mitgeteilt wird: Das ist gut. Wenn man so etwas immer wieder hört, wird es langsam zu einem Begriff.“ (Hoffen wir auf die Zukunft. Nachbemerkung 2017.).

[25.6.]

nn

[26.6.]

nn

[27.6.]

nn

[28.6.]

1942 wird die junge Dichterin Selma Meerbaum-Eisinger mit Familie und Verwandten in das Übergangslager Carieră de piatră (d.i. Steinbruch) im von rumänischen und deutschen Truppen besetzten Transnistrien deportiert. Von dort kam sie in das Arbeitslager Michailowka in der Ukraine, wo sie schwere Zwangsarbeit leisten mußte und am 16.12. entkräftet an Flecktyphus starb.

[29.6.]

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[30.6.]

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Juli
[1.7.]

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[2.7.]

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[3.7.]

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[5.7.]

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[6.7.]

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[7.7.]

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[8.7.]

Internationales Poesiefestival Medellín (Kolumbien) (Festival Internacional de Poesía de Medellín) 8.-18. Juli 2017

[9.7.]

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[10.7.]

nn

[11.7.]

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[12.7.]

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[13.7.]

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[14.7.]

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[15.7.]

Am 15. Juli 2017 ruft der AStA der Alice Salomon Hochschule in Berlin alle Hochschulangehörigen auf, „über die Umgestaltung der Südfassade der ASH mit[zu]reden! Unser Vorschlag, das Gedicht zu entfernen und durch ein basisdemokratisches Auswahlverfahren neuzugestalten wurde vom Akademischen Senat (AS) angenommen – bis zum 15. Oktober könnt Ihr alle Euren eigenen Vorschlag beim Rektorat einreichen.“

[16.7.]

nn

[17.7.]

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[18.7.]

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[19.7.]

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[20.7.]

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[23.7.]

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[24.7.]

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[25.7.]

1814: „Den 25ten schrieb ich viele Gedichte an Hafis, die meisten gut.“ (Goethe an seine Frau Christian). An diesem Tag schreibt er auf der Reise zwischen Weimar und Erfurt Phänomen, Liebliches und Sollt einmal durch Erfurt fahren, weitere in den Tagen davor.

[26.7.]

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[27.7.]

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[28.7.]

Geboren 1458: Jacopo Sannazaro, italienischer Dichter, 1758: Maximilien de Robespierre, Jakobiner, 1804: Ludwig Feuerbach, Philosoph, Religionskritiker, 1844: Gerard Manley Hopkins, englischer Dichter, 1874: Alice Duer Miller, US-amerikanische Schriftstellerin und Feministin, 1887: Marcel Duchamp, französischer und amerikanischer Künstler (130. Geburtstag), 1909: Malcolm Lowry, englischer Schriftsteller, 1917: Gloria Fuertes, spanische Dichterin, 1927: John Ashbery, amerikanischer Dichter, 1978: Kārlis Vērdiņš, lettischer Dichter

Gestorben 1695: Cyrano de Bergerac, französischer Schriftsteller („beim siebten Verse stech ich“, 1741: Antonio Vivaldi, 1750: Johann Sebastian Bachs, 1842 Clemens Brentano, deutscher Dichter, 1915: Hans Ehrenbaum-Degele „gefallen“ am Narew, 1998: Zbigniew Herbert, polnischer Dichter, 2001: Ahmed Sofa, bangladeschischer Dichter

[29.7.]

nn

[30.7.]

nn

[31.7.]

1814 Goethe: Selige Sehnsucht (Sagt es niemand, nur den Weisen, Weil die Menge gleich verhöhnet“).

August
[1.8.]

nn

[2.8.]

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Am 9. August 2007 wurde die bangladeschische Lyrikerin Taslima Nasreen beim Signieren eines Buchs im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh von einer Menge Protestierender angegriffen, die schreiend ihren Tod forderten. Die Angreifer waren Anwälte und Mitglieder der All India Majlis-e-Ittehadul Muslimeen-Partei, die gegen ihre Schriften über Religion und Unterdrückung der Frauen protestierten. Nach dem Angriff wurden nicht die Störer belangt, sondern Nasreen wurde vorgeworfen, die religiösen Gefühle von Moslems zu verletzen, worauf bis zu drei Jahre Gefängnis stehen.

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Am 22. August 1970 wurde das 1. Poetenseminar der FDJ in Schwerin eröffnet (bis 28.). Bis zum Ende der DDR fanden diese Seminare jährlich statt. Unter den Seminarleitern waren Schriftsteller wie Manfred Streubel, Volker Braun (einmal und nie wieder), Wolfgang Tilgner, Jo Schulz, Axel Schulze, Heinz Kahlau und Peter Gosse, unter den Teilnehmern Steffen Mensching, Hannelore Becker, Jens Sparschuh, Gabriele Eckart, Johannes Jansen, Uwe Lummitsch, Thomas Rosenlöcher und Kathrin Schmidt.

Geboren 1850: Nikolaus Lenau, deutschösterreichischer Dichter aus aus einer ungarischen Stadt, die heute zu Rumänien gehört, 1880: Gorch Fock (Johann Kinau), deutscher Schriftsteller, der während der Nazizeit propagandistisch ausgenutzt wurde, 1893 Dorothy Parker, amerikanische Schriftstellerin

Gestorben 1584: Jan Kochanowski, polnischer Renaissancedichter, 1891: Jan Neruda, tschechischer Schriftsteller, 2007: Grace Paley, amerikanische Schriftstellerin (Lyrik, Kurzgeschichten) und Aktivistin

[23.8.]

23. – 27. August 2017

Bad Oeynhausen und Löhne: Poetische Quellen

www.aquamagica.de/veranstaltungen/poetischequellen/

Das internationale Literaturfest findet 2017 bereits zum sechzehnten Mal statt. Das Motto heißt dann: Erneuerungen.

Wie in jedem Jahr räumen die „Poetischen Quellen“ dabei literarischen Neuentdeckungen viel Platz ein. Freuen Sie sich also auf eine viertägige Begegnung mit nationalen und internationalen Autorinnen und Autoren bei Gesprächen, Lesungen, Signierstunden und Diskussionen vor dem Hintergrund einer wunderschönen Parklandschaft!

Geboren 1868: Edgar Lee Masters, amerikanischer Schriftsteller (Spoon River Anthology), 1889: Alfred Lichtenstein, deutscher Schriftsteller,

Gestorben 1591: Fray Luis de León, großer spanischer Dichter, 1987: Samar Sen (Bengali: সমর সেন;), bengalischsprachiger indischer Dichter

[24.8.]

Anlässlich des 37. Erlanger Poetenfests (24. bis 27. August 2017) vergibt die Kulturstiftung Erlangen zum siebten Mal den „Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung“. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr an die Lyrikerin und Übersetzerin Dagmara Kraus verliehen. Dagmara Kraus nimmt die Auszeichnung am Donnerstag, 24. August 2017, 18:00 Uhr in der Erlanger Orangerie entgegen, die Laudatio auf Dagmara Kraus hält die Lyrikerin und Übersetzerin Uljana Wolf.

Vom 24.-27. August findet im Judith Wright Centre of Contemporary Arts das 20. Queensland Poetry Festival statt. „It is Australia’s foremost festival for the spoken word and poetic arts, with an international reputation for excellence in presenting contemporary poetry in all of its forms.“

Am 24. August 1914 ist Georg Trakl mit einer Innsbrucker Sanitätskolonne „eingerückt“. Sein Freund und Mentor Ludwig von Ficker, der in seiner Halbmonatsschrift «Der Brenner» seit Mai 1912 fortlaufend Trakls neue Arbeiten druckte, erinnert sich, dass der Dichter heiter gewesen sei, als er den Viehwaggon bestieg, der ihn an die Front brachte, und dass er eine rote Nelke an der Mütze trug, die beim Abschied immer mitnickte.

Geboren 1899: Jorge Luis Borges, argentinischer Schriftsteller

Gestorben 79: Caesius Bassus, römischer Dichter, starb beim Ausbruch des Vesuv, 1759: Ewald Christian von Kleist, deutscher Dichter, 2016: Michel Butor, französischer Schriftsteller

[25.8.]

Am 25. August 1933 wird  in Nazideutschland die erste Liste mit Namen von emigrierten Künstlern und Politikern veröffentlicht, die nach § 2 des Gesetzes über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit vom Juli 1933 ausgebürgert werden. Darunter Lion Feuchtwanger, Max Hoelz, Alfred Kerr, Heinrich Mann, Willi Münzenberg, Ernst Toller, Kurt Tucholsky. – National Poetry Day 2017 in Neuseeland.

Geboren: 1744: Johann Gottfried Herder, deutscher Dichter, 1821: Ludwig Pfau, deutscher Dichter, 1802: Nikolaus Lenau, deutscher Dichter aus Österreich-Ungarn  1836: Bret Harte, amerikanischer Schriftsteller, 1923: Álvaro Mutis, kolumbianisch-mexikanischer Schriftsteller, 1931: Tchicaya U Tam’si, kongolesischer Schriftsteller, 1955: Thomas Meinecke, deutscher Schriftsteller

Gestorben: 1770: Thomas Chatterton, englischer Dichter, 1840: Karl Immermann, deutscher Schriftsteller, 1900: Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph und Dichter, 1921: Nikolai Gumiljow, russischer Dichter (hingerichtet), 1944: Mussa Dshalil (Musa Mostafa ulı Cälil / Cəlil), tatarischer Dichter, in Plötzensee hingerichtet, „Moabiter Hefte“, 1957: Umberto Saba, italienischer Schriftsteller, 2012: Angkarn Kalayanapong, thailändischer Dichter

[26.8.]

Am 26. August 1841 vollendet August Heinrich Hoffmann von Fallersleben sein Lied der Deutschen, dessen dritte Strophe der Text der heutigen deutschen Nationalhymne ist. – 1977 schiebt die DDR den Schriftsteller Jürgen Fuchs und die Liedermacher Christian Kunert und Gerulf Pannach aus dm Knast nach West-Berlin ab (wahrscheinlich gegen cash). – Hererotag in Namibia.

Geboren: 1880: Guillaume Apollinaire, französischer Schriftsteller, 1885: Jules Romains, französischer Schriftsteller, 1914: Julio Cortázar, argentinischer Schriftsteller, 1914: Fazıl Hüsnü Dağlarca, türkischer Schriftsteller, 1929: Walter Helmut Fritz, deutscher Schriftsteller, 1929: Karl Alfred Wolken, deutscher Schriftsteller, 1938: Migjeni, albanischer Dichter, 1943: Angelika Mechtel, deutsche Schriftstellerin

Gestorben:1813: Theodor Körner, deutscher Schriftsteller, 1945 Franz Werfel, deutschböhmischer Schriftsteller, 1950: Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller, 1998: Tamura Ryūichi, japanischer Lyriker, 2005: Wolfgang Bauer, österreichischer Schriftsteller

[27.8.]

Am 27. August: 1824: Hinrichtung des historischen Woyzeck auf dem Marktplatz in Leipzig. – 1933: Das Moorsoldatenlied wird von Häftlingen des Konzentrationslagers Börgermoor erstmals aufgeführt, aber bereits zwei Tage später von der Lagerleitung verboten.

Geboren: 1730: Johann Georg Hamann, deutscher Philosoph, 1770: Georg Wilhelm Friedrich Hegel, deutscher Philosoph, 1856: Iwan Franko, ukrainischer Dichter, 1896: Miyazawa Kenji, japanischer Dichter, 1925: Jaswant Singh Neki, indischer Dichter, 1931: Sri Chinmoy, indischer spiritueller Lehrer und Schriftsteller, 1962: Sjón, isländischer Schriftsteller und Künstler

Gestorben: 1635: Lope de Vega, spanischer Dichter, 1748: James Thomson, schottischer Dichter („Die Jahreszeiten“), 1950: Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller, 1978: Ieva Simonaitytė, litauische Schriftstellerin, 2009: Sergei Michalkow, sowjetischer Schriftsteller (Nationalhymne / „Der Hase im Rausch“)

[28.8.]

Am 28. August 1927 wird der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main erstmals verliehen. Preisträger ist Stefan George (der den Preis zunächst abgelehnt hatte). – 1949 Gründung der  Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in der Frankfurter Paulskirche. – 1963 hält Martin Luther King seine berühmte Rede „I Have a Dream“.

Geboren 1749: Johann Wolfgang Goethe, 1899: Andrej Platonow, sowjetischer Schriftsteller, 1906: John Betjeman, englischer Dichter, 1939: Joachim Wittstock, rumäniendeutscher Schriftsteller, 1952: Gerd Adloff, deutscher Lyriker, 1952: Rita Dove, amerikanische Dichterin

Gestorben 1976: Werner Krauss, deutscher Romanist, 1980: Carlos Sahagún, spanischer Lyriker, 1995: Michael Ende, deutscher Schriftsteller, 2003: Peter Hacks, deutscher Schriftsteller

[29.8.]

Der 29. August, Geburtstag des Autors und Linguisten Gidugu Venkata Ramamurthy (1863-1940), ist im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh Tag der Telugusprache. – 1814 Goethe an Riemer: „Die Gedichte an Hafis sind auf 30 angewachsen und machen ein kleines Ganze, das sich wohl ausdehnen kann, wenn der Humor wieder rege wird.“

Geboren 1434: Janus Pannonius, ungarischer Theologe und Dichter, 1862: Maurice Maeterlinck, belgischer Schriftsteller, 1865: Hedwig Lachmann, Schriftstellerin, 1866: Hermann Löns, deutscher Journalist und Schriftsteller, 1874: Manuel Machado, Bruder von Antonio Machado, selber aber auch ein eminent wichtiger Dichter des Modernismo/Jugendstil neben Rubén Darío, in seinem Alterswerk dem Franquismus zugetan, 1881: Valery Larbaud, französischer Schriftsteller und Übersetzer, 1929: Thom Gunn, englischer und amerikanischer Dichter, 1935: Djamel Amrani, algerischer Schriftsteller

Gestorben 1523: Ulrich von Hutten, deutscher Schriftsteller, 1918: Max Dauthendey, deutscher Dichter

[30.8.]

Geboren 1797: Mary Shelley, englische Schriftstellerin („Frankenstein“), 1811: Théophile Gautier, französischer Schriftsteller, 1878 Guerau de Liost (eigtl.  Jaume Bofill i Mates), katalanischer Dichter, einer der Hauptvertreter des Noucentisme, der den Modernisme ablöste, 1883: Theo van Doesburg, niederländischer Maler, Schriftsteller und Kunsttheoretiker, Dada-Pionier, 1887: Adam Kuckhoff, deutscher Schriftsteller, 1894: Charles Reznikoff, US-amerikanischer Dichter, 1901: Wilhelm Szabo, österreichischer Schriftsteller und Übersetzer, 1903: Manuel Felipe Rugeles, venezolanischer Lyriker, 1910 Màrius Torres, frühverstorbener (1942) katalanischer Dichter, ab den 60ern stark rezipiert, zählt heute zu den versteckten Klassikern, 1919: Jiří Orten, tschechischer Dichter, 1929: François Cheng, chinesisch-französischer Schriftsteller

Gestorben 1549: Arakida Moritake, japanischer Shintō-Priester und Lyriker , 1620: Baltasar Elisio de Medinilla, spanischer Schriftsteller, 1907: Ilia Tschawtschawadse, georgischer Schriftsteller, 1935: Henri Barbusse, französischer Schriftsteller, 2006: Nagib Mahfuz, ägyptischer Schriftsteller, Nobelpreis, 2013: Seamus Heaney, irischer Schriftsteller, Nobelpreis 1995, 2015: Oliver Sacks

[31.8.]

Am 31. August 1928 wird im Berliner Theater am Schiffbauerdamm die Dreigroschenoper uraufgeführt.

Geboren 1749: Alexander Radischtschew, russischer Philosoph und Schriftsteller, 1775: Agnes Bulmer, englische Schriftstellerin, 1777: Ernst August Friedrich Klingemann, deutscher Schriftsteller („Nachtwachen des Bonaventura“), 1890: August Alle, estnischer Schriftsteller, 1897: Marianne Bruns, deutsche Schriftstellerin, 1899: Aleksander Antson, estnischer Schriftsteller, 1918: Alan Jay Lerner, amerikanischer Librettist und Liedtexter („My fair Lady“), 1919: Amrita Preetam, indische Schriftstellerin (Pandschabi, Hindi), 1941: Wolfgang Hilbig, deutscher Schriftsteller, 1950: Irene Gruss, argentinische Lyrikerin, 1953: György Károly, ungarischer Schriftsteller, 1964: Raymond P. Hammond, amerikanischer Schriftsteller und Kritiker

Gestorben 731: Ōtomo no Tabito, japanischer Dichter, 1287: Konrad von Würzburg, deutscher Dichter, 1646: Francesco Bracciolini, italienischer Dichter, 1650: Michael Behm, deutscher Theologe und Dichter, 1667: Johann Rist, deutscher Dichter, 1707: Samuel Benedict Carpzov, deutscher Dichter, 1867 Charles Baudelaire (150. Todestag 2017), 1883: Levin Schücking, deutscher Schriftsteller, 1902: Mathilde Wesendonck, deutsche Schriftstellerin, 1941 Marina Zwetajewa, russische Dichterin, 1948: Janus Djurhuus, färöischer Dichter, 1954: Elsa Barker, amerikanische Schriftstellerin, 1956: Percy MacKaye, amerikanischer Schriftsteller, 1966: Kasimir Edschmid, deutscher Schriftsteller, 1967: Ilja Ehrenburg, sowjet-russischer Schriftsteller, 1979: Celso Emilio Ferreiro, spanisch-galicischer Schriftsteller, 1986: Elizabeth Coatsworth, amerikanische Schriftstellerin, 2005: Józef Rotblat, polnischer Dichter, Atomphysiker, Friedensnobelpreis 1995

September
[1.9.]

Am 1. September 1939 beginnt mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. An diesem Tag wird mit dem „Euthanasie-Erlaß“ die systematische Ermordung von Geisteskranken und Behinderten eingeleitet. Eine Verordnung verbietet das Abhören ausländischer Rundfunksender in Deutschland. – Am 1. September 1941 wird durch das Tragen des „Judensterns“ angeordnet. –1886 gründet Samuel Fischer in Berlin den S. Fischer Verlag. 1949 gründen Helene Weigel und Bertolt Brecht das Berliner Ensemble

Geboren 1542: Michael Abel, neulateinischer Dichter, 1597: Johannes Micraelius, deutscher Dichter und Philosoph, 1749: Lorenz Leopold Haschka, österreichischer Lyriker („Gott erhalt Franz den Kaiser“), 1804: Karl Herloßsohn, deutscher Schriftsteller, 1855: Innokenti Annenski, russischer Dichter, 1863: Violet Jacob, schottische Schriftstellerin, 1875: Josef Reinhart, Schweizer Volksschriftsteller, 1887 Blaise Cendrars (eigtl. Frédéric-Louis Sauser), französischsprachiger Schweizer Schriftsteller, 1898: Friedrich Georg Jünger, deutscher Schriftsteller, 1905: Friedrich Ernst Hunsche, deutscher Heimatschriftsteller (plattdeutsch und hochdeutsch), 1938: Per Kirkeby, dänischer Maler und Dichter, 1942 António Lobo Antunes, portugiesischer Schriftsteller

Gestorben 1502: Iio Sōgi, japanischer Dichter, 1776: Ludwig Christoph Heinrich Hölty, deutscher Dichter, 1855: Bernhard Thiersch, Dichter des Preußenliedes, 1856: Christoph Karl Julius Asschenfeldt, deutscher Kirchenlieddichter, 1915: August Stramm, deutscher Dichter, 1967 Siegfried Sassoon, englischer Dichter, 2003: Rainer Malkowski, deutscher Schriftsteller

[2.9.]

Am 2. September 1916 wird die Deutsche Bücherei in Leipzig eingeweiht. – 2004: Feuer in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar vernichtet 50.000 Bände.

Geboren 1740: Johann Georg Jacobi, deutscher Dichter, 1850: Eugene Field, amerikanischer Lyriker, wurde „der Dichter der Kindheit“ genannt, 1951: Annerose Kirchner, deutsche Lyrikerin

Gestorben 1872: N. F. S. Grundtvig, dänischer Schriftsteller, Pfarrer usw., 1946: Chino Masako, japanische Lyrikerin, 1965: Johannes Bobrowski, deutscher Schriftsteller, 1969 Ho Chi Minh, vietnamesischer Politiker und Dichter, 1973 J.R.R. Tolkien, englischer Schriftsteller

[3.9.]

Am 3.September 1802 schreibt William Wordsworth sein Sonett  „Composed Upon Westminster Bridge, September 3, 1802“ , ein frühes Großstadtgedicht:

Ships, towers, domes, theatres and temples lie
Open unto the fields and to the sky,
All bright and glittering in the smokeless air.
Never did the sun more beautifully steep
In his first splendor, valley, rock or hill;
Ne’er saw I, never felt a calm so deep!

Geboren 1856: Louis Henry Sullivan, amerikanischer Architekt (1856), baute in Chicago über 100 Häuser, darunter die ersten Wolkenkratzer mit Stahlskelett; „Form follows function“; 1888 Hans Friedrich Blunck, deutscher Schriftsteller, schrieb plattdeutsche Gedichte und Prosa antimoderner und Völkischer Ausrichtung, machte im Nazireich Karriere und Geld und schrieb danach unpolitisch weiter; 1911: Ernst Meister, deutscher Lyriker, 1924: Jordi Sarsanedas, katalanischer Dichter, 1931: Fritz J. Raddatz, deutscher Schriftsteller und Kritiker,

Gestorben: 1849: Ernst von Feuchtersleben, österreichischer Schriftsteller, 1962: E.E. Cummings, amerikanischer Lyriker, 1963: Louis MacNeice nordirischer Dichter, , 1984: Jan Zábrana, tschechischer Schriftsteller, 1991: Rolf Italiaander, deutscher Schriftsteller

[4.9.]

1857: Ernst Rietschels Goethe-Schiller-Denkmal wird in Weimar enthüllt. – 1989 Montagsdemonstration in Leipzig mit 1200 Teilnehmern

Geboren

1596: Constantijn Huygens, niederländischer Dichter, 1768 François-René de Chateaubriand, französischer Schriftsteller, 1809: Juliusz Słowacki, polnischer Dichter, 1896: Antonin Artaud, französischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur, 1898: Rodolfo Moleiro, venezolanischer Lyriker, 1901: Ahmet Kutsi Tecer, türkischer Dichter, 1903: Esther de Cáceres, uruguayische Lyrikerin, 1924 Vicent Andrés i Estellés, katalanischer Lyriker, 1934: Jan Švankmajer, tschechischer surrealistischer Filmemacher, Poet, Zeichner und Objektkünstler

Gestorben 1942: Zsigmond Móricz, ungarischer Schriftsteller, Volksliedsammler, 1949: Herbert Eulenberg, deutscher Schriftsteller, 1964: Werner Bergengruen, deutscher Schriftsteller, 1988: Oda Schaefer, deutsche Lyrikerin, 2015: Rainer Kirsch, deutscher Schriftsteller

[5.9.]

Am 5. September 1957 wird Jack Kerouacs Roman „On the road“ veröffentlicht. – 1960 wird Léopold Sédar Senghor zum ersten Präsidenten des unabhängigen Staates Senegal gewählt. Senghor ist auch ein bedeutender Dichter, einer der Begründer der Strömung der Négritude. – 2001 beginnt in Halberstadt die Aufführung des Musikstücks As slow as possible von John Cage mit einer Gesamtspieldauer von 639 Jahren.

Geboren 1568: Tommaso Campanella, italienischer Philosoph und Dichter, 1733: Christoph Martin Wieland, deutscher Dichter, 1774: Caspar David Friedrich, deutscher Künstler, 1817: Alexei Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1840: Ludwig Auerbach, deutscher Dichter, 1909: Fritz Martini, deutscher Literaturwissenschaftler, 1912 John Cage, avantgardistischer Komponist, 1914: Nicanor Parra, chilenischer Dichter, „Antipoet“, 1936: Knuts Skujenieks, lettischer Lyriker, 1941: Rachid Boudjedra, algerischer Schriftsteller

Gestorben 1562: Katharina Zell, elsässische Liederdichterin und Reformatorin, 1569: Bernardo Tasso, italienischer Dichter, Vater von Torquato T., 1725 Christian Wernicke, deutscher Epigrammdichter, 1914: Charles Péguy, französischer Schriftsteller („gefallen“), 2010: Corneille, niederländischer Künstler und Dichter

[6.9.]

Vom 6. – 16. September 2017: Berlin: Internationales Literaturfestival Berlin

www.literaturfestival.com | Zum Programm 2017

Das internationale literaturfestival berlin, das 2016 bereits zum 16. Mal stattfand,  ist eine Veranstaltung der Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. in Kooperation mit den Berliner Festspielen. 2014 waren über 25.000 Besucher zu den 330 Veranstaltungen ins Haus der Berliner Festspiele und an 30 weitere Festivalorte gekommen. Prosa, Lyrik, Gespräche mit Autoren und politische Diskussionen, Kinder- und Jugendliteratur, Literaturverfilmungen – das ilb ist ein lebendiges, polyglottes Forum von und für Literaturenthusiasten.

Am 6. September 1780 schreibt Goethe mit Bleistift an die Holzwand einer Jagdhütte auf dem Kickelhahn bei Ilmenau in Thüringen das als Wandrers Nachtlied bekannte Gedicht:

Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.

Am 6. und 7. September 1957 trafen sich auf Einladung Hans Werner Richters 16 Schriftsteller im Wohnhaus von Ilse Schneider-Lengyel am Bannwaldsee im Allgäu. Aus diesem Treffen entstand die“Gruppe 47″. – Am 6. September 1951 erschießt William S. Burroughs in Mexiko-Stadt aus Versehen seine Frau, als er betrunken Tells Apfelschuß nach“spielt“. – 1958 spielt die Handlung von Heinrich Bölls Roman „Billard um halb zehn“.

Geboren 1524: Pierre de Ronsard, französischer Dichter, 1728: Christian Braunmann Tullin, norwegischer Dichter, 1729: Moses Mendelssohn, deutscher Philosoph, 1808: Juan Eugenio Hartzenbusch, spanischer Schriftsteller, Autor des Dramas »Los amantes de Teruel«, 1814: Levin Schücking, deutscher Schriftsteller, 1829: Harfenjule, Berliner Straßensängerin, 1900: Julien Green, französischer Schriftsteller, 1921 Carmen Laforet, spanische Schriftstellerin, 1925: Ángel González, spanischer Lyriker, Vertreter der sog. 50er-Generation, 1929: Cyrus Atabay, deutscher Lyriker

Gestorben 1943: Omar Cáceres, chilenischer Lyriker, 2011 Michael Hart, Gründer der eBook-Bibliothek Project Gutenberg

[7.9.]

VIІІ. Internationales Lyrikfestival MERIDIAN CZERNOWITZ vom 7. bis zum 10. September 2017 – Ars Electronica. Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft. Linz, 7.-11.9.2017

1791: Als Antwort auf die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte während der Französischen Revolution1789, die sich nur auf Männer bezieht, veröffentlicht Olympe de Gouges ihre Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin, die erste wirklich umfassende Formulierung der Menschenrechte. Diese und andere systemkritische Schriftstücke werden 1793 der Grund für ihre Hinrichtung auf der Guillotine sein. (Wikipedia) – 1914 endet die Schlacht bei Gródek in Ostgalizien zwischen österreichischen und russischen Truppen mit einer Niederlage für Österreich. Georg Trakl nimmt als Sanitäter an der Schlacht teil und überlebt sie nur um wenige Wochen. Gedicht Grodek. – 1905: Siegfried Jacobsohn gründet in Berlin die Wochenzeitung Die Weltbühne (zunächst als Die Schaubühne). – 1945: Das Deutsche Theater Berlin wird mit Lessings Nathan der Weise eröffnet.

Geboren 1633 Catharina Regina von Greiffenberg, deutsche Lyrikerin, 1845 Max Schreyer, sächsischer Mundartdichter (Dar Vuglbärbaam), 1887: Edith Sitwell, englische Dichterin, 1894: Gala, Ehefrau von Paul Éluard und Salvador Dalí und „Muse“ anderer Surrealisten, 1919: Michael Guttenbrunner, österreichischer Dichter, 1922: Tsukamoto Kunio, japanischer Lyriker, 1922: Peter Wapnewski, deutscher Mediävist, 1923: Eduard Assadow, russischer Dichter

Gestorben 737: Fujiwara no Umakai, japanischer Staatsmann und Dichter, 1534: Lazarus Spengler, deutscher Kirchenlieddichter, 1809: Caroline Schelling, Schriftstellerin und Dichtermuse; übersetzte Sonette Petrarcas, aber es wurde nicht gedruckt; 1892: John Greenleaf Whittier, amerikanischer Dichter, 1907: Sully Prudhomme, französischer Schriftsteller, 1946 Paul Zech, Dichter und Übersetzer, 1973 Hans Lorbeer, deutscher Lyriker

[8.9.]

International Literacy Day (Weltalphabetisierungstag), 1965 von der UNESCO eingeführt

Sprachsalz 2017, Nummer 15: Das Festival findet vom 8.–10. September in Hall in Tirol statt.

Geboren: 1474 Ariosto, italienischer Dichter, 1767 August Wilhelm Schlegel* ( in Hannover; † 12. Mai 1845 in Bonn), deutscher Schriftsteller und Gelehrter, 1783: N. F. S. Grundtvig, dänischer Nationaldichter, 1804 Eduard Mörike, ( in Ludwigsburg,  † 4. Juni1875 in Stuttgart), deutscher Dichter, 1830 Frédéric Mistral, okzitanischer Dichter, Nobelpreis für Literatur 1904 (okzitanisches Versepos »Mireio«), 1873 Alfred Jarry, französischer Schriftsteller, 1886 Siegfried Sassoon, englischer Dichter, 1923 Rassul Gamsatow, awarischer Dichter aus Dagestan, 1935: Helga M. Novak, deutsche Schriftstellerin, 1946: Jochen Kelter, deutsch-schweizerischer Schriftsteller

*) Nach manchen Quellen geboren am 5.9.

Gestorben 1645 Francisco de Quevedo, spanischer Dichter, 1660: Daniel Czepko, deutscher Dichter, 1761: Charlotte Elisabeth Nebel, deutsche Kirchenlieddichterin, 1980: Hermann Claudius, deutscher Heimatdichter, Urenkel von Matthias Claudius

[9.9.]

Etliche vernichtende Niederlagen an diesem Tag der Weltgeschichte*: Im Jahr 9 vernichten germanische Stämme unter dem Cherusker Arminius drei römische Legionen im Teutoburger Wald. Im Jahr 1000 verliert Norwegen gegen dänisch-schwedische Wikinger, 1493 Kroatien gegen die Osmanen, 1513 Schottland gegen England, 1570 Venedig auf Zypern gegen die Osmanen, 1706 verliert eine österreichische Armee in Spanien gegen ein französisches Corps, 1914 verliert die deutsche Armee die Marneschlacht gegen Frankreich, 1922 die Kleinasiatische Katastrophe: die Türkei erobert die Stadt Smyrna (Izmir) und tötet und vertreibt die griechischen und armenischen Bewohner, 1945 kapituliert Japan gegen China. Staatsoberhäupter, die sich an diesem Tag töten oder ermordet werden: 1000 der norwegische König Olav Tryggvason, 1513 der schottische König Jakob IV., 1990 der liberianische Staatspräsident Samuel K. Doe. – 1567 wird der Graf von Egmond (Egmont) vom Herzog von Alba gefangengenommen.

1886: In Bern wird die Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst unterzeichnet. – 1943: Uraufführung von Bertolt Brechts Drama Leben des Galilei in Zürich.

*) Aber okay, es gab so viele Schlachten in der Weltgeschichte, daß für jeden Tag ein Dutzend anfällt.

Geboren 1778 Clemens Brentano (* in Ehrenbreitstein (Koblenz); † 28. Juli 1842 in Aschaffenburg), deutscher Schriftsteller, 1828 Lew Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1908 Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller, 1932 Javier Tomeo, spanischer Dramatiker

Gestorben 1898 Stéphane Mallarmé (* 18. März 1842, † Valvins bei Fontainebleau), französischer Dichter, 1978: Hugh MacDiarmid, schottischer Dichter, 2014 Montserrat Abelló, katalanische Lyrikerin

[10.9.]

2017: NRW-Messe der unabhängigen Buchverlage „text & talk“

1947 Gründung der Gruppe 47 wird nach dem Treffen von 16 Schriftstellern auf Einladung Hans Werner Richters bekanntgegeben. — 1989: Gründung des oppositionellen Neuen Forums in der DDR in Grünheide bei Berlin, Aufruf „Die Zeit ist reif – Aufbruch 89“.

Geboren 1890: Franz Werfel, 1886 Hilda Doolittle (H.D.), amerikanische Lyrikerin, 1934 Feliu Formosa, katalanischer Lyriker und Übersetzer (vor allem aus dem Deutschen; Friedrich-Gundolf-Preis 2011)

Gestorben  1827 Ugo Foscolo, italienischer Schriftsteller, 1979 Agostinho Neto, angolanischer Politiker und Dichter

[11.9.]

1714 Niederlage der katalanischen Verteidiger Barcelonas beendet den spanischen Erbfolgekrieg. Die Katalanen machen den Tag zu ihrem Nationalfeiertag. – 1914 besiegen australische Truppen die Deutschen auf der Insel Neupommern (heute New Britain). – 1973 Putsch des Generals Pinochet gegen die Regierung Salvador Allendes in Chile. In der Folge 3000 ermordete und eine Million exilierte Chilenen. – 2001 Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon mit rund 3000 Todesopfern.

Geboren 1700: James Thomson, schottischer Dichter („Die Jahreszeiten“), 1762: Joanna Baillie, schottische Dichterin, 1838: Adam Asnyk, polnischer Lyriker, 1854 Peter Hille, 1865 Rainis (Jānis Pliekšāns), lettischer Dichter, 1869 Caterina Albert, katalanische Schriftstellerin, die unter dem Pseudonym Víctor Català berühmt wurde, 1885 D.H. Lawrence, englischer Schriftsteller,  1892: Friedrich Schröder Sonnenstern, deutscher Künstler, 1903: Yamanoguchi Baku, japanischer Lyriker, 1903: Theodor W. Adorno, deutscher Philosoph, 1924 Amílcar Cabral (* in Bafatá, damals Portugiesisch-Guinea; † 20. Januar 1973 in Conakry, Guinea), guinea-bissauischer Politiker, Dichter und Unabhängigkeitskämpfer, 1937: Tomas Venclova, litauischer Dichter

Gestorben 1921: Subramania Bharati, indischer Dichter, Pionier der Tamilpoesie, Kämpfer für die Unabhängigkeit, 1958: Robert W. Service, kanadischer Dichter, 1964: Gajanan Madhav Muktibodh, indischer Dichter (Hindi), 1991: Ernst Herbeck, österreichischer Dichter, 1997: Hannah Weiner, amerikanische Lyrikerin, verbunden mit den „language poets“, 2000: Enver Şimşek, erstes Opfer der rechtsextremen „NSU“-Mordserie, 2006: William Auld, schottischer Lyriker

[12.9.]

Vom 12. bis 15.9. 1815 Goethe: Hatem (Nicht Gelegenheit macht Diebe / Sie ist selbst der größte Dieb; / Denn sie stahl den Rest der Liebe, / Die mir noch im Herzen blieb.) – 1940: Die Höhle von Lascaux wird entdeckt. – 1981: Der Chaos Computer Club wird in Berlin gegründet.

Geboren 1823: Kornel Ujejski, polnischer Lyriker, 1831: Álvares de Azevedo, brasilianischer Schriftsteller, 1833: Peter Paul Faust, kölscher Mundartdichter (Karnevalslieder), 1889: Heinrich Lersch, deutscher „Arbeiterdichter“, 1907: Louis MacNeice, nordirischer Dichter, 1915: Elvira Bauer, deutsche Kinderbuchautorin, Antisemitin, 1921 Stanisław Lem, 1932: Werner Dürrson, deutscher Lyriker, 1938: KP Brehmer, deutscher Maler, Grafiker und Filmemacher („diagrammatische Arbeiten“, 1943: Kurt Demmler, deutscher Liedermacher, schrieb 10.000 Liedtexte u.a. für  Nina Hagen (Du hast den Farbfilm vergessen), Renft, Karat, Puhdys, Silly, Uschi Brüning, Katja Ebstein, Veronika Fischer, Dean Reed u.v.a.  – 1943 Michael Ondaatje, kanadischer Schriftsteller

Gestorben 1660: Jacob Cats, niederländischer Dichter, 1836 Christian Dietrich Grabbe, deutscher Dramatiker, 1876 Anastasius Grün, 1929 Rainis (Jānis Pliekšāns), 1956 Hans Carossa, 1973: Otto Nebel, deutscher Maler, Dichter und Schauspieler, 1977 Robert Lowell, 1981 Eugenio Montale, 1985: Lajzer Ajchenrand, jiddischer Dichter (Polen, Israel)2005: Helmut Baierl, DDR-Schriftsteller, Dramatiker, Agitationslyriker, 2008 David Foster Wallace, amerikanischer Schriftsteller

[13.9.]

Vom 13. – 23. September 2017 Hamburg: Harbour Front Literaturfestival
http://www.harbour-front.de

Geboren 1802 Arnold Ruge (* in Bergen auf Rügen; † 31. Dezember 1880 in Brighton), deutscher Schriftsteller und Kritiker, 1813 Jószef Eötvös, ungarischer Schriftsteller, 1814: Nicolaas Beets, niederländischer Theologe und Schriftsteller, 1819: Clara Schumann geb. Wieck, Komponistin, 1830: Marie von Ebner-Eschenbach, 1868: Otokar Březina, tschechischer Dichter, 1894: Julian Tuwim, polnischer Dichter, 1894 J.B. Priestley, 1916 Roald Dahl, walisischer Schriftsteller, 1925: Gabriel Charpentier, kanadischer Komponist und Lyriker, 1928: Johannes Poethen, deutscher Schriftsteller, 1941: Knut Kiesewetter, deutscher Sänger und Liedermacher

Gestorben: 1592 Michel de Montaigne, französischer Moralist, 1794: Jean-Pierre Claris de Florian, französischer Dichter, 1808: Katharina Elisabeth Goethe, Goethes Mutter („Und von der Mutter Frohnatur / Und Lust zu fabulieren“), 1928 Italo Svevo, italienischer Schriftsteller, 2001 Teresio Ricci, italianischer Schriftsteller (* 1919)

[14.9.]

Am 14. Sept1814 während des zweiten Krieges zwischen den USA und Großbritannien, nachdem die Briten Capitol und White House abgebrannt hatten und Baltimore bombardierten, schrieb Francis Scott Key sein Gedicht „Defense of Fort McHenry“ („The star-spangled banner„), das 1931 zur Nationalhymne wurde.

Geboren 1580 Francisco de Quevedo, 1817: Theodor Storm, 1920 Mario Benedetti, uruguayischer Lyriker, 1926 Michel Butor, 1931: Rudi Strahl

Gestorben 1321: Dante, 1851 James Fenimore Cooper, 1927 Hugo Ball, 1947 Augustin Wibbelt,  Priester, Schriftsteller, plattdeutscher Lyriker

[15.9.]
15. SEPTEMBER BIS 17. SEPTEMBER 2017: 14. FRAUENFELDER LYRIKTAGE
Wörter, Reime, Klang und Rhythmus

1815 Goethe „Gingo biloba“ (Dieses Baums Blatt, der von Osten / Meinem Garten anvertraut, / Gibt geheimen Sinn zu kosten, / Wie’s den Wissenden erbaut.) – 1984: In Balve (NRW) wird das 1657 erschienene Barockdrama Katharina von Georgien von Andreas Gryphius zum ersten Mal aufgeführt.

Geboren 1613: François de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller, 1621: Caspar Ziegler, deutscher Dichter, 1756: Karl Philipp Moritz, deutscher  Schriftsteller, 1789: James Fenimore Cooper, amerikanischer Schriftsteller, 1846 Rudolf Eucken, dt. Philosoph, Nobelpreis f. Literatur 1908 (weil man sich nicht zwischen Selma Lagerlöf und Algernon Charles Swinburne entscheiden konnte, einigte man sich auf Eucken), 1867: Petr Bezruč, tschechischer Dichter, 1891: Moscheh Ya’akov Ben-Gavriêl, österreichischer und israelischer Schriftsteller, 1907: Gunnar Ekelöf, schwedischer Schriftsteller, 1911: Emil Botta, rumänischer Lyriker, 1914: Orhan Kemal, türkischer Schriftsteller, 1914 Adolfo Bioy Casares, argentinischer Schriftsteller, 1915 Agatha Christie, 1924: Lucebert, niederländischer Maler und Schriftsteller, 1936: Knuts Skujenieks, lettischer Dichter

Gestorben 1973: Max Zimmering, 1989: Robert Penn Warren, amerikanischer Schriftsteller

[16.9.]

Geboren 1557: Martin Behm, deutscher Schriftsteller, 1685: John Gay, englischer Dichter, 1820: Alwine Wuthenow, plattdeutsche Dichterin, 1834: Julius Wolff, deutscher Dichter, 1851 Emilia Pardo Bazán, spanische Schriftstellerin, Hauptvertreterin des span Naturalismus, 1878: Herwarth Walden, 1880: Alfred Noyes, englischer Dichter, 1887 Hans Arp, 1888 Frans Eemil Sillanpää, finnischer Schriftsteller, Nobelpreis f. Literatur 1939, 1892: Werner Bergengruen, deutsch-baltischer Schriftsteller, 1905: Vladimír Holan, tschechischer Lyriker,  1908 Friedrich Torberg, 1914: Takada Toshiko, japanische Lyrikerin, 1921: Walter Boehlich, Literaturkritiker und Verlagslektor, 1934: Reinhard Döhl, deutscher Schriftsteller und Künstler, 1937: Karel Milota, tschechischer Schriftsteller, 1939 Breyten Breytenbach, südafrikanischer Schriftsteller, 1943: Peter Schlack, schwäbischer Mundartdichter

Gestorben 1672: Anne Bradstreet, amerikanische Dichterin, 1825: Franciszek Karpiński, polnischer Dichter, 1847: Grace Aguilar, britische Schriftstellerin sephardischer Abstammung, 1920: Dan Andersson, schwedischer Arbeiterdichter, 1924: Augusta Bender, deutsche Frauenrechtlerin und Schriftstellerin, 1965: Peter Paul Althaus, deutsche Dichter, 1973: Hermann Finsterlin, deutscher „utopischer Architekt“, Maler, Dichter und Komponist, 1973 Víctor Jara, chilenischer Liedermacher und Dichter, wurde nach dem Militärputsch in ein Stadion verschleppt, wo man ihm die Finger brach, damit er nie wieder Gitarre spielen könne, und ihn später mit einer Maschinenpistole erschoß. 30 Jahre später benannte man das Stadion nach ihm. – 1976: Kurt Huhn, deutscher Arbeiterschriftsteller, 2005: Friedrich Karl Waechter, deutscher Zeichner und Schriftsteller, 2016: Edward Albee, amerikanischer Schriftsteller

[17.9.]

Geboren 1714: Rabener, 1881 George Bacovia (eigentlich George Andone Vasiliu; * 5.jul./ 17. September 1881greg. in Bacău; † 22. Mai 1957 in Bukarest), rumänischer Dichter, 1883 William Carlos Williams, amerikanischer Dichter, 1949 Maria Barbal, katalanische Schriftstellerin

Gestorben 1179 Hildegard von Bingen, 1791 Tomás de Iriarte, spanischer Dichter, 1863 Alfred de Vigny, französischer Schriftsteller, 1915 Georg Muschner (Georg Niedenführ, * 25.10.1875 Reichenbach), Kritiker und Schriftsteller, gefallen an der Ostfront, 1917 Arthur Sidgwick, englischer Dichter und Essayist, starb an den Verwundungen, die er bei einem Luftangriff bei Ypres erlitten hatte, 2017 100. Todestag

[18.9.]

Das Internationale Poesiefestival Rosario (Festival Internacional de Poesía de Rosario, FIPR) findet alljährlich in der Stadt Rosario, Argentinien, statt. 2017 vom 18.-24. September

Geboren 1709 Samuel Johnson, (* Litchfield, England), Schriftsteller, schrieb auch ein Wörterbuch der englischen Sprache, 1750 Tomás de Iriarte, spanischer Dichter,  1786: Justinus Kerner, schwäbischer Dichter, 1890: Tsuchiya Bunmei, japanischer Lyriker, 1954: Einar Már Guðmundsson, isländischer Schriftsteller, 1954: Jayne-Ann Igel, deutsche Schriftstellerin

Gestorben1870: Amalie von Sachsen, deutsche Komponistin, Schriftstellerin, Librettistin, 1961: Dag Hammarskjöld, schwedischer Politiker, zweiter UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger, fiel einem bis heute nicht aufgeklärten Anschlag zum Opfer, 1968 León Felipe (eigtl. Felipe Camino Galicia de la Rosa), spanischer Lyriker, 2008: Mauricio Kagel, argentinisch-deutscher Komponist, 2013: Marcel Reich-Ranicki, deutscher Literaturkritiker

[19.9.]

1982: Der Informatiker Scott E. Fahlman erfindet das erste Smiley:  🙂

Geboren 1796: Hartley Coleridge, englischer Schriftsteller, 1910: Curt Meyer-Clason, deutscher Übersetzer (Brasilianische Poesie des 20. Jahrhunderts 1975, Lyrik aus Lateinamerika 1988, Portugiesische Lyrik des 20. Jahrhunderts 1993 u.v.a.), 1911 William Golding, englischer Schriftsteller, Nobelpreis für Literatur 1991, 1944: İsmet Özel, türkischer Dichter, 1971: Crauss, deutscher Autor

Gestorben 1897: Kornel Ujejski, polnischer Lyriker, 1985: Italo Calvino, italienischer Schriftsteller, 1993: Helen Adam, schottische und amerikanische Dichterin und Künstlerin, 1996: Helmut Heißenbüttel, deutscher Schriftsteller

[20.9.]

In der evangelischen Kirche Gedenktag für das von Luther übersetzte „Septembertestament“ von 1522.

1792: Die Kanonade von Valmy während des Ersten Koalitionskrieges führt zur ersten Niederlage Österreichs und Preußens gegen die französische Revolutionsarmee. Goethe, der in Begleitung des Herzogs von Weimar dabei ist, sagt am nächsten Tag: „Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen.“ – 1949 Vereidigung des ersten Kabinetts Adenauers, Gründung der Bundesrepublik Deutschland.

Geboren 917: Kyunyeo, koreanischer Dichter († 973), 1831: Kate Harrington (Rebecca Smith Pollard), amerikanische Schriftstellerin, 1878 Upton Sinclair, amerikanischer Schriftsteller, 1920: Hanns Cibulka, deutscher Schriftsteller, 1928: Donald Hall,  amerikanischer Lyriker, 1930 Adolf Endler

Gestorben 1586: Chidiock Tichborne, englischer Verschwörer und Dichter (hingerichtet), 1863: Jacob Grimm, deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler, 1870: John Brinckman, niederdeutscher Schriftsteller, 1894: Heinrich Hoffmann, deutscher Psychiater und Schriftsteller (Struwwelpeter), 1898: Theodor Fontane, 1923: Ferdinand Avenarius, deutscher Dichter, 1971 Giorgos Seferis, griechischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1963, 1975: Saint-John Perse, französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1960, 1978: Lilly Becher, deutsche Schriftstellerin, Ehefrau von Johannes R. Becher, 1992: Rudolf Jacquemien, rußlanddeutscher Schriftsteller

[21.9.]

1815 Goethe im Tagebuch: „Divan. (…) Arabisch geschrieben.“ – 1820: Alexander Puschkin kommt nach Chișinău im heutigen Moldawien. – 1920: In Berlin wird das von Hermann Scherchen aus dem Russischen übersetzte Kampflied Brüder, zur Sonne, zur Freiheit (Original: Смело, товарищи, в ногу!Tapfer, Genossen, im Gleichschritt) zum ersten Mal öffentlich gesungen.

Geboren 1708: Dmitri Kantemir, russischer Schriftsteller, 1792: Johann Peter Eckermann, deutscher Dichter, Sekretär Goethes, 1832: Walter Scott, schottischer Schriftsteller, 1846 Mihály Kolossa, ungarnslowenischer Schriftsteller, 1866 H.G. Wells, englischer Schriftsteller, 1896: Käte Hamburger, deutsche Germanistin, 1902 Luis Cernuda, spanischer Dichter, 1902: Toyen (Marie Čermínová), tschechische surrealistische Künstlerin, 1911: Erika Engel-Wojahn, deutsche Schriftstellerin und Pressezeichnerin, schrieb den Text der Weihnachtslieder Sind die Lichter angezündet und Vorfreude, schönste Freude, 1928 Édouard Glissant, französische Schriftstelle, 1934 Leonhard Cohen, 1947 Stephen King

Gestorben 19 v.u.Z.: Vergil, römischer Dichter, 1524 Juan Boscán (hispanisierte Version von Joan Boscà), katalanischer Dichter und Übersetzer der Renaissance (überwiegend Spanisch schreibend), führte den italienischen endecasillabo und Formen wie Sonett, octava real und Terzinen ins Spanische ein und war zusammen mit Garcilaso de la Vega, mit dem er eng befreundet war, Wegbereiter des Siglo de Oro. – 1860 Arthur Schopenhauer, 1905: Rudolf Baumbach, deutscher Dichter

[22.9.]

Geboren 1680: Barthold Hinrich Brockes (gesprochen: Brooks), geboren in Hamburg; gestorben 16. Januar 1747 ebenda), deutscher Dichter, „der erste wirkliche Realist und Kirchenvater der deutschen Naturbeschreibung“ (Arno Schmidt). Irdisches Vergnügen in Gott. 1957 Nick Cave *, australischer Musiker und Schriftsteller

Gestorben 1821 Iwan Wasow [auch: Ivan Vazov], bulgarischer Schriftsteller, 1826: Johann Peter Hebel (geb. 10. Mai 1760 in Basel)

[23.9.]

Geboren 1791: Theodor Körner (* in Dresden; † 26. August 1813 im Forst Rosenow bei Lützow bzw. in Gadebusch), deutscher Dichter der Befreiungskriege, nationale Identifikationsfigur im Kaiserreich, „Dritten Reich“ und in der DDR; 1893 Carles Riba, katalanischer Dichter und Übersetzer, 1901: Jaroslav Seifert (* in Prag; † 10. Januar 1986 ebenda), tschechischer Dichter, Schriftsteller, anfangs der Proletarischen Poesie, dann des Poetismus, Literaturnobelpreis 1984

Gestorben 1939 Sigmund Freud, 1973: Pablo Neruda  (* 12. Juli 1904 in Parral; † in Santiago de Chile), Literaturnobelpreis 1971

[24.9.]

24.-30. September Banned Books Week (Woche der verbannten Bücher). Banned book lists

Geboren 1717 Horace Walpole, (* in London; † 2. März 1797 ebenda), englischer Schriftsteller, Erfinder der Gothic Novel, der Neogotik, des englischen Landschaftsgartens und des Begriffs Serendipity. “The world is a comedy to those that think, a tragedy to those that feel.” (Vielleicht ists auch de la Bruyere gewesen). 1739: Grigori Potjomkin, Erfinder des Potjomkinschen Dorfs. 1817 Ramón de Campoamor, spanischer Dichter der (Spät-)Romantik, 1878: Charles-Ferdinand Ramuz, Schweizer Schriftsteller, „Nationaldichter“, 1896: Elsa Triolet, russisch-französische Schriftstellerin, Schwester von Lilja Brik, Ehefrau von Louis Aragon, 1896 F. Scott Fitzgerald, 1914: Jiří Kolář, tschechischer Schriftsteller und Künstler, 1943: Antonio Tabucchi, italienischer Schriftsteller, Pessoa-Kommentator

Gestorben 1054: Hermann von Reichenau, deutscher Mönch, Historiker, Schriftsteller, Komponist, Astronom etc. (von der evangelischen Kirche als Lehrer der Kirche, von der katholischen als Seliger geehrt), 1541: Philipp Theophrast Bombast von Hohenheim (Paracelsus), deutsch-schweiz-österreichischer Arzt, Astrolog und Mystiker, 1572: Túpac Amaru, letzter Inka, 1794: Edvard Storm, norwegischer Lyriker, 1802: Alexander Radischtschew, russischer Philosoph und Schriftsteller, von der Zarin verbannt, 1862: Anton Martin Slomšek, slowenischer Geistlicher und Schriftsteller, 1890: Hermann Grieben, pommerscher Journalist und Dichter, 1964: Seán O’Casey, irischer Freiheitskämpfer, Sozialist und Dramatiker, 1994: Otto F. Walter, Schweizer Schriftsteller, machte aus dem konservativen Walter Verlag ein Zentrum der Avantgarde, wo Döblin, Heißenbüttel und Bichsel verlegt wurden. Jandl (laut & luise, 1966) war zuviel, er mußte sich den Aktionären fügen und den Verlag verlassen. – 2004 Françoise Sagan

[25.9.]

Am 25. September 1894 erste deutsche öffentliche Aufführung von Gerhart Hauptmanns Stück „Die Weber“ im Deutschen Theater Berlin, nachdem das Verbot vom 3. März 1892 am 2. Oktober 1893 aufgehoben worden war. – 1989: In Leipzig demonstrieren 8000 Menschen für Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

Geboren 1584: Georg Rodolf Weckherlin, deutscher Lyriker, 1862 Max Dreyer (* in Rostock; † 27. November 1946 in Göhren /Rügen), „Dichter der Ostsee“, 1897: William Faulkner, amerikanischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1949, 1903: Benno von Wiese, deutscher Germanist, 1931: Manouchehr Atashi, persischer Dichter und Übersetzer, 1960: Andrzej Stasiuk, polnischer Schriftsteller, 1964 Carlos Ruiz Zafón, 1968: Tanja Dückers, deutsche Schriftstellerin

Gestorben 1542: Thomas Kantzow, pommerscher Chronist und Historiker, 1626 Théophile de Viau, französischer Schriftsteller, 1680: Samuel Butler, englischer Dichter, 1871: Arvid August Afzelius, schwedischer Volksliedsammler, 1914: Alfred Lichtenstein, deutscher Schriftsteller, 1931: Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff, deutscher Altphilologe, 1954 Eugeni d’Ors, katalanischer Schriftsteller, Journalist und Kulturpolitiker, schrieb häufig unter dem Pseudonym Xènius, einer der Hauptvertreter des Noucentisme (der Gegenbewegung zum Modernisme), 1970 Erich Maria Remarque, 1972: Alejandra Pizarnik, argentinische Dichterin, 1984: Erich Arendt, deutscher Lyriker und Übersetzer, 2000: R. S. Thomas, walisischer Lyriker, 2003: Edward Said, amerikanischer Literaturtheoretiker palästinensischer Herkunft, 2013: Elisabeth Borchers, deutsche Schriftstellerin

[26.9.]

Europäischer Tag der Sprachen (Europarat, seit 2001)

Geboren 1651: Franz Daniel Pastorius, deutscher Jurist und Schriftsteller, deutscher Barockdichter in Nordamerika, 1886: Koizumi Chikashi, japanischer Lyriker, 1888: T. S. Eliot, amerikanisch-britischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1948, 1889 Martin Heidegger, 1960 Jürgen Dziuk, deutscher Lyriker

Gestorben 1241: Fujiwara no Teika, japanischer Dichter, 1914: Hermann Löns, deutscher Schriftsteller, 1914: Ernst Wilhelm Lotz, deutscher Lyriker, 1940 Walter Benjamin (Selbstmord), 1945: Richard Beer-Hofmann, österreichischer Schriftsteller, 1946: Alfons Breska, tschechischer Dichter, 1952: George Santayana, amerikanischer Dichter und Philosoph spanischer Herkunft, 1973: Anton Schnack, deutscher Schriftsteller, 1990 Alberto Moravia, 2000: Robert Lax, amerikanischer Schriftsteller, 2004 Jürgen Dziuk, deutscher Lyriker (mehr)

[27.9.]

1822: Jean-François Champollion gibt bekannt, dass er mit Hilfe des Steins von Rosetta das Geheimnis der altägyptischen Schrift, der Hieroglyphen, gelüftet habe. – 1905: In dem Aufsatz Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig? von Albert Einstein steht die Formel E = mc². – 1942: Thomas Mann spricht in der BBC-Sendung Deutsche Hörer! über den systematischen Massenmord an Juden. – 1960 beginnt Christa Wolf mit der Aufzeichnung der Erlebnisse dieses Tages und setzt diese jährlich bis 2000 fort. 2003 erscheinen sie unter dem Titel Ein Tag im Jahr. Thomas Braschs Antwort: „Der schöne 27. September“.

Geboren 1858 Joaquim Ruyra i Oms, katalanischer Schriftsteller, 1866: Wacław Rolicz-Lieder, polnischer Lyriker, 1871 Grazia Deledda, italienische Schriftstellerin aus Sardinien, Nobelpreis 1926, 1879: Cyril Scott, englischer Lyriker, 1906: William Empson, englischer Lyriker, 1907: Maurice Blanchot, französischer Philosoph

Gestorben 1659: Andreas Tscherning, deutscher Lyriker, 1719: Franz Daniel Pastorius, deutscher Schriftsteller in Amerika, 1862 Bonaventura Carles Aribau, katalanischer Schriftsteller und Ökonom. Die Veröffentlichung seines Gedichts »Oda a la Pàtria« (1833) gilt als Geburtsstunde der Renaixença (›Wiedergeburt‹ der katalanischen Literatur und Kultur), 1959: Herman Wildenvey, norwegischer Lyriker, 1961: H. D., amerikanische Schriftstellerin, 1961 Josep Maria de Sagarra, katalanischer Dichter, Erzähler und Dramatiker

[28.9.]

1745: Uraufführung der späteren britischen Nationalhymne God Save the King  (der Text stammt vielleicht von Henry Carey)

Geboren 1493: Agnolo Firenzuola, italienischer Dichter („Über die Schönheit der Frauen“), 1762: Michael Andreaš, slowenischer Dichter, 1903: Albert Vigoleis Thelen, deutscher Schriftsteller, 1924: Siegfried Unseld, deutscher Verleger, 1932: Víctor Jara, chilenischer Liedermacher

Gestorben 1859: Carl Johann Philipp Spitta, deutscher Dichter, 1891: Herman Melville, amerikanischer Schriftsteller, 1966: André Breton, französischer Dichter, 1970: John Dos Passos, amerikanischer Schriftsteller

[29.9.]

Poesiefest im Heine Haus in Düsseldorf, Bolkerstraße, 29. September bis 1. Oktober

1922: Der erste „Philosophendampfer“ verläßt Petrograd (St. Petersburg) mit 35 Intellektuellen und ihren Familien an Bord Richtung Stettin. Lenin will mit den Ausweisungen eine „langzeitige Säuberung Rußlands“ erreichen. – 1941: Massaker von Babi Jar bei Kiew. Mehr als 33.000 Juden von den Deutschen ermordet. 1961 veröffentlicht Jewgenij Jewtuschenko sein Gedicht „Babi Jar“ (1962 von Dmitri Schostakowitsch in seiner 13. Sinfonie vertont). 

Geboren 1547: Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller, 1680: Christian Friedrich Hunold, deutscher Schriftsteller

Gestorben 1902: Émile Zola, französischer Schriftsteller, 1908: Machado de Assis, brasilianischer Schriftsteller, 1942: Ida Dehmel, deutsche Lyrikerin und Frauenrechtlerin, 1967: Carson McCullers, amerikanische Schriftstellerin, 1973: Wystan Hugh Auden, englisch-amerikanischer Schriftsteller

[30.9.]

Internationaler Übersetzertag

1815 Goethe: „Locken, haltet mich gefangen“ (mit dem verräterischen Nichtreim: „Du beschämst wie Morgenröte / Jener Gipfel ernste Wand / Und noch einmal fühlet Hatem / Frühlingshauch und Sommerbrand.“) – 1994 Eröffnung des ersten Festivals der Lautpoesie Bobeobi in Berlin.

Vom 30. September bis 15. Oktober 2017
Bonn / Rheinland: Rheinisches Lesefest Käpt’n Book (Kinder und Jugendliche) www.kaeptnbook-lesefest.de

Geboren 1207: Dschalal ad-Din Rumi, Mystiker, Dichter aus Konya, 1833: Ferdinand von Saar, österreichischer Schriftsteller, 1857: Hermann Sudermann, deutscher Schriftsteller, 1924: Truman Capote, amerikanischer Schriftsteller, 1925: Horacio Armani, argentinischer Lyriker

Gestorben 788: Abd ar-Rahman I., erster Emir von Córdoba, Dichter, 1811: Thomas Percy, englischer Dichter, 2008: Christa Reinig, deutsche Schriftstellerin

Oktober
[1.10.]

Geboren 1842: Charles Cros, französischer Dichter und Erfinder, 1890: Blanche Oelrichs, amerikanische Dichterin und Schauspielerin, 1916: Debora Vaarandi, estnische Lyrikerin, 1942: Günter Wallraff, deutscher Schriftsteller, 1953: John Hegley, englischer Dichter

Gestorben 1684: Pierre Corneille, französischer Schriftsteller, 1827: Wilhelm Müller, deutscher Dichter und Komponist („Griechen-Müller“, Die Winterreise), 1833: Sophie Tieck, deutsche Dichterin, 1967: Jacob Picard, deutscher Dichter

[2.10.]

1989: In Leipzig beenden Polizei und Kampfgruppen gewaltsam eine Demonstration von 25.000 Menschen für Demokratie und Reformen.

Geboren 1616: Andreas Gryphius, deutscher Dichter, 1817: Gunnar Wennerberg, schwedischer Dichter, 1879: Wallace Stevens, amerikanischer Lyriker, 1904: Graham Greene, englischer Schriftsteller, 1911: Hermann Adler, deutscher Schriftsteller

Gestorben 1968: Marcel Duchamp, französischer Maler und Objektkünstler

[3.10.]

Seit 1990 Tag der Einheit

lit.COLOGNE SPEZIAL 2017 vom 3. bis 15. Oktober https://www.litcologne.de 

10th IPLF — International Istanbul Poetry and Literature Festival 3. – 7. Oktober

Geboren 1720: Johann Peter Uz, deutscher Dichter, 1775: Isaac von Sinclair, deutscher Schriftsteller und Diplomat, Freund Friedrich Hölderlins, 1895: Sergej Jessenin, russischer Lyriker, 1897: Louis Aragon, französischer Schriftsteller, 1899: Konstantin Waginow, russischer Dichter, 1921: Hermann Arnhold, russlanddeutscher Dichter

Gestorben 1962: Iida Dakotsu, japanischer Dichter, 1974: Ina Seidel, deutsche Autorin, 1981: Walter Mehring, deutscher Schriftsteller

[4.10.]

1582: In den katholischen Ländern wird der Gregorianische Kalender eingeführt, auf den 4. folgt der 15. Oktober. – 1957: Die Sowjetunion bringt mit Sputnik 1 den ersten künstlichen Satelliten in die Erdumlaufbahn. Zwei Jahre später startet die Mondsonde Lunik 3, die den Mond umkreist und die ersten Bilder von der Rückseite des Mondes nimmt.

Geboren 1741: Franciszek Karpiński, polnischer Dichter, 1797: Jeremias Gotthelf (Albert Bitzius), Schweizer Schriftsteller, 1865: Max Halbe, deutscher Schriftsteller, 1865: Friedrich Lienhard, deutscher Schriftsteller und völkischer Ideologe

Gestorben 1540: Eobanus Hessus, Humanist, neulateinischer Dichter, 1689: Quirinus Kuhlmann, deutscher Schriftsteller und Mystiker (in Moskau als Ketzer bei lebendigem Leibe verbrannt), 1903: Otto Weininger, österreichischer Philosoph, 1904: Adela Florence Nicolson, englische Dichterin (Laurence Hope), 1974: Anne Sexton, amerikanische Lyrikerin, 2006: Oskar Pastior, aus Rumänien stammender deutscher Lyriker, 2007: Leili Andre, estnische Dichterin

[5.10.]

1690 Gründung der Accademia dell’Arcadia in Rom, hervorgehend aus dem Dichterzirkel der 1689 verstorbenen Königin Christina von Schweden. Die arkadische Dichtung im Geiste der Bukolik Jacopo Sannazaros richtete sich gegen die Künstlichkeit des Marinismus. Mitglieder waren u.a. und die Komponisten Arcangelo Corelli, Bernardo Pasquini, und Alessandro Scarlatti. 1925 nahm sie den Namen „Accademia letteraria italiana“ an. – 1921 Gründung des PEN in London.

Geboren 1713: Denis Diderot, französischer Schriftsteller, 1871: Anna Ahrens, niederdeutsche Heimatdichterin, 1890: Kasimir Edschmid, deutscher Schriftsteller, 1909: Bohdan-Ihor Antonytsch, ukrainischer Schriftsteller, 1925: Roberto Juarroz, argentinischer Schriftsteller, 1936: Václav Havel, tschechischer Schriftsteller und Politiker

Gestorben 1611: Gregor Bersman, deutscher Philologe und neulateinischer Dichter, 1653: Joseph Clauder, kaiserlicher poeta laureatus, 1932: Christopher Brennan, australischer Dichter, 1953: Friedrich Wolf, deutscher Schriftsteller, 2003: Neil Postman, amerikanischer Wissenschaftler, 2007: Walter Kempowski, deutscher Schriftsteller, 2015: Henning Mankell, schwedischer Schriftsteller

[6.10.]

nn

[7.10.]

Bis 1989 Nationalfeiertag der DDR („Tag der Republik“). 1989 feiert die DDR-Führung den 40. Jahrestagung der Gründung der DDR, während tausende in Berlin und anderen Städten demonstrieren und Gorbatschows geflügeltes Wort fällt: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.

[8.10.]

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[9.10.]

1989: Zehntausende demonstrieren in Leipzig und Dresden für Demokratie und Reformen.

[10.10.]

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[11.10.]

Frankfurter Buchmesse 2017 – 11.-15.Oktober – Lyrikbuchhandlung in der Galerie Bernhard Knaus Fine Art, Niddastraße 84

[12.10.]

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[13.10.]

Vom 13. Oktober – 5. November 2017 Baden-Württemberg: Baden-Württembergische Literaturtage

Ob klassische Autorenlesung oder ungewöhnliche poetische Inszenierung – mit vielen Veranstaltungen stehen die Städte Böblingen und Sindelfingen im kommenden Herbst ganz im Zeichen der Literatur.

Anfang der 80er Jahre wurden die Baden-Württembergischen Literaturtage von der Landesregierung ins Leben gerufen, um „der Literatur des Landes im großen Rahmen Gehör zu verschaffen“. In diesem Herbst werden Böblingen und Sindelfingen die 34. Ausgabe ausrichten.

Vom 13. bis 22. Oktober Göttinger Literaturherbst

[14.10.]

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[15.10.]

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[16.10.]

1989: In Leipzig demonstrieren mehr als Hunderttausend Menschen für demokratische Reformen in der DDR. Die Sicherheitsorgane stehen bereit, greifen aber nicht ein. Zwei Tage später wird Honecker als Parteichef abgelöst, die neue Führung kann den Zerfall der DDR nicht aufhalten.

[17.10.]

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[18.10.]

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[19.10.]

Vom 19.- 22. Oktober 2017 Badenweiler (bei Freiburg): Literaturtage

www.badenweiler-literaturtage.de

Lesungen, Vorträge, Musik und Gespräche erwarten die Besucher bei den 6. Badenweiler Literaturtagen. Das Motto: “Wenn jemand eine Reise tut. Fahren und Erfahren”.

[20.10.]

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[21.10.]

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[22.10.]

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[23.10.]

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[24.10.]

Tag der Bibliotheken in Deutschland (seit 1995) und Südtirol (seit 2009)

1929: „Schwarzer Donnerstag“ an der New Yorker Börse. Beginn der Weltwirtschaftskrise

Geboren 1558: Szymon Szymonowic, polnischer Dichter, 1734: Anna Göldi, Schweizer Magd, wird 1782 als „Hexe“ hingerichtet, 1796: August Graf von Platen, deutscher Lyriker, 1884: Hertha Koenig, deutsche Schriftstellerin, 1920: Robert Greacen, irischer Dichter, 1936: Bill Wyman, Rolling Stone

Gestorben 1943: Hector de Saint-Denys Garneau, kanadischer Lyriker

[25.10.]

In der evangelischen Kirche Gedenktag für Philipp Nicolai (siehe 26.10.)

1983: Udo Lindenberg fährt mit dem Sonderzug nach Pankow zu seinem einzigen DDR-Auftritt im Palast der Republik

Geboren 1806: Max Stirner (Der Einzige und sein Eigentum), 1929: Peter Rühmkorf, deutscher Lyriker, 1930: Werner Lutz, Schweizer Schriftsteller

Gestorben 1400: Geoffrey Chaucer, englischer Dichter (Canterbury Tales), 1676: Justus Georg Schottelius, deutscher Dichter und Gelehrter, 1876: Adolf Glaßbrenner, deutscher Schriftsteller, 1976: Raymond Queneau, französischer Schriftsteller, Oulipot, 2003: Heinz Piontek, deutscher Schriftsteller

[26.10.]

1933: 88 deutsche Schriftsteller legen das „Gelöbnis treuester Gefolgschaft“ für den Führer Adolf Hitler ab, darunter Gottfried Benn, Arnolt Bronnen, Alfred Brust, Hermann Claudius, Otto Flake, Heinrich Lersch, Oskar Loerke, Agns Miegel, Borries Freiherr von Münchhausen, Johannes Schlaf, Friedrich Schnack, Ina Seidel und Lulu von Srauß und Torney. – 1938: Durch die „Polenaktion“ werden 17.000 polnische Juden mit Wohnsitz in Deutschland über die deutsch-polnische Grenze nach Polen getrieben, darunter Marcel Reich-Ranicki. Jakob Littner wird nur „verschont“, weil Polen ihn nicht einreisen läßt.

Festival „Silbentanz“ in Bad Ischl vom 26. bis 29. Oktober 2017.

Neben viel besprochenen Roman-Bestsellern und aufsehenerregenden Theateraufführungen fristet die Lyrik oft ein Schattendasein unter den Text-Gattungen. Das soll sich (wieder) ändern, geht es nach den Gründen eines neuen Lyrikfestivals in der kaiserlichen Sommerresidenz Bad Ischl. ist jedenfalls prominent, thematisch spannt sich der Bogen von der Antike bis zur Gegenwart. Im Lehartheater wird mit erotischen Liebesgedichten aus dem „Hohelied des Salomo“ begonnen – vorgetragen von Adele Neuhauser und Oliver Karbus, begleitet von Musik des Komponisten Peter Wesenauer.

Der zweite Tag des Festivals widmet sich Künstlern aus dem Salzkammergut: Das Repertoire reicht von „Video-Poetry“ bis hin zu einer österreichischen Interpretation des Werkes von Literaturnobelpreisträger Bob Dylan.

1989: Neun Präsidiumsmitglieder des PEN-Zentrums der DDR fordern von der Parteiführung einen „Umbau des Staates und weiter Bereiche der Gesellschaft“.

Geboren 1765: Jan Šimon Václav Thám, tschechischer Dichter, 1880: Andrej Bely, russischer Dichter, 1934: Ulrich Plenzdorf, deutscher Schriftsteller, 1952: Andrew Motion, englischer Dichter, 1999-2009 poet laureate

Gestorben 1608 Philipp Nicolai, Kirchenlieddichter (Wachet auf, ruft uns die Stimme / Wie schön leuchtet der Morgenstern), 1661: Johann Balthasar Schupp, deutscher Schriftsteller, 1817: Moritz August von Thümmel, deutscher Schriftsteller, 1818: Gotthard Ludwig Kosegarten, deutscher Theologe und Schriftsteller, 1874: Peter Cornelius, deutscher Komponist und Lyriker, 1929: Arno Holz, deutscher Schriftsteller, 1957: Nikos Kazantzakis, griechischer Schriftsteller, 1964: Agnes Miegel, deutsche Schriftstellerin, 2003: Heinz Piontek, deutscher Schriftsteller

[27.10.]

nn

[28.10.]

nn

[29.10.]

1976: Reiner Kunze wird in Weimar auf Beschluss des Bezirksverbandes Erfurt/Gera aus dem DDR-Schriftstellerverband ausgeschlossen.

[30.10.]

nn

[31.10.]

1971: Günter Eich schreibt sein zweites Gedicht mit dem Titel „Und“:

Nebel Nebel Nebel
und in den Ohren
Haare, eine
unverbindliche
Freundlichkeit
und
und
Rajissas süßes Gelächter.

Was zusammengehört,
eine Erfahrung,
was mit und zusammengehört
nur mit und,
keine Begründungen.

Das wird anhalten
wenn mir das und nicht
mit den andern Wörtern entfällt.
Es reicht, es reicht, danke, es reicht.

November
[1.11.]

nn

[2.11.]

nn

[3.11.]

nn

 

[4.11.]

1989: In Ostberlin demonstrieren etwa 1 Million Menschen auf dem Alexanderplatz für demokratische Reformen in der DDR. Unter den Rednern sind die Schriftsteller Christa Wolf, Heiner Müller, Stefan Heym und Christoph Hein. Christa Wolf steuert einen Spruch bei: „Ein Vorschlag für den 1. Mai: Die Führung zieht am Volk vorbei„.

[5.11.]

nn

[6.11.]

nn

[7.11.]

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[8.11.]

nn

[9.11.]

1989: Fall der Berliner Mauer, die seit 1961 Ost- und Westberlin trennte.

[10.11.]

Vom 10. bis 12. November findet das Finale des 25. open mike im Heimathafen Neukölln statt.Juroren sind Nico Bleutge, Olga Grjasnowa & Ingo Schulze.

Basel: Buch Basel 10. – 12. November 2017 www.buchbasel.ch

[11.11.]

nn

[12.11.]

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[13.11.]

1976 erstes Konzert Wolf Biermanns in Köln wird von der DDR zum Anlaß für den Entzug der Staatsbürgerschaft „wegen grober Verletzung der staatsbürgerlichen Pflichten“ genommen wurde. Die Ausbürgerung löste eine Welle von Protesten und Solidarisierungen aus und wurde der Anfang vom Ende des Staates DDR.

[14.11.]

nn

[15.11.]

Literaturfest München www.literaturfest-muenchen.de 15. November – 3. Dezember 2017

[16.11.]

1989: Die Akademie der Wissenschaften der DDR anulliert die Streichung der Mitgliedschaft des Philosophen Ernst Bloch und des Regimekritikers Robert Havemann. Beide waren 1966 ausgeschlossen worden, Bloch starb 1977 in der Bundesrepublik, Havemann 1982 nach jahrelangem Hausarrest in Ostberlin.

[17.11.]

1976 veröffentlichten zwölf namhafte DDR-Schriftsteller einen von Stephan Hermlin initiierten offenen Brief an die DDR-Führung, in dem sie an diese appellierten, die Ausbürgerung Biermanns zu überdenken. Einige der bekanntesten DDR-Schriftsteller waren darunter, wie Stefan Heym, Jurek Becker, Volker Braun, Sarah Kirsch, Günter Kunert, Heiner Müller, Christa Wolf, Gerhard Wolf, Franz Fühmann und Erich Arendt.

[18.11.]

nn

[19.11.]

nn

[20.11.]

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[21.11.]

nn

[22.11.]

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[23.11.]

1989: Der Schriftstellerverband der DDR nimmt neun 1979 ausgeschlossene Schriftsteller wieder auf, darunter die Lyriker Adolf Endler und Kurt Bartsch.

[24.11.]

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[25.11.]

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[26.11.]

nn

[27.11.]

nn

[28.11.]

Internationales Literaturfestival Erich Fried Tage „Ach! Reden über die Liebe“ 28. November bis 3. Dezember 2017 im Literaturhaus Wien. Verleihung des Erich Fried Preis 2017 an Teresa Präauer.

[29.11.]

nn

[30.11.]

1989: In der DDR wird die Zensur für Druckerzeugnisse abgeschafft. Zu spät, du rettest den Freund nicht mehr!

Dezember

 

[1.12.]

1989: Nach 23 Jahren Auftrittsverbot und 13 Jahre nach seiner Ausbürgerung aus der DDR singt der Liedermacher Wolf Biermann  in Leipzig vor 6000 Zuhörern seine Lieder. Das Konzert wird mit ein paar Minuten Zeitverzug im DDR-Fernsehen ausgestrahlt.

[2.12.]

nn

[3.12.]

nn

[4.12.]

nn

[5.12.]

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[6.12.]

Nikolaustag

1956: In Ostberlin wird der Verleger Walter Janka (Aufbau-Velag) verhaftet. Ihm werden verfassungsfeindliche Aktivitäten zum Sturz der DDR-Führung und zur Restaurierung des Kapitalismus vorgeworfen. Am 26. Juli 1957 wird er zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Am 5. Januar 1990 wird das Urteil aufgehoben.

[7.12.]

nn

[8.12.]

nn

[9.12.]

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[10.12.]

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[11.12.]

1989: Der Lyriker Reiner Kunze wird wieder in den Schriftstellerverband der DDR aufgenommen, aus dem er 1976 ausgeschlossen worden war.

[12.12.]

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[13.12.]

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[14.12.]

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[15.12.]

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[16.12.]

Gestorben 1942 die deutschsprachige Lyrikerin Selma Meerbaum-Eisinger (Merbaum) aus Czernowitz (damals Rumänien), † im deutschen Zwangsarbeitslager Michailowka in der Ukraine

[17.12.]

Geboren 1626 Christina (Kristina) von Schweden (* 7. Dezemberjul./ 17. Dezember 1626greg. in Stockholm; † 19. April 1689 in Rom), zweite Tochter des schwedischen Königs Gustav II. Adolf, von 1632 bis 1654 Königin von Schweden, die in Stockholm und Rom die Künste förderte den Philosophen Descartes quälte – der Langschläfer mußte täglich um 5 Uhr früh philosophische Gespräche mit ihr führen. „Pallas“ oder „Semiramis des Nordens“. Aber auch königliche Mörderin und Kunsträuberin. Vgl. 8. Januar, 5. Oktober.

[18.12.]

nn

[19.12.]

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[20.12.]

nn

[21.12.]

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[22.12.]

nn

[23.12.]

1941 Gedicht der jungen Dichterin Selma Meerbaum-Eisinger (Merbaum):

Das ist das Schwerste: sich verschenken
und wissen, daß man überflüssig ist,
sich ganz zu geben und zu denken,
daß man wie Rauch ins Nichts zerfließt.

[24.12.]

Heiligabend

[25.12.]

Weihnachten

[26.12.]

Weihnachten

[27.12.]

nn

[28.12.]

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[29.12.]

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[30.12.]

nn

[31.12.]

Silvester

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