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Vom Spielen

Es gehe um „Augenblicke, in denen sich Menschen mit etwas beschäftigen, ohne dass sie damit eine Absicht verfolgen“. Schon Kinder würden auf spielerische Weise ausprobieren, was alles gehe: „Das ist eigentlich das Kennzeichen von uns Menschen: dass wir nicht mit fertigen Programmen in die…

Sendepause

Lyrikzeitung macht 3 Wochen Betriebsferien, vulgo Arbeitsurlaub. Bleiben Sie uns gewogen. Sie können im reichhaltigen Archiv blättern oder gezielt suchen (z.B. hier am linken und rechten Rand nach Länder- und Sprachenkategorien, Autorennamen und Sachstichworten oder Kalenderdaten). Gelegentlich wird es aktuelle Links auf unserer Facebookseite…

Liebe LeserInnen,

es bleibt dabei, die Lyrikzeitung erscheint im Juni nur an den Wochenenden. Da aber am verflossenen wenig Zeit war, folgen aktuelle Nachrichten und Nachträge heute.

Liebe LeserInnen der Lyrikzeitung,

aus gegebenem Anlaß mußte ich mich zu einer eingreifenden Maßnahme entschließen. Seit über 15 Jahren betreibe ich die Lyrikzeitung & Poetry News fast täglich mit nur einigen Tagen Ausfall pro Jahr. Damit muß ich nun für etwa vier Wochen aussetzen. Bis Ende Juni erscheint…

Übernehmen die Computer?

Für den Leser zählt am Ende nur das Leseerlebnis, nicht die menschliche Autorschaft. Der Autor wiederum könnte, wie von Dahl oder Leiber beschrieben, zum literarischen Art-Director werden, der Handlungen und Figuren skizziert; ein kreativer Algorithmus generiert dann den Roman aus diesen Elementen. Zumindest die…

Todgeweiht

Entschuldigung, „Todgeweihte“ ist sowieso ein pathetisches Wort. Aber finden Sie nicht, daß es in Anwendung auf einen zum Tode Verurteilten, wie jetzt im Fall der Solidaritätslesungen für den in Saudi-Arabien verurteilten Dichter Ashraf Fayadh, geschmacklos, feierlich-überhöhend, geradezu „sinnstiftend“ wirkt? Haben seine Richter ihn „geweiht“,…

Suchmaschine

Wie man heute die Lyrikzeitung fand: Beliebteste Schlagworte in der letzten Woche:

Levure littéraire 11 devoted to music and literature

DEAR WRITERS, ARTISTS AND FRIENDS, YOUR ATTENTION PLEASE! Levure littéraire is looking for your ideas as to its next number in spring 2015. Levure littéraire will be composed around the wonderful union between music and literature, ear and eye, the sounds and letters. Levure…

Nummernlos

Öfter was neues. Ab heute entfallen die Nummern der Meldungen. Ich hatte sie vor über 10 Jahren  eingeführt, um Beiträge manuell verschlagworten zu können. Aber seit die Blogsoftware jeden Beitrag nach hunderten Kategorien und tausenden Schlagwörtern vernetzt und archiviert, haben sie keine Funktion (außer vielleicht…

100. Zwischenruf

Meinungsfreiheit? Müßte man nicht erst mal eine Meinung haben, bevor man sie frei zu äußern versucht? Ein polnischer Aphorismus sagt es so: „Jeder hat seine eigene Sicht, aber nicht jeder sieht etwas“ (Szymon Winawer). Wenn Meinungsfreiheit bedeutet, daß jedem jedes Forum offensteht, um seinen Senf oder seine Galle…

44. Andere Wege der Literaturvermittlung in Europa

EU fördert mit Projekt CROWD die Entwicklung der freien Literaturszenen Die Literaturszenen in Europa sind vielfältig und inspirierend zugleich. LiteraturaktivistInnen aus allen Ländern der EU in einen intensiven Austausch miteinander zu bringen und neue Wege der Publikumserschließung mit analogen und digitalen Mitteln zu gehen, sind die…

56. Gestorben wird immer

Eine Freundin schreibt mir: Hallo Michael, wenn ich Deine GESTORBEN-Meldungen lesen, krieg ich jedesmal einen Schreck, für einen Blitzmoment lese ich da meinen eigenen Namen und denke gleichzeitig, wie oft wirst Du das noch lesen, bis andere es lesen, diesmal bist du gemeint. Dieses…

49. Wohldosiert

Lyrik gehört zu den Künsten, die man wohl dosiert genießen sollte. So empfiehlt es jedenfalls Rheinische Post. Ich empfehle: Wohldosiert lesen.

53. Erklär’s mir

Erklär’s mir: Was ist Lyrik? Wollt Ihr wissen, woher das Wort „Lyrik“ stammt? …Wenn man traurig ist, liest man ein Gedicht. Oder man hört Musik. Die beiden sind sich eben ähnlich./ Bettina Schulte, Badische Zeitung

103. „An Meine völker“

Der österreichische Schriftsteller Julian Schutting analysiert die allerhöchste Kriegserklärung vom 29. Juli 1914 in Der Standard Julian Schutting: Was geruht Seine Majestät da zu erlassen? [untendrunter kann man in Volksmund baden]