Kategorie: China
Veröffentlicht am 2. Oktober 2026
von lyrikzeitung
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Stets gut bei Kräften erkund‘ ich die Natur,
genieße die Musik und hebe zwanglos
manchen Becher. Im Rausch entsinn‘ ich mich
der Poesie, murmle die alten Verse
leise vor mich hin. Freunde, ich sage Euch:
Die Sechziger sind gar nicht zu verachten.
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Kategorie: China, ChinesischSchlagworte: Alter, Alterslyrik, Älterwerden, Bai Juyi, Bai Juyi Gedichte, Bo Juyi, Bo Juyi Gedichte, chinesische Gedichte deutsch, chinesische Literatur, chinesische Lyrik, Cui Qun, 白居易, Die Sechziger sind gar nicht zu verachten, Flüchtig wie ein Frühlingstraum, Freundschaft, Gelassenheit, Gespräche des Konfuzius, Im Einklang mit dem Lauf der Dinge, Konfuzius, Liu Yuxi, Lunyu, Lunyu 2.4, Musik, Natur, Po Chü-i, Poesie, Reclam 2026, Ruhm und Geld, sechzig Jahre, Tang-Dynastie, Tang-Lyrik, Thomas O. Höllmann, Wein, 六十而耳順
Veröffentlicht am 23. September 2026
von lyrikzeitung
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Ein sanfter Wind um Mitternacht, Kaffeeduft am Morgen, feuchte Sommerhitze am Mittag: Wang Lans „Herbstbeginn“ gliedert einen Tag in drei Momentaufnahmen. Der Herbst kündigt sich an, obwohl der Sommer noch nicht gewichen ist.
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Kategorie: China, Chinesisch, DeutschlandSchlagworte: Alfred Büngen, Blumen, chinesische Gegenwartslyrik, chinesische Literatur, chinesische Lyrik, chinesischer Kalender, 立秋, Das ferne Ufer, deutsch-chinesische Lyrik, Geest-Verlag, Guizhou, Hahn, Herbst, Herbstanfang, Herbstbeginn, Herbstgedicht, Jahreszeiten, Jenny Schon, Kaffee, Klaas Ruitenbeek, Lìqiū, Naturlyrik, Sommer, Sonne, Tongren, Wang Lan, Wang Lan Gedichte, Wind, Wolken
Veröffentlicht am 8. März 2026
von lyrikzeitung
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113 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Pei Xu SichtweisenMit einer Sonnenbrille kommt er der Welt entgegenwährendich einen Sonnenhut trage um alles ungefärbt zu betrachten Aus: Himmelsauge. Gedichte. Nachw. von Wulf Noll. Düsseldorf 2008. – © 2008 Edition Virgines, Lingen. Auch in: Frauen | Lyrik. Gedichte… Continue Reading „Ungefärbte Betrachtung“
Kategorie: China, Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Anna Bers, chinesisch-deutsche Lyrik, chinesische Dichterinnen Deutschland, Exillyrik, Frauen Lyrik Reclam, Gegenwartslyrik, Himmelsauge Gedichte, Neue deutsche Lyrik, Pei Xu, Sichtweisen Gedicht
Veröffentlicht am 2. Februar 2026
von lyrikzeitung
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125 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Cong Rong 《抗日战争》 ANTI-JAPANISCHER KRIEGOma flüchtet,lässt Song-Porzellan und Jade zurück, hat meinen Onkel in ihrer Hand.Die Flüchtlinge drängen sich oben am Berg, halten den Atem an.Jemand steckt den Kopf raus und fragt:Was ist, wenn das Kind weint?Die ganze Gruppe… Continue Reading „Aus dem Krieg“
Kategorie: China, ChinesischSchlagworte: Anti japanischer Krieg Gedicht, Übersetzung Martin Winter, Brett voller Nägel, chinesische Lyrik, Cong Rong, Familienerinnerung Lyrik, Kriegsgedicht China, Martin Winter, neue chinesische Poesie, 抗日战争
Veröffentlicht am 31. Dezember 2025
von lyrikzeitung
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Jung: Tiger fällt, Bogen spannt.
Jung: Pferd weit läuft, Wind folgt.
Alt: Tür nah steht, Schritt zögert.
Alt: Arm schwer hängt, Hand sucht.
Kategorie: China, ChinesischSchlagworte: altchinesischer Vierzeiler, Altwerden Lyrik, Übersetzung chinesischer Gedichte, Chinese Moonlight, chinesische Lyrik, Gedicht des Tages, Hans Bethge, Hans Bethge Stil, Jahresendbeitrag, KI-Übersetzung, klassische chinesische Dichtung, Lu You, Lu You Gedicht, Lu Yu, Rückübersetzung, Song-Dynastie, Walasse Ting, 五言绝句
Veröffentlicht am 23. Dezember 2025
von lyrikzeitung
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Sie fahren mit den Rädern und lachen in den Wind. Einer lässt die Lenkstange los, greift in den Himmel. Das ist ihre Jugend. Die Schüsse erschallen ein paar Tage später. Ich sitze im Kaffeehaus im Eck, seh auf dem Handy Filme von damals. Ich seh diese achtzehn-, neunzehnjährigen Kinder zum Tor des Himmlischen Friedens radeln. Ein leichter Wind fährt in ihre Hemden, ein leichter Wind zerzaust ihre Haare. (Gewidmet den jungen Leuten von 1989)
Kategorie: China, ChinesischSchlagworte: Autobiografische Prosa, chinesische Gegenwartsliteratur, chinesische Geschichte, chinesische Lyrik, Exilliteratur, FAZ Bilder und Zeiten, Gedicht des Tages, Gewalt in der Familie, In China dichten, Kindheit in China, Literarische Erinnerung, Martin Winter Übersetzung, Mehr als das Leben, politische Erinnerung, Shen Haobo, Tiananmen 1989
Veröffentlicht am 16. Dezember 2025
von lyrikzeitung
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General!
Wir sind des Kaisers Leiter und Sprossen!
Wir sind wie Wasser im Fluß verflossen …
Nutzlos hast du unser rotes Blut vergossen…
General!
Kategorie: China, ChinesischSchlagworte: Alfred Henschke, Übersetzung, chinesische Kriegslyrik, chinesische Lyrik, Die chinesische Flöte, dtv, Dumpfe Trommel und berauschtes Gong, Expressionismus, Hans Bethge, Insel Verlag, Klabund, Klage der Garde, Klassische chinesische Lyrik, Konfuzius, Nachdichtung, Rezeptionsgeschichte, Schi-King, Shijing, Vergleich Übersetzung Nachdichtung, Victor von Strauß, Wilhelm Gundert
Veröffentlicht am 22. Oktober 2025
von lyrikzeitung
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Ich kann das wahre Gesicht des Bergs nicht erkennen.
Das liegt einfach daran, dass ich mich auf ihm befinde.
Kategorie: China, ChinesischSchlagworte: Aufbau Verlag, Übersetzte Lyrik, Chinesisch-deutsche Lyrikdialoge, Chinesische Dichtung, chinesische Kalligrafie, chinesische Literatur, chinesische Lyrik, Chrysanthemen im Spiegel, Ernst Schwarz, Hsilin-Kloster, Johann Wolfgang Goethe, Klassik, Klassische chinesische Lyrik, Lu-Berg, Luschan, Lyrikvergleich, Lyrikzeitung, Ostasien, perspektive, Pinyin, Poesiegeschichte, Sara Landa, Su Dongpo, Su Shi, Su Shih, Tang- und Song-Dichtung, Vergleichende Literaturwissenschaft, Walter de Gruyter, Wanderers Nachtlied, Wandgedicht, Weltliteratur, Xilin-Kloster, 七言绝句
Veröffentlicht am 7. Mai 2025
von lyrikzeitung
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sämtliche mücken in shenzhen haben denselben nachnamen
eine bibliothek des blutverlusts:
viel glück für euren flug und tod
Veröffentlicht am 3. August 2023
von lyrikzeitung
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Wir diese Schar von Leuten sind keine Dichter
Wir haben weder allzu übertriebene Illusionen
noch allzu viele verwirrte Gedanken
#LiLichun
Veröffentlicht am 2. August 2023
von lyrikzeitung
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Viele Sprachen
sind in der Welt unterwegs
Beim Zusammenstoß entstehen Funken
mal Haß,
mal Liebe
#BeiDao #otd
Veröffentlicht am 1. Juli 2023
von lyrikzeitung
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Ich sage, lass die Finger von diesen Gedichten, den Steinen, der Sonne, dem Wasser, den erfundenen Himmeln, ich sage, kümmere dich um die zaghaften Hände.
#LiaoYiwu
Veröffentlicht am 20. Juni 2023
von lyrikzeitung
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Mal sind sie erfolgreich, mal scheitern sie,
ohne dass man die Gründe dafür kennt.
Ich aber lasse mich nicht gängeln
#TaoYuanming
Veröffentlicht am 17. Februar 2023
von lyrikzeitung
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Ein Kriegslied des chinesischen Dichters Li Bai (Li-Tai-Po) (701-762) DER NORDFELDZUGIm sand’gen Nordland lagert Feindesmacht,Die Silbersterne kreisen, hell entfacht.Wie Schreckensblitze trifft Eilkunde ein,Am Tag selbst lodert Feuerzeichenschein.Der Bambustiger soll die Grenze retten,Kriegswagen fahren aus in langen Ketten.Nicht auf der Matte ruht der Feldherr mehr,Wallenden… Continue Reading „„Und Mordlust jauchzt zum Himmel überall““
Veröffentlicht am 10. November 2022
von lyrikzeitung
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Dai Schi-ping (Tai Shih-p’ing), 12. Jahrhundert DORF NACH DEM KRIEG Zwerg-Pfirsichbäume blühn verwaist und Blumen herrenlos; Von Raben dicht umlagert dampft das feuchte, weite Moos. Um alte Brunnen da und dort nur Mauerreste stehn . . . Hier ragten früher weit und breit Gehöfte,… Continue Reading „Dorf nach dem Krieg“
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