Kategorie: Römisches Reich

Heilmittel gegen die Liebe

Publius Ovidius Naso (Ovid) (* 20. März 43 v. u. Z. in Sulmo; † wohl 17 u. Z. in Tomis)  Quisquis amas, loca sola nocent, loca sola caveto! Quo fugis? in populo tutior esse potes. Non tibi secretis — augent secreta furores — Est opus, auxilio turba futura tibi est. Tristis… Continue Reading „Heilmittel gegen die Liebe“

Vom Übersetzen. Und Machen.

Frühlingsanfang, Geburtstag von Ovid und Hölderlin. Ich entscheide mich für Goethe, „Der Mann von funfzig Jahren“: Jene Stelle des Ovid fiel ihm wieder ein, und er glaubte jetzt durch eine poetische Umschreibung, so wie damals durch eine prosaische, sich am besten aus der Sache… Continue Reading „Vom Übersetzen. Und Machen.“

Über Dichter und Dichten

Martial An den Leser (I, 1) Dieser, den du liesest, teurer Leser, Ist der weltbekannte Martialis, der Verfasser kleiner Sinngedichte. Was du gütig ihm an Ehr erzeigtest, Als er lebte, das genießen selten Andre Dichter eher als im Tode. Deutsch von Karl Wilhelm Ramler,… Continue Reading „Über Dichter und Dichten“

Animula, vagula, blandula

Ein großartiges Gedicht des römischen Kaisers Hadrian (76-138), das mich immer fasziniert hat, besonders weil die ohnehin schwierige und rätselvolle lateinische Grammatik von einer Art Wortmetrik (nicht unähnlich den Klopstockschen Wortfüßen) beherrscht wird: 3 der 5 Verse bestehen aus 3 Wörtern. Ich wünschte, man… Continue Reading „Animula, vagula, blandula“