Schlagwort: Armin Senser

L&Poe-Rückblende Mai 2001

8 gegen 58. Der Georg-Büchner-Preis für Männer So überschreibt Iris Radisch einen Kommentar zum Büchnerpreis für eine Frau. Die Zahlen bezeichnen das Verhältnis weiblicher zu männlicher Preisträger. Wenn Frau Radisch schreibt: „Nachdem Grass, Walser, Enzensberger, Müller, Strauß und Handke schon dran waren, kamen sogar…

Lyrik-Empfehlungen 2016 veröffentlicht

Eine Initiative der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Stiftung Lyrik Kabinett und der Literaturwerkstatt Berlin/Haus für Poesie Veranstaltungen am 18. März auf der Leipziger Buchmesse und am 23. März in der Literaturwerkstatt Berlin/Haus für Poesie Welche Gedichtbücher sind besonders bemerkenswert, interessant, überraschend?…

Sensers Lyrik

Armin Sensers Lyrik ist komplexer geworden, vertrackter, gedankenreicher. «Der Gedanke ist ein Liebhaber der Poesie», heisst es in dem nämlichen Aufsatzband. Wohl in keinem Band zuvor hat Senser, der immer schon zu einer diskursiven, argumentativen und bildarmen Gedankenlyrik neigte, die Schönheit des Denkens und…

H.C. Artmann-Stipendium (Salzburger Stadtschreiber)

In Erinnerung an den Poeten und Sprachkünstler H.C. Artmann vergibt die Stadt Salzburg gemeinsam mit dem Literaturhaus Salzburg seit 2008 jährlich das H.C. Artmann-Literaturstipendium für einen zwei- bis dreimonatigen Aufenthalt als Stadtschreiber in Salzburg. Bisherige Preisträger sind: 2008 Stefan Weidner (Deutschland), 2009 Armin Senser…

2. Hans Bender 95

Theo Breuer schreibt: Heute wird Hans Bender 95. In der vor wenigen Tagen erschienenen Akzente-Ausgabe (Heft 3/Juni 2014) lese ich neben Gedichten von Klaus Merz, Andrea Zanzotto, Karin Fellner, Armin Senser, Rita Dove, Arben Idrizi u.a. ein Dutzend neue Vierzeiler des Nestors und jahrzehntelangen…

43. Schweizer Lyrik

Wieviele Namen fallen dem Leser ein? Eine in Kürze erscheinende englische Anthologie versammelt eine beeindruckende Liste von Lyrikern des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts – nicht nur im Umfang, sondern auch im Gewicht der Namen aus den vier Hauptsprachen des Landes. Darunter sind: Blaise…

55. Lyrische Bruderschaft

Von Felix Philipp Ingold Ein Leben Shakespeares, nachgedichtet von Armin Senser „William Shakespeare“, so kann man es in Wikipedia und auch anderswo lesen, „war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler (1564-1616). Er gehört zu den bedeutendsten und am meisten aufgeführten und verfilmten Dramatikern der…

107. Shakespeare-Roman in Versen

Gemessen an der Bedeutung seiner Werke, wissen wir wenig Gesichertes über das Leben William Shakespeares. Bekannt sind die Lebensdaten, alles andere schluckt das Dunkel der Überlieferungslücken. Biografen bleiben auf Mutmassungen angewiesen. Wieso also sollte eine solche Biografie nicht gleich erfunden werden, erzählt als Roman?…

54. Rückblende Mai 2001: Poesie-Polizei!

Im Mai 2001 starb  Johannes Poethen. Viele schreiben zum 100. Geburtstag von Rose Ausländer und zum 70. von Manfred Peter Hein. (Dieses Jahr haben wir also den 80.!) Eine „Renaissance der Deutschschweizer Lyrik“ beobachtet Reto Sorg in der NZZ in der Gestalt von Christian…

Sanduhr-Buch

So sind seine Gedichte, ungeachtet der Beteuerung «Keine Labyrinthe, keine Sackgassen», nicht selten Manifestationen fatalistischer Weltsicht und -deutung, was ihrem Reiz, und so der Wirkung auf den Leser, bei weitem mehr zu- als abträglich ist. In den «Neuen Eklogen» finden sich die als Refrain…

Lyrische Schweiz

Doch entdeckt werden wollen (und sollen) vor allem die hierzulande weniger Präsenten: etwa Erika Burkarts „Familienballade“, die einem Zustand zustrebt, „in dem sich das Schweigen / ein neues Gehör schafft“, oder Lajser Ajchenrands Trauer- und Gedächtnistexte über den Holocaust in jiddischer Sprache, diverse Mundart-…

Könixkran Cselahn

Eine „Renaissance der Deutschschweizer Lyrik“ beobachtet Reto Sorg in der NZZ vom 26.5. 2001 in der Gestalt von Christian Uetz , Raphael Urweider und Armin Senser: 1963 im thurgauischen Egnach geboren, ist Christian Uetz Dichter mit Leib und Seele. Wie die alten Rhapsoden kennt…

Bloß keine Klagen

Lang einstudiert sind auch die Wörter, wenn sie endlich auf dem Blatt stehen, weil viele andere dieselben Motive verwendet haben. Der Scrabble-Spieler freut sich über jede neugefundene Kombination, aber er weiß auch, dass er an Vorhandenes andockt. Er schreibt im Wortsinn weiter. Begegnet einem…