Schlagwort: Andreas Okopenko

Lockergedicht

Andreas Okopenko (* 15. März 1930 in Košice (Tschechoslowakei); † 27. Juni 2010 in Wien) MIDLIFE O Tagebuch, o Tagebuch, wie grau sind deine Blätter. Wo blieb „des Lebens goldner Baum“, wo blieb das Meer im Pfeifenschaum? O Klagefluch, o Klagefluch, bald gibt es… Continue Reading „Lockergedicht“

L&Poe Rückblende: Februar 2002

Trakl-Preis an Andreas Okopenko Es sah einmal so aus, als schriebe Andreas Okopenko seine Lyrik für eine kleine Minderheit. Als 1980 im Verlag Jugend & Volk Okopenkos Gesammelte Lyrik erschien, war das ein Unterfangen, das erhebliche Widerstände überwinden musste. Nie hatte sich Okopenko in… Continue Reading „L&Poe Rückblende: Februar 2002“

69. Wild

Aus einem Gespräch von Paul Jandl mit Friederike Mayröcker, Die Welt 15.6.: Mayröcker: Ende 2011 habe ich mir gedacht, dass es schön wäre, wenn ich Proeme schreiben könnte. Der französische Schriftsteller Francis Ponge hat das gemacht. Es ist ein Mittelding zwischen Gedicht und Prosa. Ich habe damit begonnen,… Continue Reading „69. Wild“

33. Buchebners Suche

1948 folgt der Aufbruch nach Wien, wo man «das gedächtnis wie ein klavier dezent auf vergessen stimmt». Buchebner arbeitet am Bau und bei der Bahn; ab 1956 leitet er eine Städtische Bücherei. Er heiratet eine Jugendfreundin, bricht das Studium der Germanistik und Geografie ab… Continue Reading „33. Buchebners Suche“

22. Sonne, Mond und ISS

Sonne und Mond spielen in der Dichtung seit mindestens 4.000 Jahren eine Rolle. Das muß man nicht belegen. Peter Rühmkorf hat über den Mondwahnsinn in der deutschen Literatur geschrieben. Hier ein paar nur sehr grob chronologisch sortierte Beispiele für die Sonne: Du erscheinst vollkommen… Continue Reading „22. Sonne, Mond und ISS“

1. Windschiefes Lyrikhaus mit risk und fun

Während es im Vorwort von Der Große Conrady heißt, daß man, vor allem (aber nicht nur) im Kompartiment der zeitgenössischen Gedichte eher auf Dokumentation als auf Kanonbildung aus sei, da wohl erst die Nachwelt mit naturgemäß distanzierterem Blick feststellen könne, welche Verse die Zeiten überleben,… Continue Reading „1. Windschiefes Lyrikhaus mit risk und fun“

45. Gegen Tempeldienst

Als Chemiestudent veröffentlichte Andreas Okopenko seine ersten Gedichte, und als Lyriker ist er einer kleinen Leserschaft auch zuerst bekannt geworden. In Bänden wie «Warum sind die Latrinen so traurig» griff er heiteren Sinnes Traditionen des Bänkelsanges, des Limericks, der Nonsens-Verse auf. In anderen Gedichten… Continue Reading „45. Gegen Tempeldienst“

142. Andreas Okopenko gestorben

Mit seinem „Lexikon-Roman“ schrieb Andreas Okopenko zukunftsweisende Literaturgeschichte, mit seiner Lyrik ging er stets eigene, eigenwillige Wege: Gestern, Sonntag, Vormittag ist der bedeutende österreichische Dichter und Staatspreisträger 80-jährig gestorben. … „Ich bin nicht nur meinen Anfängen, sondern auch meinem Wesen nach Lyriker“, betonte Okopenko… Continue Reading „142. Andreas Okopenko gestorben“

22. Literaturhaus feiert Andreas Okopenko

Unter dem Titel „Zu einem Geburtstag / Deine Luft sei nun von Adlern frei“ feiert das Wiener Literaturhaus am 10. April den 80. Geburtstag von Andreas Okopenko, einem bedeutenden Vertreter österreichischer Gegenwartsliteratur. Der Titel zur Feier ist ein Zitat aus Okopenkos „Streichelchaos“ aus dem… Continue Reading „22. Literaturhaus feiert Andreas Okopenko“

87. Andreas Okopenko 80

Der österreichische Schriftsteller Andreas Okopenko begeht heute seinen 80. Geburtstag. In den 1950er Jahren wurde er als Lyriker und Herausgeber bekannt und entwickelte sich schnell zu einem der bedeutendsten Vertreter der österreichischen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. 1998 erhielt Okopenko den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur,… Continue Reading „87. Andreas Okopenko 80“

126. Mayröckers Zettelwirtschaft

Das Werk der Dichterin Friederike Mayröcker, die morgen Sonntag unglaublicherweise 85 Jahre alt wird, ist nicht allein den pulverigen Sandspuren von Deinzendorf entsprossen: jenem Ort im Bezirk Hollabrunn, dessen Fauna in „langsamen Blitzen“ die Bilderketten der Lyrikerin durchwirkt. In Deinzendorf war Mayröcker noch ganz… Continue Reading „126. Mayröckers Zettelwirtschaft“

57. „Sprachgeschenke für Friederike Mayröcker“

Am 20. Dezember feiert die Grande Dame der österreichischen Lyrik, Friederike Mayröcker, ihren 85. Geburtstag. Gewürdigt wird die Schriftstellerin bereits im Vorfeld mit Filmen, in Radiosendungen und mit „Sprachgeschenken“. Eigentlich würde sie sich anlässlich ihres Ehrentags lieber verstecken, hat die Autorin gestanden, denn „85… Continue Reading „57. „Sprachgeschenke für Friederike Mayröcker““

Trakl-Preis an Andreas Okopenko

Es sah einmal so aus, als schriebe Andreas Okopenko seine Lyrik für eine kleine Minderheit. Als 1980 im Verlag Jugend & Volk Okopenkos Gesammelte Lyrik erschien, war das ein Unterfangen, das erhebliche Widerstände überwinden musste. Nie hatte sich Okopenko in den Vordergrund gedrängt, nie… Continue Reading „Trakl-Preis an Andreas Okopenko“

Erich Fried

Er war einer der großen deutschsprachigen Lyriker des 20. Jahrhunderts. Eine Gedenklesung findet am 8.5.statt. Wien (APA) – … mit seinen Liebesgedichten, deren Auflagen für Lyrik seltene Bestsellerhöhen erreichten, erzielte er nachhaltige Wirkung. Der österreichisch-britische Doppelstaatsbürger wurde in Wien geboren und hatte ab 1938… Continue Reading „Erich Fried“