Lyrikzeitung & Poetry News

22. Mai 2012

80. Cowboy- und 9/11 Truth Poets

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Beim Festival der Worte gibts am 30.5. ein Performers Café, in dem einige der bekanntesten Dichter der kanadischen Stadt Moose Jaw auftreten werden.

Die Mitchell Boys, ein reimendes Duo aus den beiden Cowboypoeten Ken und Slim Mitchell, tragen ihre Spielart südsaskatschewanischer Lyrik vor. Der lokale Folksänger Norm Walker wird u.a. das Lied “Magic: A 9/11 Truth Movement Song” zu Gehör bringen. / Aaron Stuckel, Moose Jaw Times Herald 22.5.

78. Fünf in Venedig

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Jack Hirschman (USA), John Unrau (Kanada), John Akpata (Kanada), Jacques Roubaud (Frankreich) und Thomas Kunst (Deutschland) bei einer Veranstaltung in Venedig am 5.3. 2011

12. Januar 2012

48. Gestorben

Einsortiert unter: Französisch, Quebec — Schlagworte: , , — lyrikzeitung @ 04:12

Das große Publikum verkannte ihn, aber Rémi-Paul Forgues war einer der Großen der zeitgenössischen Poesie Québécs. Er  wurde 1926 geboren und starb am 7.1. in Montreál. Er bewunderte die von André Breton begründete surrealistische Bewegung und teilte sein Leben zwischen Poesie und Musik – er war Pianist. Obwohl er ein Schüler des Meisters der automatistischen Bewegung Paul-Emile Borduas war, weigerte er sich, das Manifest “Globale Verweigerung” von 1948 zu unterzeichnen, ein Aufbegehren gegen die Konventionen und zugleich Proklamation einer abstrakten Kunst. Seit Beginn der 50er Jahre litt er unter Depressionen. Obwohl er nur ein Buch veröffentlichte, Poèmes du vent et des ombres (Hexagone, 1974) (der Rest findet sich verstreut in Zeitschriften), schuf er ein bedeutendes Werk. / LEXPRESS.fr 11.1.

21. Dezember 2011

87. $ 50.000 für ein Gedicht

“Per Vers bekomm ich 1000 Eier”, prahlte einst Robert Gernhardt. Ein australischer Dichter hat es wirklich geschafft. Mark Tredennick gewann den erstmals ausgeschriebenen Internationalen Lyrikpreis von Montreal, mit 50.000 Dollar (37.000 Euro) wohl der höchstdotierte Preis für ein Einzelgedicht. 3200 Gedichte wurden von Lyrikern aus 59 Ländern eingesandt. Der frühere britische Poet laureate Andrew Motion wählte den Gewinner aus einer Shortlist von 44 Gedichten aus. Die Gedichte der shortlist waren anonymisiert. Der Preis wird durch Spenden finanziert und von Freiwilligen organisiert.

Tredennick schrieb das Gedicht kurz nach dem Tsunami in Japan bei einem Spaziergang am Columbiafluß in den Vereinigten Staaten.

Mit dem Preisgeld werde er Schulden begleichen (“Dichter leben mit Schulden”), sich Ruhe zum Schreiben erkaufen und vielleicht einen Füllhalter, ein Jackett, einen Laptop für die Tochter, eine Reise zu einem japanischen Tempel zum 50. Geburtstag und die Rückkehr nach Columbia.

Der Text des Gedichts kann auf der Website des Preises nachgelesen werden.

/ nach Susan Wyndham, Sydney Morning Herald

8. November 2011

29. Prix du Québec / Prix Athanase-David

Der Prix du Québec / Prix Athanase-David, der angesehenste Literaturpreis Québecs, geht an den Dichter, Psychiater und Essayisten Joël Des Rosiers für sein Gesamtwerk.

Der Preis wurde 1977 gestiftet. Er ist einer von 12 nationalen Preisen, die Québec jährlich für Leistungen für Kunst und Wissenschaft sowie die Förderung der französischen Sprache vergibt.

Die Journalistin Francine Bordeleau nennt Des Rosiers “einen aus der langen Reihe der Schriftsteller-Ärzte von Empedokles und Rabelais bis Arthur Conan Doyle, Louis-Ferdinand Céline, Gottfried Benn, Antonio Lobo Antunes oder André Breton, Maurice Blanchot, Jacques Stephen Alexis und Jacques Ferron.

Joël Des Rosiers stammt aus einer alten Familie im Süden Haitis. Vom Vater hat er die Liebe zur Literatur (er las ihm unter anderem Baudelaires Gedicht « À une dame créole » vor), von der Mutter, die als Neuropsychologin arbeitete, das Interesse an der Erforschung der Psyche. Mit 10 Jahren verließ er mit seinen Eltern, die in Opposition zur Dikatator standen, er kam nach Chicago, New York und schließlich nach Montréal und damit zur französischen Sprache.

/ Robert Berrouet-Oriol, AlterPresse 7.11.

14. September 2011

69. Todesnachrichten

In Halifax (Kanada) starb die gefeierte Dichterin und Lehrerin Maxine Tynes im Alter von 62 Jahren. / The Chronicle Herald

Pierre-Edgar Moundjegou-Magangue, der bedeutendste gabonesische Dichter des 20. Jahrhunderts, starb am 31.8. im Alter von 69 Jahren. Bekannt wurde er vor allem durch das Chanson «Le chant du coupeur d’okoumé». Er veröffentlichte unter dem Pseudonym Magang Ma Mbuju Wisi. Seine Dichtung war von Friedrich Nietzsche beeinflußt, ihr Rhythmus von Volksliedern Südgabuns geprägt. / Gaboneco

Der Lyriker und Übersetzer Herbert Lomas starb im Alter von 87 Jahren. Seine Gedichtfolge “Death of a Horsewoman”, das er seiner Frau Mary widmete, die 1944 bei einem Reitunfall ums Leben kam, inspirierte Ted Hughes zu seinen Birthday Letters, mit denen er spät doch noch auf den Tod von Sylvia Plath antwortete. / Guardian 12.9.

12. September 2011

53. internationales literaturfestival berlin

Aus dem Programm des internationalen literaturfestivals berlin (Forts.)

Poetry Night IV

12.09.2011 20:30 Uhr

Literaturen der Welt
Fokus Asien-Pazifik

Haus der Berliner Festspiele
Seitenbühne

Autoren Constantin Abăluţă, Tomasz Rózycki, C.K. Stead
Moderation Silke Behl
Sprecher Friedhelm Ptok

Preis 6 Euro / ermäßigt 5 / Schüler 4

In den Gedichten von Constantin Abǎlutǎ (Rumänien), der sich selbst als »Dichter des Banalen« bezeichnet hat, scheint unter der banal-absurden Oberfläche immer auch eine harte, entbehrungsreiche Realität durch, die er kritisch beleuchtet. Seine Gedichte bedienen eine Bandbreite von der Art japanischer Haikus bis zu langen Gedichten epischen Ausmaßes.

Der Lyriker und Übersetzer Tomasz Różycki (Polen) wurde vor allem bekannt durch sein an den großen polnischen Nationaldichter Adam Mickiewicz angelehntes Poem »Zwölf Stationen«, ein Stück Heimat- und Reiseliteratur, in dem man Geschichte und Gegenwart ehemaliger polnischer Randgebiete entdeckt – und auch so manchem Fabelwesen begegnet.

Die Gedichte von C. K. Stead (Neuseeland) der auch als Romanautor, Literaturwissenschaftler und Herausgeber bekannt geworden ist, demonstrieren sprachliche Leichtigkeit, gepaart mit kreativer Disziplin, und thematisieren den persönlichen Erfahrungshorizont des Lyrikers.

Treffen junger Autoren

14.09.2011 21:00 Uhr

Collegium Hungaricum Berlin

Autoren Yevgeniy Breyger, Charlotte Busch, Olga Galicka, Marie Michael, Rick Reuther, Max Wallenhorst
Moderation Rabea Edel

Preis 6 Euro / ermäßigt 5 / Schüler 4

Texte des literarischen Nachwuchses präsentiert das tja, mit dem die Berliner Festspiele seit über 25 Jahren auf der Suche nach jungen literarischen Talenten sind. Das tja steht für Begegnung der Teilnehmer: in Lesungen, in Gesprächen, in Workshops, in denen die jungen Talente an ihren Texten arbeiten. Sie werden in offener, kreativer Atmosphäre professionell betreut und in ihrem Tun bestärkt. Manchmal beginnt hier der Weg in den professionellen Literaturbetrieb.

Czesław Miłosz: Die Welt des polnischen Lyrikers

16.09.2011 22:30 Uhr

Erinnerung, Sprich

Haus der Berliner Festspiele
Seitenbühne

Sprecher Stephan Stroux, Peter Franke, Barbara Nüsse
Musiker Julia Marcell

Preis 6 Euro / ermäßigt 5 / Schüler 4

Die Texte des polnischen Literatur Nobelpreisträgers Czesław Miłosz stehen »immer auf der Seite des Lebens, auch wenn er sich durch Schmerz und Gewalt durchringen muss, immer wieder findet er zu einer großen Kraft im Kämpferischen und zur Leichtigkeit des Seins«.

Die berührende und reiche Lyrik steht vor dem Hintergrund der politischen und sozialen Zusammenhänge, die sein Leben zwischen 1911 und 2004 in Polen und im Exil in Frankreich und den USA geprägt haben. Gleichzeitig mit der Veranstaltung wird ein Audiobook präsentiert, das in zehn Sprachen und Ländern als eine der kulturellen Initiativen zur EU-Präsidentschaft von Polen erscheint.

Aga Zaryan: Konzert mit Kompositionen zu Gedichten von Czesław Miłosz

17.09.2011 20:00 Uhr

Haus der Berliner Festspiele
Große Bühne

Musiker Aga Zaryan

Preis 12 Euro / ermäßigt 10 / Schüler 8

Die international renommierte und vielfach ausgezeichnete Jazzsängerin interpretiert in ihrem Konzert Gedichte des polnischen Literaturnobelpreisträgers Czesław Miłosz, den Joseph Brodsky als den größten Dichter unserer Zeit bezeichnet hat, sowie Gedichte von Anna Świrszczyńska, Denise Levertov und Jane Hirshfield. Ihr Musikprojekt »Księga Olśnień« zeigt vor allem die menschlichen Seiten des Lyrikers, dessen Werke für die Sängerin prägend waren.

8. September 2011

39. internationales literaturfestival berlin

Aus dem Programm des internationalen literaturfestivals berlin

Poetry Night I

08.09.2011 20:00 Uhr

Literaturen der Welt
Fokus Asien-Pazifik

Haus der Berliner Festspiele
Oberes Foyer

Autoren Ludwig Fels, Ken Babstock, Wolfgang Kubin, Kate Camp
Moderation Silke Behl
Sprecher Friedhelm Ptok Marie Löcker

Preis 6 Euro / ermäßigt 5 / Schüler 4

Die Prosa und Lyrik des »Arbeiterschriftstellers« Ludwig Fels (Deutschland) ist ohne jede Zugehörigkeit zu einer bestimmten Ideologie geprägt von Pointiertheit und Sprachgewalt, mit der er seinen Protest gegen jegliche Form von Unterdrückung und seine Überzeugung von der Veränderbarkeit der Welt zum Ausdruck bringt.

Ken Babstock (Kanada) besticht bei aller Naturverbundenheit, die vor allem in seinen frühen Gedichten zum Ausdruck kommt, durch seine Vielseitigkeit in der Wahl von Themen und Formen. Er nimmt die kleinsten sinnlichen Details wahr und gibt den Dingen einen prägnanten, elegischen und geheimnisvollen Ausdruck.

Der Lyriker, Sinologe, Übersetzer und große Vermittler zwischen Deutschland und China Wolfgang Kubin (Deutschland) widmet sich in seinem lyrischen Schaffen der Verflechtung von östlicher und westlicher Perspektive in dem Versuch, das universell Menschliche in sprachlichen Formen fassbar zu machen und eine Heimat in den Wörtern zu finden.

Mit ihrem ersten Sammelband »Unfamiliar Legends of the Stars« gewann die Lyrikerin und Essayistin Kate Camp (Neuseeland) den Jessie Mackay Award bei den Montana New Zealand Book Awards 1999. Ihre Gedichte zeichnen sich durch einen hohen technischen Anspruch und eine düstere, feinsinnige Bildsprache aus.

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17. August 2011

78. Refus global

Einsortiert unter: Französisch, Quebec — Schlagworte: , , — lyrikzeitung @ 15:22

Der Dichter und Journalist Paul-Marie Lapointe starb am Dienstag nach schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren. Er veröffentlichte etwa 10 Gedichtbände, einige davon wurden zu Klassikern der Literatur von Québéc. Sein Werk ist vom europäischen Surrealismus beeinflußt. Er wurde u.a. mit dem Preis des Generalgouverneurs von Kanada (1972) und dem Léopold-Sédar-Senghor-Preis (1998) ausgezeichnet. Mit 19 veröffentlicht er den Gedichtband Le Vierge incendié (vielleicht etwa: Das reine Abgebrannte / Das abgebrannte Reine; La vierge ist die Jungfrau). [der einzige, französische Wikipediaartikel sagt, das Buch wurde anfangs kaum gelesen, wurde aber nach 1970 eine der wichtigsten Quellen der neuen Poesie.] Im gleichen Jahr (1948) erschien das Manifest “Refus global” (Globale Verweigerung) [von Paul-Émile Borduas und der Gruppe der Automatisten, darin wurden die zentralen Werte in Frage gestellt und die Unbeweglichkeit der damaligen Gesellschaft Québécs kritisiert]. / Philippe Teisceira-Lessard, La Presse Canadienne, Montréal

Das Werkverzeichnis von Wikipedia (ein paar Übersetzungen ins Englische, Deutsch ist nicht dabei):

  • Paul-Marie Lapointe (ill. en couverture : reproduction lithographique d’un dessin de Pierre Gauvreau), Le Vierge incendiéSaint-Hilaire, Mithra-Mythe,coll. « Poèmes », 1948, 106 f. ; 20 cm.

    (en) Paul-Marie Lapointe (trad. Jean Beaupré et Gael Turnbull — Édition bilingue), Six PoemsToronto, Contact Press, coll. « A Mimeograph », 1955.

  • Paul-Marie Lapointe, Choix de poèmes : Arbres, Montréal, Éditions de l’Hexagonecoll. « Les Matinaux » (no 12), 1960, [35] p. ; 20 cm.
    • Paul-Marie Lapointe (ill. cinq sérigraphie de Roland Giguère), Arbres, Montréal, Éditions Erta, 1978, [23]p., [5]f. de planches : ill. en coul. ; 40 x 29 cm.
      Édition de luxe, tirage limité à 77 exemplaires signés par l’auteur et l’illustrateur.
  • Paul-Marie Lapointe, Pour les âmes : Poèmes, Montréal, Éditions de l’Hexagone, 1966, 19 cm, 71 p.
  • Paul-Marie Lapointe, Le Réel absolu : poèmes 1948-1965, Montréal, Éditions de l’Hexagone, 1971, 19 cm, 270 p.
    Paul-Marie Lapointe reçoit le prix du Gouverneur général (1972), pour ce recueil.
  • Paul-Marie Lapointe, Tableaux de l’amoureuse, suivi de Une, unique; Art égyptien; Voyage & Autres poèmes, Montréal, Éditions de l’Hexagone, 1974, 19 cm, 101 p.
  • Paul-Marie Lapointe (ill. lithographies de Gisèle Verreault), Bouche rougeOutremont, L’Obsidienne, 1976, [18]f., [14]f. de planches : ill. ; 16 cm.
    Édition de luxe, tirage limité à 100 exemplaires signés par l’auteur et l’artiste.
  • (en) Paul-Marie Lapointe (trad. D. G. Jones, préf. D. G. Jones), Terror of the Snows: Selected PoemsPittsburgh (PennsylvanieÉtats-Unis), Pittsburgh, University of Pittsburgh Press, coll. « Pitt Poetry Series », 1976.
  • Paul-Marie Lapointe (ill. Betty Goodwin), Tombeau de René CrevelOutremont, L’Obsidienne, 1979, [1] f. de pl. : ill. ; 28 cm, 93 p. (ISBN 2920118013).
    Édition de luxe, en cahiers dans un emboîtage; tirage limité à 300 exemplaires : 27 exemplaires illustrés de 7 gravures originales de Betty Goodwin, numérotés à la main et signés par l’auteur et l’artiste, et 273 exemplaires comportant le texte de l’ouvrage et un dessin de l’artiste et signés par l’auteur.
  • Paul-Marie Lapointe, Écrituresvol. 1 et 2, Outremont, L’Obsidienne, 1980 (ISBN 2920118005).
    Tirage de 1000 exemplaires, en 2 volumes, dans un coffret illustré par Gisèle Verrault. L’édition de luxe comprend 9 encres en couleurs ([4] f. de planches dépl. dans le t. 1, et [5] dans le t. 2) de Gisèle Verreault et les pages de garde de ces exemplaires – reliées toile par Vianney Bélanger – sont ornées de 4 encres de l’artiste. Une autre éd.ition de luxe comprend seulement la reliure toile et les encres aux pages de garde — Édition de luxe limitée à 50 exemplaires et édition de luxe illustrée de 9 encres en supplément, limitée à 40 exemplaires, tous signés par l’auteur et l’artiste. Édition courante : 900 exemplaires.
  • (en) Paul-Marie Lapointe (trad. D. G. Jones), The 5th SeasonToronto, Exile Editions, 1985, xiv, 97 p. ; 23 cm. (ISBN 0920428878).
  • Paul-Marie Lapointe (préf. Robert Melançon), Pour les âmes, précédé de Choix de poèmes : Arbres, Montréal, Éditions de l’Hexagonecoll. « Typo » (no 77), 1993, 18 cm., 118 p. (ISBN 2892950899).
  • Paul-Marie Lapointe, Le Sacre : Libro libre para tabarnacos libres. Jeux et autres écritures, Montréal, Éditions de l’Hexagonecoll. « Poésie », 1998(ISBN 2890065855).
  • Paul-Marie Lapointe, Espèces fragiles, Montréal, Éditions de l’Hexagonecoll. « Poésie », 2002 (ISBN 2890066827).
  • Paul-Marie Lapointe, L’espace de vivre : poèmes, 1968-2002, Montréal, Éditions de l’Hexagonecoll. « Rétrospectives », 2004, 19 cm, 634 p. (ISBN 2890067246).

3. Juni 2011

10. Griffin-Lyrikpreise vergeben

Einsortiert unter: Englisch, Kanada, USA — Schlagworte: , , , — lyrikzeitung @ 10:19

Die Lyrikerin Dionne Brand aus Toronto erhielt den diesjährigen Griffin-Lyrikpreis für ihre Sammlung «Ossuaries».

Dieser großzügige Preis, erklärte Frau Brand, sei wie ein Geschenk vom Himmel gefallen für die Dichter, die unermüdlich an ihren Werken arbeiten. Der Preis wurde im Jahr 2000 von dem kanadischen Geschäftsmann und Philanthropen Scott Griffin gestiftet. Er wird jedes Jahr an einen kanadischen und einen ausländischen Dichter vergeben und ist mit je 65 000 $ dotiert. Der Auslandspreis ging in diesem Jahr an die amerikanische Dichterin Gjertrud Schnackenberg für ihr Buch «Heavenly Questions». / The Canadian Press

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