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Veröffentlicht am 9. Juni 2026 von lyrikzeitung
96 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
Susanne Eules
WO
Wo könnten wir geborgen sein?
José F. A. Oliver, Finnischer Wintervorrat
kønnten wir
geborgn sein
im herzkam
merruch im
schweigver
weiss --
im stockn
des pen
dels in ner
reichung
des handlosn
ziffernblatts
Aus: Susanne Eules: Ůbern růckn des atlantiks den rand des nachmittags. gedichte. Hamburg: Fixpoetry, 2012, S. 26
Wenn man sich auch nur ein bißchen dafür interessiert, was man heute mit Sprache alles machen kann, dann sollte man sich Susanne Eules Gedichte anschauen. Wenn man sich aber dafür interessiert, was Sprache mit einem machen kann, dann muß man es sogar.
Ulf Stolterfoht
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Avantgarde-Lyrik, deutschsprachige Lyrik, experimentelle Poesie, fixpoetry, Geborgenheit, Gedicht, Gedichtanalyse, Gegenwartslyrik, José F. A. Oliver, Literatur, Lyrik, Lyrikzeitung, moderne Lyrik, moderne Poesie, Poesie des 21. Jahrhunderts, Sprachexperiment, Sprachkunst, Sprachreflexion, Sprachspiel, Sprachzerlegung, Susanne Eules, Ulf Stolterfoht, WO, wortkunst, zeitgenössische Dichtung
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