Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Um den Valentinstag herum tummeln sich unfehlbar bei Literaturfreaks im WWW Beiträge über die erotischsten Verse der Dichter. Selbstverständlich sind die bösen Buben wie Byron und Shelley immer gut vertreten, aber erstaunlicherweise wird die Dichterin, die in meinen Augen die aphrodisierende Wirkung des geschriebenen… Continue Reading „77. Poetisches Viagra“
Der Amerikanist Walter Grünzweig, die Komponistin Olga Neuwirth, die Prinzipalin des Wiener Kabinetttheaters, Julia Reichert, und der Schriftsteller Ilija Trojanow sprechen über das berühmteste Gedicht der englischsprachigen Literatur. Am 29. Jänner 1845 erschien „The Raven“ erstmals im New Yorker „Evening Mirror“ und machte den… Continue Reading „66. „The Raven““
Gestorben ist der deutsche Schriftsteller Arno Reinfrank in London im Alter von 66 Jahren. Reinfrank verließ die Bundesrepublik 1955 aus Protest gegen die Adenauer-Politik. Seit 1989 gehörte Reinfrank dem deutschen Schriftstellerverband PEN (Ost) an. Zwei weitere Lyriker starben durch Selbstmord. Der holländische Rockmusiker, Maler… Continue Reading „65. Rückblende Juli 2001: Journalistischer Sumpf“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE Connie Wanek is one of my favorite poets. She lives in Duluth and has a keen eye for what goes on around her. Here’s a locked and loaded scene from rural America. Mysterious Neighbors Country people… Continue Reading „63. American Life in Poetry: Column 308“
Die Lyrikerin und Kritikerin Linda Gregerson sagt über Elizabeth Bishop: „Sie ist ein Nationalgut!“ Zu ihrer Hundertjahrfeier finden Veranstaltungen in New York, Boston und Chikago statt. In der kanadischen Provinz Nova Scotia (wo sie als Kind lebte) ist gleich ein ganzes Festjahr geplant. Farrar,… Continue Reading „46. Hundertjahrfeier für Elizabeth Bishop“
Die isländische Schriftstellerin Steinunn Sigurdardottir erklärt Deutschland zum „Wunderland für Lyrik“: „das einzige Land, wo Lyrik verkaufbar ist“. Michael Braun schreibt über die „dunkleren Traditionen des Leonce-und-Lena-Wettbewerbs“, dazu gehöre „die Ignoranz der Vorjurys, die mit blamabler Beharrlichkeit die interessanten jungen Dichter dieser Jahre einfach… Continue Reading „40. Rückblende März 2001: Zwischen Wunderland und Widerstand“
Danach werden Dichter oft gefragt. Die einfache Antwort ist: nirgendwohin. Das kann nicht stimmen, denken Sie. Sie haben so viele Gedichte gelesen, in denen Dichter im Wald spazierengehen, im Heu herumrollen oder gar die Hölle besichtigen. Stimmt. Trotzdem ziehen die Dichter selten die Hausschuhe… Continue Reading „38. Wohin geht die Lyrik?“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE I like this poem by 97-year-old Lois Beebe Hayna of Colorado for the way it captures restrained speech. The speaker spends most of her words in describing a season, but behind the changes of spring another significant… Continue Reading „35. American Life in Poetry: Column 307“
Rand Die Frau ist vollendet. Ihr toter Körper trägt das Lächeln des Erreichten. Der Anschein einer griechischen Notwendigkeit Fließt in den Schnörkeln ihrer Toga, Ihre bloßen Füße scheinen zu sagen: Wir kamen bis Hierher, es ist vorbei. (…) Das radikale und bestechend schöne Gedicht… Continue Reading „26. Radikal und schön“
„On the Road“, wie es jetzt vorliegt, wirft uns das sehr viel roher, ungeschützter hin als die bisherige, lektorierte Fassung, in der alle Namen geändert waren, Burroughs nicht Burroughs hieß und Ginsberg nicht Ginsberg und schwuler Sex auch nicht vorkam. / schreibt Georg Diez im… Continue Reading „15. Urrolle“
Zum 10. Mal vergibt die Stadt Münster ihre bundesweit einmalige Auszeichnung für einen Lyrikband und dessen eigenständige Übersetzung. Dieses Jubiläum nimmt sie zum Anlass, sich nicht – wie bisher – auf europäische Dichter zu konzentrieren, sondern die gesamte internationale Poesie in den Blick zu… Continue Reading „10. Poesiepreis Münster für Ben Lerner und Steffen Popp“
ist ein Absagebrief usw. Aber mancher versucht sich mehr Mühe zu geben, wie der Verleger Arthur C. Fifield, der an Miss Gertrude Stein schrieb: FROM ARTHUR C. FIFIELD, PUBLISHER, 13, CLIFFORD’S INN, LONDON, E.C. TELEPHONE 14430 CENTRAL. April 19, 1912. Dear Madam, I am… Continue Reading „2. Ein Absagebrief“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE My grandmother Moser made wonderful cherry pies from fruit from a tree just across the road from her house, and I have loved fruit trees ever since. A cherry tree is all about giving. Here’s a poem by… Continue Reading „126. American Life in Poetry: Column 306“
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