Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Veröffentlicht am 6. September 2026 von lyrikzeitung
61 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
(* 15. April 1878 in Biel, Kanton Bern; † 25. Dezember 1956 nahe Herisau, Kanton Appenzell Ausserrhoden)
Nun wieder müde Hände,
nun wieder müde Beine,
ein Dunkel ohne Ende,
ich lache, daß die Wände
sich drehen, doch dies Eine ≠
ist Lüge, denn ich weine.
Aus: Robert Walser, Die Gedichte. Zürich und Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1986, S. 28 – Erstdruck in: Wiener Rundschau, Jg. 3, H. 18, August 1899, S. 423.
Kategorie: Deutsch, SchweizSchlagworte: deutschsprachige Lyrik, Die Gedichte, Dunkelheit, Gedicht 1899, Jahrhundertwende, Lachen, Müdigkeit, Melancholie, Robert Walser, Schweizer Literatur, schweizer lyrik, Trug, Weinen, Wiener Rundschau
Kann zu diesem Blog derzeit keine Informationen laden.
Neueste Kommentare