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Veröffentlicht am 14. September 2026 von lyrikzeitung
157 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
müssen wir erkennen dass
das aufstehen unmöglich ist dass
es liegend kaum vorstellbar ist nur
einen fuss auf den boden zu stellen
dass der fuss selbst wenn es möglich
wäre Ihn auf den boden zu stellen
nicht beschaffen ist den körper zu
tragen dass der körper der ihn um
sovieles überragen müsste sich nicht
halten könnte auf dem fuss dass
ein missverhältnis besteht zwischen
der lachhaft kleinen fläche des fusses
und der höhe des körpers dass
sollte das stehen denkbar sein der
kopf sich dem boden am weitesten
entfernen würde und die augen die
vom boden am weitesten entfernten
sinne wären als ob damit etwas
gewonnen sei als ob damit mehr
übersicht gewonnen sei oder
die ohren als ob damit eine bessere
hörbarkeit erreicht sei oder die zunge:
die frage der tische
die frage der stühle
Aus: Der Sanitäter. Zeitschrift für Text und Bild (Ostheim/Rhön: Peter Engstler), Nr. 10 (ca. 2005), S. 147
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Aufstehen, Augen, Übersicht, Boden, Der Sanitäter, experimentelle Lyrik, Fuß, Gedicht, Gegenwartslyrik, im liegen, Körper, Kopf, Liegen, Ohren, perspektive, Peter Engstler, Stühle, Stefan Döring, Stehen, Tische, Wahrnehmung, Zunge
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