Schlagwort: Percy Bysshe Shelley

A proclamation by Hart Crane

Allen Ginsberg on Hart Crane: „The sound in your mind/is the first sound/that you could sing/ If you were singing/at a cash register/with nothingon yr mind – / But when that grim reper/comes to lay you/look out my lady/ He will steal all you…

80. Ihr eilt dem Grab zu

Percy Bysshe Shelley SONETT (Sonnet / Ye hasten to the grave…) Ihr eilt dem Grab zu! Doch, was sucht ihr dort, Gedanken ruhlos, Zwecke ohne Rast Dem eitlen Hirn entflohn, nun weltgeformt? O sehnend Herz, getrieben von der Hast Zu haben, was in schönsten…

49. Zugang

„Licht überall“ vereint Gedichte der letzten zehn Jahre von Cees Nooteboom zwischen zwei Buchdeckeln. Sein Arsenal der Worte lässt sich kaum mit wenigen Worten würdigen. Welcher Zugang zu den Versen auch gewählt wird, es eröffnen sich immer wieder neue Perspektiven. Der „Zugang zu jener…

71. Luft und Worte

In der Arbeit von Gabrielle Hattensen löst sich das Gedicht des englischen Lyrikers Percy Bysshe Shelley (1792-1822) beinahe auf, der Druck auf Japanpapier und die Präsentation auf transparenten Ebenen machen es „durchsichtig“, es wird zu Luft und Worten. Von dort ist es nur ein…

65. Schlurpsfaktor

Bei KuNo ein Mailgespräch zwischen dem deutschbelgischen Berliner HEL und Ulrich Bergmann. Wundern, nicht ärgern, weiterlesen! Hier 7 Fetzen: 1 HEL: Lieber UB, lassen Sie sich eine jahresendgeschichte mit flügeln erzählen… Martin Pohl war auf eine Literarische Tischservierung eingeladen. Ehrengast war jener Beckelmann, den…

77. Poetisches Viagra

Um den Valentinstag herum tummeln sich unfehlbar bei Literaturfreaks im WWW Beiträge über die erotischsten Verse der Dichter. Selbstverständlich sind die bösen Buben wie Byron und Shelley immer gut vertreten, aber erstaunlicherweise wird die Dichterin, die in meinen Augen die aphrodisierende Wirkung des geschriebenen…

103. BMW-Lyrik

Der Wagen fährt gut! Ich spüre den Genuss! Ich überlege, mein Tweedjackett anzuziehen. Ich denke an der Havelchaussee plötzlich über Shelley-Gedichte nach. Das muss der BMW sein. Ich mag das. / Die Welt

48. Weite und Vielfalt

(so Brechts Worte anläßlich Shelleys) der englischsprachigen Poetry Community auf Papier und im Netz flößen mir Bewunderung und Neid ein. Das gilt nur bedingt für die Einrichtung des königlichen Hofdichters. Der amtierende, Andrew Motion, gab zu, daß er drei Monate brauchte, um ein Gedicht…

40. Mad John Clare sings the Blues

„I am — yet what I am, none cares or knows“ is the first line of John Clare’s most famous poem, and a more irresistible invitation to a biographer would be difficult to imagine. Jonathan Bate, an English academic, has responded with a fat…

Renovierte Moderne

Fast vierzig Jahre sind seit dem Erscheinen von Höllerers Geschichte der Poetik in Fragmenten vergangen; sie war – wie übrigens auch Enzensbergers unlängst neu aufgelegtes «Museum der modernen Poesie» – stark renovationsbedürftig. Norbert Miller und Harald Hartung haben das Werk nun neu herausgebracht und…

Shelleys Schöllkraut

„Das Interessanteste unter meinen Einkäufen“, schreibt Percy Bysshe Shelley im Sommer 1816 aus Montalègre an seinen Freund Thomas Peacock, „ist eine große Sammlung von Samen seltener alpiner Pflanzen (.. .). Sie sind verwandt mit dem Schöllkraut – dem klassischen Schöllkraut (. ..); sie sind…

Erfindung der Wolken

«Wir sind wie Wolken, die den Mond verhülln; / Wie ruhlos treiben sie», dichtete Percy Bysshe Shelley 1814 in vollendeter romantischer Melancholie, und als er dies schrieb, war es zumindest in der Literatur nicht ausgeschlossen, dass ihre Helden ganze Tage damit zubrachten, im Fenster…