Kategorie: Rußland

31. Rückblende Januar 2001

Am 1. Januar 2001, vor 10 Jahren, gab es die ersten regelmäßigen Nachrichten der Lyrikzeitung. Ich starte heute eine Reihe Rückblende. In der wird es die nächsten 120 Tage je eine von mir ausgewählte Nachricht aus jedem Monat L&Poe von 2001 bis 2010 geben.… Continue Reading „31. Rückblende Januar 2001“

18. Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung 2011 geht an Jean Krier

Förderpreise für Olga Martynova und Nicol Ljubić Jean Krier erhält den mit 15.000 Euro dotierten Adelbert-von-Chamisso-Preis 2011. Mit dem Chamisso-Preis ehrt die Robert Bosch Stiftung seit 1985 herausragende literarische Leistungen in deutscher Sprache, verfasst von Autoren, deren Muttersprache oder kulturelle Herkunft nicht die deutsche… Continue Reading „18. Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung 2011 geht an Jean Krier“

107. Annenskij in Lörrach

In ihrer neuen Heimat Wollbach findet sie nicht nur die Ruhe, die sie fürs Übersetzen braucht, sondern auch ein neues Bild der Landschaften, die sie aus vielen der russischen Bücher kennt, die sie übersetzt. Ihre neueste Übersetzung, der Lyrikband „Wolkenrauch“ von Innokentij Annenskij, ist… Continue Reading „107. Annenskij in Lörrach“

57. Rumänien vorn!

Benn habe Brecht überholt, meldete eine durchaus verdienstvolle Lyrikzeitschrift, die es versteht, jedes neue Heft in die Medien zu bringen (jüngst wegen eines bayrischen Kreuzzugs gegen dieselbe). Ich sage garnichts dagegen, das ist auch eine Kunst. Wie jetzt so damals griffen es Spiegel &… Continue Reading „57. Rumänien vorn!“

9. lyrikline

Neues auch vom Berliner Ohrenschmaus: Kurz vor Weihnachten präsentieren wir einen israelischen Weihnachts- und Poesiefilm, basierend auf einem Gedicht von Jan Wagner (Deutschland). Freuen kann man sich für 2011 schon einmal auf neue Dichter aus dem Maghreb, aus Italien, Israel, Katalonien, Zypern, Belgien, Russland… Continue Reading „9. lyrikline“

3. Bella Achmadulina gestorben

Die russische Dichterin Bella Achmadulina starb am Montag in ihrem Haus in Peredelkino bei Moskau im Alter von 73 Jahren. Während des Tauwetters nach Stalins Tod machte sie sich einen Namen als eine der mutigen neuen Stimmen zusammen mit Jewgeni Jewtuschenko und Andrej Wosnessenski.… Continue Reading „3. Bella Achmadulina gestorben“

109. MAÏAKOVSKI L’HOMME-POÈME

Yves Simon schreibt in Paris Match über die neue Majakowski-Biographie (vgl. hier) Mit Foto: En août 1926, Vladimir Maïakovski avec Lili, son amour et sa muse, dans la station balnéaire de Tiaïr, en Crimée La vie en jeu. Une biographie de Vladimir Maïakovski », de… Continue Reading „109. MAÏAKOVSKI L’HOMME-POÈME“

6. Dandy und Kommunist

Majakowski ist zuerst ein Gesicht, eine Gestalt ohne Maß. Man betrachte die Bilder Rodtschenkos oder Schklowskis: Koloß der Jugendlichkeit, harter Schädel und weiche Lippen, ein düsterer Blick über den Horizont hinaus, eine überspitzte Eleganz. Dandypoet, Futurist und Kommunist. … Wladimir Majakowski hat den Tod… Continue Reading „6. Dandy und Kommunist“

107. Wunderbares Jahr

1967 war ein wunderbares Jahr. Ich war jung und verliebt. Ich hatte die Musik. Die wanderte durchs Jahr, ich hörte sie im Radio, meist mit polnischen Ansagen vom Sender Freies Europa, der 5 Minuten Nachrichten brachte, die durch ein Störsignal überdeckt wurden, ich konnte… Continue Reading „107. Wunderbares Jahr“

127. „Das Berlin meiner Gedichte“

Vielleicht muss man so alt und weise sein wie Bora Ćosić, um sich ganz ungeniert zu seinem Berlin-Gefühl zu bekennen. Der serbische Dichter, eigentlich geladen, um im Rahmen des Festivalschwerpunkts „Fokus Osteuropa“ über die Ungewissheiten des Exils Auskunft zu geben, gestand seinen Zuhörern im… Continue Reading „127. „Das Berlin meiner Gedichte““

122. Sie sollten sich unterwerfen

Der hervorragend kommentierte Briefwechsel erinnert an die in Vergessenheit geratende Gewalt des Kommunismus. Bis ins kleinste Detail glaubte die Partei alles regeln zu müssen, alles regeln zu können. Pasternak durfte nicht veröffentlichen, wurde aber gleichzeitig gedrängt, die Leistungen der Ölarbeiter in Baku zu verherrlichen.… Continue Reading „122. Sie sollten sich unterwerfen“

116. Babylonische Verschwörung

„Du schickst mir deine Gedichte, ich schicke dir meine“, beginnt das Gedicht „Die Verschwörung“ des amerikanischen Dichters Robert Creeley. Mit diesen Zeilen hat die Wahl-Eislinger Dichterin und Herausgeberin ihren neuen Lyrikband überschrieben. Seit 20 Jahren bestehen in Eislingen die zweisprachigen Lyriklesungen. Vorgestellt wird zeitgenössische… Continue Reading „116. Babylonische Verschwörung“

110. Sitzungen und Eros

Einer der Literatur-Zyklen umfasst die 22 Tuschzeichnungen Willi Sittes aus dem Jahre 1950 zu Wladimir Majakowskis Gedicht „Die auf Sitzungen Versessenen“ (1920). Sie ermöglichen dem Betrachter Einblicke in Sittes experimentelle künstlerische Phase Ende der 40er Jahre, als er versuchte, seinen akademischen Malstil aufzubrechen. … Der zwischen 1966 und 1968 entstandene,… Continue Reading „110. Sitzungen und Eros“

104. Jeghische Tscharenz

Jeghische Tscharenz (1897-1937) gilt den Armeniern in aller Welt als einer der bedeutendsten Dichter ihres Volkes. Seine Gedichte erscheinen jetzt im Arco Verlag in einer zweisprachigen Ausgabe: in der Originalsprache Ostarmenisch sowie in deutscher Übersetzung. Konrad Kuhn hat die Werke nachgedichtet und herausgegeben. Erstmals… Continue Reading „104. Jeghische Tscharenz“

3. Lyrikbibliothek

Eine gute Idee kommt aus Großbritannien: Die Poetry Library Collection bietet kostenlose Volltextarchive britischer Lyrikzeitschriften des 20. und 21. Jahrhunderts. Eine stetig anwachsende Liste (s. unten). Hier aus diesem Fundus 26 brasilianische Gedichte. Modern Poetry in  Translation bringt in Heft 3 / 2005 ein… Continue Reading „3. Lyrikbibliothek“