110. Sitzungen und Eros

Einer der Literatur-Zyklen umfasst die 22 Tuschzeichnungen Willi Sittes aus dem Jahre 1950 zu Wladimir Majakowskis Gedicht „Die auf Sitzungen Versessenen“ (1920). Sie ermöglichen dem Betrachter Einblicke in Sittes experimentelle künstlerische Phase Ende der 40er Jahre, als er versuchte, seinen akademischen Malstil aufzubrechen. …

Der zwischen 1966 und 1968 entstandene, 14 Blätter umfassende Zyklus zu Ovids „ars amatoria“ dagegen wendet sich bereits zwei von Willi Sittes Hauptthemen zu, dem Akt und dem Liebespaar, und markiert zugleich die Anfänge seiner druckgrafischen Arbeiten – der Leipziger Drucker Horst Arloth führte hier die Abzüge aus.

Der Liebeskunst gilt auch der dritte Zyklus, sechs Zinkografien aus dem Jahre 1983 zu dem Gedicht „Hochzeitsscherz“ (nach Anleitung des Lateinischen aus dem Johannes Secundus) von Johann Christian Günther (1695-1723). / Ostthüringer Zeitung

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