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Veröffentlicht am 3. Oktober 2026 von lyrikzeitung
90 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
Als ich Goethe ermunterte einzusteigen war er sofort dabei Während wir fuhren wollte er alles ganz genau wissen ich ließ ihn mal Gas geben und er brüllte: "Ins Freie!" und trommelte auf das Armaturenbrett Ich drehte das Radio voll auf er langte vorn herum brach den Scheibenwischer ab und dann rasten wir durch das Dorf über den Steg und in den Acker wo wir uns lachend und schreiend aus der Karre wälzten
Aus: Jürgen Theobaldy, Sperrsitz. Gedichte. Zeichnungen Bernd Höpner. Köln: Palmenpresse, 1973, S. 25
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Abenteuer mit Dichtung, Acker, Alltagslyrik, Alltagssprache, Armaturenbrett, Auto, Autofahrt, Bernd Höpner, deutsche Klassik, deutschsprachige Lyrik, Dichtung, Dorf, Gas geben, Gegenwartslyrik, goethe, Goethe Gedicht, Ins Freie, Jürgen Theobaldy, Jürgen Theobaldy Gedichte, Johann Wolfgang Goethe, Klassiker, literarische Tradition, Literatur und Alltag, Lyrik 1973, Lyrik der siebziger Jahre, Neue Subjektivität, Palmenpresse, Palmenpresse Köln, Poesie, Radio, Scheibenwischer, Sperrsitz, Sperrsitz Gedichte, Spritztour
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