Schlagwort: Zeitschriften

Leuchttürme und Labore

„Akzente“, „Merkur“ und „Sinn und Form“ sind seit Jahrzehnten die Leuchttürme der Zeitschriftenszene, „Schreibheft“, „Wespennest“, „Die Horen“ und „Literatur und Kritik“ sind kaum weniger etabliert. Daneben gibt es trotz der zunehmenden Konkurrenz im Netz eine große Zahl von Zeitschriften, die sich der Literatur in…

Sachen mit Wörtern

2011, mitten im Onlineblog-Boom, gründete sich Sachen mit Wörtern. Jede Ausgabe steht unter einem Motto, zu dem dann Lyrik, Kurzprosa, Lesebühnentexte und Bilder abgedruckt werden. „Wir sehen Literatur als Prozess an, als Experiment und nicht als Produkt“, erklärte Mitgründerin Lubkowitz das Konzept. Die Zeitschrift…

75. Exempla

Mit einer besonderen Ausgabe feierte die Ludwigsburger Literaturzeitschrift „exempla“ vor Kurzem ihren 40. Geburtstag. Die von der Möglingerin Ursula Jetter heute herausgegebene Zeitschrift ist damit die älteste Literaturzeitschrift Deutschlands*. 1974 wurde die Literaturzeitschrift „exempla“ in Tübingen von einer Studentengruppe um Peter Pörtner (ehemaliger Mitherausgeber…

15. Aber wir wollten doch schön seyn

Wer köpft hier wen? Hält Robespierre seinen eigenen Kopf der Menge hin, oder zeigt ein Henker dessen abgeschlagenen Kopf dem Volk? Die Titelseite der neuen Lyrik-Zeitschrift Aber wir wollten doch schön seyn wirft Fragen auf, für die es keine klare Antwort gibt. Warum die…

22. Bemühte Naturlyrik u.a. Schätze

In der Tageszeitung junge Welt Kai Pohls „große Literaturzeitschriftenrundschau“. Darin u.a.: Edit Kompliziert wird der Spaß im Ecopoetics genannten einzigen Lyrikteil des Heftes. Hier sinniert Forrest Gander über die müßige Frage, ob Dichtung ökologisch sein kann, und Anja Utler stolpert über poetisch-ökologische Aufbruchskanten. Schön,…

80. charmelippen. blätter für kunst, politik und gesellschaft

von Astrid Kohlmeier, Montag, 23. April 2012 um 10:10 · es ist zeit eine andere sprache zu finden. für die sache an sich, das leben an sich, den menschen an sich und als gesellschaftliches wesen.  die rede ist vom leben, der liebe, sex, kunst, politik,…

60. Shenandoah

After sixty years of publishing print editions filled with memorable writing, Washington and Lee’s Shenandoah is now online. See it here.

66. Textpraxis

Von Bertram Reinecke (Leipzig) Keywords „Biotop literarischer Zeitschriften“ „Schreibschuliteratur“ „heißt das, der Markt hat Recht, besonders, wenn es um Avantgarde geht?“ „fortschrittliche Junglyrik“ „ist Ulf Stolterfoht breitenwirksam?“ Die neue philogische Plattform Textpraxis sagt von sich selbst: „Textpraxis veröffentlicht Beiträge aller philologischen Disziplinen zu den…

88. Zeitschriftenlese

Noch vor drei Jahren hatte die Zeitschrift „BELLA triste“ ein kühnes Heft vorgelegt, das mit akribischen Textanalysen und angriffslustigen Essays den verkümmerten Lyrik-Diskurs wieder in Bewegung brachte. Diese Ansätze sind mittlerweile wieder versickert. Leider hat sich „BELLA triste“ wieder auf den bewährten Weg der…

3. Lyrikbibliothek

Eine gute Idee kommt aus Großbritannien: Die Poetry Library Collection bietet kostenlose Volltextarchive britischer Lyrikzeitschriften des 20. und 21. Jahrhunderts. Eine stetig anwachsende Liste (s. unten). Hier aus diesem Fundus 26 brasilianische Gedichte. Modern Poetry in  Translation bringt in Heft 3 / 2005 ein…

28. DIE UNVERZICHTBARKEIT DER ZEITSCHRIFT

MICHAEL  BRAUN Laudatio auf Andreas Heidtmann und den POET, anlässlich der Verleihung des Calwer Hermann-Hesse-Preises In Wahrheit sind solche Zeitschriftenmenschen nur noch Randfiguren des literarischen Betriebs, literaturverrückte Einzelgänger und Sturköpfe, die sich von mageren Renditen nicht von ihrer Leidenschaft für die Literatur abbringen lassen…

116. Lyrikstationen 2009 (8)

Fortsetzungsessay von Theo Breuer 8 Orte der Augen Gedichte, meine kleinen Archen in der nacht setzen wir einander fort: die perspektive einer nahen landschaft zweier körper, deren wölbungen zueinander fließen in atemgeräuschen. auf fingerspitzen lesen wie die spuren unsrer haut, wie wellen eines meeres,…

039. Kalliope

Kalliope heißt eine „Zeitschrift für Literatur und Kunst“, die den klassischen Namen sogleich mit einem Klassikerzitat pariert (Schiller). Merkwürdigerweise (das hat jetzt nichts mit der Zeitschrift zu tun) erinnert Schiller irgendwie an Ulbricht. Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand…

2001 April Zeitschriftenschau

  Veröffentlichungen von und über Lyrik in ausgewählten Zeitschriften manuskripte 151/2001 Gedichte von Olga Martynova, Evelyn Schlag, Karin Kiwus, Richard Wall, Friederike Mayröcker, Mikael Vogel, Christel Mertens, Peter Horst Neumann, Bronislaw Maj, Marzanna Kielar, Krzysztof Koehler, Mariusz Grzebalski / Ingomar von Kieseritzky: Ernst Jandl…