Schlagwort: Durs Grünbein

112. 1 Tag Poesiefest

Sonnabend 24.9. Düsseldorf Ab 11.00 Uhr: Poetisches Frühstück Probieren Sie Proust’sche Madelaines und Apfeltörtchen nach Heinrich Heine, sowie andere literarische Leckerbissen. Kooperationspartner: „Cateringart“ Begrüßung: Christoph Meyer Generalintendant Dt. Oper am Rhein 11:30 Uhr: »Die Rottenkinckschow« mit  Ann Cotten, Monika Rinck und Sabine Scho,  drei der derzeit… Continue Reading „112. 1 Tag Poesiefest“

45. Poesiefest im Heinehaus

Ein großes Treffen der Dichter soll es werden, das dreitägige Poesiefest im Düsseldorfer Geburtshaus Heinrich Heines an der Bolkerstraße vom 23. bis zum 25. September: Durs Grünbein und Michael Krüger werden unter anderem kommen und lesen, auch Cees Nooteboom, Lutz Seiler und Oswald Egger. Das… Continue Reading „45. Poesiefest im Heinehaus“

125. Welt-Lyrik

3,20 kostet das gute Stück. „die zeiten für poesie, / sie waren nie besser“ dichtet die Welt am Sonntag auf der Titelseite. Von den 5 Seiten Lyrik seien 2 empfohlen, oder ein Teil der 2 Seiten 52/53. Peter Wawerzinek parodiert „seine Kollegen“, will sagen… Continue Reading „125. Welt-Lyrik“

124. Größe, Goethe, Grünbein

Wer heute an Gedichte denkt, den überkommt ein leises Gefühl des Peinlichberührtseins, noch bevor die erste Strophe gelesen ist, sind Bilder*) im Kopf: Lesebühnen, auf denen dünnstimmige Männer aus bärtigen Mündern ihre gereimten Existenzängste ins Mikrofon flöten, im Hintergrund Nieselregen; Volkshochschulkurse, in denen breithüftige Frauen ihr… Continue Reading „124. Größe, Goethe, Grünbein“

119. Sound, Modus und produktives Misstrauen

Ein Kommentar zur gegenwärtigen (aber nicht neuen) Diskussion. Originalbeitrag von Marius Hulpe Vor einigen Jahren bemühte Ron Winkler den Begriff des Modus, der innerhalb einer sich entwickelnden Poetik Schwankungen unterliege. Misstrauen gegenüber dem einmal erarbeiteten und nur vermeintlich Eigenen war die Waffe, die er… Continue Reading „119. Sound, Modus und produktives Misstrauen“

116. Der Betrieb ist schlecht! Aber warum denn?

Diskussionsbeitrag von Bertram Reinecke Siehe auch: 119. Sound, Modus und produktives Misstrauen 118. Vertane Chance 107. Wenn Hölderlin Heute Lebte… 111. Originalität Ist Kein Jargon 87. Zu Viel Originalität       Eigentlich ist der Text von Brôcan nicht der Rede wert. Das hat man ja… Continue Reading „116. Der Betrieb ist schlecht! Aber warum denn?“

82. Poesiefest!

Fr. 23.09.2011 bis So. 25.09.2011 Poesie – Ein Fest im Heine Haus (Düsseldorf) Das Heine Haus bereitet der Poesie ein opulentes Fest. (In der Tat und in jeder Hinsicht, ich sage nur NRW + Witwen! Würd ich unbedingt hingehen. ZB am Sonnabend:) Weiter geht’s… Continue Reading „82. Poesiefest!“

46. Grünbein und Zaimoglu reisen nach Rom

In seiner Lyrik wird der Rombesucher zum „Brotlaib, von Sonnenstrahl durchbohrt“, gibt sich der Reisende zwischen altrömischen Relikten und barocken Gebäuden „wohligem Phototropismus“ hin, „und die Steine brüten nach alter Devise Latein oder Schweigen“. Grünbeins römische Lyrik zeigt einen durch die Stadt schweifenden Augenmenschen,… Continue Reading „46. Grünbein und Zaimoglu reisen nach Rom“

33. Wer marginalisiert die Lyrik?

Im roughblog widerspricht Urs Engeler einem FAZ-Artikel, in dem es um die Marginalisierung der Lyrik geht. Einerseits boome sie geradezu: Etablierte Namen wie Durs Grünbein, Lutz Seiler, Elke Erb oder Michael Lentz werden flankiert von jungen Dichtern wie Ann Cotten, Steffen Popp, Marion Poschmann,… Continue Reading „33. Wer marginalisiert die Lyrik?“

13. „Plauder- und Wikilyrik“

Bei literaturkritik.de bürstet Felix Philipp Ingold in einem Abwasch die Neuausgabe des Echtermeyer und die jüngste Lyrik harsch ab, hier in 2 Zitaten dokumentiert (wobei beide Argumentationslinien in einer gewissen Spannung zueinander stehen, denn wenn die Auswahl zB der neusten Autoren zu kritisieren ist,… Continue Reading „13. „Plauder- und Wikilyrik““

8. Politisierung einer Poetik

Es gibt sie (noch), die sorgfältigen, nicht vereinnahmenden Analysen literarischer Werke durch Literaturwissenschaftler. Ausländische zum Beispiel. Gestern veröffentlichte Cécile Millot (Universität Reims) einen Aufsatz aus dem Jahr 2009 über Bert Papenfuß im Netz. Hier die Zusammenfassung und der letzte Absatz: Die Lyrik Bert Papenfuß’… Continue Reading „8. Politisierung einer Poetik“

133. Experiment und Existenz

Hier seien „alle wichtigen Stimmen des lyrischen Experiments in der Gegenwartsliteratur“ versammelt, renommierte das Frankfurter Lyrikfestival. Es waren ja tatsächlich sehr schätzenswerte Autoren vertreten, aber „alle“? Das verbuche ich unter „Westdeutsch for you“, Abteilung „Alles über…“: wonach die nächstbeste Zeitschrift 15 Seiten mit großformatigen… Continue Reading „133. Experiment und Existenz“

95. Frankfurter Lyriktage

vom 24.-28.5. Aus dem Programm Dienstag 24.5. 20 Uhr, Evangelische Stadtakademie Römer9 GEHIRN UND GEDICHT – ERÖFFNUNG DER FRANKFURTER LYRIKTAGE 2011 Lesung und Gespräch mit Raoul Schrott und Gert Scobel Mittwoch 25.5. 20 Uhr, Sinkkasten Arts Club MICHAEL LENTZ UND ULRICH WINTERS MERKEN WAS… Continue Reading „95. Frankfurter Lyriktage“

122. Bildungsstolz und Aroma

In seiner «Fußnote zu Rom» brauchte der Dichter Günter Eich einst nur wenige Zeilen, um sich von der monumentalen Kultur-Zumutung der abendländischen Gründungsmetropole zu verabschieden: «Ich werfe keine Münzen in den Brunnen, / ich will nicht wieder kommen. // Zuviel Abendland, / verdächtig.» Angesichts… Continue Reading „122. Bildungsstolz und Aroma“

55. Im Jahrbuch – und nicht im Jahrbuch

Im Poetenladen zeichnet Theo Breuer die Geschichte der neueren deutschen Lyrik u.a. anhand des ersten und des bislang letzten Gedichts in den nun 28 Folgen des Jahrbuchs der Lyrik: Die rasante Entwicklung der Lyrik im deutschen Sprachraum, die gegen Ende der 1980er Jahre gleichsam… Continue Reading „55. Im Jahrbuch – und nicht im Jahrbuch“