Schlagwort: Alfred Döblin

28. Verfluchung

Die Verächter der Lyrik sind zahlreich. Es gibt sie unter Politikern und Journalisten ebenso wie unter Literaturprofessoren und Verlegern. In der Regel zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie keine Gedichte lesen, aber schlecht über sie sprechen. Lyrik ist ihnen ein Schimpfwort. Wenn sie… Continue Reading „28. Verfluchung“

116. Der Betrieb ist schlecht! Aber warum denn?

Diskussionsbeitrag von Bertram Reinecke Siehe auch: 119. Sound, Modus und produktives Misstrauen 118. Vertane Chance 107. Wenn Hölderlin Heute Lebte… 111. Originalität Ist Kein Jargon 87. Zu Viel Originalität       Eigentlich ist der Text von Brôcan nicht der Rede wert. Das hat man ja… Continue Reading „116. Der Betrieb ist schlecht! Aber warum denn?“

83. William Carlos Williams (1883 bis 1963)

Seit 2006 gibt es bei den Kunstfesten auf dem Campus der DRK-Kliniken im Westend in Berlin den Programmschwerpunkt ‚Dichter und Ärzte‘. Nach Gottfried Benn, der 1911/12 als junger Pathologe im Westend Brustkörbe öffnete, und Alfred Döblin, der in der Weimarer Republik am nahen Kaiserdamm… Continue Reading „83. William Carlos Williams (1883 bis 1963)“

126. LITERATURKANON: Weg damit!

titelt die Zeit (nicht von heute. sondern die vorige, die verlorene Zeit. Ich hab sie aber noch und lese erst jetzt.) Aber rennt das nicht offene Türen ein? Jeder Germanistikstudent weiß das doch. Genauso sicher wie er später, wenn er Lehrer wird, den Schulkanon… Continue Reading „126. LITERATURKANON: Weg damit!“

190. Horrorshow

Man spricht leicht von Restauration und Mief der Adenauer- (und Ulbricht-)Zeit. Die Hamburger Ausstellung (#189) – schon in der Einführung von Helmut Böttiger – liefert erschreckende Fakten, die das Bild auffrischen mögen. Eine kleine Blütenlese (hach, Blüten: eine kleine Horrorshow!) in Originalzitaten sowie eine… Continue Reading „190. Horrorshow“