Kategorie: Englisch

101. Lyrikstationen 2009 (4)

Fortsetzungsessay von Theo Breuer 4 Unübersetzbar – Die gelenkige Sprache das Englische Strike, churl; hurl, cheerless wind, then; haltering hail May’s beauty massacre and wisped wild cloud grow Out on the giant air; tell Summer No, Bid joy back, have at the harvest, keep… Continue Reading „101. Lyrikstationen 2009 (4)“

99. Hölderlin im Blut

„Doch gut ist ein Gespräch und zu sagen/Des Herzens Meinung“, schreibt Friedrich Hölderlin in seinem Gedicht „Andenken“, das mit der bekannten Zeile endet „Was bleibet aber, stiften die Dichter“. Der Leiter der Volkshochschule Hartmut Boger hat sich mit dem eben von ihm durchgeführten Einabendseminar… Continue Reading „99. Hölderlin im Blut“

97. Inferno, Death Edition

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über die sogenannte Divine Edition von Dantes Inferno, schreibt gamona.de. Der Name deutet es vielleicht schon an. Gemeint ist keine Prachtausgabe von Dantes Dichtung, sondern ein neues Spiel für Playstation. Jetzt kommt eine weitere Ausgabe: Jetzt kündigte Electronic… Continue Reading „97. Inferno, Death Edition“

96. American Life in Poetry: Column 247

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE Family photographs, how much they do capture in all their elbow-to-elbow awkwardness. In this poem, Ben Vogt of Nebraska describes a color snapshot of a Christmas dinner, the family, impatient to tuck in, arrayed along the laden table.… Continue Reading „96. American Life in Poetry: Column 247“

92. Lyrikstationen 2009 (3)

Fortsetzungsessay von Theo Breuer Scylla und Charybdis – Im Salinenland Was soll ein Vers, der keine Zumu­tung ist? fragt Christoph Meckel noch einmal, wäh­rend ich mich in Katrin Marie Mertens Salinenland aufhalte. Beseelt von Friederike Mayrö­cker (dieses lichtblaue Paradies im offenen Fenster) und Gerard… Continue Reading „92. Lyrikstationen 2009 (3)“

91. Ohne Absicht

Sie arbeiten an Gedichten? Jetzt nicht mehr. Ich habe im März damit angefangen, da hat mich mit einem Mal die Gedichtwut gepackt – aber im Oktober ist sie genauso plötzlich wieder erloschen. Ich hatte keinerlei Erfahrungen mit Lyrik – wenn man von ein paar… Continue Reading „91. Ohne Absicht“

86. Lyrikstationen 2009 (2)

Fortsetzungsessay von Theo Breuer 2 Achterbahnfahrt – Schwingen des Staunens To find a form that accommodates the mess, that is the task of the artist now‘ Samuel Beckett (1) bzw. seht nur diesen text! wie er einmal angestoßen wächst. und wächst. hält augenblicklich folgendes… Continue Reading „86. Lyrikstationen 2009 (2)“

81. Lockerer werden

Ehrlich gesagt ist mir Frank Milautzckis Klage über „die Poesie, wie sie gegenwärtig in Deutschland en vogue ist“, zu wohlfeil (allein weil zu viele Leute mit den gegensätzlichsten Meinungen oder Absichten sie teilen können) und als Erklärungsmuster zu schlicht. (Lockerer werden!) Ich zitiere sie… Continue Reading „81. Lockerer werden“

80. Guckloch zum Hades

Mitten im Warenhausgetümmel öffnet sich ein Guckloch zum Hades. Vielfältige Bezüge zur Musik, zu Orpheus, Odysseus und andere antike Gestalten oder zu Transzendenz und Herzensbildung der Romantik beleben die trivialsten Verhältnisse. Der seit 1998 in Norwegen lebende Sandell nennt sich selbst einen „Retrogardisten“. Seine… Continue Reading „80. Guckloch zum Hades“

78. Lyrikstationen 2009 (1)

Fortsetzungsessay von Theo Breuer 1 Unheimlich – im Morgen Nebel Niesel Regen schweift habe jetzt einen flow von Gedichten Friederike Mayröcker Es regt sich nichts, lese ich in einem Gedicht von Adrian Kasnitz in Den Tag zu lan­gen Drähten (sehr schön in dieser Sammlung… Continue Reading „78. Lyrikstationen 2009 (1)“

75. „Endpunkt“: John Updikes letzte Gedichte

Was für ein Dichter! Was für große, klare, wahre, herrliche Gedichte. John Updike (1932 – 2009), dem Lesepublikum vor allem als Romanautor bekannt, hat zeitlebens auch Lyrik geschrieben. Eine Sammlung von Gedichten, die in des Autors letzten Lebensjahren entstanden sind, enthält dieser Band mit… Continue Reading „75. „Endpunkt“: John Updikes letzte Gedichte“

72. Lyrikstationen 2009: Einleitung

Fortsetzungsessay von Theo Breuer Im Wortgestrüpp · Landen · usw. Reich bin ich durch ich weiß nicht was, man liest ein Buch und liegt im Gras. Robert Walser Das Haus, das Verrückte macht – Die in den Wellblechpalästen tanzen Leichtfüßig, peppig, spritzig kommen die… Continue Reading „72. Lyrikstationen 2009: Einleitung“

68. „I am: yet what I am none cares or knows“

I Am I am: yet what I am none cares or knows, My friends forsake me like a memory lost; I am the self-consumer of my woes, They rise and vanish in oblivious host, Like shades in love and death’s oblivion lost; And yet… Continue Reading „68. „I am: yet what I am none cares or knows““

67. Dilip Chitre gestorben

Der bekannte indische Schriftsteller, Kritiker, Künstler und Filmemacher Dilip Chitre starb heute im Alter von 71 Jahren in Pune. Er war einer der führenden Dichter der Ära nach der Unabhängigkeit des Landes. Er schrieb Englisch und Marathi. Zusammen mit Arun Kolatkar war er ein… Continue Reading „67. Dilip Chitre gestorben“

60. Mormone schreibt Hanukkahlied

Der mormonische Senator Orrin Hatch, bekannt als Verfasser christlicher Hymnen und patriotischer Liedchen, hat ein Lied für das jüdische Lichterfest Hanukkah geschrieben, „Eight Days of Hanukkah“, berichtet Slate. Es geht noch weiter: gesungen wird es von einer syrischstämmigen Sängerin. Hier die Originalveröffentlichung (Video +… Continue Reading „60. Mormone schreibt Hanukkahlied“