Schlagwort: Michael Köhlmeier

Als er dreizehn war

Mit dreizehn erlebt ein Junge die Scheidung seiner Eltern und sieht, wie sich ein Mann vor seinen Augen anzündet. Michael Köhlmeiers Gedicht erzählt das Verstörende fast ohne Kommentar – und endet mit der Flucht aus einem „unerforschten Haus“.

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Vollmundig

Nein, obszön sei seine Übersetzung nicht, wehrt sich Raoul Schrott noch vor Beginn seiner Lesung, über die Zuschreibung, die LitCologne-Geschäftsführer Labonté bei der Vorstellung des Tiroler Dichters über dessen „Ilias“-Übertragung vorschlägt: Nein, nicht obszön, sondern „vollmundig“. Dies gilt dann wohl auch für die neueste… Continue Reading „Vollmundig“

69. Unbestimmtheit

Das Mögliche erweist sich in Köhlmeiers Lyrik – die sich, nebenbei bemerkt, einer höchst individuellen Gattungspoetik bedient – als eine Exegese des Wirklichen. Die «Unbestimmtheit» («Indeterminacy»), der John Cage 1959 eine Lesung gewidmet hatte, ist auch das Kennzeichen einer Reihe von Gedichten des «Liebhabers».… Continue Reading „69. Unbestimmtheit“

17. Schon mal ein Gedicht gelesen? Dieses Jahr?

Wenn wir gerade heraus kundtun, was wir unter Bildung verstehen, können wir jenen nicht widersprechen, die uns für arrogant halten. Der Mensch fängt dort an, wo er sich nicht nach jedem Zehner bückt. Wann haben Sie zum letzten Mal ein Gedicht gelesen? Warum ist… Continue Reading „17. Schon mal ein Gedicht gelesen? Dieses Jahr?“

91. Ohne Absicht

Sie arbeiten an Gedichten? Jetzt nicht mehr. Ich habe im März damit angefangen, da hat mich mit einem Mal die Gedichtwut gepackt – aber im Oktober ist sie genauso plötzlich wieder erloschen. Ich hatte keinerlei Erfahrungen mit Lyrik – wenn man von ein paar… Continue Reading „91. Ohne Absicht“