Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Was hilft die Versicherung, Puschkins „Onegin“ gehöre zu den schönsten Werken der Weltliteratur, wenn es sich um eine 200 Seiten lange Dichtung in Versen handelt? Von Erzählungen erwartet man heute Prosa, Verse nur von kurzen Gedichten. Diese strikte Aufteilung macht es einem Versroman in… Continue Reading „182. Versroman“
How globe-trotting poetries may not beat scrawls in a cave. By C.K. Williams Poetry Media Service All over the world, if not every day then in every age, beautiful paintings and poems and pieces of music and buildings are generated: one can almost imagine… Continue Reading „181. ALL AROUND THE WORLD THE SAME SONG “
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE One of the wonderful things about small children is the way in which they cause us to explain the world. “What’s that?” they ask, and we have to come up with an answer. Here Christine Stewart-Nunez, who lives… Continue Reading „176. American Life in Poetry: Column 249“
Mögen Sie denn Gedichte? Jetzt schon. Aber vor dem Film? Da lehnte ich sie ab, wie alles, was ich nicht verstehe. Blöd, aber es ist so. Ich bin nicht über Keats‘ Gedichte zum Filmstoff gekommen, sondern über seine Lebensgeschichte. Was hat Sie daran interessiert?… Continue Reading „169. „Mögen Sie denn Gedichte?““
Der südafrikanische Lyriker Dennis Brutus ist tot. Er starb nach Angaben seines amerikanischen Verlags Haymarket Books am Samstag im Alter von 85 Jahren in seinem Haus in Kapstadt. Brutus kämpfte über Jahrzehnte hinweg mit Worten gegen das System der Rassentrennung in Südafrika. Mitte der… Continue Reading „166. Dennis Brutus gestorben“
Der große amerikanische Folk-Songwriter Vic Chesnutt hat sich am 25.12. in Athens, Georgia das Leben genommen. Er war 45 Jahre alt. Seit einem schlimmen Autounfall mit 18 Jahren war er an einen Rollstuhl gefesselt. Ende der 80er Jahre wurde er von Michael Stipe, dem… Continue Reading „165. Vic Chesnutt ist tot“
Im Alter von 46 Jahren starb in Norman, Oklahoma der Lyriker Jim Chastain. Er veröffentlichte zwei Gedichtbände und die Autobiographie „I Survived Cancer But Never Won the Tour de France”. Am Heiligabend hat der Krebs ihn doch eingeholt. 2001 wurde die Krankheit diagnostiziert, die… Continue Reading „162. Jim Chastain gestorben“
Wenn man versucht vorurteilslos und ohne Vorbehalte „White Christmas“ noch einmal anzuhören, dann fällt doch der eher nachdenkliche Grundton auf. Der Judaist Irving Saposnik hat unter dem Titel „I’m dreaming of a Jewish Christmas“ einen ganzen Aufsatz geschrieben über „Jüdische Weihnachten mit Irving und… Continue Reading „160. Weihnukka“
Obwohl Rilke zu Lebzeiten eine Randfigur war [? MG], wird sein lyrischer Eigensinn in unserer postromantischen Zeit geschätzt; eine kleine Gruppe von Kennern lobte ihn damals, während er heute geliebt wird.* Sonette an Orpheus, Duineser Elegien, sein einziger Roman Die Aufzeichnungen des Malte Laurids… Continue Reading „156. Rilkes Eigensinn“
Die Buchhandlung „Shakespeare and Company“ liegt an der Rive Gauche, dort, wo sich an diesen Abenden der Geruch des ölschwarzen Wassers mit der heraufziehenden Winternacht, dem Stimmengewirr der Bistros und der Straßenmusik zu einem dichten Großstadtgemälde mischt. Metroausgänge spucken Touristen und Studenten in die… Continue Reading „155. Shakespeare and Company“
from Bob & Margery’s Poetry Blog Thursday December 24, 2009 It’s Christmas Eve, and of course we in the Western world are hearing the lines of the classic poem “A Visit from St. Nicholas” echoing in our minds. In the U.S., First Lady Bess… Continue Reading „154. “’Twas the Night Before Christmas” Redux“
John Keats, der wohl wichtigste Romantiker der englischen Literatur, starb mit 25 Jahren an Tuberkulose. Keinen Penny hatte er mit seiner Lyrik je verdient – als Hungerkünstler brauchte er Gönner. Der wichtigste davon war Charles Brown. Der Dichterkollege ließ ihn 1819/20 siebzehn Monate auf… Continue Reading „148. Zwanglos an Sonettzeilen entlang“
Walt Whitmans lyrischer Hochmut, indem er den Fortschritt besingt, ist keiner. Es ist eher ein Glaube an eine Zukunft, in der Natur und Technik einander die Hand reichen. Dass dem nicht so geworden ist, ist nicht die Schuld des Dichters. Und dass das Haus… Continue Reading „145. Whitmans lyrischer Hochmut“
San Francisco bleibt eine der weltgrößten Lyrik-Städte, und D.A. Powell ist ihr bester Dichter. Seine Gedichte kartographieren die geheimnisvollen Räume zwischen Innen- und Außenwelt und lenken den Blick auf ihre jeweiligen chronischen Gebrechen. schreibt Dean Rader, San Francisco Chronicle vom 20.12. in einer Vorstellung… Continue Reading „139. Best poetry books 2009“
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