Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Liebe Dichterin, Lyrikerin, Poetin, Verseschmiedin*, Lieber Verseschmied, Poet, Lyriker, Dichter**, die Auswahl- und Lektoratsclique, bestehend aus Katja Horn, Kristin Schulz, Clemens Schittko und mir***, hat alle eingereichten Texte gesichtet. Uns lagen ca. 700 Gedichte von etwas weniger als 100 Einsendern vor. Gedichte, die uns nicht zugesandt wurden, konnten… Continue Reading „Fünfzigtausend Anschläge“
Aus einem Interview über den Aufruf der „Epidemie der Künste“ zu einem „Jahrbuch der Refusés“ und politische Lyrik, das Kristian Kühn mit Kai Pohl führte (Signaturen): KP: Zu „Brecht oder Fried“ fallen mir spontan Andreas Paul und Jannis Poptrandov ein, die in der öffentlichen Wahrnehmung keine… Continue Reading „Kommunikationsguerilla“
Liebe Dichterin, Lyrikerin, Poetin, Verseschmiedin, Lieber Verseschmied, Poet, Lyriker, Dichter, die aus dem Ruhezustand agierende Floppyredaktion läßt fragen: gehörst Du zu den Einsenderinnen und Einsendern des heurigen Jahrbuchs der Lyrik, deren Gedichte nicht im Band vertreten sind(*) Dann könnte dich Folgendes interessieren. „Die Hauptsache… Continue Reading „Jahrbuch der Einfalt“
G&GN-INSTITUT, Düsseldorf im Juni 2015 / Traditionell am 21.6. wird der neue Nahbellpreisträger bekannt gegeben und das Email-Interview mit ihm veröffentlicht, das in den letzten Monaten geführt wurde. Nur so viel sei schon vorab verraten: Der diesjährige 16.Nahbellpreis geht an einen absoluten Newcomer der… Continue Reading „GENERATIONENÜBERGREIFEND: DER NAHBELLPREIS“
Kai Pohls „Auweia heißt jetzt Ai Weiwei“ (S. 117 ff.) mag auch als neodadaistische Textperformance mit dem Transformationsschutt aus der Sprache von Werbewirtschaft und Politik begriffen werden. In seinem Kompilierungsverfahren verknüpft er verschiedene Bedeutungs- und Sinnebenen. „Erwartung heißt jetzt Entwaldung“ ist da etwa zu lesen, oder: „beschleunigte… Continue Reading „My Degeneration“
… hier kommt wirklich einmal zusammen, was zusammengehört. Insofern braucht man sich – wie im zitierten Fall – nicht zu wundern, wenn ein Sympathisant solcherart Textarbeit, der aus Güstrow stammende Dichter Bertram Reinecke, in seinem »Grußwort« zu diesem Band bemerkt: »Man könnte einwenden, es handele sich hier nicht… Continue Reading „87. Vermintes Feld“
… es sind politische Gedichte, mit der Betonung auf „Gedichte“, d. h. sie stehen auf der Seite der Komplexität und des gewitzten Kalküls, sind keine platten Spruch-Bekenntnis-Sachen. / Meinolf Reul, Fixpoetry, über Kai Pohl Solanum nigrum antichoc Moloko+ 2013 · 96 Seiten · 15,00 Euro… Continue Reading „94. Es sind Gedichte“
Dafür lohnt es glatt nach Greifswald zu pilgern: Poetische Horizonte – Tagung zur Poesie: Dichter, Lyrikverlage, Literaturwissenschaft 13.-16.11.2014 im Koeppenhaus und Falladahaus in Greifswald Ähnlich wie in den Wissenschaften schreitet die Differenzierung auch in der Poesie voran. Ein einzelner Dichter kann das Feld dessen,… Continue Reading „15. Poetische Horizonte in Greifswald“
Peter Hacks Auf die Spaltung der linken Zeitschrift „Sklaven“ in die linken Zeitschriften „Sklaven“ und „Sklaven Aufstand“ Wer untergehen will, muß sich entzwein. Der Schwache ist am sterblichsten allein. In: Peter Hacks: Die Gedichte. Hamburg: Edition Nautilus, 1998, S. 324. Anmerkung: Die Überschrift besagt… Continue Reading „76. Wie der Dichter einmal nicht recht hatte“
Der 15. Nahbellpreisträger 2014 für Zeitgeistresistenz und Unbestechlichkeit im lebenslänglichen Gesamtwerkprozess seiner Lyrik lautet: KAI POHL – das große Interview: http://poemie.jimdo.com/nahbellpreis/preistr%C3%A4ger-portraits/15-nahbell-preis-2014-kai-pohl/ (eine Unterseite von http://www.NAHBELLPREIS.de)
Festival-Manager Kai Pohl, der auch als Dichter im Dienst ist, beschwört den Asphalt der Lyrik als Triumph der Straße und ihrer Logik. In seiner „Umbaupause“ berichtet er schmissig im Ton von „viel Spaß in der Lobby“ und „paraolympischen Hobbyontologen“. „Ein Gedicht für die Grütze“… Continue Reading „103. Rummelsburg 2“
Der literarische Untergrund ist längst aus einem Schmuddel- und Billig-Image entwachsen. Die Tatsache auf der einen Seite Gedichte zu verschenken, und auf der anderen Seite anspruchsvolle Bücher herzustellen, entspricht der alten 68er Vision, nicht eine Subkultur, sondern im besten Sinne des Wortes, eine autonome… Continue Reading „48. antichoc“
und das Prüfen kann beginnen! Poesiealbum 309: Hilde Domin. Auswahl Klaus Siblewski, Grafik Cy Twombly. 32 S., 4€. Mehr Poesiealbum 310: Friederike Mayröcker. Auswahl Sonja Harter. Grafik Max Ernst. 32 S., 4€. Mara Genschel: Referenzfläche 3# 8/50 Mara Genschel: Referenzfläche 3# 10/50 (Foto s. unten) Lettre… Continue Reading „80. Ausgepackt“
Ein paar aus dem Zusammenhang gerissene Stellen aus*: ann cotten: ausreden. Stocherung in den Grundlagen und Vorausannahmen der gegenwärtigen Literatur, in: Schreibkraft 1 Wenn also Germanisten auf die Formel kommen, „der Text erfülle oder erfülle nicht die Ansprüche, die er selbst aufstelle,“ so ist… Continue Reading „13. Lyrikkatalog Berlin“
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