Kategorie: Europa

132. Ein FREIES GEDICHT VOM SOWIESO UNGESCHÜTZTEN

… URHEBER, WEIL DIE ANDEREN SIND JA EHER INDUSTRIEHEBER Von Rainer Wieczorek Gedicht zur Straßenverkehrsordnung Ein autofahrender Fahrradfahrer du Arsch Pisssack eines fahrradfahrenden Autofahrers. Arschloch hoffentlich nehmense dir bald den Führerschein ab Wichser Mißgeburt Penner Schwein Affenarsch Idiot und Vollidiot Et cetera e t… Continue Reading „132. Ein FREIES GEDICHT VOM SOWIESO UNGESCHÜTZTEN“

131. Neu im pomlit-Blog

… ein Brief von Angelika Janz an das Schweriner Kulturministerium und eine Rede von Peter Wawerzinek zur Eröffnung einer Ausstellung des Rügener Künstlers Walter G. Goes. Hier: http://pomlit.wordpress.com/ Peter Wawerzinek liest morgen, Sonnabend, 10.00 – 11.00 Uhr in Klagenfurt, live auf 3sat, auch im Internet,… Continue Reading „131. Neu im pomlit-Blog“

130. Dichter ausgestellt

Handschriften, Drucke, Erstausgaben: Zum 200. Geburtstag von Ferdinand Freiligrath (1810-1876) wird am Dienstag in der Universitäts- und Landesbibliothek der Heine-Uni eine Ausstellung über Werk und Leben des Dichters eröffnet. Die Exponate stammen vom Hermann-Smeets-Archiv der Heimatfreunde Bilk. / Die Welt (Bis 12.8.)

129. SELBSTGEWOLLTE AMPUTATION

Hör- und Lesefehler. „Seid furchtbar und mehret euch“. Eben lese ich im Spiegel online: Weltweit leiden Tausende Menschen unter BILD – einer Störung, bei der sich Gesunde um jeden Preis eine Amputation wünschen. Hirnamputation? – Erst auf den zweiten Blick die Enttäuschung. Nicht BILD… Continue Reading „129. SELBSTGEWOLLTE AMPUTATION“

128. „Tage der Poesie“ in Leipzig

In Sachsen gibt es erstmals „Tage der Poesie“. Vom 24. bis 26. Juni treffen sich rund 50 Autoren im Leipziger Haus des Buches. Sie wollen bei diesem Podium der Begegnung anhand zahlreicher Beiträge darüber diskutieren, was zeitgenössische Lyrik ausmacht. Ein „Worttreffen“ soll es nach… Continue Reading „128. „Tage der Poesie“ in Leipzig“

127. „Think globo, act loco“

heißt so ein Sprüchlein. Er gefällt mir. Vor allem weil er zweideutig ist. Spricht man das „o“ im Wort loco kurz, wirds Spanisch und bedeutet verrückt. Ein bißchen verrückt muß schon sein, mancher findet die Grenze nicht. Loco, immer wieder Gedichte zu schreiben, die… Continue Reading „127. „Think globo, act loco““

126. Rough auf seiner Bahn

„Glücklich, wer einst sagen kann / es war rough auf meiner Bahn“ – so begrüßt der Dichter Christian Filips sein erstes, bei Urs Engeler verlegtes „Roughbook“ („Heisse Fusionen“) mit einem Ständchen. Mit der Reihe im fast quadratischen Westentaschen-Format beschreitet Engeler in Zeiten der Krise neues… Continue Reading „126. Rough auf seiner Bahn“

125. Mail-Art=DENK-Art=Kampf-Art=daß-mail-DADA-Projekt-2010

Von Rainer Wieczorek, Berlin Sklaverei und sklavische Tendenzen im Heute Dass die Sklaverei als abgeschafft gilt, ist ein Schriftstück, annehmend von voreilig sich menschlich fühlender Eliten, auch braver Demokraten, unsere uniformierten Weltherrschaften im bunten gräulich blauem Anzug (sich in der Mehrheit wähnend) und diversen… Continue Reading „125. Mail-Art=DENK-Art=Kampf-Art=daß-mail-DADA-Projekt-2010“

123. „symbol than / Wimbledon“

Die Worte hüpfen über das Zeilenende: „For the game of lawn tennis there’s no better symbol than / Wimbledon“. Es ist ein kleiner, augenzwinkernder Reim, der eine große Tradition auf den Punkt bringt. Er stammt aus einem Gedicht des Autors Matt Harvey, der das… Continue Reading „123. „symbol than / Wimbledon““

121. Meine Anthologie 45: Adolf Endler, Besuch aus Moskau 1955

Besuch aus Moskau 1955 Fadejew! – Paustowski! – Korneitschuk! Issakowski! – Bashan! – Schtipatschtow*! Ketlinskaja! – Kassyl! – Katajew! >>Ach, lebt die Achmatowa noch?« Bek! – Lebedew-Kumatsch! – Sjomuschkin! Scholochow! – Polewoi! – Lugowskoi! Surkow! – Schaginjan! – Libedinski! »Und lebt die Achmatowa noch?«… Continue Reading „121. Meine Anthologie 45: Adolf Endler, Besuch aus Moskau 1955“

120. Sciolle, stroppe, hienu

Gino Chiellino schreibt seine Gedichte, anders, als sein Name es vermuten ließe, auf deutsch. Er ist 1946 in Süditalien geboren, in Kalabrien, und lebt seit 1970 in Deutschland. Heute wohnt er in Augsburg. Doch nicht nur dieser Einschnitt ist markant. Er selbst nennt als… Continue Reading „120. Sciolle, stroppe, hienu“

119. ERSTMALS NAHBELLPREIS VOM ANWÄRTER ABGELEHNT !

„Entwicklung höherer Komplexität als Aufgabe der Kunst – keine Dekoration!“ (Jörg Janzer, 9.9.09) G&GN-Institut Berlin-Neukölln 21.6.2010 / Erstmals in der über zehnjährigen Geschichte des alternativen Lyriknobelpreises für DEUTSCHSPRACHIGE LEBENDE DICHTER hat ein Anwärter den Preis abgelehnt: Der bald 70-jährige Berliner Jörg Janzer (alias Dr.… Continue Reading „119. ERSTMALS NAHBELLPREIS VOM ANWÄRTER ABGELEHNT !“

118. Füllhorn

Eine bisher an mir vorbeigegangene Seite fliegt mir in einer Anmerkung von Ron Winkler zu, danke! Die literaturwerkstatt Berlin stellt ihre Reihe „Gespräch des Monats“ zum Nachhören ins Netz. Ich höre gerade Sherwin Bitsui, klingt gut! Hier können Sie stundenlang zuhören. Es sprechen: Oskar… Continue Reading „118. Füllhorn“

117. «Die Sprache baut Sätze, der Körper zittert leicht»

Hier wie gewünscht die NZZ: Der polnische Dichter Piotr Sommer mag ein ernstes Gesicht haben, wie er einmal schreibt, doch dahinter brütet die Ironie. Mit feinem Gespür für die Kraft der Einzelheiten findet er das Wesentliche nicht in grossen Gedanken, sondern im Beiläufigen: in… Continue Reading „117. «Die Sprache baut Sätze, der Körper zittert leicht»“

116. Meine Anthologie 44: Anna Achmatowa, Epigramm

Epigramm Und Beatrice – schuf sie wie Dante Verse? Berühmte Laura je der Liebe Glut? Nun lehrte ich die Frauen sprechen… Wie bringt man sie zum Schweigen, großer Gott? 1958 Anna Achmatowa, Poem ohne Held. Hg. Fritz Mierau. Göttingen: Steidl 1992. S. 129 (Nachdichtung… Continue Reading „116. Meine Anthologie 44: Anna Achmatowa, Epigramm“