Veröffentlicht am 14. September 2026
von lyrikzeitung
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Warum sollte ein Mensch eigentlich aufstehen? Der Fuß ist viel zu klein, der Körper viel zu hoch, Augen und Ohren entfernen sich vom Boden – und ob damit wirklich etwas gewonnen ist, bleibt zweifelhaft. Am Ende stehen nur noch „die frage der tische / die frage der stühle“.
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Aufstehen, Augen, Übersicht, Boden, Der Sanitäter, experimentelle Lyrik, Fuß, Gedicht, Gegenwartslyrik, im liegen, Körper, Kopf, Liegen, Ohren, perspektive, Peter Engstler, Stühle, Stefan Döring, Stehen, Tische, Wahrnehmung, Zunge
Veröffentlicht am 30. August 2026
von lyrikzeitung
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Morgen wird heller. Vorhang bläht sich. Junger Wind und Sonne will herein.
Lärmen quillt auf…. Musik der Frühe … sanft in Morgenträume eingesungen
schlaf ich ein.
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Abschied, Colmar, Der Aufbruch, deutsche Literatur, deutsche Lyrik, Elsass, Ernst Stadler, Erster Weltkrieg, Expressionismus, expressionistische Lyrik, Frühe, Geliebte, In der Frühe, Intimität, Körper, Körpergeruch, Liebe, Liebesgedicht, Liebeslyrik, Morgen, Schlaf, Sinnlichkeit, Traum, Wahrnehmung
Veröffentlicht am 25. August 2026
von lyrikzeitung
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Kann ein Gedanke einen Geschmack haben? In José Gorostizas „Pausas I“ ist das Meer so sehr verinnerlicht, dass schon der bloße Gedanke daran das Denken salzig werden lässt.
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Kategorie: Mexiko, SpanischSchlagworte: Übersetzung, Bootsgesänge, Canciones para cantar en las barcas, Curt Meyer-Clason, Denken, José Gorostiza, lateinamerikanische Literatur, Meer, mexikanische Literatur, mexikanische Lyrik, Pausas I, Pausen I, Rimbaud Verlag, Salz, Sinnlichkeit, spanischsprachige Lyrik, Wahrnehmung, Zweisprachige Lyrik
Veröffentlicht am 17. Juli 2026
von lyrikzeitung
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Beginnen /
als steige der erste Tag der Schöpfung aus dem Wasser /
beginnen /
als habe noch nie jemand ein Wort gesagt //
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Kategorie: SchweizSchlagworte: Aphorismus, Gegenwartslyrik, Hoffnung, Poetik, poetische Miniatur, Prosagedicht, schweizer lyrik, Sprache, Tod, Vergänglichkeit, Wahrnehmung, Werner Lutz, Zwischen den Zeilen
Veröffentlicht am 16. Juli 2026
von lyrikzeitung
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Ein Ah! ist der Anfang von allem und heisst
soviel wie Schra… wie Schwarz. Soviel wie nichts. Drin
gehn die Farben unter wenn die Nacht sie dimmt //
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Kategorie: Deutsch, SchweizSchlagworte: Farben, Felix Philipp Ingold, Gegenwartslyrik, Lautpoesie, moderne Lyrik, Nacht, Niemals keine Nachtmusik, Ritter Verlag, Schweizer Literatur, Sprachphilosophie, Vokale, Vorspruch, Wahrnehmung, Zeit
Veröffentlicht am 29. Juni 2026
von lyrikzeitung
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Fuji //
nie gesehen /
schon gar nicht /
erfasst /
erhebst du dich /
über träume /
wirr oder unwirr //
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Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: arboretum, österreichische Lyrik, Edition Thanhäuser, Emily Artmann, Erinnerung, Filmemacherin, Fuji, Gegenwartslyrik, in einem mantel aus fischhaut, Japan, manuskripte, Mount Fuji, Naturlyrik, poetische Verdichtung, Wahrnehmung
Veröffentlicht am 3. November 2025
von lyrikzeitung
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Wie die Dinge abhanden kommen
als seien sie nicht zugelassen.
Dies Glas ist ausgetrunken
die eisernen Rüstungen in den Vitrinen
sind leer.
Nichts scheint einfacher als
diese Vorstellung zu verlassen.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: deutsche Lyrik, deutsche Moderne, Dieter Wellershoff, Doppelt belichtetes Seestück, Existentialismus, Gegenwartslyrik, Kölner Schule, Kiepenheuer & Witsch, Lyrikzeitung, Momente So geschehen die Dinge, Neuer Realismus, Poesie der 1970er, Vergänglichkeit, Wahrnehmung, Wellershoff 100
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