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Veröffentlicht am 28. September 2026 von lyrikzeitung
73 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
(* 4. April 1944 in Bad Hall in Oberösterreich)
Gleichgültiges Atmen Mit heiklen Synkopen Das ist mein Alter nun Ein plötzliches Lächeln Dem gefangenen Wind abgeluchst Das ist mein Alter nun Durch den Nachsiebzigerleib Schiebt mir das Vorderhirn Einen Vers durch den Zwerch Der als er beim Kehlkopf Seine Wucht im Zartgaren findet Sich aufpflopft und Die Wörter wie Tropfen verperlt Und mit Flachatem Poliert
Aus: Robert Schindel, Flussgang. Gedichte. Berlin: Suhrkamp, 2023, S. 79
Autor: Robert Schindel
Titel: Gleichgültiges Atmen
Lebensdaten: geboren 4. April 1944
Geburtsort: Bad Hall, Oberösterreich
Band: Flussgang. Gedichte
Erscheinungsort: Berlin
Verlag: Suhrkamp
Erscheinungsjahr: 2023
Seite: 79
Gattung: Gedicht, Alterslyrik, poetologisches Gedicht
Literatur: österreichische Literatur, deutschsprachige Gegenwartslyrik
Themen: Alter, Altern, Atmen, Körper, Sprache, Dichten, Vergänglichkeit
Motive: Atem, Synkope, Lächeln, Wind, Vorderhirn, Zwerchfell, Kehlkopf, Vers, Wörter, Tropfen
Sprachliche Besonderheiten: Nachsiebzigerleib, Zwerch, Zartgaren, aufpflopfen, verperlen
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Alter, Altern, Altersgedicht, Alterslyrik, Atem, Atmen, aufpflopfen, österreichische Literatur, österreichische Lyrik, deutschsprachige Lyrik, Dichten, Flachatem, Flussgang, Flussgang Gedichte, Gegenwartslyrik, Gleichgültiges Atmen, Körper, Körperlichkeit, Kehlkopf, Nachsiebzigerleib, Poetik, poetologisches Gedicht, Robert Schindel, Robert Schindel Gedichte, Schreiben, Stimme, Suhrkamp, Suhrkamp 2023, Synkope, verperlen, Vers, Vorderhirn, Wörter, Zartgaren, Zwerch, Zwerchfell
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