Schlagwort: Körper
Veröffentlicht am 28. September 2026
von lyrikzeitung
1 Kommentar
Durch den Nachsiebzigerleib
Schiebt mir das Vorderhirn
Einen Vers durch den Zwerch
Der als er beim Kehlkopf
Seine Wucht im Zartgaren findet
Sich aufpflopft und
Die Wörter wie Tropfen verperlt
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Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Alter, Altern, Altersgedicht, Alterslyrik, Atem, Atmen, aufpflopfen, österreichische Literatur, österreichische Lyrik, deutschsprachige Lyrik, Dichten, Flachatem, Flussgang, Flussgang Gedichte, Gegenwartslyrik, Gleichgültiges Atmen, Körper, Körperlichkeit, Kehlkopf, Nachsiebzigerleib, Poetik, poetologisches Gedicht, Robert Schindel, Robert Schindel Gedichte, Schreiben, Stimme, Suhrkamp, Suhrkamp 2023, Synkope, verperlen, Vers, Vorderhirn, Wörter, Zartgaren, Zwerch, Zwerchfell
Veröffentlicht am 22. September 2026
von lyrikzeitung
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„Aus dir wär wohl eine feine Nachtigall geworden“: In Esther Kinskys „I Nachtigall“ beginnt Nives am gemeinsamen Tisch zu singen. Doch ihr Gesang wird immer lauter, greller und fremder. Ein eindringlicher Text über Stimme und Sprache, Zuhören und Schmerz, Körper und Verstummen.
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: deutsche Lyrik, deutschsprachige Lyrik, Erzählen, Esther Kinsky, Esther Kinsky Gedichte, Frau Doktor, Gegenwartslyrik, Gemeinschaft, Gesang, Heim.Statt., Heim.Statt. Gedichte, I Nachtigall, Körper, Kehle, Mund, Nachtigall, Nives, Poesie und Gesang, Prosagedicht, Schmerz, Sprache, Stimme, Stimme und Sprache, Suhrkamp, Suhrkamp 2025, Verstummen, Vogel, Vogelgesang, Zuhören, Zunge
Veröffentlicht am 17. September 2026
von lyrikzeitung
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so machen wir
garnrollen aus angst, die
wir durch unsere rippen
ziehen, durch deine und durch
meine, ineinander die fäden
weben
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Angst, Brustkorb, Brustkorbgeflecht, Dunst, ein gebrechen im tag, Fäden, Garnrollen, Gedicht, Geflecht, Gegenwartslyrik, Hände, Körper, Nähe, Rippen, Sachen mit Wœrtern, Simone Scharbert, Sprache, Verbundenheit, Zerbrechlichkeit
Veröffentlicht am 14. September 2026
von lyrikzeitung
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Warum sollte ein Mensch eigentlich aufstehen? Der Fuß ist viel zu klein, der Körper viel zu hoch, Augen und Ohren entfernen sich vom Boden – und ob damit wirklich etwas gewonnen ist, bleibt zweifelhaft. Am Ende stehen nur noch „die frage der tische / die frage der stühle“.
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Aufstehen, Augen, Übersicht, Boden, Der Sanitäter, experimentelle Lyrik, Fuß, Gedicht, Gegenwartslyrik, im liegen, Körper, Kopf, Liegen, Ohren, perspektive, Peter Engstler, Stühle, Stefan Döring, Stehen, Tische, Wahrnehmung, Zunge
Veröffentlicht am 11. September 2026
von lyrikzeitung
1 Kommentar
„Zahniger Zorn, / ich zätsche, / zundere, / zaibe.“ In „Zrtsch“ treibt Paul Celan die Sprache an eine Grenze, an der Wörter zu Lauten werden und zugleich neue Wörter entstehen. Zischen, Härte, Stottern und Körperlichkeit bestimmen dieses kurze, verstörende Sprachgedicht.
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Kategorie: Deutsch, FrankreichSchlagworte: Ah ein Herz verstehe, deutschsprachige Lyrik, Hirn, Jakob Leiner, Körper, Krankheit, Laut, Neologismus, Paul Celan, Quintus Verlag, Sprache, Sprachspiel, Sprachzerlegung, Wortneuschöpfung, Zahniger Zorn, Zorn, Zrtsch
Veröffentlicht am 5. September 2026
von lyrikzeitung
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Manchmal musst du lügen, um die Wahrheit
zu sagen, das hat mich die Poesie gelehrt.
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Kategorie: Bosnien-Hercegovina, BosnischSchlagworte: Übersetzung aus dem Bosnischen, Begehren, bosnische Literatur, bosnische Lyrik, coming out, Coming-out, Gegenwartslyrik, Körper, Liebe, Marie Alpermann, Mutter, Poesie, queere Literatur, queere Lyrik, Rebekka Zeinzinger, Sag Feuer, Selma Asotić, Sprache, Suhrkamp Verlag, Wahrheit
Veröffentlicht am 30. August 2026
von lyrikzeitung
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Morgen wird heller. Vorhang bläht sich. Junger Wind und Sonne will herein.
Lärmen quillt auf…. Musik der Frühe … sanft in Morgenträume eingesungen
schlaf ich ein.
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Abschied, Colmar, Der Aufbruch, deutsche Literatur, deutsche Lyrik, Elsass, Ernst Stadler, Erster Weltkrieg, Expressionismus, expressionistische Lyrik, Frühe, Geliebte, In der Frühe, Intimität, Körper, Körpergeruch, Liebe, Liebesgedicht, Liebeslyrik, Morgen, Schlaf, Sinnlichkeit, Traum, Wahrnehmung
Veröffentlicht am 10. Juni 2026
von lyrikzeitung
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Guck, dort hinten taumelt
Das letzte süße Stückle dieser Welt
Unangebissen und unerreichbar
Ins ferne, weite Universum.
Kategorie: DeutschSchlagworte: Alltag, Arbeitskritik, Bayerischer Kunstförderpreis, deutschsprachige Lyrik, Die Anthologie der Gedichte betrunkener Frauen, Endzeit, Endzeiten, Erschöpfung, Gedicht, Gegenwartslyrik, Glück, hochroth München, Kapitalismuskritik, Körper, Lesen, Letztes süßes Stückle, LJ Jeschke, Lyrik 2026, Selbstfürsorge, Stress, zeitgenössische Lyrik
Veröffentlicht am 26. Oktober 2025
von lyrikzeitung
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Was mir gehört ist meins
was dir gehört ist deins
meine Nägel gehören mir
wenn ich Lust habe sie blutig anzumalen
schau nicht finster
wir haben alle die Wahl
Kategorie: Englisch, UgandaSchlagworte: 2001, afrikanische Dichterinnen, Alexander Verlag, Autonomie, Berliner Anthologie, Damn You, Der Teufel soll dich holen, Die Welt über dem Wasserspiegel, englisch-deutsch, Feminismus, Frauenlyrik, Freiheit, Gegenwartslyrik, Joachim Sartorius, Körper, Körperpolitik, Lyrikzeitung, Margitt Lehbert, Monica Arach, Selbstbestimmung, Uganda, ugandische Lyrik, Ulrich Schreiber, Wut, Zweisprachige Lyrik
Veröffentlicht am 5. Juli 2010
von lyrikzeitung
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Hier war gelegentlich von Körpertexten die Rede. Hier ein Zufallsfund, der die Körperteile einer gewissen Minette betrifft, von Kopf bis Leber (zugleich ein Kommentar zur Abstimmung in Bayern gestern, oder wars Polen? Ach!) Les aventures de Minette Accentiévitch du serbe Vladan Matijevic, premier roman… Continue Reading „21. Minette a tout“
Veröffentlicht am 6. Dezember 2009
von lyrikzeitung
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Simone Kornappel (Hamburg)
Veröffentlicht am 4. Dezember 2009
von lyrikzeitung
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ich hab die Milz gefunden, die Leber, die Lunge, schreibt Simone Kornappel unter Bezug auf den Beitrag Körpertexte und zwar in einem (famosen) Gedicht von Tomaž Šalamun Aber das sind Ausnahmen (Leseprobe aus: Aber das sind Ausnahmen, Gedichte, 2004, Edition Korrespondenzen – Übertragung Peter… Continue Reading „30. Milz, Leber, Lunge“
Veröffentlicht am 19. November 2009
von lyrikzeitung
3 Kommentare
Immer nur das Herz, in der Lyrik, klagt ein Anonymus im „Kreis-Anzeiger“ (die Homepage bietet zur Auswahl: Wetteraukreis, Vogelsbergkreis). Doch wie ist es um die anderen Organe bestellt? Wer schrieb jemals eine Hymne auf Leber, Nieren, Nase und Ohren? Wann ist jemals etwas für… Continue Reading „93. Körpertexte“
Kategorie: Chile, Deutsch, Deutschland, Englisch, Frankreich, Spanisch, Tschechien, USASchlagworte: Antoine de Saint-Exupéry, Blason, František Halas, Körper, Pablo Neruda, Paul Celan, Walt Whitman
Veröffentlicht am 17. August 2009
von lyrikzeitung
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Der Taoismus unterscheidet auch in der Natur Yin- und Yang-Elemente. So wurden weibliche Schamteile mit Hügeln, Tälern, Feuchtgebieten und Wäldern verglichen, als seien sie eine Landschaft, oder mit einer im Frühlingswind aufgeblühten Päonie. Erotikbilder heissen in Korea «Frühlingsbilder». / Hoo Nam Seelmann, NZZ 15.8.
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