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Veröffentlicht am 22. September 2026 von lyrikzeitung
„Aus dir wär wohl eine feine Nachtigall geworden“: In Esther Kinskys „I Nachtigall“ beginnt Nives am gemeinsamen Tisch zu singen. Doch ihr Gesang wird immer lauter, greller und fremder. Ein eindringlicher Text über Stimme und Sprache, Zuhören und Schmerz, Körper und Verstummen.
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: deutsche Lyrik, deutschsprachige Lyrik, Erzählen, Esther Kinsky, Esther Kinsky Gedichte, Frau Doktor, Gegenwartslyrik, Gemeinschaft, Gesang, Heim.Statt., Heim.Statt. Gedichte, I Nachtigall, Körper, Kehle, Mund, Nachtigall, Nives, Poesie und Gesang, Prosagedicht, Schmerz, Sprache, Stimme, Stimme und Sprache, Suhrkamp, Suhrkamp 2025, Verstummen, Vogel, Vogelgesang, Zuhören, Zunge
Veröffentlicht am 14. September 2026 von lyrikzeitung
Warum sollte ein Mensch eigentlich aufstehen? Der Fuß ist viel zu klein, der Körper viel zu hoch, Augen und Ohren entfernen sich vom Boden – und ob damit wirklich etwas gewonnen ist, bleibt zweifelhaft. Am Ende stehen nur noch „die frage der tische / die frage der stühle“.
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