Kategorie: Deutschland

41. Heine-Preis

Robert Gernhardt erhält am Montag in Düsseldorf den Heinrich-Heine-Preis. Vielleicht trösten ihn die 25.000 EU über seinen Hader mit der Rechtschreibreform? / Der Standard 11.12.2004*) Mehr: : Neue Ruhr Zeitung 13.11. / Der Standard 14.12.

36. Hotel Macondo

Acht Zeilen von Beckett entwickeln den Zyklus „Hotel Macondo“, acht Prosagedichte, in denen Klimkes Themen und Motive explodieren: das Eis, das Meer der verlorenen Zeit, die toten Träume, die apokalyptische Schattenlosigkeit, und dazu der imaginierte Aufstand „eines Tages“, der dem Haus Macondo oder Aracataca… Continue Reading „36. Hotel Macondo“

34. Hälfte des Lebens

Perlentaucher Arno Widmann räumt einen Gedichtband von Hans Thill vom Nachttisch und stellt das Gedicht „Hälfte des Lebens“ vor. Hans Thill: „Kühle Religionen“. Gedichte. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2003, 104 Seiten, 17,90 Euro. ISBN 3-88423-212-6.

35. Richard Wagner, Einwanderer

Der 1987 aus Rumänien in die Bundesrepublik (die heftig darauf bestand, kein Einwanderungsland zu sein) eingewanderte Schriftsteller Richard Wagner berichtet in der NZZ vom 11.12. über seine Erfahrungen: Wenn ich in Rumänien als Deutscher galt und es als Banater Schwabe in meinen eigenen Augen… Continue Reading „35. Richard Wagner, Einwanderer“

26. Hobby-Dichter nach Hartz IV

„Das soll wirklich keine SCHIKANE sein, aber der STEUERZAHLER kann schließlich nicht für Ihr PRIVATVERGNÜGEN aufkommen! Suchen Sie sich einen JOB und machen Sie Ihre KUNST dann in der FREIZEIT – und alles ist gut…“ [O-Ton-Zitat: Neue Sozialamtangestellte, Brave New Cologne, Sommer 2004]  … Continue Reading „26. Hobby-Dichter nach Hartz IV“

22. „LiEBE AM NACHMiTTAG – VERD!CHTET IN NEUKÖLLN“

Literaten des Künstlernetzes & Freunde werden laut und deutlich… Jeannette Abée (nur für Hartgesottene…) HEL ToussainT (nur für Übergebildete…) Tom de Toys (exakt 10-jähriges Jubiläum der E.S.-Theorie) Miss Tigra (Preview ihres bilingualen Debut-Gedichtbandes „AUGENBLICK“)   17 Uhr im Café „selig“ (Beginn: 17:30h, pünktlich!) Herrfurthplatz… Continue Reading „22. „LiEBE AM NACHMiTTAG – VERD!CHTET IN NEUKÖLLN““

2. Zeitschrift „neue deutsche literatur“ eingestellt

Zu DDR-Zeiten hatte die Zeitschrift 12.000 Abonnenten. Nach der Wende gab es 3.000 Abos, zuletzt war die Zahl auf knapp 1.000 geschrumpft. Erst Anfang des Jahres hatten die Schwartzkopff Buchwerke Hamburg & Berlin die „neue deutsche literatur“ vom Aufbau- Verlag übernommen. Im Mai kam… Continue Reading „2. Zeitschrift „neue deutsche literatur“ eingestellt“

19. Schillerstiftung preist Falkner und Laschen

Gerhard Falkner, Jahrgang 1951, stammt aus Schwabach und lebt jetzt in Weigendorf (Bayern) und Berlin. Bekannt ist er als Lyriker, hat aber auch Dramatik und Essays geschrieben und übersetzt. Außerdem gehörte er zu den Haupt-Juroren des diesjährigen Dresdner Lyrikpreises. Professor Dietger Pforte, Laudator der… Continue Reading „19. Schillerstiftung preist Falkner und Laschen“

35. Zonic 13

Die von Alex Pehlemann begründete ehemalige Fanzine hat sich zu einer Zeitschrift für „Kulturelle Randstandsblicke und Involvierungsmomente“ gemausert, bei der Musik und Literatur inzwischen nahezu gleichstark vorkommen. Mitredakteur ist nunmehr Bert Papenfuß, der auch eines der literarischen Highlights beisteuerte: seine Berlin-Fassung des althochdeutschen Weltuntergangsgedichts… Continue Reading „35. Zonic 13“

95. Festival Basler Art

Zwei Auszüge aus einem Beitrag von Michael Braun zum Basler Lyrikfestival, NZZ 22.9.: Wie es um die „Wirkmacht der Dichtung“ auf Lyrikfestivals bestellt ist, lässt sich am bündigsten mit einer Gedichtzeile des Berliner Sprachakrobaten Ulf Stolterfoht zusammenfassen: „Man schleppt sich von Wendung zu Wendung“.… Continue Reading „95. Festival Basler Art“

39. Urs Allemann über die Ode

Der Ausgangspunkt war die Lektüre der Oden von Hölderlin, die mich immer begleitet hat. Es war mein Wunsch, so etwas selber zu machen, und ich habe dann begonnen, die Odenliteratur zu studieren. So bin ich von Hölderlin auf Klopstock und von Klopstock auf Horaz… Continue Reading „39. Urs Allemann über die Ode“

69. lyrikmail Nr. 847 24.08.2004

Das Dafürhalten im Ende Wars das? Ich sprach die Worte wie Butterbrot. Unterlegte dem Fett das Ende, umspähtes Reimen, meine Manie. Ists das? Mich verlegte aufs Brett die Wende, geblähtes Aller Anfang ist Zeremonie! a Wirds das? Ich verdorrte, bin wach und war tot.… Continue Reading „69. lyrikmail Nr. 847 24.08.2004“

47. Kosmopolit aus Hinterpommern

Der Dichterkosmopolit will die Landschaften seines Ursprungs keineswegs verleugnen. »Aber ich lege Wert darauf, nicht als Lyriker angesehen zu werden, der die Heimattümelei der Vertriebenenverbände mitbetreibt.«  / Hannes Würtz, ND 18.8.2004 über Hans-Jürgen Heise: Am Mischpult der Sinne. Ausgewählte Schriften. Wallstein, 365 S., Leinen, 29… Continue Reading „47. Kosmopolit aus Hinterpommern“

21. kleinschreibung

Endlich ist bewegung in die sache gekommen. Die taz vom 12.8. 2004 schreitet zur radikaleren tat: Liebe leserInnen, die taz erscheint heute in kleinschreibung. Selbstverständlich haben hier nach wie vor die inhalte des geschriebenen priorität vor sprachregelungen. Aber wir möchten die debatte um die… Continue Reading „21. kleinschreibung“

20. Klassische Rächt-schraybunk

Nachdem nun endlich! zwei beherzte Männer zur Rettung der Republik sowie zur Tat schritten und fortan wenigstens in ihren privaten Zeitungen zur klassischen deutschen Rechtschreibung zurückkehren, will L&P auch nicht abseits stehen. Haben wir doch ohnehin (wem ist es aufgefallen?) außer in fremdsprachigen Texten… Continue Reading „20. Klassische Rächt-schraybunk“