Kategorie: Frankreich

81. Das Geschäft der Besserwisserei

Die zehnte Nummer von Kultur & Gespenster ist zugleich eine der sonderbarsten Ausgaben welche die Redaktion je zusammenstellte: Ein umfangreiches Dossier zum Thema »Literarische Hermeneutik«. Eifersüchtige Autoren ringen mit ihren Kollegen um die jeweils schlagendere Gestaltung eines Themas. Es geht so sehr wie noch nie… Continue Reading „81. Das Geschäft der Besserwisserei“

77. 11. poesiefestival berlin erfolgreich beendet

Am 12. Juni 2010 ging das 11. poesiefestival berlin erfolgreich zu Ende. Mit der szenischen Uraufführung von Pasolinis Gedichtzyklus „Dunckler Enthusiasmo“in der Regie von Leopold von Verschuer ging das 11. poesiefestival berlin am Samstag, 12. Juni 2010, erfolgreich zu Ende. Die Übersetzung des Gedichtzyklus… Continue Reading „77. 11. poesiefestival berlin erfolgreich beendet“

61. Literaturwerkstatt im Juni 2010

-AUSSER HAUS- Di 15.6. 19:00 Recycling à la française – Ludovic Bablon Mit Ludovic Bablon (Autor, Berlin) Wiederverwenden, aufbereiten, umkrempeln – das Werk von Ludovic Bablon lässt sich schwer fassen: Seine Einflüsse reichen vom zeitgenössischen US-amerikanischen Roman über die moderne Philosophie hin zur japanischen Mediävistik. Seine… Continue Reading „61. Literaturwerkstatt im Juni 2010“

55. Versteigert

Manuskripte und Briefe des französischen Schriftstellers und Lyrikers Jacques Prévert sind in Paris für insgesamt 2,3 Millionen Euro versteigert worden. / NZZ 10.6.

40. Ensemble Alternance: Zwischen Lyrik und Musik

Dienstag, 08 Juni 2010 Einlass 19:00, Beginn 20:00 Uhr sendesaal bremen Das Konzert ergründet die Beziehungen zwischen Lyrik und zeitgenössischer Musik, die sich in der zweiten Hälfte des 20ten Jahrhunderts eigenartig gelockert haben. Eine mögliche Erklärung für diese Abkehr ist sicher die ästhetische Entwicklung… Continue Reading „40. Ensemble Alternance: Zwischen Lyrik und Musik“

4. Wer ist das Du?

Höchst anregend ist, was Eisenreich zur Entstehung einiger Gedichte berichtet, etwa zu „Benedicta“. Als sie Celan eine gerade erstandene Schallplatte mit jiddischen Volksliedern vorspielte, blieb die Nadel hängen, so dass sich der Satz „´s mus asoj sajn“ immerfort wiederholte. Dieser Satz war die Antwort… Continue Reading „4. Wer ist das Du?“

3. Carlo Bordini

Aus Anlaß der Herausgabe seiner sämtlichen Gedichte in Italien, eines langen Gedichts in Frankreich und eines Dossiers in der Zeitschrift Europe liest Carlo Bordini im Juni dreimal in Paris. Luca Sossella, der Verleger von Marco Baliani, Carmelo Bene und in jüngerer Zeit des legendären… Continue Reading „3. Carlo Bordini“

134. e.poesie. sound & language II

Das poesiefestival berlin setzt die Reihe e.poesie am 7.6.2010 mit zwei Uraufführungen und zwei Deutschen Erstaufführungen fort. Zum dritten Mal transformiert e.poesie den Eigenklang der Poesie in neue akustische Räume. Am 7. Juni 2010 präsentiert das poesiefestival berlin eine eigene Auftragsproduktion sowie Arbeiten von… Continue Reading „134. e.poesie. sound & language II“

117. Meine Anthologie 42: Michel Houellebecq, L´amour, l´amour

L´ AMOUR, L´ AMOUR. Kurzatmige Rentner in einem Pornokino Verfolgten ohne rechten Glauben Die schlecht gefilmten Spiele zweier lasziver Paare; Eine Handlung gab es nicht. Da hast du, so dachte ich, das Gesicht der Liebe, Ihr urechtes Gesicht. Die einen sind verführerisch; sie verführen… Continue Reading „117. Meine Anthologie 42: Michel Houellebecq, L´amour, l´amour“

116. FIXative

Neue FIXative bei fixpoetry.com: + FIXativ „Ein Lied wie ein Gedicht“ eine Interpretation des Gedichtes „Dirindina la malcontenta“ – ein altes Schlaflied aus der Toskana von Frank Milautzcki ++ FIXativ Gedicht: RATINGER HOF, ZETTBEH (3) von Thomas Kling mit einer Interpretation von Frieder von… Continue Reading „116. FIXative“

98. Celans Kreidestern

Von der ehemaligen Geliebten eines berühmten Dichters, die erst ein halbes Jahrhundert später ins Licht der literarischen Öffentlichkeit tritt, könnte man eine Fuhre Allzumenschliches erwarten. Die einundachtzigjährige Brigitta Eisenreich erhebt subtilere Ansprüche. In die vielbearbeiteten Claims der Celan-Philologie dringt sie ein und sagt: Ich… Continue Reading „98. Celans Kreidestern“

76. Popikone Rimbaud

… Rimbaud besitzt auch 120 Jahre nach seinem Tod eine Faszination, die ihm längst den seltenen Rang eines geradezu universellen Phänomens von zeitloser Gültigkeit verschafft hat. Diese Bedeutung, die Rimbaud geradezu als den Archetyp heutiger Pop-Ikonen ausweist, denen er den Nachweis überzeitlicher Geltung jedoch… Continue Reading „76. Popikone Rimbaud“

75. Petrarcapreis wieder da

Mit der Verleihung an Friederike Mayröcker im vergangenen Jahr ist der Hermann-Lenz-Preis aufgegeben worden. Er hatte zehn Jahre bestanden. Der Stifter des Preises, Hubert Burda, und die Jury (Peter Hamm, Peter Handke, Alfred Kolleritsch und Michael Krüger) vergeben nun wieder den vor fünfzehn Jahren… Continue Reading „75. Petrarcapreis wieder da“

32. Paul Klee

In der Jugend schwankte er lange zwischen Lyrik, Musik und Malerei. Lange galt er eher als Kleinmeister, heute rechnet man ihn zu den originellsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Bei einer Tunesienreise 1914 überwältigen ihn die Farben. Das Museum der Orangerie stellt sein Werk aus,… Continue Reading „32. Paul Klee“

18. Oberfläche und Tiefe

Noch einmal Rilke-Oper: Illés: Ich habe mir überlegt, was meine Musik mit der Sprache von Rilke zu tun hat. Auf den ersten Blick gar nichts. Rilke hat eine sanfte, fast süßliche sprachliche Oberfläche. Meine Klangsprache indes ist manchmal sehr rau, sehr bodenständig. Die Musik… Continue Reading „18. Oberfläche und Tiefe“