Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
„Wer sich diesen Abend entgehen lässt, verpasst ein Stück neuerer Literaturgeschichte.“ A.J. Weigoni (Ddorfer VerDichter) „An diesem Tag wird Düsseldorf die Offhauptstadt der deutschen Lyrik sein.“ Michael Gratz (Hrsg. Lyrikzeitung) „Autoren wie Tom de Toys haben der literarischen Szenerie ihren Stempel aufgedrückt.“ Enno Stahl… Continue Reading „3.OFFLYRIKFESTIVAL 7.7.17“
Ror Wolf der vater spricht von dem franzos der vater spricht von dem franzos des kaisers maßkrug schwarzweißrot steht zugeklappt auf der kommod der vater spricht der krieg ist groß der vater mittlerweile spricht von dem franzos das kind lauscht still die mutter lauscht… Continue Reading „der vater spricht von dem franzos“
Ich besitze von ihm vier Hefte der Siegener Reihe „Vergessene Autoren der Moderne“, ein Bändchen der famosen Nautilus-Bücherei und eine Ausgabe der „Schriften, Manifeste, Flugblätter, Billets, Werke und Taten“ des „Oberdada“ Johannes Baader. Nichts davon würde ohne Kleinverlage und Enthusiasten existieren. Verlagswesen und Betrieb… Continue Reading „Oberdada“
G&GN-INSTITUT DDORF-ELLER SÜD, 21.6.2017 / Der Nahbellpreis geht dieses Jahr an den Düsseldorfer VerDichter A.J. Weigoni. Der höchstdotierte Literaturpreis der Welt wird damit zum 18. Mal verliehen. In den ersten Antworten des noch laufenden Nahbell-Interviews DER LANGE ATEM: WEIGONIS „VORLASS“-(WIEDER)BEAT(MUNG) gibt Weigoni über literaturhistorische… Continue Reading „Nahbellpreis 2017: A.J. Weigoni“
Aus einem Beitrag von Matthias Hagedorn Im deutschsprachigen Raum wird an jedem Tag mindestens ein Literaturpreis verliehen. Auszeichnungen und Preise ähneln – Billy Wilder zufolge – Hämorrhoiden, “früher oder später bekommt sie jedes Arschloch.” Und in den weitaus meisten Fällen sind es die Jurys, die… Continue Reading „Hungertuch und Nahbellpreis“
Von Wulf Kirsten (geboren am 21. Juni 1934 in Klipphausen bei Meißen) ein Porträtgedicht aus dem Jahr 1972: Grabbe bohnenspiel im zuchthaus, ein galliger scherz. die lues logierte in der Goldenen Gans. läppisches Lippe, zänkisches weib. zum auditeur geschlagen, eine satire auf podagrabeinen. soldaten… Continue Reading „„bespiene bücher, also rezensierte““
Heute kein Dichter, aber ein großer Denker. Blaise Pascal, geboren am 19. Juni 1623 in Clairmont (Auvergne), gestorben am 19. August 1662 in Paris. Er war Mathematiker, Physiker, Erfinder, Philosoph, Moralist und Theologe. Seine Bücher wurden bewundert und gefürchtet und sogar verboten und verbrannt.… Continue Reading „Pascal“
Am 13. Juni 1934 starb der Dichter Theodor Däubler Die Buche Die Buche sagt: Mein Walten bleibt das Laub. Ich bin kein Baum mit sprechenden Gedanken, Mein Ausdruck wird ein Ästeüberranken, Ich bin das Laub, die Krone überm Staub. Dem warmen Aufruf mag ich… Continue Reading „Theodor Däubler“
Der „hochberühmte“ (Neu-)Cöllnische Dichter und Richter Nicolaus Peucker (um 1620 – 1774) ist heute vergessen. Seine Gedichte waren Gelegenheitsgedichte, im Buch gesammelt wurden sie erst postum. Fritz Martini druckte 1947 in einer Anthologie die ersten 5 Strophen dieses Gedichts und gab ihm die Überschrift… Continue Reading „Poeterey/ ach nein/ ach nein!“
Werner Söllner Villon unterm Galgen Solang ich frei war, hielt sie mich gefangen. Nun bin ich gut geschnürt, nun darf ich gehn. Nichts ist zu wenig: sogar dies verstehn zu viele. Wem das Hohelied vergangen, der pfeift es von den Dächern. Notgesänge aus jeder… Continue Reading „Villon unterm Galgen“
Friedrich Hölderlin Aus: Die Titanen. (…) bevestigter Gesang als von Blumen Neue Bildung aus der Stadt, wo Bis zu Schmerzen aber der Nase steigt Citronengeruch auf, aus der Provence, und es haben diese… Continue Reading „Bevestigter Gesang“
Herzlich Und Gott sprach herzlich mir zu Herz – So herzlich sprach er mir zu Herz – Er sprach: »Dir ist erlaubt zu Ferz«! So herzlich sprach er mir zu Herz. Und Gott sprach herzlich mir zu Ferz — So herzlich sprach er mir… Continue Reading „Elsa von Freytag-Loringhoven“
Zwei Beine hat mein Vater Das eine ist aus Holz. Er hats vom Krieg. Nun ratet: Auf welches ist er stolz?
ARS NON HABET OSOREM NISI IGNORANTEM Die Kunst und Wissenschafft wird nimmermehr gehasst von einem der sie weiß und glücklich hatt gefasst: und wie es leichter ist zu tadeln eine sache / so ist es schwerer auch / daß man sie besser mache. (1641)
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