Merlin

Weil das Volk seine Reden alle wieder erfuhr, und jener Mann ihn auf die Probe zu stellen gedachte, beschloß Merlin, nun nicht mehr so offen zu sprechen, sondern alle seine Sprüche und Worte wurden nun dunkler und man verstand sie erst, nachdem sie eingetroffen.

Aus: Sammlung romantischer Dichtungen des Mittelalters. Aus gedruckten und handschriftlichen Quellen. Herausgegeben von Friedrich Schlegel. Junius, Leipzig 1804. Band 1: Geschichte des Zauberers Merlin. (Histoire de la vie, miracles, enchentements et prophecies de Merlin. Erstausgabe: 3 Bände, Paris 1498), S. 140

Das Buch ist ein Werk von Dorothea Schlegel. Es erschien wie ihr einziger Roman  ohne Namensnennung der Autorin/Übersetzerin als von ihrem Ehemann Friedrich Schlegel herausgeben. Brendel Mendelssohn alias Dorothea (von) Schlegel, geborene Mendelssohn, geschiedene Veit, war die Tochter des Philosophen Moses Mendelssohn (1729–1786). Nach der Scheidung nannte sie sich Dorothea und lebte im Kreis der Jenaer Frühromantiker mit Friedrich Schlegel zusammen, den sie 1804 in Paris heiratete. Sie wurde am  24. Oktober 1764 in Berlin geboren und starb am  3. August 1839 in Frankfurt am Main.

Seite aus dem Buch (Googlescan als visuelle Poesie)

Hier gibt es Bücher von Dorothea Schlegel zum Herunterladen.

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