Lyrikzeitung & Poetry News

11. April 2012

37. Weiße Reiher

Einsortiert unter: Englisch, St. Lucia — Schlagworte: , , — lyrikzeitung @ 20:32

Als Derek Walcott 1992 den Nobelpreis erhielt, hörten viele Leser seinen Namen zum ersten Mal. Jetzt wurde der Dichter aus der Karibik mit dem höchsten Lyrik-Preis ausgezeichnet, den Großbritannien zu vergeben hat: Den T.S.Eliot-Prize erhielt er für den Gedichtband “Weiße Reiher”.* / DLR

Derek Walcott: “Weiße Reiher, Gedichte”
Deutsch von Werner von Koppenfels
Hanser Verlag, München 2012 
183 Seiten, 17,90 Euro

*) Genauer gesagt, wurde der Preis im Januar 2011 für den 2010 erschienenen Gedichtband vergeben. Jetzt erschien die deutsche Ausgabe. Der zitierte Text gehört offenbar nicht zur Rezension von Helmut Böttiger, sondern ist eine redaktionelle Einleitung.

S.a. Julia Zarbach in Falter : Buchbeilage 11/2012 vom 14.3.2012 (Seite 24)

27. Januar 2011

109. T.S. Eliot Prize für Derek Walcott

Einsortiert unter: Englisch, Großbritannien, St. Lucia, USA — Schlagworte: , , , — lyrikzeitung @ 04:30

Derek Walcott ist zurück: er erhält den T.S. Eliot Prize für Lyrik (£15,000) für den 2010 erschienenen Band White Egrets. Die Vorsitzende der Jury, die Lyrikerin Anne Stevenson, erklärte, daß die außergewöhnlich starke Shortlist es in diesem Jahr besonders schwer machte, einen Sieger zu finden.

Walcott veröffentlichte 1962 seinen ersten Gedichtband und wurde zum Stimmführer der karibischen Lyrik. Seitdem erschienen 18 Gedichtbände, darunter das epische Gedicht Omeros (1990). Neben vielen Preisen für englischsprachige Bücher erhielt er 1992 den Nobelpreis für Literatur.

Der Autor der Prague Post, Stephan Delbos, meint, daß es an der Zeit sei, daß Preisjurys risikofreudiger werden und jüngere Dichter wahrnehmen, die die Anerkennung und das Geld brauchen können, anstatt mehr Lorbeer auf schon preisgekrönte graue Häupter zu häufen.

 

22. Januar 2010

101. Derek Walcott 80

Einsortiert unter: Englisch, Haiti, Irland, St. Lucia — Schlagworte: , , — lyrikzeitung @ 18:24

Große Schriftsteller – darunter die Nobelpreisträger Séamus Heaney aus Irland und den Nigerianer Wole Soyinka – lud Walcott in seine Heimat nach Castries ein, der Hauptstadt des karibischen Inselstaats St. Lucia, der zum britischen Commonwealth gehört. Doch dann erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti. Dort wurzelt Walcotts künstlerisches Schaffen. / Monsters & Critics

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