Schlagwort: Sibylle Cramer

Transparenz

und auf den Straßen weht die Transparenz (Volker Braun) Ein Hauch Transparenz im Preisbetrieb. Während in Klagenfurt alle Lesungen, Jurydiskussionen und auch die Abstimmungen vor den Fernsehkameras ablaufen, was ebensosehr große Durchsichtigkeit erzeugt wie es  – wie sie, die Kameras – Medienförmigkeit nach sich ziehen, der… Continue Reading „Transparenz“

28. Literarischer März

Einsendeschluss für die Bewerbungen: 15. September 2014 Ausschreibung Wie in jedem zweiten Jahr, schreibt die Stadt Darmstadt für das Jahr 2015 den Leonce-und-Lena-Preis in Höhe von 8.000,00 EUR und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise in Höhe von insgesamt 8.000,00 EUR für deutschsprachige Lyrik aus. 2015 findet der… Continue Reading „28. Literarischer März“

110. Wunderblock

Mit Uljana Wolf erobert der ästhetische Humor die von Frauen geschriebene deutschsprachige Lyrik. Der vierte Zyklus des Bandes, „Spitzen“, bildet die Wunderblock-Struktur des unwillkürlichen Gedächtnisses nach, Schrift und ihre Überschreibung. Zu sehen ist ein spätbürgerliches Tableau mit Frauen, die plaudernd mit ihrer Schiffchenarbeit unter… Continue Reading „110. Wunderblock“

88. Modern und gut

Es scheint, als hätte die begeisterte Jury das Urteil der Vorjury zurückgenommen, Kurt Drawert: „Moderner und besser kann man keine Lyrik schreiben.“ Das Darmstädter Echo berichtet: Sascha Kokot klang ein wenig verzagt, als er aufs Podium der Centralstation stieg und seine Kollegen ansprach. „Liebe… Continue Reading „88. Modern und gut“

81. Nachwüchse

In Deutschland geschriebene Dichtung gehört zu der besten in der Welt sagt das künftige Deutsche Zentrum. Allerdings wohl nicht der Nachwuchs: Das Lektorat des Literarischen März 2013 hat in den vergangenen Wochen aus 469 Bewerbungen neun junge Autoren aus Deutschland und der Schweiz ausgewählt. Sie kämpfen… Continue Reading „81. Nachwüchse“

68. Peter-Huchel-Preis 2013 für Monika Rinck

Die Lyrikerin Monika Rinck erhält in diesem Jahr den Peter-Huchel-Preis. Sie wird für ihren Gedichtband „Honigprotokolle“ ausgezeichnet. Der SWR und das Land Baden-Württemberg vergeben den Preis seit 1983 für ein herausragendes lyrisches Werk des Vorjahres. Die „Honigprotokolle“ setzten einen „poetischen Resonanzkörper“ in Gang, der… Continue Reading „68. Peter-Huchel-Preis 2013 für Monika Rinck“

71. Literarischer März 2013

Lyrikwettbewerb um den Leonce-und-Lena-Preis und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise 22. und 23.03.2013 in der Centralstation Darmstadt Bewerbungsschluss ist der 15. September 2012 Wie in jedem zweiten Jahr, schreibt die Stadt Darmstadt für das Jahr 2013 den Leonce-und-Lena-Preis in Höhe von 8.000,00 EUR und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise in Höhe von… Continue Reading „71. Literarischer März 2013“

6. Jurygeschichten

1987 hat Jan Koneffke den Leonce-und-Lena-Preis gewonnen, als Juror kehrt er regelmäßig zurück … Auf dem Podium zu sitzen und Noten zu verteilen – nein, das ist keine Tätigkeit, die Koneffke Freude bereiten würde. Es gibt bisweilen harte Bemerkungen, man spürt den Konkurrenzdruck. „Das… Continue Reading „6. Jurygeschichten“

144. „Seufzte oft und tief“

Der von ihm vorgetragene Zyklus „Bilder vom Leben am Meer“ mache deutlich, „dass Landschaft ein Kontemplationsthema geblieben ist“, erklärte die Berliner Kritikerin und schwärmte geradezu von der „Sensibilisierung für verschwundene Lebenswelten“ und von einem „Reifezustand, den hier wenige andere Gedichte erreichen“. Die meisten der… Continue Reading „144. „Seufzte oft und tief““

113. Literarischer März mit 12 Autoren

Lyrikwettbewerb um den Leonce-und-Lena-Preis in Darmstadt am 25. und 26. März in der Centralstation – 12 junge Autorinnen und Autoren stellen sich der Jury Zwölf junge Autorinnen und Autoren hat das Lektorat des Literarischen März 2011 unter insgesamt 482 Bewerbungen ausgewählt: Am 25. und… Continue Reading „113. Literarischer März mit 12 Autoren“

74. komm in den technopark

Die Erkennungszeichen des Epochenbruchs ruft der 1963 in Gera geborene Lutz Seiler in seinem neuen Gedichtband herauf, in distanzierenden Anspielungen auf Stefan George, Hugo von Hofmannsthal und Inger Christensen. Das Zeitgedicht ‚das neue reich‘, mit dem Seiler seine poetische Geschichtswanderung eröffnet, stellt der artistischen… Continue Reading „74. komm in den technopark“

82. Reprisen

Die Form des Langgedichts, die er zu kunstvollen Faltungen von Räumen und Zeiten nutzt, ist seine Domäne. Aber so kraftvoll durchgeformt wie das erste sind unter den jüngeren Gedichte die wenigsten. Sonnevi neigt inzwischen zu redseligen Reprisen von Tagesaktualitäten, die er ins Gegenlicht poetischer… Continue Reading „82. Reprisen“

90. Elitärer Gegenklassiker

Unter Rühmkorfs Namen versammeln sich der linke Patriot, der menschenfreundliche Pessimist und gelenkig parodierende Gegenklassiker, der auf keiner Hochzeit tanzt, auf der er sich nicht amüsiert und zumeist aufgeräumt, gelegentlich auch gallig oder mit Leidensmiene die gesellig einladende Frohnatur spielt. Aber seine Kunst ist… Continue Reading „90. Elitärer Gegenklassiker“

Det/ Das: Abschied von Mallarmés Moderne

Inger Christensen hat dieses Langgedicht, das nun erstmals auch auf deutsch vorliegt, im Jahre 1969 veröffentlicht, im Alter von 34 Jahren. Unter der Hand, ja recht besehen mit der Niederschrift des ersten Wortes verabschiedet sie darin ein Zeitalter: die Moderne Mallarmés, Valérys, Blanchots. Mallarmés… Continue Reading „Det/ Das: Abschied von Mallarmés Moderne“

SWR-Bestenliste September

4. ( – ) – 21 Punkte FRANZ JOSEF CZERNIN: Elemente, Sonette Carl Hanser Verlag, 17,90 Euro 5. ( -2.) – 21 Punkte UNICA ZÜRN: Gesamtausgabe in 8 Bänden Verlag Brinkmann & Bose, 221,00 Euro Persönliche Empfehlung von Sibylle Cramer (Berlin): ANDRE DU BOUCHET:… Continue Reading „SWR-Bestenliste September“