Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Eine Ausnahme gibt es aber doch. Unter den 15 Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse hat es ein Gedichtbuch auf dem Schleichweg über „Übersetzung“ auf die Liste gebracht. Ich weiß nicht, ob er Chancen hat gegen die Erzähl- und Sachbücher – meine Sympathie hat… Continue Reading „49. Die besten Bücher (außer Lyrik) des Frühjahrs 2011“
Bei fixpoetry interpretiert Andreas Hutt das Gedicht „Werden wir durchsichtig sein füreinander?“ von Martina Hefter. (Bei Facebook dazu um ein Bild)
Der letzte Dreck kam im April aus Österreich: Alltag in Österreich: „Kronenzeitung“ feiert Hitler. Eine Behauptung, eine Frage, ein Gedankenspiel – wäre es möglich, daß in einer großen deutschen Tageszeitung an einem 20. April folgendes Gedicht an prominenter Stelle erscheint: „Fürwahr, ein großer Tag ist… Continue Reading „47. Rückblende April 2001: Bartträger“
Die Stotterbühne lädt ein: „Befreiungspoesie“ Jeannette Abée – Wolfgang Endler – Lydia Kraft – Elena Tüx – Rainer Wieczorek – und und und … Traumjäger baden im Herbst meines Herzens, kaum greifen kann, neustes Neu – es wird Gehirn die Blutpumpmaschine und stirbt sich… Continue Reading „45. Befreiungspoesie“
Ich war wohl ein Dreivierteljahr nicht bei Facebook. Ist das schon asozial? Wohl. Jedenfalls muß ich feststellen: Facebook hat sich während meiner Abwesenheit in ein total poetisches Medium verwandelt?! Das erste, was ich sehe: Richard Duraj hat eine Shakespeare-Version gedichtet und seit 2 Stunden… Continue Reading „44. Sozial(-poetisch)es Netz“
Immer, wenn sie seine Gedichte liest, fühlt sie den Schmerz über seinen zu frühen Tod. Die Schauspielerin Katharina Thalbach hat das vor drei Jahren einmal in einem Interview mit der „Zeit“ zugegeben. Dennoch liest sie die Gedichte von Thomas Brasch immer wieder öffentlich –… Continue Reading „42. Thalbach liest Brasch“
Jedes der 31 »Kapitel« der Anthologie entfaltet seine ganz eigene Sphäre. Das eine Mal erscheint diese real und nachvollziehbar, wie in vielen der Kurzgeschichten und Romanauszüge, ein anderes Mal surreal und abstrakt – zum Beispiel bei der Lyrik. Wenn es in »Witterung« von Nadja… Continue Reading „41. Surreal und abstrakt“
Die isländische Schriftstellerin Steinunn Sigurdardottir erklärt Deutschland zum „Wunderland für Lyrik“: „das einzige Land, wo Lyrik verkaufbar ist“. Michael Braun schreibt über die „dunkleren Traditionen des Leonce-und-Lena-Wettbewerbs“, dazu gehöre „die Ignoranz der Vorjurys, die mit blamabler Beharrlichkeit die interessanten jungen Dichter dieser Jahre einfach… Continue Reading „40. Rückblende März 2001: Zwischen Wunderland und Widerstand“
Donnerstag, 10. Februar · 20:00 – 23:00 Literaturwerkstatt Berlin Knaackstr. 97 Mit: Roman Graf (Berlin), Martina Hefter (Leipzig), Nadja Küchenmeister (Berlin) Moderation: Michael Braun (Literaturkritiker, Heidelberg) Etwa fünfzehn Lyrik-Debüts erschienen im vergangenen Jahr im deutschsprachigen Raum, ein verschwindend geringer Anteil im Vergleich zu… Continue Reading „39. Lyrikdebüts 2010“
„Den Westen malte er banal, den Osten bestenfalls trivial. Wovon er schrieb, das sah er nie, alles bloße Phantasie.“ … Roger Willemsen, bekannter Fernsehschaffender und Berufsintelektueller, trug im Rahmen eines Lesekonzerts, das er gemeinsam mit den Pianistinnen Anna und Ines Walachowski gestaltete, aus seinem Gedichtband… Continue Reading „37. Ein Schuss, ein Schrei – Das Meiste von Karl May“
Anonymous. c. 1250 Cuckoo Song SUMER is icumen in, Lhude sing cuccu! Groweth sed, and bloweth med, And springth the wude nu— Sing cuccu! Awe bleteth after lomb, Lhouth after calve cu; Bulluc sterteth, bucke verteth, Murie sing cuccu! Cuccu, cuccu, well singes thu,… Continue Reading „36. Meine Anthologie 68: Anonymous, Sumer is icumen in“
L&Poe berichtete im Februar 2001 über die Verleihung des Friedrich-Hölderlin-Preises an Dieter Wellershoff und des Preises für Europäischer Lyrik der Stadt Münster an Hugo Claus. Der spanische Dichter Jose Garcia Nieto, Träger des Cervantes-Literaturpreises, starb im Alter von 87 Jahren. Die „Zeit“ wird wieder kritisiert, aber es… Continue Reading „34. Rückblende Februar 2001“
Die Lyrikerin und Romanautorin Andrée Chedid, Mutter und Großmutter der Sänger Louis Chedid und Matthieu Chedid, alias M, starb in Paris im Alter von 90 Jahren, teilte ihr Verlag Flammarion am Montag mit. Sie wurde am 20.3. 1920 in Kairo geboren. Sie gehörte zu… Continue Reading „33. Gestorben“
In Jamaika hatte er das gefunden, was ihn begeisterte: Geschichten von großen und kleinen Gaunern – und er mittendrin. Seinen humorvollen Blick auf diese Welt hat er bis zum Schluss behalten. „In der Bar da unten war vor einiger Zeit der Superintendent dieses Bezirks… Continue Reading „32. Badder“
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