Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Das Heftchen Hefters, das letztes Jahr in der von Asmus Trautsch herausgegebenen Reihe Edition Poeticon des Verlagshauses J. Frank erschienen ist – und es ist wirklich ein Heftchen, so klein und schlank, dass es ohne Probleme in jede Tasche gleiten und sich dann darin… Continue Reading „82. Tanzen“
«Der Schriftsteller L. F. konnte in der Stunde bis zu 7 Seiten Schreibmaschine schreiben, bis zu 30 Zeilen schriftstellern und bis zu vier Zeilen dichten. Während der Stunde Dichtens nahm er um 325 Gramm ab.» * «Sie fragen wörtlich: „Gestatten Sie mir eine blöde… Continue Reading „78. Der Dichter L.F.“
Nachdem mir Erika Burkart, der ich meine Gedichte des 18-, 19-, 20- und 21-Jährigen immer wieder vorbeigebracht hatte, mit dem kurzen Satz «Du bist ein Dichter» sozusagen den Ritterschlag verpasste und ich – wie die kleine Maus Frederick im Kinderbuch von Leo Lionni –… Continue Reading „77. Mein erster Verlag“
[Juan Andrés] García Román wohnt derzeit für zwei Monate als Stipendiat der Villa Waldberta in Feldafing; das Instituto Cervantes hilft ihm dabei, sich mit der Münchner Literatur-Szene zu vernetzen. Nach jenem ersten Abend mit Marquardt wird der spanische Lyriker in dieser Woche auch noch… Continue Reading „74. Münchner Vernetzung“
Konstantin Ames schickt die korrekte Fassung des beim Literarischen März mit 3 Fehlern veröffentlichten Gedichts. Also nach dem Motto „Der Umgang mit Trouvaillen verrät nix über / Fähigkeiten, aber wirklich alles über Fertigkeiten.“ hier die berichtigte Fassung: Nahe Ittersdorf, ehem. Zollhaus Jungbauern gibt es. Hat Icke… Continue Reading „72. Errata“
Kein neuer Bert Brecht oder Erich Fried in Sicht. „Wir suchen seit 30 Jahren tolle politische Gedichte und finden sie nicht“, sagt Fritz Deppert, der seit 1979* die Einsendungen zum Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt lektoriert. Politische Aussagen erforderten eben die klare Formulierung. „Diese direkten… Continue Reading „71. Sucht seit 36 Jahren einen Brecht“
Es gibt zwei Raddatze. Diese Schnelligkeit, die ich ja bis zur Absurdität hatte, war entweder der Journalist oder der Herausgeber politischer Bücher. Die rororo-aktuell-Reihe war ja fast wie eine Zeitschrift. Die Logistik von der Textfabrikation – Dutschke musste eingeschlossen werden, damit er etwas zu… Continue Reading „70. Schnelligkeit“
Wie in jedem zweiten Jahr, schreibt die Stadt Darmstadt für das Jahr 2015 den Leonce-und-Lena-Preis in Höhe von 8.000,00 EUR und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise in Höhe von insgesamt 8.000,00 EUR für deutschsprachige Lyrik aus. 2015 findet der Literarische März zum 19. Mal statt. In diesem… Continue Reading „69. März ’15“
Der kleine Independentverlag J. Frank betreibt seit zehn Jahren in einem Ladenlokal in Prenzlauer Berg die Repoetisierung der Welt. Man setzt vor allem auf Komplizenschaft mit den Autoren und Konsequenz in der Gestaltung. Eine Strategie, die aufgeht schreibt die taz heute. Zitat aus dem… Continue Reading „66. Independentverlag“
Kaum einer schreibt mehr Gedichte. [Ach wirklich? Hab andere Berichte. M.G.] Er immer wieder. Kaum einer liest noch Gedichte. Seine viele, und immer wieder. [Zahlen, Fakten?] „Das leise Lachen am Ohr eines andern“ oder „Die Einsamkeit der Männer“ fanden im Feuilleton wie im Film… Continue Reading „64. Raoulito-Gedichte“
Es gibt Dichter, die früh beginnen und im Laufe ihres Lebens zahllose Bücher veröffentlichen. Und es gibt jene, die sich Zeit lassen – viel Zeit. Zu dieser Kategorie zählt die 1940 in Aschaffenburg geborene Annette Hövelmann. Sie hatte bislang nur in Anthologien und Zeitschriften… Continue Reading „63. Annette Hövelmann“
Die ersten Preise des 3. Meerbuscher Literaturpreises zum Thema „Licht“ sind nach Füssen und Velbert gegangen. Sieglinde Rupsch, die das Publikum mit ihrem Gedicht „Augenlicht“ in der Kategorie Lyrik auf den vordersten Platz wählte, war nicht anwesend. Aber Renate Handge kam aus Velbert und… Continue Reading „62. Licht“
Birgit Kreipe bildet in ihren Annäherungen die auf Gefäßscherben fragmentarisch überlieferten Verse nach (S. 87). Angelika Janz (S. 89) brilliert mit ihrer Interpretation, indem sie Vorgefundenes ergänzt und damit einer Deutung unterwirft. Kerstin Becker weiß in ihrer dichterischen Antwort auf das Fragment 31 mit… Continue Reading „59. Sapphoesie“
Aus 675 Einreichungen hat eine vierköpfige Jury die Sieger des Literaturwettbewerbs Wartholz ausgewählt. Die deutsche Autorin Sara Magdalena Schüller bekam den mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreis sowie auch den Publikumspreis. Schüller, geboren 1982 als Deutsch-Chilenin am Ammersee, studierte von 2003 bis 2009 Kulturwissenschaften und… Continue Reading „58. Literaturpreis Wartholz“
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