Safiye Can – Botschafterin zwischen den Welten

Von Dr. Thomas Liesemann, Hohe Landesschule Hanau

Safiye Can ist keine Unbekannte an der Hohen Landesschule.

Einem beachtenswerten Debüt 2011, bei dem die Autorin ihrer Zuhörerschaft auf überzeugende Art vorführte, dass sich Gedichte nicht reimen müssen, folgten Schreibwerkstätten, deren Erzeugnisse noch heute als Anschauungsmaterial für die Leistungen besonders Begabter präsentiert werden. Und dennoch ist es immer das Gleiche, wenn man eine Lesung von Lyrik ankündigt. Die Schülerinnen, von denen man sich erinnert, dass sie in der Klasse 9 mit Begeisterung Beispiele eigener Produkte abgegeben haben,  schauen unter sich. Ein paar junge Männer melden sich, einer oder zwei: Meinen sie vielleicht Rap-Texte? Sprechen zu einem Beat, Sprechen mit einer besonderen Betonung. Auf alle Fälle Sprechen und nicht stilles Lesen. Ja, hier hätte man einen Anknüpfungspunkt.

Lyrik soll nicht fremd vorkommen, sagt Safiye Can, und doch ist dies oft die erste Reaktion von Schülerinnen und Schülern, wenn sie nach ihren Erfahrungen im Lesen von Gedichten gefragt werden. Lesen sie vielleicht zu viel und sprechen sie zu wenig? Voreingenommenheit spielt wohl eine Rolle, aber auch persönliche Erlebnisse im Unterricht. / Mehr

„Wenn sie nicht zu uns kommen, gehen wir zu ihnen.“ Safiye Can

Schule bei L&Poe

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