Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Adorno mag das Verdienst gebühren, mit seinen Äußerungen die Problematik jeder Literatur nach Auschwitz und zumal über Auschwitz deutlich gemacht zu haben: Die unaufhebbare Spannung zwischen ihrer ästhetischen Verfaßtheit und den daraus sich ergebenden Verfahren einerseits und dem Grauen ihres historischen Gegenstands andererseits führt… Continue Reading „55. Jüdische Dichtung der Schoah“
UTOPIA Dokumente der Wirklichkeit I. und II. Utopia Verlag, Weimar Bruno Adler (editor) Designed by Margit Tery 1921 85 pages Mehr
Westfalen – „Allein ist nicht genug“- unter diesem Motto lädt das Kulturgut Haus Nottbeck am 15. Februar 2015 um 17.00 Uhr zu einer literarisch-musikalischen Soirée nach Oelde-Stromberg. In Verbindung von Text und Musik lässt Bernd Rauschenbach hier die Lyrik des deutschen Nachkriegslyrikers und „Vers-Virtuosen“… Continue Reading „53. Rühmkorf mit Musik“
idea.de – Das christliche Nachrichtenportal Hochstadt (idea) – Zwei freikirchliche Theologen haben mit ihren Gedichten im Wettbewerb um den „Hochstadter Stier“ erste Preise errungen. Stifter der Auszeichnung ist der Anton G. Leitner Verlag in Weßling-Hochstadt bei München. Eine Jury aus Lyrikfachleuten gab dem Gedicht… Continue Reading „52. Hochstadter Stier“
Von 12.02. bis 12.04. 2015 in der Secession (Wien) Ugo Rondinone ist nicht nur einer der international renommiertesten zeitgenössischen Schweizer Künstler, er ist zudem in den letzten Jahren überaus erfolgreich als Kurator in Erscheinung getreten, wobei er seine kuratorischen Projekte in erster Linie als… Continue Reading „48. Artists and Poets“
Safiye Can hat gelacht und es nicht ernst genommen, als sie hörte, wie sich die CSU die Integration von Menschen vorstellt, die nicht mit Deutsch als Erstsprache aufwachsen. Die ursprüngliche Forderung, Zuwanderer sollten dazu „angehalten werden“, zu Hause und in der Öffentlichkeit deutsch zu… Continue Reading „46. Safiye Can hat gelacht“
aus: Lyrikwiki Jüdische und Hebräische Lyrik in/aus Deutschland Seit über tausend Jahren leben Juden auf deutschem Gebiet, zuerst im Rheinland. Aschkenas (hebr. אשכְּנז) ist ein Personenname und der Name eines Königreichs in der hebräischen Bibel (mit den Skythen oder nach anderer Auffassung den Phrygern… Continue Reading „44. Hebräische Lyrik in Deutschland“
Meistens ist es ja so, daß sich sowohl die abstrakte Malerei wie die abstrakte Lyrik von der Realität entfernt und das Publikum, sofern es nach einer Deutung und Darstellung der Realität verlangt, im Stich läßt. Andererseits sind rein realitätsbezogene Gedichte und Bilder einem modernen… Continue Reading „42. Gegenständliche Lyrik“
Der Bastardslam im Berliner »Ritter Butzke« ist seit langem eine Institution der Poetry-Slam-Szene. Seit 1994 findet er in wechselnden Locations statt und hat sich für manchen als Sprungbrett erwiesen. (…) Man mag sich fragen, ob Slam Poetry ihre Wirkung nur abseits der klassischen Clubveranstaltungen… Continue Reading „40. Bastardslam“
Ein Gegenwartsgedicht des Kölners Manfred Enzensberger mit Bezug zur österreichischen Stadt Klagenfurt beim Kölner Stadtanzeiger – eine Probe aus der siebten Ausgabe der von Axel Kutsch herausgegebenen Anthologie „Versnetze“ (Verlag Ralf Liebe, 326 Seiten, 22 Euro). Enzensperger liest am 11 Februar um 20 Uhr… Continue Reading „38. Versnetze“
Beim Recherchieren über neue Mitglieder im Exil-PEN (neu: Christian Kracht, Axel Reitel, Boris Schumatsky) sehe ich die Mitgliederlisten durch und finde u.a. folgende Lyriker: Irène Bourquin, Roland Erb, Uwe Friesel, Christine Koschel, Günter Kunert, Reiner Kunze, Werner Lutz, Marko Martin, Utz Rachowski, Lutz Rathenow, Dieter Schlesak,… Continue Reading „37. Mitglieder im Exil-PEN“
Daß Jan Wagner mit seinem jüngsten Werk “Regentonnenvariationen” auf der Shortlist steht, ist wahrscheinlich keine große Überraschung. Leipzig hat den großen Vorteil, alle literarischen Formen berücksichtigen zu dürfen. Anders als der Frankfurter Platzhirsch, der irreführenderweise “Buchpreis” heißt, aber, ein elementarer Geburtsfehler, nur Romane meint.… Continue Reading „35. Keine Überraschung“
Jan Wagners Gedichte sind Sehstücke, Beobachtungsepiphanien von Gegenständen, die eine genaue poetische Betrachtung einfordern. Um sich auf diese häufig alltäglichen Dinge einzulassen, braucht es handwerkliche Übung, Geduld, Zeit und Ruhe. (…) Aber sind Gedichte über Tiere und Pflanzen, die Gedichtformen wie Oden, Sonette oder… Continue Reading „33. Jan Wagners Gedichte“
Max Regers Gestaltung zeugt weniger von einer genauen gefühlsmäßigen Sinninterpretation der Storm-Gedichte, sondern viel mehr von der eigenen phantasiegeleiteten Klangentfaltung, die (erstaunlicherweise?) durch die eigentlich eher karge gebundene Sprache des Husumer Dichters ausgelöst wird. Alban Berg übrigens, der sonst ein besonderes Faible für Baudelaires Lyrik hatte, entwickelte nach der… Continue Reading „31. Storm bei Max Reger und Alban Berg“
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