Kategorie: Europa

101. Grünbein wie ein Hund (19 zu 70)

Eine schöne Idee*: „Lyrikerinnen und Lyriker der Gegenwart stellen sich vor“. Dirk von Petersdorff legt 19 Gedichte von Frauen und 70 von Männern vor, die die sich ausgesucht hatten, um zu sagen, zu zeigen, wer sie sind. 17 von ihnen sind vielleicht nicht für… Continue Reading „101. Grünbein wie ein Hund (19 zu 70)“

100. L-e-s-e-n

(…) und die luftige (lustige) pa­ragrammatische Assoziation feiert fröhliche Urständ auch in der Lyrik nach 2000: In, beispielsweise, Mi­kael Vogels Mas­senhaft Tierelaufen mir nicht bloß Leeren und Lehren der Straßen übern Steg, und dermaßen durch­drungen lese ich, eyes wide as saucers, nein, kein Scherz (eher schon: Merz),… Continue Reading „100. L-e-s-e-n“

99. Kein Frieden mit Deutschland

Aus drei schmalen Bändchen, in denen Kaléko einst ihr Vermächtnis vermutete, sind so – mit allen bekannten Werken, dazu rund 150 bisher unveröffentlichte literarische und journalistische Texte sowie über 1400 erstmals publizierte Briefe inklusive Kommentarband – vier dicke Bücher geworden, über 4000 Seiten stark.… Continue Reading „99. Kein Frieden mit Deutschland“

98. Konkret machen

In Dichterforen* feiert er seine ewige Wiederkehr, der Streit zwischen verständlicher und unverständlicher Lyrik. Man könnte ihn mit einem Buchtitel des polnischen Poeten Tadeusz Rozewicz kommentieren: „Letztendlich ist die verständliche Lyrik unverständlich“. Oder die Debatten toben lassen und zu den Gedichten des Norwegers Olav… Continue Reading „98. Konkret machen“

97. Still pulsierend

Gemäss einem Motto von Tomas Tranströmer, der offenkundig zu Krauses Laren zählt, soll das Gedicht ohne grosse Gesten und Rhetorik auskommen. Die Originalität dieser schlichten, dennoch ästhetisch perfekten Gefüge besteht darum vor allem in unerwarteten Wahrnehmungen, etwa wenn es heisst, dass die Mäuse Zähne… Continue Reading „97. Still pulsierend“

96. Ernst Meister geöffnet

Auch zwischen Weihnachten und Neujahr öffnet das Museum für Westfälische Literatur seine Tore. Vom 26.-28.12 von 14-18 Uhr und am 29. & 30.12. von 11-18 Uhr lädt das Museum zum Besuch ein. An Neujahr ist es ab 14 Uhr geöffnet. Kultur/Westfalen Nach Weihnachten bietet… Continue Reading „96. Ernst Meister geöffnet“

95. Zehn Regeln

Aus gegebenem Anlass: Zehn Gebote für das Rezitieren von Gedichten von Carl Wilhelm Macke. 1. Während der Lesung eines Gedichts ist aus feuerpolizeilichen und versicherungsrechtlichen Gründen das Anzünden von Kerzen strengstens untersagt. Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldstrafe von mindestens 100,00 Euro/ Kerze bestraft, die… Continue Reading „95. Zehn Regeln“

94. Kleine Axt

Das Verlagshaus BRUETERICH PRESS und die Lyrikknappschaft Schöneberg freuen sich sehr, das Erscheinen der sechsten KLEINEN AXT – Nachrichten aus dem Widerstand bekanntgeben zu dürfen. „Ein Tag im Prater“ präsentiert Lyrik, Prosa, Zeichnung und Film von Marcel Beyer, Petra Coronato, Brigitta Falkner, Max Höfler, Florian Neuner, Marion Poschmann,… Continue Reading „94. Kleine Axt“

92. Benders vierzeilige Romane

In den späten Jahren ›erfand‹ sich Bender eine neue lyrische Form: den Vierzeiler. »Vierzeilige Romane« nennt Michael Krüger sie in der Laudatio zum Kölner Kulturpreis 2000 (HB: Ich erzähle, ich erinnere mich ∙ 2001). Dazu befragt, zitiert Bender gerne Czesław Miłosz: »Im Alter sollen Gedichte sich vereinfachen.«… Continue Reading „92. Benders vierzeilige Romane“

91. Vaterland und Dichteramt

‚Land des Glaubens, deutsches Land‘ – so begänne die deutsche Nationalhymne, wenn sich Bundespräsident Theodor Heuss mit dem Vorschlag durchgesetzt hätte, statt des Deutschlandlieds, das durch den Nationalsozialismus belastet war, einen Text von Rudolf Alexander Schröder zu wählen. Der fast vergessene Dichter genoss als Lyriker… Continue Reading „91. Vaterland und Dichteramt“

89. Von Schmetterlingen in den Versen

Gelegentlich meldet sich im Band ein leicht elegischer Ton, etwa in dem berührenden Gedicht auf Konrad Klotz, der von 1951 bis 1997 gelebt hat und als Lyriker zu Unrecht fast schon vergessen ist. In rhythmisch schwingenden Langzeilen geht die Erinnerung zurück an gemeinsame Gespräche… Continue Reading „89. Von Schmetterlingen in den Versen“

88. Unbeständiger Ruhm

Napoleon soll ihn den «Voltaire der Deutschen» genannt haben; in Erfurt, wo Wieland für kurze Zeit eine Professur für Philosophie innehatte, sagte man ihm die «Gesinnungen eines epikureischen Schweins» nach. Als erstem deutschem Dichter kam ihm zu Lebzeiten die Ehrung einer prachtvollen Gesamtausgabe seiner… Continue Reading „88. Unbeständiger Ruhm“

87. Auszeichnung

Jena – Romina Voigt und Moritz Gause sind die Preisträger des 16. Walter-Dexel-Stipendiums. In der Rosenthal-Villa übergaben Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD) und Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Dirkes den jungen Lyrikern die Auszeichung. Damit ging das Stipendium erstmals an zwei Künstler. Romina Voigt und Moritz Gause organisieren… Continue Reading „87. Auszeichnung“

86. Andere Mitteilung

Lyrik ist etwas, das mit Schweigen zu tun hat, Schweigen nicht unbedingt im Sinne einer meditativen Stille, sondern: LyrikerInnen hören im Gerede etwas sprechen, was nicht gesagt wird, was verschwiegen wird vom Gerede, oder sie beobachten Worte, wie sie sich selbst gegenüber still verhalten,… Continue Reading „86. Andere Mitteilung“

85. Abschied mit Portela

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 19:30 Uhr Der Seemann mit den Morgenpferden unter dem Gewand Es lesen Elías Portela und Denis Abrahams Eintritt 5,-/4,-€ Liebe Abonnent/inn/en des Lettrétage-Newsletters, unsere vorläufige Abschiedslesung ist dem galicisch-isländischen Dichter Elías Portela gewidmet, der derzeit in Berlin zu Gast ist. Elías Portela wurde… Continue Reading „85. Abschied mit Portela“