Kategorie: Europa

69. Poesie und Wissenschaft

Er meinte auch, daß die Jugend die Lektüre der Poeten ebenso brauche wie die Nahrung; diese stärke den Körper, jene den Geist. Diejenigen jedoch, die ohne die Hilfe der Poesie andere Wissenschaften angingen, verglich er mit Menschen, die geringschätzig am offenen Tor vorbeigingen, um… Continue Reading „69. Poesie und Wissenschaft“

68. Geheimtipp Liebesgeschichte

Die in Stralsund lebende Lyrikerin Silke Peters ist ein Geheimtipp. Nun ist gewiss nicht alles, was versteckt im literarischen Hintergrund liegt, gleich avantgardeverdächtig. Doch das Faszinierende an ihrer Lyrik ist eine Spannung der Sprache, die aus einer Inkohärenz der Motive, der Blick- und Bildfelder… Continue Reading „68. Geheimtipp Liebesgeschichte“

67. Mythos

Der Walliser Dichter Maurice Chappaz (1916–2009), jahrzehntelang der grosse Doyen der Westschweizer Literatur, starb dreissig Jahre nach seiner ersten Frau, der Schriftstellerin S. Corinna Bille (1912–1979), dreissig Jahre, in denen sein Werk weiter voranschritt, in denen er eine neue Ehe einging, neue Freundschaften schloss,… Continue Reading „67. Mythos“

66. Neue Zukunft der Literatur

Vielleicht etwas zur Umschulung von Suhrkamp-Autoren? Bastei Lübbe Academy Die erste verlagseigene Autorenschule in Deutschland Wir richten uns mit unserem Angebot speziell an Autoren von Unterhaltungsliteratur – und all jene, die es werden wollen. Denn gutes Schreiben ist erlernbar. Jetzt mehr erfahren und anmelden!

65. Schlurpsfaktor

Bei KuNo ein Mailgespräch zwischen dem deutschbelgischen Berliner HEL und Ulrich Bergmann. Wundern, nicht ärgern, weiterlesen! Hier 7 Fetzen: 1 HEL: Lieber UB, lassen Sie sich eine jahresendgeschichte mit flügeln erzählen… Martin Pohl war auf eine Literarische Tischservierung eingeladen. Ehrengast war jener Beckelmann, den… Continue Reading „65. Schlurpsfaktor“

63. Verse vom Freitod?

Am 27.12. 1925 nahm sich der russische Dichter Sergej Jessenin das Leben. Im Hotel „Angleterre“ im damaligen Leningrad schnitt er sich eine Vene auf und erhängte sich dann. Und hinterließ ein Abschiedsgedicht – kolportiert wird, er habe es in Ermangelung von Schreibmaterial mit seinem… Continue Reading „63. Verse vom Freitod?“

62. Ekphrasis

Wie bezwingt man schriftstellerisch ein Monstrum wie den Pergamonaltar, ohne dass das Ergebnis vor Schweiß trieft? – Mittels sinnlicher Hingabe, wie der Lyriker Gerhard Falkner zeigt. Seine Pergamon Poems sind eine lyrische Ekphrasis des auf dem Fries in Szene gesetzten, dramatischen Kampfes zwischen Göttern und Giganten. Schauspieler der… Continue Reading „62. Ekphrasis“

61. Von den Rändern

Die aktuelle September- und Dezember-Ausgabe, also die Nummer 2 und 3 der „Mütze“, sollte sich unbedingt aufsetzen, wer die neuesten Strömungs­linien sprach­reflexiver Dichtung kennen­lernen will. Hier finden sich zum Beispiel bewegende Gedichte aus dem Nachlass des Dichters und Übersetzers Wolfgang Schlenker, der sich vor… Continue Reading „61. Von den Rändern“

60. Walter Höllerers Gedichte in der Lettrétage

Renate von Mangoldt liest Walter Höllerer Simone Kornappel spricht über Walter Höllerers bisher unveröffentlichte Gedichte aus der September-Ausgabe der “randnummer” … siehe HIER am 15.12.2012 ab 19:30 Uhr in der Lettrétage, Eintritt frei

59. Dada & Saum

Wenn man von diesen bedenklichen Fehl­leistungen im Zeichen von Dada absieht, bietet das „Du“-Heft doch auch viel Hilf­reiches zum Kontext der dadais­tischen Revolte. Der russisch-deutsche Dichter Valeri Scherstjanoi zieht zum Beispiel einige Ver­bindungs­linien zwischen der Laut­poesie Hugo Balls und der experi­men­tellen Dichtung des russischen… Continue Reading „59. Dada & Saum“

56. FINALE 2012 – LYRIKPREIS MÜNCHEN VERGEBEN

Der in diesem Jahr von der Münchner Bank gestiftete Lyrikpreis München in Höhe von 1000 Euro ging am 07.12.12 im Vortragssaal der Bibliothek im Gasteig an die Zürcherin Anne-Marie Kenessey. Die 39jährige Autorin beeindruckte die Jury durch zum Teil an den Dadaismus und Oskar… Continue Reading „56. FINALE 2012 – LYRIKPREIS MÜNCHEN VERGEBEN“

54. Freund des Verbrechers

Aus dem L&Poe-Archiv, September 2007: 65. Baudelaire siebenfach Karen Volkman bespricht in der Boston Review, July / August 2007 (ins Netz gestellt von Poetry Daily) eine Neuübersetzung von Baudelaires „Blumen des Bösen“ durch den amerikanischen Lyriker Keith Waldrop. Hier zwei französische (!) und drei… Continue Reading „54. Freund des Verbrechers“

53. Sonanz

Kollegialer Gruß über den großen Teich: Elke Erb Für sich sein (Studie) Ein junger Amerikaner, schmal, sensibel, G.I. (nach den Kriegen, großen Kriegen. Ausdehnungen dieses Krieges, nach den großen sich leerenden Dimensionen) (Stiefel, freilich, unterwegs Stiefel, neben einem stehend, Pause, Wiese). Aber hier für… Continue Reading „53. Sonanz“

51. Klangspiele und Wörternester

Meist schreibt Bulatovsky in Reimen und verwendet Einsprengsel aus unterschiedlichen Sprachen zum Bau seiner «Wörternester», Begriffe aus der Sowjetzeit etwa oder aus religiösen Sprachspeichern. Zugleich reflektiert er ironisch das eigene Tun: «Schattenwurf, Schattenwurf, Schattenwurf», heisst es da einmal in Daktylen, bevor das Ich mit… Continue Reading „51. Klangspiele und Wörternester“

50. Tschwirik und Tschwirka

„Von Tschwirik und Tschwirka“ ist ein besonderer Gedichtband. In erster Linie handelt es sich um eine Eigenübersetzung der Dichterin und Schriftstellerin Olga Martynova – der diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin –, die sie als Gemeinschaftswerk zusammen mit Elke Erb, ebenfalls Schriftstellerin und verdiente Übersetzerin aus dem Russischen,… Continue Reading „50. Tschwirik und Tschwirka“