Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Die Kunstausübung erfordert eine reine, durchaus klare Erkenntnis der Mittel, ohne welches keine Harmonie möglich ist. (1807) Philipp Otto Runge: Die Begier nach der Möglichkeit neuer Bilder. Briefwechsel und Schriften zur bildenden Kunst. Leipzig: Reclam 1978, S. 232.
Die Nacht ist der Untergrund, der Maquis, in dem sich die Resistance befindet. Wenn man seit Schulende einen Beruf am Tag hat, weiß man nicht viel über die Leute, die am „hellichten Tag“ schlafen. Jochen Gerz: Die Schwierigkeit des Zentaurs beim vom Pferd steigen… Continue Reading „2. Nacht“
Wie vielfältig die rumäniendeutsche Literatur, früher im Wechselbad zwischen Tauwetter und Eiszeiten, heute in den verschiedensten Stimmen zu erkennen, noch immer ist, zeigten sodann die Lesungen von drei Autoren der mittleren Generation, Horst Samson (geboren 1954), Franz Hodjak (1944) und Hellmut Seiler (1953). Samson,… Continue Reading „171. Aus Rumänien“
Ein Münchner im Dichter-Himmel Mit 13 Jahren hat Pierre Jarawan sein erstes Gedicht geschrieben. Und jetzt? Ist der 27-jährige Münchner Deutschsprachiger Meister im Poetry Slam 2012. tz-Interview mit Poetry Slamer Jarawan: Lehrer lieben natürlich Poetry Slam, weil die Schüler dadurch eine ganz neue Beziehung… Continue Reading „170. Slam-Meister“
Liebe Freunde der Kunst, hiermit laden wir Sie herzlich zum 8. Langen Abend der Galerien in Halle ein. Begleiten Sie das blaue Wunder auf dem Galerierundgang oder philosophieren Sie mit Bertram Reinecke am Kiosk über das Thema „Abwesenheit“. Ab 17 Uhr – und immer zur… Continue Reading „168. Abwesenheit in Halle“
»High Windows«, 1974 bei Faber and Faber erschienen, wurde ein Bestseller. Die erste Auflage war innerhalb von drei Wochen ausverkauft und musste mehrmals nachgedruckt werden. In Zahlen stellt sich das Phänomen folgendermaßen dar: Juni 1974 – 6.142 Exemplare; September 1974 – 6.632; Januar 1975… Continue Reading „163. Erfolgsautor“
Das Haus Erich Fried in Staufen ist nach jenem Lyriker benannt, den die Nachwelt als großen Humanisten erinnert und dessen schönstes Gedicht, „Was es ist“, jeder kennt, für den Lyrik kein Fremdwort ist. / Badische Zeitung
Für wen schreibt der Autor: Nur für sich? Dann hört der Spaß schnell auf. Ein Massengeschmack existiert auch in der Demokratie. Der unpopuläre Autor ist ein Widerspruch in sich, und eine prekäre Existenz. Ich will ein Gedicht auf Jean-Claude Juncker versuchen, den Vorsitzenden der… Continue Reading „160. Versuch“
Derjenige, diejenige, die bloß sagen kann: ich bin Flüchtling, ist Flüchtling. Das nichts begründet den Flüchtling wohl; weniger als fünf Worte begründen ihn. Das nichts ist eine gute Begründung. Welche Begründung aber verlangt die Genfer Flüchtlingskonvention vom Flüchtling? Die Konvention, in ihrer deutschen Fassung,… Continue Reading „159. Übersetzung“
ENZENSBERGERS JUNI-LEKTÜRE Der Spiegel 6.6. 1962 *) GOTTFRIED BENN „AUTOBIOGRAPHISCHE UND VERMISCHTE SCHRIFTEN“ Limes Verlag, Wiesbaden; 524 Seiten; 25,50 Mark Gottfried Benn hat sich zeit seines Lebens für einen Denker gehalten. Er neigte zum Pathos der Präzision und nannte sich gern einen „Intellektualisten“: „Das… Continue Reading „157. Rückspiegel“
Schlagzeile und Untertitel stehen in merkwürdigem Kontrast: Kulturausschuss: Hermann-Stehr-Straße wird umbenannt Ehrenrettung für einen Heimatdichter Und es stimmt: auf Antrag der Anwohner wird die Straße in Neuenkirchen im Münsterland umbenannt: Die Frage der Straßennamen in St. Arnold ist in den vergangenen zwei Jahren zu… Continue Reading „155. Ehrenhafte Umbenennung“
Christoph Ransmayr und Raoul Schrott als Poetik-Dozenten an der Universität Tübingen Mit der 26. Tübinger Poetik-Dozentur kommen Christoph Ransmayr und Raoul Schrott an die Universität Tübingen. Die Vorträge finden vom 10. bis zum 14. Dezember 2012 jeweils um 20.15 Uhr im Audimax der Universität… Continue Reading „154. Poetik-Dozenten“
Die Ausgabe Nr. 24 der Literaturzeitschrift – Der Dreischneuß – mit dem Thema Geständnisse bringt Lyrik und Prosa als Erstveröffentlichungen folgender Autoren: Willi Achten, Eva Austin, Rolf Birkholz, Jan Decker, Monika Dieck, Alex Dreppec, Elke Engelhardt, Axel Görlach, Brigitte Halenta, Rouven Hehlert, Sandra Hlawatsch, Klará Hurkvá, Deike Lautenschläger,… Continue Reading „153. Der Dreischneuß“
„Warum die Tage kleiner werden weiß / ich nicht liegt es an Sparmaßnahmen“, fragt der Augsburger Lyriker Max Sessner in seinem neuen Gedichtband „Warum gerade heute“. In seinen Texten wird alles zur Poesie: vom Fußballplatz über die Toilette bis eben zu den Sparmaßnahmen. Es… Continue Reading „152. Max Sessner“
1. Preis (3000 Euro): Anna Baar. 2. Preis (1500 Euro): Rebecca Scharf. 3. Preis (800 Euro): Lisa Maria Rakowitz. Sonderpreis des Landes Kärnten (2000 Euro): Delphine Blumenfeld Preisverleihung: Morgen, 18 Uhr, Festsaal der Stadtwerke Klagenfurt. Und das war „eine totale Überraschung“, so die 39-jährige:… Continue Reading „151. Kärntner Lyrikpreis“
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