Kategorie: Deutsch

128. Ein Sonett aus 10 hoch 14

Nach Raymond Queneau : 100.000 Milliarden Gedichte Deutsch von Ludwig Harig Zusammengestellt am 9.11. im Seminar Experimentelle Literatur / Learning by doing Die statistische Wahrscheinlichkeit daß jemand dieses Gedicht schon einmal gesehen hat ist verschwindend gering. Auch nicht der Autor (der ist tot) oder… Continue Reading „128. Ein Sonett aus 10 hoch 14“

127. Die famosen „Lietzenlieder“

Das Selbstporträt des Dichters als Vineta-Forscher und meckerndes Blässhuhn wird in großartigen Elegien im Ton von Hölderlin und Rilke vorgetragen. Die famosen „Lietzenlieder“ bilden im neuen Band einen Sonetten-Zyklus, in dem Berliner und Brandenburger Gewässer und ihre Vogelarten als Ort poetischer Selbstvergewisserung aufgerufen werden.… Continue Reading „127. Die famosen „Lietzenlieder““

126. Jeder Tag ein Gedicht

Der deutsche Lyrikkalender 2013 · Jeder Tag ein Gedicht  – lange drauf gewartet, aber jetzt ist er ja da – und zwar in der nunmehr 9. Ausgabe mit 365 Gedichten von mehr als 300 Autoren. Shafiq Naz, der Herausgeber, garantiert, wie in jeder Ausgabe, eine reichhaltige… Continue Reading „126. Jeder Tag ein Gedicht“

125. Die Nominierten des Dresdener Lyrikpreises

Aus insgesamt 1212 anonymisierten Einsendungen aus dem deutschsprachigen Raum und aus Tschechien wurden von einer unabhängigen Jury 9 Beiträge ausgewählt, deren Schöpfer für den Dresdner Lyrikpreis nominiert wurden. Die Wettbewerbslesung aller nominierten LyrikerInnen findet am Samstag, den 24.11.2012 11 Uhr im Literaturhaus Villa Augustin… Continue Reading „125. Die Nominierten des Dresdener Lyrikpreises“

124. Dichter-Gespräch

Do, 29. November 2012 Dichter-Gespräch: Monika Rinck, Hendrik Jackson, Steffen Popp 20:00 Uhr, Akademie der Künste, Pariser Platz Clubraum Lesung und Gespräch. Moderation Ulrike Draesner. € 5/3 Wie entsteht ein Gedicht? Spielt dabei die Reflexion über das poetische Schreiben überhaupt eine Rolle? Wie verhalten… Continue Reading „124. Dichter-Gespräch“

123. Zeilen

„Nichts hält dich, nur die Melodie, das Lied“ – „stets wenn ich Gehen übe,/ ist die Erinnerung größer,/und nur wo wir beide gingen,/ist fester Grund“ – „Der Quell ostdeutscher Flüsse ist ein Tränenstrom“ – „Wir trinken Wasser, das aus deinen Bergen kommt,/und können deine reiche Sprache doch… Continue Reading „123. Zeilen“

120. Demokratisches Öl

Neben seiner Naturlyrik schrieb Uhland gelegentlich auch politische Gedichte, die als Flugblätter kursierten. Und zusammen mit seinen in zahlreichen Reden rhetorisch glänzend und unerschrocken vorgetragenen politischen Interventionen brachte ihm seine Arbeit größte Anerkennung ein und ließ ihn zu einem Repräsentanten eines erträumten neuen Deutschlands… Continue Reading „120. Demokratisches Öl“

110. Moselfränkisch und Georgisch

Ich beziehe mich nicht gerne auf das, was andere über Bücher gesagt oder geschrieben haben, aber es gibt ärgerliche Punkte in Opitz’ Kritik, denen ich widersprechen muss. Der wohl ärgerlichste (und nur auf diesen möchte ich ausführlich eingehen, weil er mich tatsächlich geschockt hat)… Continue Reading „110. Moselfränkisch und Georgisch“

108. Radikal wie Wulff?

Nachtrag zum Open Mike Ist es deshalb nicht möglicherweise so, dass Christian Wulff den viel aufwendigeren, wütenderen, zersetzenderen Kampf geführt, sich viel weiter aus der eigenen Komfortzone hinausgewagt hat? Schließlich musste er sich tatsächlich mit dem Unangenehmsten und Widerständigsten beschäftigen, das es auf der… Continue Reading „108. Radikal wie Wulff?“

106. TV und Tod

Alles Notwendige zum Themawochenthema Tod im oder auch erst durch Fernsehn hat der Dichter Peter Hacks in seinem Couplet »Hingang« gesagt: »Er sah noch eine halbe Nacht lang fern, / Jeden Kanal, und starb dann äußerst gern.« / Wiglaf  Droste, Junge Welt

105. Phobos

unaufhebbare Einsamkeiten: ich bin ich u. du bist du keine Beatmung hilft. Das ist bis in den Kern der Grammatik Resignation, die womöglich gesagt werden muss, trotz einer eigenartigen »Hoffnung« im Verschweigen oder Zögern vor dem »und«, einer diktatorischen Konjunktion. Eine Resignation, die Motiv… Continue Reading „105. Phobos“

104. Zwedschgä

Auf den zweiten Blick aber zeigt sich, dass Zwetschgen für den Dichter Fitzgerald Kusz ein Synonym für alles Gute sind, was einem im Leben (und danach) überhaupt passieren kann. Ganz egal, ob man die Süße der Zwetschgen einfach nur genießt, wünscht ein »Zwetschgenmoo« zu… Continue Reading „104. Zwedschgä“

103. Lyrik in Wien

Ist das Kunst oder kann das weg? In Wien ist alles klar. Der „Zettelpoet“ Helmut Seethaler schreibt, Dienstag 20.11. 2:50 Uhr: Unfassbare Unglaubliche literatur-zerstoerungswut einer wiener linien kontrollorin. Ubahnstation schwedenplatz. Derzeit beinah taeglich.

102. Mondseer Lyrikpreis für Preiwuß

Der Mondseer Lyrikpreis 2012 geht an die Deutsche Kerstin Preiwuß. Das wurde am Samstag von der Jury beschlossen. Der heuer zum achten Mal ausgeschriebene Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird im Dezember im Schloss Mondsee überreicht. „Die Gedichte der Autorin Kerstin Preiwuß… Continue Reading „102. Mondseer Lyrikpreis für Preiwuß“

100. KOOKread

In unserer liebsten international befreiten Zone, dem Kvartira Nr. 62 in Kreuzberg, gibt es bei KOOKread auch diesmal wieder tolle junge und jüngste Literatur mit Musik, auf Deutsch, Polnisch, Englisch und – äh – Österreichisch. Gerhild Steinbuch ist eine der spannendsten Theaterautorinnen ihrer Generation… Continue Reading „100. KOOKread“