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So früh wie noch nie startet MDR.DE die offiziellen Seiten zum Lesefest im März, informiert über den Deutschen Bücherpreis, die ARD-Radionacht und die ersten Focus-Hörbuchnächte – präsentiert von MDR FIGARO. http://www.mdr.de/leipzig-liest/
Der Lyriker Johannes Kühn erhält den Friedrich-Hölderlin-Literaturpreis der Stadt Bad Homburg 2004. Die Auszeichnung ist mit 12’500 Euro dotiert und wird traditionell am 7. Juni, dem Todestag Hölderlins, in Bad Homburg bei Frankfurt überreicht. / NZZ 13.2.04
Der mit 12 500 Euro dotierte Autorenpreis wird seit 1984 von ZDF, 3sat und der Stadt Mainz vergeben. Die Auszeichnung ist mit einem einjährigen Wohnrecht im Mainzer Gutenberg-Museum verbunden. Mit 40 Jahren ist Schrott der bisher jüngste Mainzer Stadtschreiber. / News.ch 13.2.04
Über die bevorstehende Neuwahl des Oxford Professor of Poetry berichtet der Independent vom 14.2.04 Amtsinhaber ist Paul Muldoon, dessen Amtszeit ausläuft. Der Titel – das einzige wählbare akademische Amt – gilt als zweitwichtigste Auszeichnung für Poesie in Großbritannien nach dem Poet Laureate (Amtsinhaber Andrew… Continue Reading „45. Noch ein Amt:“
Denn alljährlich am 14.Februar, dem Namenstag des heiligen Valentin, halten nach mittelalterlicher Vorstellung die Vögel Hochzeit. Und es war just ein englischer Dichter des 14.Jahrhunderts, dessen Werk heute zur Weltliteratur zählt, der diesen Tag für die englisch sprechende Welt wenn auch nicht erfunden, so… Continue Reading „43. Parlament der Vögel“
Am Anfang stand ein Lied von Josef Tal über Else Lasker-Schülers „Blaues Klavier“: Expansiv in Form und Klang, grollendes Dunkel, glitzernde Höhen in immer neuen Kontrastverhältnissen, der Textvortrag voller Wiederholungen, die jedoch eher auf die Verbreiterung der Formteile zielten als auf Verstärkung des Ausdrucks.… Continue Reading „42. Siebenjährige Dichterin“
Über den norddeutschen Lyriker und Horen-Redakteur Johannes P. Tammen schreibt Tom Schomacker, taz Nord 12.2.04
„I am — yet what I am, none cares or knows“ is the first line of John Clare’s most famous poem, and a more irresistible invitation to a biographer would be difficult to imagine. Jonathan Bate, an English academic, has responded with a fat… Continue Reading „40. Mad John Clare sings the Blues“
von Robert Gernhardt, FAZ 12.2.04 In der 10. These stellt der Autor die Plejaden der deutschen Hochkomik vor – es sind die sieben**) Herren Heine, Busch, Morgenstern, Ringelnatz, Tucholsky, Brecht, Jandl – und entwirft eine strahlende – geradezu patriotische***) – Perspektive: das finstere Bild… Continue Reading „39. Zehn Thesen zum komischen Gedicht“
Hier einiges über Hobbydichter, Groß-Anthologien und Bezahl-„Verlage“: Neue Westfälische 12.2.04
Dass er in Chlebnikov schnell einen Anverwandten fand, einen, der wie er selbst als Alchemist im Sprachlabor rumort, ein Mitglied der Familie der Wörtlichnehmer, der dichterische Fleißaufgaben dadurch löst, dass Ableitungs-, Kombinations- und Flexionsgelegenheiten der Sprache gierig ergriffen werden, ist begreiflich. Besonders die Abstraktionsmöglichkeiten… Continue Reading „36. Pastiors Chlebnikow neu“
Die Schweiz sind uns schon sehr böhmische Dörfer – (so ausm Gedächtznis zitiert) dichtete Günter Kunert einmal. Was sind uns die kleinen Länder? Die entlegenen Sprachen? Die Minderheiten im eigenen Land? Etc. bis zu: was ist uns der bedeutendste rätoromanische Dichter des 20. Jahrhunderts?… Continue Reading „35. Böhmische Dörfer der Schweiz: Ün´otra poesia fa dabsögn“
Die nun vorliegende Anthologie holt ein Versäumnis nach, und sie tut es mit schlechtem Gewissen oder geziemendem Respekt, denn der Band ist nobel aufgemacht, Druck und Layout können als vorbildlich gelten: Die Farbe Rot spielt die ihr gebührende Rolle, korrespondiert aber mit dezentem schwarzem… Continue Reading „34. Arbeiterlyrik, nobel präsentiert“
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