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Veröffentlicht am 7. Oktober 2026 von lyrikzeitung
96 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
Als er dreizehn war, ließen sich Seine Eltern scheiden. Er wurde Gefragt, bei wem er bleiben wolle, Und entschied sich für seinen Vater – obwohl der ihm noch Mehr auf die Nerven ging als Die Mutter; aber sie liebte er Nicht, und sie liebte ihn nicht. Als er dreizehn war, zündete sich Ein Mann vor seinen Augen an, Und in der Nacht schlich er Aus dem unerforschten Haus.
Aus Michael Köhlmeier: Der Liebhaber bald nach dem Frühstück. Gedichte. München: Carl Hanser Verlag, 2012 (= Edition Lyrik Kabinett, Band 25), S. 24
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Als er dreizehn war, österreichische Lyrik, Der Liebhaber bald nach dem Frühstück, deutschsprachige Lyrik, dreizehn Jahre, Edition Lyrik Kabinett, Erinnerung, Erwachsenwerden, erzählendes Gedicht, Familie, fehlende Liebe, Gegenwartslyrik, Hanser Verlag, Jugend, Kindheit, Liebe, Lyrik Kabinett, Michael Köhlmeier, Mutter, Scheidung, Scheidung der Eltern, Vater, verstörende Erfahrung
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